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Titelthema

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„Wir brauchen strikte Orientierung auf Qualität und auf Leistung“: KMK-Präsidentin macht (einmal mehr) Grundschul-Lehrer zu Sündenböcken

Vorlesen STUTTGART. „Nüchtern betrachtet besteht unzweideutig Handlungsbedarf, und zwar deutschlandweit. Die Leistungen der Viertklässlerinnen und Viertklässler in den zentralen Fächern Deutsch und Mathematik sind nicht flächendeckend so, wie sie sein sollten“ – so schreibt KMK-Präsidentin Susanne Eisenmann in einem Gastbeitrag für die „Rheinische Post“. Einmal mehr macht Baden-Württembergs Kultusministerin darin deutlich, wen sie für die Verantwortlichen für den Absturz im ... Mehr lesen »

FDP forciert „Talent-Schulen“ in sozialen Brennpunkten – eine Chance für benachteiligte Kinder? Oder doch nur ein Tropfen auf den heißen Stein?

Bonjour tristesse: Bild aus Duisburg-Marxloh. Foto: Sascha Kohlmann (CC BY-SA 2.0) Wikimedia Commons

Vorlesen DÜSSELDORF. Immer mehr Brennpunktschulen schlagen Alarm – sie können mit einer Standard-Personalausstattung die besonderen Herausforderungen, die ihre Schülerklientel an sie stellt, nicht mehr bewältigen. Die FDP will dagegen nun „Talent-Schulen“ einführen, besonders ausgestattete Gymnasien in sozial schwierigen Lagen. Unter Lehrerverbänden ist nun ein Streit über die Idee ausgebrochen: Ist das ein neuer Weg, der benachteiligten Kindern „echte Chancen“ gibt ... Mehr lesen »

Nach dem Brandbrief der Grundschulleiter nun der öffentliche Hilferuf einer Rektorin: So ist vernünftiger Unterricht nicht mehr möglich!

Dutzende von Brandbriefen überlasteter Kollegien kursieren bundesweit. Foto: Annie Roi / flickr (CC BY 2.0)

Vorlesen FRANKFURT/MAIN. Die Leiterin einer Grundschule in einem sozialen Brennpunkt in Frankfurt  hat gegenüber der „Welt“ zu Protokoll gegeben, wie sie die Zustände an ihrer Schule sieht – als Kampf des Kollegiums auf verlorenem Posten. Die drastische Schilderung, unter Nennung des Namens veröffentlicht, schließt nahtlos an einen Brandbrief von 67 Frankfurter Grundschulleitungen an, den sie im Anfang des Jahres an ... Mehr lesen »

Meidinger im N4t-Interview zum Lehrermangel: Seiteneinstieg sogar schon ohne Hochschulstudium – “Ich bin entsetzt”

Vorlesen BERLIN. Heinz-Peter Meidinger ist Bundesvorsitzender des Philologenverbands, seit kurzem auch Präsident des Deutschen Lehrerverbands – und Schulleiter, genauer: Direktor eines bayerischen Gymnasiums. Wir sprachen mit ihm darüber, wie er die Maßnahmen der Länder gegen den Lehrermangel beurteilt. News4teachers: Die Gymnasien sind vom Lehrermangel offenbar noch nicht so stark betroffen – spürt Ihr Kollegium ihn trotzdem? Meidinger: Im Gegensatz zur ... Mehr lesen »

Digitale Infrastruktur kostet pro weiterführende Schule 300.000 Euro – im Jahr. VBE fordert „nachhaltige Ausstattung“ – samt Wartung

Lernen am Computer? In Deutschlands Schulen immer noch ein seltenes Bild. Foto: shutterstock

Vorlesen GÜTERSLOH. Um den Unterricht mit digitalen Lernmitteln gestalten zu können, benötigen Schulen neben pädagogischen Konzepten eine gute Ausstattung. Dazu gehören Internetzugang und Hardware, Lernsoftware und technischer Support. Rund 2,8 Milliarden Euro würden jährlich anfallen, wenn alle Grund- und weiterführenden Schulen mit lernförderlicher Computertechnik ausgestattet werden – hat die Bertelsmann Stiftung nun errechnet. Sie fordert: Bei der Finanzierung müssten die ... Mehr lesen »

Offenbar hat Jamaika ein Zukunftsthema für sich gefunden: die Bildung (wie einst Willy Brandt)

