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Mal ‘ne gute Nachricht: Schwarz-Gelb sichert 1000 Stellen für Schulsozialarbeit in NRW

DÜSSELDORF. Gute Nachricht für die Kollegien in den NRW-Schulen: Bis 2021 ist der Erhalt von 1000 Stellen in der Schulsozialarbeit in Nordrhein-Westfalen gesichert. «Die Arbeit der Schulsozialarbeiter hat sich bewährt», sagte NRW-Arbeitsminister Karl-Josef Laumann. Von 2019 bis 2021 stellt die Landesregierung pro Jahr Mittel in Höhe von 47,7 Millionen Euro zur Verfügung, sollte der Bund die Finanzierung nicht übernehmen.

Die Finanzierung dieser 1000 Stellen war bislang offen. Bis 2014 hatte der Bund die Stellen finanziert – dann war er ausgestiegen und das Land musste einspringen. Die Finanzierung des Landes läuft 2018 nun aus. Unklar war zunächst, wie es nun weitergeht.

«Das ist das richtige Signal», sagte Maike Finnern, die stellvertretende NRW-Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW NRW). Trotzdem benötigten die Schulen mehr Sozialarbeiter. «Immer noch gibt es Schulen, die keine haben», sagte sie.

Nach Auskunft des Ministeriums gibt es in NRW insgesamt rund 3000 Stellen für Schulsozialarbeiter, auf denen rund 4000 Menschen arbeiten. Neben den 1000 nun gesicherten Stellen für insgesamt 1800 Sozialarbeiter werden die anderen Stellen aus unterschiedlichen Töpfen finanziert – zum Teil vom Land und zum Teil von den Kommunen. Schulsozialarbeiter helfen Schülern etwa bei der Berufsorientierung, sie kümmern sich um die Extremismusprävention an Schulen oder helfen bei der Konfliktlösung unter Schülern. dpa

Ein Kommentar

  1. Grundschullehrer

    Endlich mal eine positive Nachricht – zumindestens für NRW! Bleibt zu hoffen, dass die Ministerien anderer Bundesländer hier nachziehen!

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