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Titelthema

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Überraschender Befund: Früher Englischunterricht ist nicht nur weniger effektiv als erhofft – sondern sogar kontraproduktiv

Ist Englisch in der Grundschule vielleicht sogar schädlich? Illustration: Wikimedia Commons.

Vorlesen BOCHUM. Kinder, die in der ersten Klasse mit dem Englischunterricht beginnen, sind sieben Jahre später schlechter in diesem Fach als Kinder, die erst in der dritten Klasse in die Fremdsprache einsteigen. Zu diesem Ergebnis kommt ein Team um Dr. Nils Jäkel und Prof. Dr. Markus Ritter von der Ruhr-Universität Bochum. Die Forscher werteten Daten aus einer großen nordrhein-westfälischen Längsschnittstudie ... Mehr lesen »

Auch Grundschullehrkräfte bekommen in Berlin künftig A13 – GEW: „Historischer Erfolg mit bundesweiter Signalwirkung“

Vorlesen BERLIN. Die GEW würdigt den Entschluss bereits als „historischen Erfolg“ – und zwar einen mit Signalwirkung für ganz Deutschland: Der Berliner Senat hat beschlossen, den Entwurf des Gesetzes über die Änderung des Landesbesoldungsgesetzes und des Lehrkräftebildungsgesetzes ins Abgeordnetenhaus einzubringen. Ab dem Schuljahr 2017/2018 werden damit alle Grundschullehrkräfte, die nach dem neuen Lehrkräftebildungsgesetz ab August 2014 ihr Referendariat begonnen haben, ... Mehr lesen »

Inklusion schreitet voran: Immer mehr Kinder mit Förderbedarf besuchen die Regelschule – Lehrerverband: Euphorie ist Ernüchterung gewichen

Streitthema Inklusion: Der Druck auf die Lehrerschaft wächst. Foto: zeevveez / flickr (CC BY 2.0)

Vorlesen HANNOVER. Das gemeinsame Lernen von Kindern mit und ohne Behinderungen kommt voran. Beispiel Niedersachsen: Die Inklusionsquote beträgt dort im laufenden Schuljahr stattliche 61,4 Prozent. Doch die Schulen brauchen dringend mehr pädagogisches Personal, mahnen die GEW und die Opposition. Der  Verband Niedersächsischer Lehrkräfte stellt fest, dass die anfängliche Euphorie der Ernüchterung auf allen Seiten gewichen sei. In Deutschlands Schulen lernen ... Mehr lesen »

Bemerkenswerte Studie: Lehrer selbst tun sich beim Lernen schwer – viele kämpfen mit der Motivation (vor allem Lehrerinnen)

Vorlesen DÜSSELDORF. Lehrer sehen mit großer Mehrheit die Weiterqualifikation in ihrem Beruf als elementaren Bestandteil ihrer Arbeit an – tun sich aber schwer mit dem Lernen. Nur die wenigsten gehen ihren Fortbildungsbedarf systematisch an, und die Mehrzahl gibt an, sich bei Fehlern schnell entmutigen zu lassen. Das sind Ergebnisse einer Umfrage unter Lehrkräften und Lehramtsstudierenden im Auftrag der Vodafone Stiftung. ... Mehr lesen »

Macron muss auch die Bildung in Frankreich auf Vordermann bringen – eine Lehrerin wird ihm dabei helfen

Der jüngste Präsident, den Frankreich jemals hatte: Emmanuel Macron. Foto: Jeso Carneiro / flickr (CC BY-NC 2.0)

Vorlesen PARIS. Der neue französische Präsident Emmanuel Macron ist Hoffnungsträger auch für die Lehrkräfte in Frankreich, hat er doch im Wahlkampf eine Revolution (auch) in der Bildung versprochen. Tatsächlich ist in Sachen Schulpolitik durchaus Engagement von ihm zu erwarten: Seine Frau Brigitte war Lehrerin, und die soziale Kluft in Frankreich – eines der Kernprobleme, denen sich Macron stellen muss – ... Mehr lesen »

