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Tag gegen Lärm: Im Klassenzimmer ist es oft so laut wie auf der Hauptstraße – vier von fünf Lehrern fühlen sich dadurch gestresst

Krach im Klassenzimmer empfinden die meisten Lehrkräfte als extrem belastend. Foto: a4gpa / flickr (CC BY-NC-SA 2.0)

Vorlesen MÜNCHEN. Lärm im Unterricht belastet sowohl Lehrer als auch Schüler. Verschiedene Maßnahmen versprechen Besserung. Leider passiert das viel zu selten. Denn das Problem werde nach wie vor oft tabuisiert und belächelt, beklagt der Verband BLLV. Heute (26. April) ist der „Tag gegen Lärm“. Lärm macht krank – auch im Klassenzimmer, und zwar Lehrer und Schüler gleichermaßen. Im Rahmen einer ... Mehr lesen »

15 Jahre nach dem Schulmassaker von Erfurt: Lehrerverbands-Chef Kraus fordert mehr Aufmerksamkeit für Medienkonsum von Jugendlichen

Vorlesen ERFURT. Das Schulmassaker am Erfurter Gutenberg-Gymnasium liegt 15 Jahre zurück. Mit einer Gedenkstunde will die Schule am 15. Jahrestag an die Opfer der Bluttat vom 26. April 2002 erinnern. Für die Schulen in Deutschland bedeutete das Geschehen einen Umbruch: Sie sind heute mit Sicherheitskonzepten besser auf solche Albtraum-Szenarien vorbereitet. Der Deutsche Lehrerverband sieht allerdings noch weiteren Handlungsbedarf – und ... Mehr lesen »

Wanka fordert: Migranten-Anteil in Klassen begrenzen! Die Praxis zeigt: Probleme konzentrieren sich zunehmend in Brennpunkt-Schulen

Immer mehr Flüchtlingskinder kommen in die Regelschulen. Foto: UK Department for International Development / flickr (CC BY 2.0)

Vorlesen BERLIN. Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) hat an die Bundesländer appelliert, den Migrantenanteil in Schulklassen zu begrenzen. Gegenüber dem „Focus“ sagte Wanka, der Anteil von Kindern mit und ohne Migrationshintergrund müsse für eine erfolgreiche Integration möglichst ausgewogen sein. Heinz-Peter Meidinger, Vorsitzender des Philologenverbands, begrüßte den Vorstoß und forderte Wanka auf, ihren Worten nun auch Taten folgen zu lassen. Der Blick ... Mehr lesen »

„Endlich hat sich die Pädagogik der Resonanz durchgesetzt“ – Zukunftsforscher erklärt die Trends, die Schulen beeinflussen werden

"Kurze Beine - Kurze Wege": Kinder sollen auch zukünftig in ihrem Wohnort zur Schule gehen können, fordern Lehrerverbände; Foto: Günter Havlena / pixelio.de

Vorlesen KÖLN. Viele Reformdebatten im Schulsystem seien verholzt, es gehe nur im Zuständigkeiten und Formalitäten, meint der studierte Pädagoge und bekannte Zukunftsforscher Matthias Horx. In der Zeitschrift „Schulverwaltung spezial“ (Ausgabe 2/2017) spricht einer der einflussreichsten deutschen Zukunftsforscher über die Trends, die die Schule der Zukunft prägen werden. Es seien die Entwicklungen hin zu Individualisierung und zur Wissensgesellschaft, die heute einen ... Mehr lesen »

„Die Qualität des Lernniveaus kann so nicht gehalten werden“: Lehrer durch Flüchtlingskinder belastet

Syrisches Flüchtlingskind in der Schule. Foto: UK Department for International Development (CC BY 2.0)

Vorlesen KREUZTAL. Unter den Hunderttausenden Flüchtlingen in Deutschland sind etliche Kinder. Sie können meistens kein Deutsch, müssen aber in den Unterricht eingebunden werden. Was tun? Lehrer bemühen sich, sind aber auch überfordert. Vieles müssen auch sie erst lernen, wie das Beispiel Nordrhein-Westfalen zeigt. Die Buchstaben des Alphabets hängen auf buntem Karton in der Willkommensklasse der Hauptschule in Kreuztal-Eichen. 15 Flüchtlingskinder ... Mehr lesen »

