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Philologenverband tritt offen für Jamaika-Koalition in Niedersachsen ein (“meiste Schnittmengen”)

Nach dem offenen Ausgang bei der Landtagswahl in Niedersachsen hat sich der Philologenverband festgelegt, welche Koalition aus seiner Sicht das Land regieren soll. In einer Umfrage  nannte die Gymnasiallehrer-Vereinigung ihre «Wunsch-Regierung» – sie sprach sich für eine Jamaika-Koalition aus CDU, FDP und Grünen aus: «Mit CDU und FDP haben wir definitiv am meisten Schnittmengen», sagte Verbandschef Horst Audritz. Die Chefin der Bildungsgewerkschaft GEW, Laura Pooth, blieb offener – erklärte aber: «Wichtig ist uns einfach, dass es keine Pause bei der Inklusion gibt und Lehrer besser bezahlt werden.» Die CDU hatte für den Fall einer Regierungsübernahme ein “Moratorium” bei der Inklusion angekündigt. N4t/ mit Material der dpa

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Ein Kommentar

  1. Das wäre ein Paukenschlag (sagt man so noch oder gibt’s dafür schon was auf Englisch?).

    Andererseits war ja letztens die CDU auch stärkste Partei und die anderen haben eine Koalition gegen sie gebildet. Das finde ich demokratisch völlig legitim. Im Osten hat man – zumindest in den 1990er Jahren – oft Koalitionen gegen eine regional starke PDS gebildet.

    Lächerlich finde ich daher immer, wenn eine Partei mit rund 30% davon spricht, sie habe den klaren Regierungsauftrag vom Wähler erhalten. Ich meine, 70% wollten das dann offensichtlich aber nicht (unbedingt).

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