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Zu viele Schüler haben Probleme am Gymnasium: Philologen beklagen Wegfall der verbindlichen Schulempfehlung

STUTTGART. Der Philologenverband Baden-Württemberg meldet nach einer Umfrage bei über 140 Gymnasien des Landes  einen „weiterhin sehr hohen Anteil“ an überforderten Kindern.

In den fünften Klassen hätten 4,6 Prozent, in den sechsten Klassen 7,0 Prozent und in den siebten Klassen 7,1 Prozent der Schülerinnen und Schüler Probleme – heißt: Sie liefen Gefahr, das Klassenziel nicht zu erreichen oder sie erreichten es nicht. Auch die Zahl der Sitzenbleiber unter den ersten drei Jahrgängen der baden-württembergischen Gymnasien haben die Philologen erfasst – sie liegen bei 1,3 Prozent (5. Klassen), 2,1 Prozent (6. Klassen) und 2,8 Prozent (7. Klassen). Heißt hochgerechnet: Jeder 17. Schüler bleibt  in den Klassen 5 bis 7 sitzen.

„Der 2012 verfügte Wegfall der Verbindlichkeit der Grundschulempfehlung ‚wirkt‘ bis heute“, so stellt der Philologenverband in einer Pressemitteilung fest. Der Verband hofft nach eigenem Bekunden allerdings „nun auf eine Verbesserung dieser Zahlen, dadurch dass die inzwischen beschlossene und erstmals für den Übergang auf die weiterführenden Schulen zum Schuljahr 2018/19 geltende Verpflichtung zur Vorlage der Grundschulempfehlung von Anfang an eine gezielte individuelle Förderung ermöglicht“.

Wichtig im Sinne des Kindes sei es, dass ein Wechsel der Schulart so rasch vollzogen , damit das Kind wegen seiner schlechter Noten nicht unnötig lange leiden müsse, wenn trotz Förderungsbemühungen eine klare Überforderung erkennbar sei. „Kein Weg ist einem Kind verbaut, wenn es zunächst die Realschule besucht“, so meinen die Philologen in Richtung Elternschaft. N4t

31 Kommentare

  1. Die Philologen sind da doch wieder putzig. Schüler verändern sich, das Gymnasium leider nur recht wenig. Man stelle sich vor, am Gymnasium wäre jetzt auch noch Inklusion vorgesehen. Aua

    • Mit anderen Worten fordern Sie, dass das Gymnasium seine Anforderungen runterschrauben soll, weil zu viele Eltern für ihre Kinder die falsche Schulform ausgewählt haben? Dann kann man mit derselben Begründung aus dem Ingenieurstudiengang die Mathematik rausschmeißen, weil über 50% der Studienanfänger genau daran scheitern. Über eine von solchen Leuten geplante Brücke möchte ich nicht fahren und in einem solchen Haus nicht wohnen.

      Ich befürworte eher die Umkehrung: Schraube die Anforderung auf dem Gymnasium so hoch, dass tatsächlich nur noch die besten 30% des Jahrgangs dort eine Chance haben. Für die restlichen 70% steht nach dem MSA das Vollabitur über das Berufskolleg offen.

    • Es ist doch bereis eine schleichende Inklusion, wenn das Gymnasium immer mehr zur Regelschule wird. Da in der Bildungspolitik schon seit Ewigkeiten SPD und Grüne als angebliche Modernisierer den Geist und den Takt vorgeben, ist es nur eine Frage der Zeit, wann das Gymnasium die “eine Schule für alle” ist.
      Eine Rolle rückwärts erscheint mir unwahrscheinlich, solange die vorherrschende Bildungsideologie mit ihren populistischen Vorstellungen von Gleichheit und Gerechtigkeit das Sagen hat.
      Seit Jahrzehnten setzen sich nach ein wenig Hin und Her die fragwürdigen und einfach gestrickten Moralvorstellungen und Empörungsparolen gegen Argumente der Vernunft durch.

      • Wer die Beschulung einiger schwacher SuS, die dennoch die Anforderungen der Gymnasien ausreichend oder nahezu ausreichend erfüllen können, als “Inklusion” bezeichnet, sollte sich dringend mit dem Thema beschäftigen und eine inklusive Klasse in einer Grundschule oder Gesamtschule besuchen.

