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Aus den Verbänden

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VBE: Ablehnung eines „Masterplans Grundschule“ durch Rot-Grün ist Schlag ins Gesicht der Lehrkräfte

DÜSSELDORF. Der VBE hatte von der nordrhein-westfälischen Landesregierung einen „Masterplan“ gefordert, um die Grundschulen mit ihren massiven Problemen zu unterstützen – Unterstützung gab‘s dafür allerdings nur von der Opposition. Zu wenig. Es sei „ein Schlag ins Gesicht der Lehrkräfte, dass Rot-Grün den Masterplan Grundschule heute im Schulausschuss mit ihrer Mehrheit vom Tisch gewischt hat“, erklärte VBE-Landes- und Bundes-Chef Udo Beckmann. ... Mehr lesen »

Lehrerfortbildung neu ordnen? Philologen: Das hilft den Schulen bei ihren riesigen Herausforderungen Inklusion und Integration aber nicht

WIESBADEN. Der Hessische Philologenverband zeigt sich irritiert über die Ankündigung von Kultusminister Alexander Lorz (CDU), die Lehrerfortbildung neu zu regeln und die Schulinspektion zu reformieren. Das sei ja gut und schön – aber angesichts der Belastungssituation doch ein bisschen wenig, so heißt es. Hessen richtet Fortbildung für Lehrer neu aus, um ihnen das Erziehen beizubringen – aber: Unterricht darf dafür ... Mehr lesen »

Auftakt zur Tarifrunde endet ohne Ergebnis – GEW-Chefin Tepe: „Gehälter der Privatwirtschaft dürfen nicht weiter davon ziehen“

Fordert A13 für alle Lehrkräfte: GEW-Vorsitzende Marlis Tepe. Foto: Kay Herschelmann

BERLIN. Die Auftaktverhandlungen zur Tarifrunde für den öffentlichen Dienst der Länder haben keine Ergebnisse gebracht. Immerhin: Arbeitgeber und Gewerkschaften hätten ihre Bereitschaft zu konstruktiven Gesprächen signalisiert, sagte Marlis Tepe, Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), in Berlin. Tepe wies darauf hin, dass die Gewerkschaften ein Forderungspaket mit einem Gesamtvolumen von sechs Prozent geschnürt hätten. Teil des Katalogs sei eine ... Mehr lesen »

Verfassungsschutz beobachtet pensionierte Lehrerin. Die klagt dagegen. GEW hält den „Fall Silvia Gingold“ für einen Skandal

WIESBADEN. Am Donnerstag, den 12. Januar, um 10.30 Uhr findet in Wiesbaden der Prozess „Silvia Gingold gegen das Land Hessen“ statt (AZ.: 6K1153/16, W1). Die Lehrerin im Ruhestand klagt darin gegen den hessischen Verfassungsschutz auf Beendigung ihrer Überwachung. Darüber hinaus fordert sie Einsicht in ihre dort gespeicherten Daten und die anschließende Löschung derselben. Silvia Gingold ist laut GEW eine der ... Mehr lesen »

Realschullehrer fordern mehr Hilfe, um wachsendem Extremismus begegnen zu können: „Demokratie-Erziehung in Schulen wichtiger denn je“

Herzstück der deutschen Demokratie: der Bundestag. (Foto: Deutscher Bundestag/Marc-Steffen Unger)

MÜNCHEN. Der Verband Deutscher Realschullehrer (VDR) hat eine stärkere Unterstützung der Schule bei der Demokratie-Erziehung angemahnt – einer Schlüsselaufgabe, um Extremismus in jeder Richtung vorzubeugen und entgegenzutreten, ob nun politisch oder religiös motiviertem. „Es ist unsere wichtigste Aufgabe, insbesondere den  Heranwachsenden die Grundwerte zu vermitteln, die unsere Gesellschaft ausmachen“, erklärte VDR-Vorsitzender Jürgen Böhm mit Blick auf die zunehmende politische Gewalt ... Mehr lesen »

