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Titelthema

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Warum Trump so offensichtlich lügen lässt – und was gegen „Fake News“ hilft: Experten fordern, Medienkompetenz in den Schulen zu vermitteln

BERLIN. Die beliebtesten deutschen Facebook-Artikel über die Kanzlerin sind Lügen – etwa die Behauptung, Angela Merkel habe ein Selfie mit einem der Attentäter von Brüssel gemacht. Die erfundene Geschichte generierte mehr als 32.000 Interaktionen auf Facebook. Zum Vergleich: Ein wahrer Artikel über ein Foto der Kanzlerin mit einem Flüchtling, der von der Deutschen Welle veröffentlicht wurde, kam gerade mal auf ... Mehr lesen »

Freiheitsberaubung im Unterricht? Lehrer geht gegen Urteil an – Richter will Verfahren einstellen, aber: Staatsanwältin pocht auf Strafe

Ort der Verhandlung: das Amtsgericht Düsseldorf. Foto: Wiegels / Wikimedia Commons (CC BY 3.0)

DÜSSELDORF. Die Schüler waren laut und mussten deshalb einen Text abschreiben. Zum Ende der Stunde setzte sich der Lehrer vor die Klassentür, um dies zu kontrollieren. Deshalb wurde er wegen Freiheitsberaubung verurteilt – wogegen er Einspruch einlegte. Heute war der erste Tag der Revisionsverhandlung. Der Richter wollte das Verfahren schon einstellen. Aber: Die Staatsanwaltschaft pocht auf eine Verurteilung. Eine Unterrichtsstunde ... Mehr lesen »

Die Schule der Gesellschaft – Wie Schule sich entwickelt und zur Lösung gesellschaftlicher Probleme beiträgt

Was und wie in der Schule unterrichtet werden soll ist Ergebnis gesellschaftlicher Aushandlungsprozesse. Foto: Hugo Ortiz Ron, Asamblea Nacional del Ecuador / flickr (CC BY-SA 2.0)

BERN. Angesichts rasanter gesellschaftlicher, technischer und wirtschaftlicher Entwicklungen ist die Verunsicherung auch auf Seiten der Schule groß. Bereitet sie unsere Kinder ausreichend auf die Zukunft vor? Wird die Schule den Herausforderungen des 21 Jahrhunderts gerecht? Ist sie dazu hinreichend wandelbar? Selten waren die Befürchtungen stärker, Schule könne mit der Entwicklung nicht Schritt halten. Die Unsicherhiet zeigt sich nicht zuletzt in ... Mehr lesen »

Wieviel Druck braucht die Schule? Forscher: Wahrnehmen und Erinnern wird unter Stress massiv behindert

„Langsamkeitstoleranz“ entwickeln, das ist eine Aufgabe für alle, auch Lehrer, Eltern und Mitschüler müssen dabei mitwirken. Foto: CollegeDegrees360 / flickr (CC BY-SA 2.0)

BOCHUM. Eine Schule völlig ohne Druck und Stress wäre eine denkbar schlechte Studien-, Berufs- und Lebensvorbereitung, sagte Philologenchef Heinz-Peter Meidinger unlängst. Forscher der Universität Bochum haben aktuell jedoch eine Studie veröffentlicht, die belegt, dass Erinnern und Wahrnehmen durch Stress massiv behindert werden kann. „Dass Stress das Abrufen von Erinnerungen verhindern kann, war uns schon bekannt. Jetzt wissen wir, dass Stress auch einen ... Mehr lesen »

Aus dem Dunkel ins Licht: „Behinderte haben sich nur Nachts auf die Strasse getraut“ – Lebenshilfe e.V. begründete vor knapp 60 Jahren die Inklusion

"Sabine" fühlt sich in ihrem Lehrerberuf überfordert - sieht aber keinen Ausweg (Symbolfoto). Foto: Gisella Klein / flickr (CC BY-NC 2.0)

MARBURG. Tom Mutters ruft im Jahr 1958 die Lebenshilfe ins Leben, um geistig behinderten Menschen Teilhabe zu ermöglichen. Der Pionier wäre nun 100 Jahre alt geworden. Also wird er gefeiert, vor allem in Marburg, wo alles begann. Einem Mann auf UN-Mission begegnet in Hessen das Elend. Gestank, Gitterfenster und festgebundene Kinder, die an die Zimmerdecke starren. Manche sind nackt oder ... Mehr lesen »

