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Endlich bewegt sich was! Bund und Länder schaffen mehr als 400 neue Professuren für Nachwuchswissenschaftler

Bund und Länder haben ein neues Professuren-Programm für junge Nachwuchswissenschaftler an Hochschulen gestartet. 468 sogenannte Tenure-Track-Professuren wurden dafür geschaffen, wie das Auswahlgremium der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) am Donnerstag in Berlin erklärte. Die Zahl soll auf 1000 neue Professuren aufgestockt werden, auf die sich weitere Hochschulen in einer zweiten Runde 2019 bewerben können. «Das Ziel war, den Karriereweg für junge Wissenschaftler planbarer zu machen», sagte die Bremer Senatorin und GWK-Vorsitzende Eva Quante-Brandt (SPD). Die Universitäten werden für einen Zeitraum von bis zu 13 Jahren gefördert.

In der ersten Auswahlrunde haben 34 Universitäten einen Zuschlag für die Förderung bekommen. Bis 2032 stellt der Bund für das Programm insgesamt eine Milliarde Euro bereit. Die Tenure-Track-Professuren sollen jungen Wissenschaftlern helfen, schneller und leichter eine Festanstellung an den Hochschulen zu bekommen.

Die Universitäten im Südwesten profitieren im Bundesvergleich am meisten von dem Bund-Länderprogramm für junge Wissenschaftler. Bei einer ersten Bewilligungsrunde für sogenannte Tenure-Track-Professuren erhielten Hochschulen in Baden-Württemberg 65 Mal den Zuschlag, wie das Wissenschaftsministerium mitteilte.

Der Tenure-Track ist ein eigenständiger Karriereweg. Er umfasst die verlässliche Perspektive, nach einer befristeten Bewährungszeit von in der Regel sechs Jahren eine hoch dotierte Lebenszeitprofessur zu erhalten. Das Programm stellt in zwei Bewilligungsrunden insgesamt eine Milliarde Euro für 1000 zusätzliche Professuren bereit. Der Landesanteil ist erheblich größer, weil der Bund nur den Anschub finanziert. Die Lebenszeit-Professur wird dann vom Land getragen.

Im Südwesten erhielten alle Universitäten mit ihren Anträgen einen Zuschlag. Dagegen gingen die Pädagogischen Hochschulen leer aus. Unberücksichtigte Anträge werden an der zweiten Bewilligungsrunde erneut teilnehmen. Die Unis in Stuttgart, Freiburg und Tübingen erhielten je 12 Tenure-Track Professuren, die Uni Heidelberg 11, das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) 9, die Universität Konstanz 6, die Universität Hohenheim in Stuttgart 3. dpa

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