        • Diesbezüglich muss ich Ihnen Recht geben, Palim.
          Ich bin allerdings auch Gegner einer Radikalinklusion, die den Regelunterricht zum Martyrium für alle Schüler und Lehrer macht und allein der schönen, aber lebensfremden Idee dient.

        • Das Problem ist ja, dass das Gymnasium kaum noch Anforderungen stellt, damit die politisch gewünschte Abiturquote erreicht werden kann.

      • @malum
        Meine Meinung ist auch, dass die Gymnasien immer mehr zur Regelschule für alle werden (sollen) und damit genauso wie die Inklusion dem politischen Willen folgen zu “Eine Schule für alle”.
        Am Systemtrend der letzten Jahre ist abzusehen, wohin die Reise geht. Leider, möchte ich dazu sagen, weil ich mir nicht vorstellen kann, dass dies dem Lernen und Leisten der Schüler nützt und ihrem unterschiedlichen Potential halbwegs gerecht wird.

  2. Wie machen das bloß die Gymnasien in nahezu allen anderen Bundesländern, in denen es nie verbindliche Empfehlungen gab?

    • In NRW werden so gut wie alle Schüler notfalls gegen den Willen mitgeschleppt, wobei miese Halbjahreszeugnisse eine kurzfristige Lernbereitschaft und eine massive Notenverbesserung implizieren, um dann im nächsten Halbjahr wieder deutlich abzufallen usw. Die Inflation von pädagogischen 4-‘en am Schuljahresende seitens der Lehrer kommt noch dazu. Macht nämlich weniger Stress mit der Schulleitung und den Eltern. Falls Hopfen und Malz verloren ist, gibt es in einigen Fällen Wiederholungen oder — selten — Schulformwechsel.

    • Ganz einfach, die Anzahl der überforderten Schülerinnen und Schüler ist noch höher, der Anspruch sinkt immer weiter und die Unis wehren sich mit exorbitanten NCS. Was wiederum die Oberstufenschüler unter extremen Notendruck setzt. Folge: Schulpsychologen sind ausgebucht.
      Wunderbare Welt…

  3. Ich fordere nur, dass Gymnasien sich der Realität stellen.

    • was verstehen sie darunter? hoffentlich nicht, dass alles mit iq 95 aufwärts zur geistigen elite Deutschlands gehört. mindestens 50% gymnasialquote führt nämlich dazu und ruiniert langfristig den deutschen Wohlstand, weil die wirkliche elite nicht gefordert und infolgedessen nicht entdeckt wird und die abiturienten-
      und bachelorschwemme aus viel nichts besteht.

      • Habe Kontakt zur Uni Marburg und beklagenswerten Ausbildern: das Abi wird den Schülern hinterhergeschmissen, die nicht studierfähig sind; und dann wird gegen Klausurergebnisse geklagt! Grrrrrrr……

        • Heutzutage wird schon in der Grundschule gegen die Bewertungen der Arbeiten geklagt.
          Bestimmt kann man auch gegen den NC der Gymnasien klagen, ebenso wie gegen den NC bei Studiengängen.
          Das kann man auch als “Eliteförderung” verkaufen.

  4. Wenn 60% eine Jahrgangs auf das Gymnasium gehen, dann ist es strategisch unklug, von “Elite” zu sprechen. Die Rolle des Gymnasiums ist eine andere als in der 60er Jahren, das schlägt sich auch in den Zahlen der Übergänge nieder. Und eben darauf muss die Schulform reagieren: didaktisch, methodisch etc.

    • Das meinte ich ja auch mit Elite. Unter Elite verstehe ich Schüler, die in mindestens drei Fächern aus mindestens zwei Aufgabenfeldern bei einem angemessenen Unterrichtsniveau mindestens 14 Punkte schaffen (“angemessen” bedeutet ausdrücklich _nicht_ das Niveau der Abituraufgaben). Die einzige Möglichkeit, wie Schule auf die 60% reagieren kann, ist eine Niveauabsenkung, die als “offener Unterricht”, “Projektunterricht”, “Digitalisierung”, “Kompetenzorientierung” u.ä. verkauft wird. Aus “Education” soll “Edutainment” werden, idealerweise mit Schwerpunkt auf “tainment”. Wissen spielt keine Rolle, Google hat ja recht, wobei da die Frage nach Zensur und (linker) Propaganda auch immer lauter wird.