Grundschulempfehlung soll aufgewertet werden – Ministerin Eisenmann bringt Gesetzesentwurf in Landtag ein

Auch künftig soll der Elternwille bei der Wahl der weiterführenden Schule maßgeblich bleiben. Foto: U.S. Department of Agriculture (CC BY 2.0)

Vorlesen STUTTGART. Nach dem Willen der Regierung sollen Eltern in Baden-Württemberg künftig verpflichtet werden, den weiterführenden Schulen die Grundschulempfehlung vorzulegen. Kommt es nun wieder zu einem Run der Grundschuleltern auf die Lehrer, um die bestmögliche Empfehlung für ihre Sprösslinge herauszuholen? Wohl nicht, denn auch zukünftig soll der Elternwille maßgeblich sein, welche weiterführende Schule ein Kind besucht. Dennoch stoßen die Pläne ... Mehr lesen »

„Für ein Vierteljahrhundert“: Bayerns Kultusminister Spaenle stellt Gymnasialreform und Bildungspaket vor und erntet Lob – wenig Kritik

Vorlesen MÜNCHEN. Das Ende des achtjährigen Gymnasiums in Bayern ist besiegelt – das stößt auf breite Zustimmung. Ob auch andere Schularten ausreichend berücksichtigt wurden, darüber gehen die Meinungen auseinander. Der CSU-Beschluss für eine Rückkehr zum neunjährigen Gymnasium (G9) ist in Bayern fast durchweg auf große Zustimmung gestoßen – genauso wie das parallel beschlossene Bildungspaket. Insbesondere die Bildungsverbände lobten die geplanten ... Mehr lesen »

Streit um den Mathe-Unterricht: Dem Brandbrief der 130 Professoren folgt Widerspruch – KMK-Chefin Eisenmann: „nur bedingt nachvollziehbar“

Sind die Mathe-Kenntnisse von Abiturienten so schlecht, dass sie für ein Studium kaum mehr ausreichen? Foto: Roger Gordon / flickr (CC BY-NC-SA 2.0)

Vorlesen BERLIN. Folgt dem «PISA-Schock» von 2001 jetzt der «Mathe-Schock»? So weit ist es noch nicht nach dem Brandbrief von 130 Professoren und Lehrern über schwache Rechenkenntnisse deutscher Schüler. Doch die Debatte um den Mathematik-Unterricht ist pünktlich zum «Abi 2017» eröffnet. Es sind Debakel wie in Hamburg, die jetzt einen Expertenstreit über die Mathe-Kompetenzen deutscher Abiturienten und Studienanfänger ausgelöst haben. ... Mehr lesen »

Neue Schulform soll Jugendliche in Ausbildung bringen – Testlauf startet im kommenden Schuljahr

Die bunte Welt der Berufsorientierung. Für viele Hauptschüler sieht die Realität anders aus Foto: Dirk Vorderstraße / flickr (CC BY 2.0)

Vorlesen GIEßEN. Bei der Vielzahl der Schulformen, die nach dem PISA Schock 2001 in Deutschland neu entstanden sind, fällt es schon mal schwer, den Überblick zu behalten. Hessen plant nun eine Testlauf mit der „Berufsfachschule zum Übergang in Ausbildung“ (BÜA). Jugendliche, die nach der Schule keinen Ausbildungsplatz finden, sollen dort fit für den Job gemacht werden. Eine neue Schulform soll ... Mehr lesen »

„Frontalunterricht hat Sinn“ – Neuropsychologe räumt mit Irrtümern in der Pädagogik auf

Vorlesen DÜSSELDORF. Beim Deutschen Schulleiterkongress in Düsseldorf bekam er stehend Beifall. Der Neuropsychologe Robin J. Malloy riss sein Publikum buchstäblich von den Stühlen, obwohl er den letzten Vortrag des Kongresses hielt. Kein Wunder, denn trotz großer Fachlichkeit sprach er mit klaren Worten einige Streitpunkte in der erziehungswissenschaftlichen Debatte an und gab dazu klare Ratschläge. Wir haben sie zusammengefasst. 1. Das klassische Lernen im ... Mehr lesen »