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Wirtschaft fordert Gleichstellung der dualen Ausbildung mit dem Abitur – Guter Abschluss als Studienberechtigung

WIESBADEN. Aus der Wirtschaft wird die Forderung nach einer Stärkung der dualen Ausbildung laut. Diese müsse bundesweit einheitlich mit vollschulischen Ausbildungen und dem Abitur gleichgestellt werden, erklärte der Präsident der Vereinigung der hessischen Unternehmenverbände (VhU), Wolf Matthias Mang. Damit könnten dann leistungsstarke Absolventen der dualen Berufsausbildung mit einem Abschluss von 2,5 oder besser ohne Hindernisse studieren.

16 unterschiedliche Länderregelungen, die von einer weitgehenden Öffnung wie in Hessen bis zu Eingangsprüfungen mit dem Nachweis von Berufspraxis reichten, führten zu einem Zulauf an den Unis, erklärte Mang die Forderung nach bundesweit einheitlichen Regeln des Hochschulzugangs. Die beschränkte Durchlässigkeit zum akademischen Sektor sei die Schwäche der dualen Ausbildung. Das müsse sich ändern.

Auch das duale Studium und berufsbegleitende Studiengänge sollten ausgeweitet werden, mahnte Mang an. Derzeit gehe aber der Anteil der Jugendlichen zurück, die eine duale Berufsausbildung durchlaufen. Die Jahrgänge würden kleiner, der Anteil der akademischen Ausbildung nehme zu. Die Folge sei eine Verschärfung des Fachkräftemangels. Erforderlich sei aber bei Facharbeitern und Hochschulabsolventen gleichermaßen die Verbindung von Theorie und Praxis. dpa

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