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App-Development@iPraktikum – Studenten entwicklen Apps mit weltweit agierenden Unternehmen

Der Lehrstuhl für angewandte Softwaretechnik der Technischen Universität München bietet bereits seit 10 Jahren einen Projektkurs mit Fokus auf App Entwicklung an. Die Innovationsschmiede „iPraktikum“ wurde im Jahr 2008 erstmalig an der TUM durchgeführt und erfreut sich 2017 in seiner zehnten Auflage ungebrochener Beliebtheit bei den Studierenden.

In jedem Semester bearbeiten bis zu 100 Studierende im 3-monatigen Projektkurs sorgfältig ausgewählte Problemstellungen, die in enger Zusammenarbeit mit Partnern aus der Industrie (u. a. Allianz, Siemens, Roche) formuliert werden. Am Ende präsentieren die Studenten Ihre Systeme, die mobile Apps, aber auch Sensoren und Cloud Dienste beinhalten vor allen Kunden und Teilnehmern. Der Fokus des Kurses liegt dabei auf der Lehre einer ganzheitlichen, agilen Software-Entwicklungsmethode.

Fit in Swift in einer Woche

Vorbereitend auf die Teilnahme am iPraktikum bietet der Lehrstuhl von Prof. Dr. Brügge,., einen einwöchigen Crashkurs zur Programmiersprache Swift an. Die enge Verzahnung von Theorie und Praxis sowie die Betreuung durch eine Gruppe erfahrener Tutoren führt zu schnellen Erfolgserlebnissen und exzellenten Lernerfolgen – und das unabhängig vom Vorwissen der Teilnehmer.

„Wir haben uns entschlossen, von Anfang an auf Swift als Programmiersprache in unseren Vorlesungen zu setzen, weil wir den leichten Einstieg und die damit verbundenen schnellen Erfolge beim Programmieren schätzen.“ (Prof. Dr. Bernd Brügge.)

Feedback und Korrekturen zu Übungen werden zeitnah und auf Code-Ebene gegeben – viel Arbeit für alle Beteiligten: Innerhalb von nur einer Woche werden über 1000 (!) Übungen eingereicht und korrigiert!

Reale Coding-Projekte in die Praxis umsetzen

Die im Rahmen des iPraktikums angebotenen Projekte werden mit einem Blick auf die Eignung des Themas für die Lehre ausgewählt: Manche Projekte beschäftigen sich mit innovativen Ansätzen im Hinblick auf eine neuste Technologie (z.B. Wearables, eHealth, Internet of Things), andere wecken das Interesse über ihre gesellschaftliche Relevanz (z.B. Apps für blinde und gelähmte Skifahrer) oder die Aktualität des Problems (App zur Optimierung des Workflows bei Schlaganfall-Operationen). Ausschlaggebend für die Auswahl der Projekte sind ein vielfältiges Portfolio unterschiedlicher Ideen und die Offenheit des Praxispartners für neuartige, kreative Lösungsansätze der Studierenden.

Das iPraktikum in Zahlen

Am iPraktikum haben seit 2008 über 1000 Studierende teilgenommen. In über 125 abgeschlossenen Projekten entstanden mehr als 150 mobile Apps, nicht wenige davon finden sich heute im Apple App Store.

Um Projektkurse in dieser Dimension erfolgreich durchzuführen sind in jedem Semester mehr als 10 wissenschaftliche Mitarbeiter als Projektleiter tätigt und zwei Kollegen sind in der Rolle des Program Managers mit der Gesamtorganisation des Kurses betraut. Neben einem Projektleiter wird jedem studentischen Team ein Coach zur Seite gestellt. Coaches sind Studierende die den Kurs bereits als Entwickler absolviert haben und in einem nächsten Schritt das Management agiler Softwareprojekte erlernen möchten.

Leben retten mit SWOOP

Eines der umgesetzten Projekte ist SWOOP, das in Zusammenarbeit mit dem Klinikum Rechts der Isar umgesetzt wurde. SWOOP, kurz für „Stroke WOrkflow OPtimization“ ist ein live Tracking- und Analysesystem, um die Prozesse im Krankenhaus vom Zeitpunkt des Eintreffens eines Schlaganfall-Patienten bis zum Beginn seiner Behandlung zu beschleunigen. Da bei einem Schlaganfall der Zeitverlust vor der Wiederherstellung der Blutzufuhr zum Gehirn proportional zur Anzahl zerstörter Gehirnzellen und damit zum Risiko an Folgeschäden ist, liegt den Ärzten viel daran herauszufinden, an welchen Stellen und aus welchen Gründen Zeit verloren wird. SWOOP verschwindet dabei fast komplett in den Hintergrund: das System verfolgt über Bluetooth-Beacons automatisch den Weg des Patienten durch das Krankenhaus und signalisiert dem Personal, wenn die Zeit für einen bestimmten Schritt von der Durchschnittszeit abweicht. Die Analyse-Komponente von SWOOP ermöglicht eine Auswertung der Entwicklung und die Ableitung von Maßnahmen zur weiteren Verbesserung des Prozesses. SWOOP wird seit Sommer 2016 produktiv im Klinikum Rechts der Isar in München eingesetzt.

Auch in Zukunft will der Lehrstuhl für Angewandte Softwaretechnik das iPraktikum kontinuierlich weiterentwickeln und innovative Technologien sowie neue Ansätze in der Software Engineering Lehre erproben.

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