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Titelthema

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Besoldung von Grund- und Hauptschulleitern wird (in NRW) um eine Stufe angehoben – Beckmann: Erster Schritt hin zur Gleichstellung der Lehrkräfte

Die Zeit der Gratiskonten ist vorbei. Foto: Ralf Schulze / Wikimedia Commons (CC-BY-2.0)

DÜSSELDORF. Ein halbes Jahr vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen wartet die rot-grüne Landesregierung mit guten Nachrichten für Schulleiter auf: Rektoren an Grund- und Hauptschulen sollen mehr Geld bekommen. Das hat das Landeskabinett am Dienstag mit einer Ergänzung zum Haushaltsentwurf 2017 beschlossen. Der Etat muss zwar noch vom Landtag verabschiedet werden. Lehrerverbände reagierten aber bereits erfreut. Der VBE würdigte die Maßnahme ... Mehr lesen »

Berliner Traditionsgymnasium setzt Lehrer vor die Tür, der bei Pegida-Ableger mitmarschiert – „passt nicht zu den Werten der Schule“

Eingangebereich des Traditionsgymnasiums zum "Grauen Kloster". Foto: Bodo Kubrak / Wikimedia Commons (CC0 1.0)

BERLIN. Die Kündigung eines rechtsgerichteten Lehrers durch ein Berliner Traditionsgymnasium führt zu einer Grundsatzdebatte: Wie soll der Staat mit Lehrkräften umgehen, die sich zu fremdenfeindlichen und politisch extremen Gruppierungen bekennen? Lässt sich beispielsweise eine radikal islamkritische Haltung mit einem schulischen Alltag in Einklang bringen, der zunehmend vom Thema Integration bestimmt wird? Zweifel sind tatsächlich erlaubt. Das evangelische „Graue Kloster“ ist ... Mehr lesen »

Lehrermangel treibt Blüten: Nach Seiteneinsteigern und Pensionären kommen jetzt auch Studierende in die Kollegien

Aus dem Hörsaal in die Klassenleitung: Immer mehr Studierende übernehmen Aufgaben von ausgebildeten Lehrkräften. Foto: theUdødelig / flickr (CC BY 2.0)

BREMEN. Lehrer werden vielerorts gesucht. Um offene Stellen zu besetzen, werden manche Bundesländer kreativ. Neben Quereinsteigern, Referendaren und arbeitswilligen Pensionären kommen vielerorts auch Studenten zum Zug. Darüber reden wollen sie lieber nicht. Wenn Ramona Seeger in Bremen vor ihren Schülern steht, ist sie eine Lehrerin wie viele andere. Selbstbewusst unterrichtet die 29-Jährige Politik und Deutsch. Pro Klasse ist die junge ... Mehr lesen »

Englisch lernen wird immer selbstverständlicher – Vier Gründe, warum der Unterricht so erfolgreich ist

Amused? Was meinen wohl Queen Elizabeth II. und ihr Mann Prince Phillipp (hier auf einer gemeinsamen Kutschfahrt im vorvergangenen Jahr) zu den Ergebnissen des Englisch-Rankings? Foto: Steve Evans / flickr (CC BY-NC 2.0)

DÜSSELDORF. Die schönste Überraschung nach Veröffentlichung der IQB-Länderstudie in der letzten Woche waren die immer besser werdenden Englischkenntnisse der Schülerinnen und Schüler. Aller Schüler. Selbst ein Migrationshintergrund ist kein Hemmnis. Die Ursachen für den Erfolg des Englischunterrichts liegen in einem veränderten Unterricht und den gesellschaftlichen Rahmenbedingungen wie Digitalisierung und Globalisierung. Alles zusammen ergänzt sich so gut, dass Schülerinnen und Schüler ... Mehr lesen »

Sexualkunde-Lehrplan: CDU-Rechtsaußen Irmer sorgt für Eklat

Der hessische CDU-Landtagsabgeordnete Hans-Jürgen Irmer ist schon früher mit rechtspopulistischen Äußerungen aufgefallen. Foto: Martin Kraft / Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)