      Sie müssen auch bedenken, dass Deutschland nicht so viele Journalisten und Soziologen durchfüttern kann, wie die Universitäten mit einem halbgaren Bachelor ausspucken. Sie fragen sicherlich, warum gerade die Studiengänge. Die Antwort ist ganz einfach: Das sind die intellektuell anspruchslosesten Studiengänge, was sich ja gerade hier bei n4t alleine mit gesundem Menschenverstand bereits auseinander genommene Veröffentlichungen und die katastrophale journalistische Arbeit in Fernsehen, Print und Online zeigt. Dazu kommt natürlich der Druck seitens der Auftraggeber, da bei allzu kritischer Veröffentlichung kein Folgeauftrag mehr kommt.

  5. Die Gymnasien können sich auf “Elite” berufen, wie xxx es schreibt. Dabei gibt es weit mehr Berufe, bei deren Ausbildung man ein Abitur vorlegen muss … und nicht jeder, der nicht MINT studiert ist unqualifiziert oder ein Mensch 2. Klasse, auch wenn das einem MINT-Studierten wie xxx nicht gefällt.
    Wenn also die Ansprüche angehoben werden, würden die SuS auf andere Schulen ausweichen und die Gymnasiallehrkräfte würden (abgeordnet) dann an den Gesamtschulen, Oberschulen oder wie sie auch heißen diese Schüler unterrichten.
    Dafür gäbe es dann ein paar Elite-Philologen, die noch Geld mitbringen müssen, damit sie die erlesene Schülerschaft ab Klasse 5 unterrichten dürfen. Man könnte darin das Privatschulsystem wiedererkennen. Die Geister, die ich rief…

    • Zumindest im Studium ist der Begriff der Wissenschaftlichkeit in MINT ein ganz anderer als in den Geisteswissenschaften. In Bezug auf Schule gilt das leider nicht mehr ganz, weil man (in NRW im Grundkurs) sogar in Physik seit der Lehrplanumstellung mit gesundem Menschenverstand sehr weit kommt, das Fach also allen anderen Fächern angeglichen wurde. Aufgaben alleine mit gesundem Menschenverstand und Leseverständnis lösen zu können, hat mit Fachwissen nicht mehr viel gemein.

  6. Heutzutage hat man ohne Abitur schlechtere Chancen als früher. Beispielsweise reichte bis vor ein paar Jahren ein Realschulabschluss für eine Lehre zum Bankkaufmann. Heute wird Abitur vorausgesetzt, wie in anderen Bereichen auch.

    • Das stimmt, wobei man sich durchaus fragen kann, wofür ein Bankkaufmensch das Vollabitur benötigt. Das Vollabitur soll meiner Meinung nach wieder zu einer Hochschulzugangsbefähigung werden. Derzeit ist es nur noch eine -berechtigung, was die hohen Abbrecherquoten und das Stöhnen der Hochschulen über das Nichtwissen der Studenten bestätigen. Für mich alles Folge des viel zu geringen Niveaus auf den Gymnasien, was wiederum eine Folge von viel zu vielen eigentlich ungeeigneten Schülern auf dem Gymnasium ist, von denen etliche trotz des nur noch geringen Niveaus überfordert sind.

      Halb off-topic: Wie wäre es dann mit dem folgenden Kompromiss:

      Die Gymnasien werden vom Niveau her wieder zurückgebaut auf Vorbereitung auf ein wissenschaftliches Studium. Abitur nach 12 Schuljahren. Erhebliche Reduzierung der Anzahl Gymnasien.
      Die Gesamtschulen bzw. die zu Gesamtschulen umgebauten Gymnasien bieten den Mittleren Schulabschluss nach 10 und das Fachabitur nach 12 Schuljahren an. Insgesamt höherer Praxisbezug als die Gymnasien.
      Die Haupt- und Realschulen bieten nur den Mittleren Schulabschluss nach 10 Schuljahren an.
      Nach Klasse 10 kann vom Gymnasium auf die Gesamtschule, nach Klasse 11 kann bei entsprechenden Leistungen von der Gesamtschule auf das Gymnasium (Klasse 11) gewechselt werden und damit Abitur nach 13 Schuljahren.
      Nach Klasse 10 kann bei entsprechenden Leistungen von Haupt- bzw. Realschule auf die Gesamtschule und von dort, erneut bei entsprechenden Leistungen, nach Klasse 11 auf das Gymnasium (Klasse 11) gewechselt werden.