„Auf verfassungsfeindlichem Boden“: Geschichtslehrer-Verband distanziert sich von Höckes Kritik am Holocaust-Gedenken in Schulen

Biedermann und Einpeitscher: Der AfD-Funktionär und Geschichtsleherer Björn Höcke. Foto: Metropolitico.org / flickr (CC BY-SA 2.0)

BERLIN. Der Verband der Geschichtslehrer Deutschlands (VGD) hat sich von den Äußerungen des AfD-Politikers und Kollegen Björn Höcke zum Holocaust-Gedenken distanziert. «Das sind absurde Unterstellungen eines Außenseiters, der damit seinen politischen Extremismus begründen möchte», sagte der VGD-Vorsitzende Ulrich Bongertmann. «Damit zieht man natürlich bestimmte Leute an, aber das hat mit dem Unterricht in Deutschland wenig zu tun.» Ob Höcke, als Geschichtslehrer ... Mehr lesen »

AfD-Größe Höcke (selbst Geschichtslehrer von Beruf): Schulen machen deutsche Geschichte „mies und lächerlich“ – wegen Holocaust-Gedenkens

Gibt gerne den Einpeitscher: AfD-Funktionär Björn Höcke. Foto: Metropolico.org / flickr (CC BY-SA 2.0)

DRESDEN. Der Thüringer AfD-Vorsitzende Björn Höcke, Geschichtslehrer von Beruf, hat mit massiver Kritik am Holocaust-Gedenken der Deutschen – und insbesondere der Schulen in Deutschland – Empörung ausgelöst. Darüber hinaus verglich er die Bundesregierung mit dem Regime der DDR. Höcke ist derzeit als Landtagsabgeordneter vom Schuldienst freigestellt. Er selbst hält sich eine Option auf eine Rückkehr dorthin offen. Seine Äußerungen werfen ... Mehr lesen »

Wie sich aus einem banalen Schülerstreit eine Art Krieg zwischen jungen Deutschen und Flüchtlingen entwickelt – der von außen geschürt wird

Die Situation an der Leipziger Oberschule ist eskaliert. (Symbolbild). Foto: Metropolico.org / flickr (CC BY-SA 2.0)

LEIPZIG. Die Geschichte beginnt als Alltagsrangelei unter zwei Schülern – und hat sich zu einer Story um „Polizeikontrollen, schlimme Gerüchte und Eltern in Angst“ (Leipziger Volkszeitung) entwickelt. Fakt ist: Ein Streit zwischen einem deutschen Schüler und einem jugendlichen Flüchtling an einer Leipziger Schule ist derart eskaliert, dass es zu einer Prügelei zwischen 20 Jugendlichen kam, und zwar zwischen deutschen auf ... Mehr lesen »

„Überzeugungsversuche“ sind gescheitert: Warum schafft es niemand, einer 16-jährigen Schülerin den Vollschleier im Unterricht zu verbieten?

Ist das ein Bild, an das sich Lehrer in Deutschland gewöhnen sollten? Mädchen im Nikab. Foto: sittiealiah M A / flickr (CC BY 2.0)

BELM. Wie sie aussieht, wissen ihre Familie und ihre Freundinnen, aber sonst kaum jemand. Eine Schülerin, die die zehnte Klasse einer Oberschule in Belm bei Osnabrück besucht, ist deshalb seit dem Herbst Gegenstand politischen Streites in Niedersachsen. Denn das Mädchen trägt seit dem siebten Schuljahr einen Nikab – einen Gesichtsschleier, der nur die Augen frei lässt. Die Schule hat bislang ... Mehr lesen »

Nach der Debatte um die Krankenversicherung: Beamte in die Rentenversicherung? Eine Analyse

DÜSSELDORF. Aus gesamtgesellschaftlicher Sicht ist der Vorschlag reizvoll, die allgemeine Versicherungspflicht auch für Beamte einzuführen. Dafür sprechen die folgenden Argumente: Die Sozialversicherung würde entlastet werden, denn Beamte verdienen nicht schlecht. Das Solidarprinzip – die arbeitende Generation bezahlt für die Generation im Ruhestand – auf dem das Sozialversicherungssystem beruht, wäre gesamtgesellschaftlich wiederhergestellt. Mit der Folge, dass die Beiträge vermutlich für alle ... Mehr lesen »