WIESBADEN/WETZLAR. Für seine polemischen Äußerungen zum neuen Sexualkunde-Lehrplan in Hessen erntet der ehemalige bildungspolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Hans-Jürgen-Irmer heftige Kritik auch aus den eigenen Reihen. Der umstrittene CDU-Abgeordnete Hans-Jürgen Irmer hat mit seinen Äußerungen gegen den neuen Sexualkunde-Lehrplan für Unmut in den Fraktionen des hessischen Landtags gesorgt. «Er zeigt erneut sein rückschrittliches und menschenverachtendes Weltbild», erklärte die Fraktionsvorsitzende der Linken, ... Mehr lesen »

Gastkommentar: Armutszeugnis für die politische Bildung – Jeder Vierte weiß nicht, dass am 9. November die Mauer fiel

Eine Grenzstreife der DDR am Bethaniendamm in Berlin-Kreuzberg 1986. (Foto: Noir/Wikimedia CC BY-SA 3.0)

GERA. Wenn rund ein Viertel der befragten Deutschen nicht weiß, dass am 9. November 1989 die Berliner Mauer fiel, dann ist das eine schwache Leistung. Selbst wenn man in Rechnung stellt, dass inzwischen eine Generation herangewachsen ist, die dieses wunderbare Ereignis nicht selbst erlebt hat – fragt man sich schon: Was lernen die eigentlich in der Schule? Und was behalten ... Mehr lesen »

Übergriffe durch (männliche) Lehrer: Passiert im Graubereich mehr, als wir ahnen? Junge Frauen klagen öffentlich an

BERLIN. Immer öfter berichten Schülerinnen in Videos auf Youtube von (männlichen) Lehrkräften, die sie verbal oder körperlich bedrängen. Sind das bloß Einzelfälle? Zumindest im Graubereich allzu lockerer Sprüche und vermeintlich freundschaftlicher Berührungen scheint in der Schule mehr zu passieren, als bislang bekannt ist. Womöglich ist das ein Anlass für eine schulische Debatte zum schmalen Grat zwischen pädagogischer Nähe und gebotener ... Mehr lesen »

Berlin ist Schlusslicht in der deutschen Bildungslandschaft – Scheeres nimmt die Lehrkräfte in die Verantwortung

Nimmt die Lehrkräfte in die Pflicht: Berlins Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD). Foto: Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft

BERLIN. Das schlechte Abschneiden der Berliner Schüler bei gleich zwei Leistungsvergleichen – bei VERA 8 und beim IQB-Bundesländervergleich – sorgt für gehörigen Ärger in der Bundeshauptstadt. Schulsenatorin Sandra Scheeres (SPD) nimmt die Lehrkräfte in die Verantwortung. Die bislang nur sporadisch genutzte Selbstevaluation, mit der sich Lehrer und Schulleiter anonym beurteilen lassen können, soll künftig verbindlicher werden. Sie erntet dafür empörte ... Mehr lesen »

„Eine ganze Kultur geht verloren“: Wie Künstler für den Erhalt des Handschreibens kämpfen – Ausstellung in Berlin

Handschreiben in der Kunst - Thema einer Ausstellung in der Ruine der Künste, Berlin. Foto: Ruine der Künste

BERLIN. Immer mehr Kindern und Jugendlichen bereitet das Handschreiben Probleme, so ergab im vergangenen Jahr eine Umfrage unter Lehrkräften – aber Künstler setzen nun Ausstellungen und Aktionen gegen den gesellschaftlichen Trend zum Tippen. „Würde die Handschrift verschwinden, würde das eine  Reduzierung des Menschseins bedeuten. Es wäre ein tiefer menschlicher Verlust“, meint etwa Wolf Kahlen, emeritierter Professor der Technischen Universität Berlin ... Mehr lesen »

Gastbeitrag: Flüchtlinge „14 aus Millionen; oder: Jedes Kind mag Schokolade“- Teil 3

Verschüchterte Kinder, die staunend vor der bunten Warenwelt in unseren Supermärkten stehen, diese Klischeevorstellung von Flüchtlingen geht an der Realität meist vorbei. Foto: garycycles / Wikimedia Commons (CC BY 2.0)

DÜSSELDORF. Erinnerung an Begegnungen mit geflüchteten Kindern: Flüchtlinge begegnen uns in den Medien allerorten. Doch in der „echten“ Realität erleben die meisten von uns nur selten ein wirkliches Zusammentreffen. Abgesehen von professionellen Betreuern und engagierten Bürgern bilden Lehrer und Schüler noch die Ausnahme. Sie haben in ihrem beruflichen Alltag direkt mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen zu tun. Zu engeren Beziehungen ... Mehr lesen »