Willy Brandt, hier beim Bundesparteitag der SPD in Hannover 1973, war Kanzler, als sich Werner Kahmann einschrieb. Foto: Wikimedia Commons / Bundesarchiv (CC BY-SA 3.0 DE)

Vorlesen BERLIN. Die mögliche Jamaika-Koalition hat offenbar ein Leitthema gefunden, das – anders als Verhandlungspunkte aus anderen Politikfeldern – nach mehr als nach einem zähen Kompromiss aussieht: die Bildung in Deutschland. Erstmals nach 1969, als Willy Brandt in seiner berühmten Regierungserklärung „Mehr Demokratie wagen“ ankündigte, er werde „Bildung und Ausbildung, Wissenschaft und Forschung“ an die Spitze seiner Reformen stellen, könnte ... Mehr lesen »

GEW trommelt gegen „Radikalenerlass“ – was die Frage aufwirft: Ist für die Gewerkschaft dann politischer Extremismus auch von rechts mit dem Schuldienst vereinbar?

Sind rechte Parolen mit dem Schuldienst vereinbar? Radikale auf einer Pegida-Demonstration. Foto: blu-news.org / Wikimedia Commons (cc-by-sa-2.0).

Vorlesen KASSEL. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat die Landesregierungen und Landtage gemahnt, die Berufsverbote-Opfer des sogenannten „Radikalenerlasses“ von 1972 zu rehabilitieren und zu entschädigen. Die GEW-Vorsitzende Marlies Tepe erläuterte, dass sich der  „Radikalenerlass“ zwar formal gegen Links- und Rechtsextremisten gerichtet habe, in der Praxis aber politisch Aktive des linken Spektrums, darunter viele Lehrerinnen und Lehrer, getroffen habe. Allerdings ... Mehr lesen »

Schlechte Bildungsbilanz von Muslimen: Verantwortlich ist nicht die Religion – sondern die soziale Herkunft

Der Islam ist nicht bildungsfeindlich. Foto: muhammedweb/geralt - pixabay (CC0 1.0)

Vorlesen KONSTANZ. Der Bildungserfolg muslimischer Kinder in Deutschland ist geringer als der ihrer Mitschüler mit anderen Konfessionen. Was angesichts der langen Bildungstradition islamisch geprägter Kulturen eigentlich nahe liegt, belegt nun eine Studie: Nicht die Religionszugehörigkeit ist Ursache, sondern vielmehr die soziale Herkunft. Angesichts der Integration hunderttausender Flüchtlinge an den deutschen Schulen werden auf der Problemseite oft religiös basierte kulturelle Faktoren ... Mehr lesen »

Vier von zehn Schülern kennen Auschwitz nicht – Geschichtslehrer klagen, ihr Fach wird an den Rand gedrängt

"Arbeit macht frei": Eingangstor des KZ Auschwitz mit dem zynischen Spruch. Foto: Jochen Zimmermann / Wikimedia Commons (CC BY 2.0)

Vorlesen BERLIN. 95 Prozent der Deutschen finden es sehr wichtig oder wichtig, dass Schüler in der Schule Geschichtsunterricht haben. Das gilt auch für Schülerinnen und Schüler – der Respekt vor dem Fach korrespondiert allerdings allzu häufig nicht mit historischem Wissen: Dass Auschwitz ein Konzentrations- und Vernichtungslager im Zweiten Weltkrieg war, wissen nur 59 Prozent der Über-14-Jährigen. Das zeigt eine aktuelle ... Mehr lesen »

Die meisten Kinder beginnen als Vierjährige, (ihren Namen) mit der Hand zu schreiben – Forscher warnen: Eine falsche Haltung verfestigt sich

Auf die richtige Haltung beim Malen und Schreiben kommt es an - auch schon bei Vorschulkindern. Foto: pxhere CCO

Vorlesen DARMSTADT. Vorschulkinder sind in der Regel hoch motiviert, schreiben zu lernen. Jetzt hat das Schreibmotorik Institut, Heroldsberg, die ersten Schreibversuche in einer Umfrage unter Müttern ermittelt. Denn auch im Zeitalter der Digitalisierung behält das Handschreiben eine entscheidende Bedeutung.  Ein internationales Symposium an der TU Darmstadt wird sich mit diesem Thema beschäftigen. Die meisten Kinder – 61,4 Prozent – beginnen ... Mehr lesen »