Debatte um Rechtschreibung: Grundschullehrer fühlen sich von Eisenmann zu Unrecht kritisiert und werfen ihr Einmischung in die Pädagogik vor

Hat sich schnell einen Namen unter Deutschlands Bildungspolitikern gemacht: Susanne Eisenmann. Foto: Kultusministerium Baden-Württemberg

STUTTGART. Nach dem IQB-Desaster hatte Baden-Württembergs Kultusministerin Eisenmann bereits angekündigt, die Methode „Schreiben durch Hören“ verbieten zu wollen. Ein entsprechender Brief ging nun an die Schulleitungen und Kollegien der Grundschulen. Erneut löste Eisenmann damit Proteste von Lehrerverbänden aus. Auch vom Koalitionspartner, den Grünen, kommt Kritik. Nach dem schlechten Abschneiden baden-württembergischer Schüler bei den jüngsten Bildungsstudien will Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) ... Mehr lesen »

Dumping-Abitur? Thüringer Lehrerverband distanziert sich von Josef Kraus

ERFURT. Der Thüringer Lehrerverband hat sich in einer Pressemitteilung gegen die Kritik des Präsidenten des Deutschen Lehrerverbands gewandt, in einigen Bundesländern – darunter Thüringen – seien die Maßstäbe fürs Abitur ins Rutschen geraten. Darin heißt es: Josef Kraus beklagt „Notendumping“ mancher Bundesländer – und fordert von Bayern, deren Abitur nicht mehr anzuerkennen. GEW ist empört „In die vom Deutschen Lehrerverband ... Mehr lesen »

„Die Arbeit ist aus der Balance geraten“: GEW und VBE trommeln gemeinsam dafür, dass Grundschul-Lehrkräfte mehr Zeit bekommen. Und mehr Geld

Spätestens seit der TIMSS-Studie vergangene Woche sind die Probleme der Grundschule offenkundig. Foto: Jens-Olaf Walter / flickr (CC BY-NC 2.0)

DÜSSELDORF. Immer mehr offene Stellen, steigende Belastung, wachsender Frust – und sinkende Leistungen: Die Grundschule entwickelt sich spätestens seit dem TIMSS-Schock in der vergangenen Woche zum Problemkind des deutschen Schulsystems. Im bevölkerungsreichsten Bundesland Nordrhein-Westfalen wollen die GEW und der VBE die Entwicklung nicht mehr hinnehmen – sie machen Druck auf die rot-grüne Landesregierung, mehr Mittel für die Primarstufe zur Verfügung ... Mehr lesen »

„Wir pochen auf mehr Personal“: GEW-Vize Keller erneut zum Vizepräsidenten der europäischen Bildungsgewerkschaften gewählt

BELGRAD. Die Konferenz des Europäischen Gewerkschaftskomitees für Bildung und Wissenschaft (EGBW) hat den stellvertretenden Vorsitzenden der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Andreas Keller, erneut zum Vizepräsidenten gewählt. Keller übt das Amt seit 2012 aus. Gemeinsam mit der erneut zur Präsidentin gewählten britischen Gewerkschafterin Christine Blower (National Union of Teachers), fünf weiteren Vizepräsidentinnen und -präsidenten sowie dem Schatzmeister wird er auch ... Mehr lesen »

Beckmann wundert sich, dass die Politik nicht „schamesrot“ wird – Kraus hält hingegen das Schulsystem für sozial genug: Streit nach PISA

Um die Deutung der PISA-Studie ist ein hitziger Streit ausgebrochen. Foto: Ben Raynal / flickr (CC BY-NC 2.0)

BERLIN. Die neue PISA-Studie hat eine hitzige bildungspolitische Diskussion über die Konsequenzen in Gang gebracht. Ist das deutsche Bildungssystem „vertikal durchlässig“ – und damit ausgesprochen sozial –, wie der Präsident des Deutschen Lehrerverbands, Josef Kraus, meint? Oder müsste ein nach wie vor hoher Zusammenhang zwischen der Herkunft eines Schülers und seines Schulerfolgs der Politik die „Schamesröte ins Gesicht“ treiben, wie ... Mehr lesen »