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Kinder von Akademikern kellnern im Studium seltener (weil sie ohnehin weniger fachfremd arbeiten)

ei der Entscheidung für einen Studentenjob spielt unter anderem das Elternhaus eine Rolle. So arbeiten Kinder von Eltern, die selbst nicht an der Uni waren, etwas häufiger in Jobs, die mit ihrem Studium nichts zu tun haben – als Kellner etwa. Das geht aus einer aktuellen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) hervor. Kinder aus einem Akademikerhaushalt arbeiten dagegen insgesamt seltener.

Geht es dagegen um Jobs mit Studienbezug, als Werkstudenten etwa, gibt es kaum Unterschiede zwischen den Gruppen. Die Gründe dafür sind aber unterschiedlich: Einerseits bringen Kinder aus Akademikerhaushalten an der Uni oft bessere Leistungen und haben damit gut Chancen auf solche Stellen. Kinder von Nicht-Akademikern haben andererseits aber oft schon eine Berufsausbildung und qualifizieren sich auf diesem Weg, heißt es. dpa

2 Kommentare

  1. Wie wäre es mit dem folgenden Grund, den ich noch viel nahe liegender finde:

    Um in Vollzeit studieren zu können, braucht man trotz fehlender Studiengebühren eine Menge Geld, Bafög gibt es nur unter sehr strengen Voraussetzungen und auch nur selten in der vollen Höhe. Akademikerkinder haben mit höherer Wahrscheinlichkeit Eltern, die dieses Geld im Monat übrig haben, als Kinder von nicht-Akademikern. Mit besseren Leistungen hat das nicht viel zu tun, eher mit finanzieller Notwendigkeit. Werkstudenten arbeiten eher nur in den Semesterferien oder im Rahmen von Praktika, jedoch reicht der Verdienst nicht aus, um davon das ganze Jahr leben zu können. Das DIW hat sich mal wieder nicht mit Ruhm bekleckert oder von vorne herein den Fokus auf Werkstudenten gelegt.

  2. Kommt auf das Studium an. Ich habe auch gekellnert bei einem Studium im Bereich Ernährungs- und Hauswirtschaftswissenschaft. Dass ich zu vor sogar eine Ausbildung zur HOtelfachfrau gemacht habe, hat sich ebenfalls für das Studium ausgezahlt.
    In allen anderen Punkten gebe ich XXX recht.

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