      • Warum muss man das so kompliziert umstellen und eine weitere Schulreform finanzieren?
        In allen Bundesländern kann man das Abitur am Gymnasium ablegen, mal nach 12 mal nach 13 Jahren.
        Alle Bundesländer bieten auch das Abitur an Gesamtschulen oder Abiturgänge an Berufsbildenden Schulen an, die von SuS nach Klasse 10 genutzt werden können.

        Es gibt bundesweite Bildungsstandards und die KMK steuert die Inhalte der Curricula und diejenigen, die daran schreiben, schreiben munter voneinander ab. Sie erhalten vermutlich auch ähnliche Vorgaben seitens der KMK.

        Zudem glaube ich, dass immer wieder globale Gedanken einbezogen werden. Auf dieser Grundlage stellen sich mir eher folgende Fragen:
        Warum erhalten SuS in anderen Ländern Studienberechtigung mit weit weniger Inhalten?
        Ist es ein Vor- oder Nachteil, wenn es in Deutschland anders läuft?

      • Wobei die Realschulen überflüssig sind. Also Zusammenlegung von HS und RS – entweder zu Gemeinschaftsschulen, die kooperativ arbeiten, oder zu Sekundarschulen, die integrativ wie Gesamtschulen bis Klasse 10 arbeiten.

        Der Vorschlag von @xxx kann nur umgesetzt werden, wenn die Fachhochschulreife als eigenständiger Abschluss incl. Hochschulzugangsberechtigung für ein Bachelorstudiengang und nicht als “second-best” verstanden wird

        • Aua. Die Realschulen sind das Gold im Bildungswesen Hessens. Das wird jetzt einigen weh tun.
          Ich teile deine Meinung auch nicht wirklich, weil ich an einer integrierten Schule bin und auch die Schwächen dieses Systems kenne

          • @omg, die Nachteile eines großen (6-zügig), integrierten Systems kenne ich auch. Das sind zum einen die fehlenden SuS mit Gymnasialempfehlung bzw. eingeschränkter Empfehlung und zum anderen die stark eingeschränkten Möglichkeiten der äußeren Differenzierung (NRW: lediglich zwei Kompetenzniveaus).

            Es geht mir aber weniger um die Strukturdebatte, die die Politik schon viel zu lange sinnlos betreibt, es geht mir um eine Angleichung der Schulabschlüsse auf europäischer/internationaler Ebene.

            Ich will ja auf keinen Fall den Hauptschulabschluss – weder den HA (nach 9 Jahren) noch den erweiterten Hauptschulabschluss (HSA nach 10 Jahren – abschaffen, ebensowenig wie den Mittleren Schulabschluss (MSA), der die Fachoberschulreife (FOR) beinhaltet. Ferner möchte ich nicht die nachträgliche Vergabe des MSA für Auszubildende, die eine betriebliche Ausbildung machen und den Ausbildungsabschluss mit mindestens der Note “drei” erreichen, abschaffen. Ich wünsche mir, dass die Fachhochschulreife (FHR) nach 12 Schulbesuchsjahren einen höheren Stellenwert bekommt.

            Warum schleppen sich viele SuS durch die Q2, um die Allgemeine Hochschulreife (AHR) zu erlangen, wenn sie doch mit der FHR jederzeit ihr Wunschstudium an einer Hochschule beginnen könnten.
            Die Zahl der Studiengänge, für die die AHR erforderlich ist, ist doch bezogen auf ide Gesamtheit der Studiengänge eher begrenzt.

            Durch einen höheren Stellenwert der FHR im System der Bildungsabschlüsse wäre auch die leidige Diskussion um das G8 überflüssig. Nach der 10. Klasse wird die Oberstufe in zwei Zweige aufgesplittet, einen, der auf ein wissenschaftliches Studium vorbereitet, und einen, der auf ein Studium an einer Hochschule für angewandte Wisssenschaften vorbereitet und stärker praxisbezogen ist.