„Weil es einfach ist“ – Lehrer nutzen WhatsApp trotz Verbot

Sofern eine Lehrkraft es als notwendig erachtet, über Messenger mit Eltern oder Schülern zu kommunizieren, kommen laut Leitfaden nur europäische Anbieter, die eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung anbieten, in Betracht. Foto: Marco Verch / flickr (CC BY 2.0)

Vorlesen MAINZ. Soziale Netzwerk sind in der Regel kommerzielle Unternehmen, deren Geschäftsmodell in erheblichem Maß auf der Nutzung der Daten ihrer Mitglieder beruht. Die Nutzung sozialer Netzwerke im Schulunterricht ist daher schon per se heikel. Andererseits können soziale Netzwerke viele Abläufe an Schulen vereinfachen und die Kommunikation von Lehrern und Schülern verbessern. Angesichts des jüngst erneuerten Leitfadens Schulischer Datenschutz erhofft ... Mehr lesen »

Alarmierend! Mehr als zehn Jahre nach der „Potsdamer Studie“ zur Lehrergesundheit zieht ihr Leiter ein trauriges Fazit – Immer mehr Lehrer senken ihr berufliches Engagement

Vorlesen POTSDAM. Vor mehr als zehn Jahren (2005) wurde die „Potsdamer Lehrerstudie“ zur Lehrergesundheit unter der Leitung von Professor Uwe Schaarschmidt veröffentlicht. Unter anderem in der Zeitschrift „Thüringer Schule“ erklärt er, wie er heute die Situation sieht. Seine Aussagen im Überblick. Noch einmal zur Erinnerung: Nach Schaarschmidt teilt sich das arbeitsbezogene Verhalten in vier Muster ein. • Muster G – Gesundheitsmuster, starkes, ... Mehr lesen »

Großer Gewerkschaftstag in Freiburg: GEW-Chefin Tepe fordert „A13 für alle“ – und die Sanierung maroder Schulgebäude

Fordert "A13 für alle": GEW-Bundesvorsitzende Marlies Tepe. Foto: GEW

Vorlesen FREIBURG IM BREISGAU. Im Vorfeld des Gewerkschaftstages der GEW in Freiburg im Breisgau hat sich die Vorsitzende Marlies Tepe erneut für die finanzielle Gleichstellung von Grund- und Hauptschullehrkräften stark gemacht. „Der Grundstein für gute Bildung wird bei den Kleinsten gelegt“, sagte Tepe – und kritisierte insbesondere die Landesregierung von Baden-Württemberg (wo der Gewerkschaftstag stattfindet). Tepe rief zudem Bund, Länder ... Mehr lesen »

Explosive Expertise: Rückkehr zu G9 bringt nichts – außer hohe Kosten. Und die Abiturienten werden wieder älter

Deutsche Abiturienten sind trotz G8 im Schnitt immer noch älter als Abiturienten in vielen anderen OECD-Staaten. Foto: foolunderthehill / flickr (CC BY-NC-SA 2.0)

Vorlesen ESSEN. Prof. Dr. Olaf Köller, Direktor des Leibniz-Instituts für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik in Kiel, ist einer der renommiertesten Bildungsforscher in Deutschland – und sein Urteil im aktuellen Streit ums sogenannte Turbo-Abitur ist eindeutig: Eine Rückkehr zu G9 bringt praktisch nichts. Außer dass die deutschen Abiturienten, die im Schnitt trotz der verkürzten Gymnasialzeit im internationalen Vergleich immer ... Mehr lesen »

Lese-, Schreib- und Rechenschwäche: Forscher fordern frühere Hilfe – und zwar schon in der ersten Klasse

Je früher Kindern mit Lese-, Schreib- oder Rechenschwäche geholfen wird, desto besser. Foto: Marius Neethling / flickr (CC BY-NC 2.0)

Vorlesen MÜNCHEN. Ein Kind liest langsam, stockt, verliert die Zeile. Klingt normal für einen ABC-Schützen. Wenn aber noch das Vertauschen von Wörtern, Silben oder Buchstaben hinzukommt, kann es aber ein erstes Anzeichen für Legasthenie sein. Forscher in München befassen sich mit dem Thema. Schon in den ersten Schulmonaten wollen Ärzte und Pädagogen Kindern mit Lese-, Rechtschreib- und Rechenschwäche helfen. Es ... Mehr lesen »