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	<description>NEUES AUS BILDUNG &#38; WISSENSCHAFT</description>
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		<title>Hamburg geht als erstes Bundesland in die Sommerferien</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Jun 2013 18:22:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Rabe]]></category>
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		<description><![CDATA[HAMBURG. Endlich Sommerferien: Seit Mittwoch heißt es für die rund 239.000 Hamburger Schüler sechs Wochen lang nichts tun. 109 Schüler haben in diesem Jahr das Abitur mit der Traumnote 1,0 abgelegt. Außerdem wurde an zwölf Stadtteilschulen erstmals das Abitur abgenommen. Endlich Sommerferien: Nach Prüfungen, Lernen und ständigem frühem Aufstehen können sich Hamburgs rund 239 000 ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>HAMBURG. <strong>Endlich Sommerferien: Seit Mittwoch heißt es für die rund 239.000 Hamburger Schüler sechs Wochen lang nichts tun. 109 Schüler haben in diesem Jahr das Abitur mit der Traumnote 1,0 abgelegt. Außerdem wurde an zwölf Stadtteilschulen erstmals das Abitur abgenommen.</strong></p>
<div id="attachment_27193" class="wp-caption aligncenter" style="width: 650px"><a href="http://www.news4teachers.de/2013/06/hamburg-geht-als-erstes-bundesland-in-die-sommerferien/sonnenlicht/" rel="attachment wp-att-27193"><img class="size-full wp-image-27193" alt="Die Schüler - und Lehrer - in Hamburg dürfen sich als erste über die Sommerferien freuen. Foto: rishibando / flickr (CC BY-NC 2.0)  " src="http://www.news4teachers.de/wp-content/uploads/Sonnenlicht.jpg" width="640" height="395" /></a><p class="wp-caption-text">Die Schüler &#8211; und Lehrer &#8211; in Hamburg dürfen sich als erste über die Sommerferien freuen. Foto: rishibando / flickr (CC BY-NC 2.0)</p></div>
<p>Endlich Sommerferien: Nach Prüfungen, Lernen und ständigem frühem Aufstehen können sich Hamburgs rund 239 000 Schüler seit Mittwoch den angenehmen Seiten des Lebens widmen &#8211; bis am 1. August das neue Schuljahr beginnt. Für manche ist die Schule sogar ganz vorbei: So haben nach Angaben der Schulbehörde in diesem Jahr 8548 Jugendliche ihr Abitur gemacht, 109 von ihnen sogar mit der Traumnote 1,0. Zwölf Stadtteilschulen boten in diesem Jahr erstmals die Abiturprüfung an &#8211; womit nun an 39 der 57 Stadtteilschulen der Stadt die Hochschulreife erworben werden kann.</p>
<p>Schulsenator Ties Rabe (SPD) sprach von einem bedeutsamen Schritt für die Stadtteilschulen mit ihrem neuen Angebot. «Diese zwölf Schulen haben insgesamt 427 Schülerinnen und Schüler zum Abitur geführt.» Das Ziel sei aber nach wie vor, an sämtlichen Stadtteilschulen Hamburgs Oberstufen einzurichten und das Abitur anzubieten. «Wir glauben, dass das ein wichtiger Baustein ist, um die Stadtteilschulen attraktiv zu machen, und auch, um den Schülerinnen und Schülern Chancen zu geben», sagte Rabe.</p>
<p>Denn es sei bekannt, dass nach wie vor Schüler trotz intensiver Bemühungen der Lehrer falsch an die Schulen einsortiert würden. Bei rund 60 Prozent der Schüler sei nicht sicher vorherzusagen, wie ihre Bildungskarriere einmal verlaufen wird. So habe in diesem Jahr etwa ein 1,0-Abiturient bei seiner Eingruppierung damals keine Gymnasialempfehlung bekommen, einem anderen Abiturienten sei sogar die Sonderschule nahegelegt worden. Schon deshalb sei es wichtig, dass eine Schule alle Möglichkeiten, auch eine Oberstufe, anbiete, sagte Rabe.</p>
<p>Nach Angaben der Schulbehörde haben in diesem Jahr insgesamt 2616 Stadtteilschüler das Abitur bestanden, bei den Gymnasiasten waren es 5128. Hinzu kamen 804 von beruflichen Gymnasien oder etwa Abend- und Aufbaugymnasien. Insgesamt hatten sich 8825 Jugendliche für das Abitur angemeldet. Letztlich bestanden haben die Prüfungen 8548 Schüler, was einer Quote von 96,8 Prozent entspricht. Im Vorjahr lag die Quote bei 95,8 Prozent. Die durchschnittliche Abiturnote über alle Schulformen blieb im Vergleich zum Vorjahr mit 2,5 gleich. Bei den Gymnasien lag sie bei 2,3 (Vorjahr: 2,4), bei den Stadtteilschulen bei 2,6 (2,6) und bei den beruflichen Gymnasien bei 2,7 (2,7). dpa</p>
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		<title>VBE-Chef Beckmann kündigt Klage gegen Beamten-Nullrunden an</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Jun 2013 18:11:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Beamtenbesoldung]]></category>
		<category><![CDATA[Beckmann]]></category>
		<category><![CDATA[Sonderopfer]]></category>
		<category><![CDATA[Tarif]]></category>
