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Cybermobbing trifft besonders ältere Kinder und Jugendliche – Schulen können die Gefahr verringern

DÜSSELDORF. Mit steigendem Alter gewinnt das Internet an Attraktivität für Kinder und Jugendliche – vor allem die älteren schätzen die Kommunikationsmöglichkeiten, die es bereithält. Doch soziale Netzwerke und Kurznachrichtendienste bieten auch eine Plattform für Cybermobbing und Hate Speech. Lehrkräfte sollten sich dieser möglichen Probleme bewusst sein und Schulen über Konzepte der Prävention und Intervention verfügen.

Die Grenzen zwischen Sexting und Cybermobbing sind fließend. Foto: ©Pro Juventute / flickr (CC BY 2.0)

Cybermobbing ist ein sich ausbreitendes Phänomen. Foto: ©Pro Juventute / flickr (CC BY 2.0)

In Anlehnung an die Definition des Mobbingbegriffs bedeutet Cybermobbing, dass eine oder mehrere Personen eine ihnen in der Regel bekannte Einzelperson über einen längeren Zeitraum über digitale Medien schikanieren, indem sie sie etwa beleidigen, bedrohen, bloßstellen oder verleumden. Dabei kann Hate Speech, also eine bewusst menschenverachtende und volksverhetzende Sprache, als Ausdruck von Cybermobbing auftreten. „Schüler unterscheiden nicht. Für sie handelt es sich jeweils um hasserfülltes, aggressives Verhalten, das zielgerichtet schädigen soll“, sagt Diplom-Pädagoge Matthias Felling von der Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendschutz in Nordrhein-Westfalen.

Vor allem im späten Kindesalter sowie im Jugendalter sei die Gefahr am größten, von Cybermobbing betroffen zu sein, so die Einschätzung Herbert Scheithauers, Professor für Entwicklungspsychologie und Klinische Psychologie an der Freien Universität Berlin und Miturheber des Cybermobbing-Präventionsprogramms „Medienhelden“. Die tatsächliche Größe des Problems lässt sich nur schwer beziffern. Feststeht aber: Die Folgen für die Betroffenen können beträchtlich sein und in Extremfällen eine posttraumatische Belastungsstörung auslösen und sogar die Ursache für Suizidgedanken und -versuche sein.

Hier geht es zum kompletten Beitrag „Cybermobbing und Hate Speech: das hässliche Gesicht der Internetkommunikation“ (den das Schulportal für Verbraucherbildung vom Verbraucherzentrale Bundesverband jetzt veröffentlicht hat).

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