            Mit der Idee von @xxx wäre das leicht umzusetzen. Dazu müssten die Gymnasien umstrukturiert werden, um die SuS in der GOSt besser auf ein wissenschaftliches Studium vorzubereiten. Auf die FHR können Gesamtschulen/Oberschulen und berufliche Gymnasien wesentlich besser vorbereiten. So wie es derzeit läuft, sind die GOSten an GY, GeS und BK ein “großer Haufen bunter Knete”, der eine amorphe Masse produziert, die den Anforderungen der Universitäten nicht gerecht werden kann, und mehr Masse als Klasse repräsentiert.

  7. Wer in BaWü eine Gemeinschaftsschule besucht, muss nach Klasse 10 noch 3 Jahre die Schulbank drücken, um Abitur zu machen. Entweder auf einer Gemeinschaftsschule, wenn sie bis Klasse 13 geht, oder in einem allgemein bildenden Gymnasium, dann muss Klasse 10 dort wiederholt werden oder auf einem Beruflichen Gymnasium, das auch 3 Jahre dauert.
    Manche Elternwählen bewusst die Gemeinschaftsschule, um G8 zu umgehen, was durchaus ein guter Weg sein kann.

  8. Realschulen in Hessen schaffen derzeit mehr Abiturienten als die Gymnasien bei gleichen Abschlussprüfungen und Bedingungen. Das Kinder eine Lernentwicklung haben, nach Klasse 8 oft Leistungen besser werden, wird gerne vergessen. Die Frage ist wie die vom Berg und vom Philosophen: Passt sich das Kind der Schule an oder die Schule dem Kind.
    Und wer mich als Lehrer kennt, wird das einzuschätzen wissen, denn ich bin sicherlich nicht dafür bekannt, Anforderungen abzusenken.

  9. @ omg: Auch Gymnasiallehrer sollten meiner Meinung nach parallel arbeiten und möglichst gleiche Klassenarbeiten schreiben. Es kann nicht sein, dass man “Glück mit dem Lehrer” hat und bessere Noten bekommt, weil dieser leichtere Arbeiten schreibt, während der Parallelklassenlehrer höhere Anforderungen stellt und deshalb evtl. jemand sitzenbleibt.
    Eltern und SuS wissen, welcher Lehrer wie tickt:)

  10. @ omg: Nachtrag: Dass man das mit den parallelen Klassenarbeiten logistisch nicht hinbekommen kann, ist mir klar, aber die Fachlehrer könnten gemeinsam einen “Klassenarbeitenpool” erstellen, aus dem man sich bedienen soll. Beinhaltet dieser ein gewisses Niveau, wird niemand unter den Anforderunegn unterrichten wollen, denn man kann die Leistungen der einzelnen Klassen vergleichen.

  11. Man bekommt die schulinternen Vergleichsarbeiten eigentlich recht gut hin. Wir haben Zeitfenster definiert, in denen Jahrgänge je Fach die Vergleichsarbeiten schreiben. Eine Rückgabe ist erst danach möglich.
    Das gibt uns seit Jahren zunehmend einen Entwicklungsblick auf Klassen und Schüler.
    Aufwändiger zu Beginn ist das Absprechen, mittlerweile aber nach einigen Jahren Übung geht das sehr zügig. Und: Es ist eine Zeitersparnis, wenn je nur ein Lehrer eine Klassenarbeit konzipiert, Rückmeldungen dazu einfließen usw.

  12. Das finde ich gut.

  13. Krokodilstreichler

    Beschränkt man den Abiturientenanteil auf vernünftige 15 bis 25 Prozent eines Jahrgangs, kann man das Gymnasium auch wieder zu einer Eliteschule ausbilden, in der die Schüler drei Fremdsprachen und zusätzlich zu den Hauptfächern und den drei klassischen Naturwissenschaften und drei Gesellschaftswissenschaften die Fächer Wirtschaft und Informatik lernen müssen, und das bei Vorliegen guten Lehrmaterials in angemessenen maximal 30 Unterrichtsstunden pro Woche (natürlich im Rahmen eines neuenjährigen Gymnasiums).

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