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		<description><![CDATA[DÜSSELDORF. Nach dem Richterbund hat nun auch der Lehrerverband Bildung und Erziehung (VBE) eine Klage gegen die von der NRW-Landesregierung geplanten Nullrunden bei höher besoldeten Beamten angekündigt. VBE-Vorsitzender Beckmann übergab Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) zudem rund 19.000 Unterschriften gegen das Vorhaben. „Die Nullrunde für Beamte steht rechtlich auf wackeligen Füßen“, sagt Beckmann. Das Land komme ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: medium;"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Calibri;">DÜSSELDORF. <strong>Nach dem Richterbund hat nun auch der Lehrerverband Bildung und Erziehung (VBE) eine Klage gegen die von der NRW-Landesregierung geplanten Nullrunden bei höher besoldeten Beamten angekündigt. VBE-Vorsitzender Beckmann übergab Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) zudem rund 19.000 Unterschriften gegen das Vorhaben.</strong> </span></span></span></p>
<div id="attachment_7744" class="wp-caption aligncenter" style="width: 1025px"><a href="http://www.news4teachers.de/2012/03/schulleiterkongress-vbe-fordert-bessere-bezahlung/4334308101_49339a0fa1_b-2/" rel="attachment wp-att-7744"><img class="size-full wp-image-7744" alt="Kritisiert das geplante &quot;Sonderopfer&quot; für Beamte in NRW und zahlreichen anderen Bundesländern: VBE-Chef Beckmann (hier auf einer Grünen-Veranstaltung). Foto: Grüne NRW / Flickr (CC BY-SA 2.0)" src="http://www.news4teachers.de/wp-content/uploads/4334308101_49339a0fa1_b1.jpg" width="1015" height="543" /></a><p class="wp-caption-text">Kritisiert das geplante &#8220;Sonderopfer&#8221; für Beamte in NRW und zahlreichen anderen Bundesländern: VBE-Chef Beckmann (hier auf einer Grünen-Veranstaltung). Foto: Grüne NRW / Flickr (CC BY-SA 2.0)</p></div>
<p><span style="font-size: medium;"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Calibri;">„Die Nullrunde für Beamte steht rechtlich auf wackeligen Füßen“, sagt Beckmann. Das Land komme an einer 1:1-Übernahme des Tarifergebnisses auf alle Besoldungsgruppen nicht vorbei. Um seine Forderung zu untermauern, übergab der VBE Landesschulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) 19.005 Unterschriften von Lehrkräften, die sich gegen die Pläne der Landesregierung aussprechen.</span></span></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Calibri;">„Der VBE kämpft bereits seit Jahren gegen Einsparungen, die das Land auf dem Rücken der Lehrer austrägt. Dafür scheuen wir auch nicht den Gang vor Gericht“, so Beckmann. Bereits 2007 hat der VBE eine Klage eingereicht, in der es darum geht, dass das Land NRW gegen das Alimentationsprinzip verstößt. Das Verfahren ist im Moment allerdings ausgesetzt, weil das zuständige Verwaltungsgericht Minden zunächst ein ausstehendes Urteil des Bundesverfassungsgerichts abwarten will. „Wir erwarten, dass das Gericht erkennt, dass die Beamten, die treu ihren Dienst am Land versehen, in den Leistungen nicht auf diese Art beschnitten werden dürfen“, sagt Beckmann.</span></span></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Calibri;">„Über Jahre hinweg mussten Lehrer Kürzungen bei der Besoldung und beim Weihnachtsgeld hinnehmen, auch die Beihilferegelungen haben sich verschlechtert“, zählt Beckmann auf, „Die Lehrer bringen seit Jahren Sonderopfer und jetzt sollen viele von ihnen eine weitere Nullrunde hinnehmen? Das ist mit uns nicht zu machen.“ Lehrer haben wie die übrigen Landesbeamten in den letzten Jahren immens zur Haushaltskonsolidierung beigetragen, so Beckmann, sie weiterhin von der allgemeinen Einkommensentwicklung abzukoppeln und ihnen so die Teilnahme am Wirtschaftswachstum zu verwehren ist nicht akzeptabel.</span></span></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Calibri;">„Mit der jetzt geplanten Nullrunde schlägt die Landesregierung erneut in die gleiche Kerbe“, so Beckmann weiter, „das nehmen wir nicht hin.“ Eine kürzlich vorgestellte Expertise des Rechtsexperten Ulrich Battis stützt den VBE in seiner Ansicht, dass das Tarifergebnis 1:1 auf alle Beamten übertragen werden muss. Battis hatte in seinem Gutachten erklärt, dass das besondere Treueverhältnis Beamte nicht dazu verpflichtet, mehr als andere zur Konsolidierung des öffentlichen Dienstes beizutragen. Sollte die Landesregierung bei ihrer jetzigen Haltung bleiben, werde der VBE den Klageweg beschreiten, kündigte Beckmann an: „Wer sich Gerechtigkeit auf die Fahnen geschrieben hat, darf diese Gerechtigkeit nicht nur denen zukommen lassen, die im Haushalt weniger Kosten generieren – das ist aus unserer Sicht verfassungswidrig“, betonte er. News4teachers</span></span></span></p>
<p><strong><a title="Nullrunden verfassungswidrig? Kraft unter Druck" href="http://www.news4teachers.de/2013/06/nullrunden-verfassungswidrig-kraft-unter-druck/" target="_blank">Zum Bericht: &#8220;Nullrunden verfassungswidrig? Kraft unter Druck&#8221; </a></strong></p>
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		<title>Heute vor 100 Jahren: Der erste Amoklauf an einer deutschen Schule</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Jun 2013 17:50:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Amok]]></category>
		<category><![CDATA[Amoklauf]]></category>

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		<description><![CDATA[BREMEN. Winnenden, Erfurt, Emsdetten &#8211; Amokläufe an Schulen haben in den letzten Jahren immer wieder die Menschen erschüttert. Die Bluttaten sind aber kein Phänomen der Neuzeit. In Bremen lief vor 100 Jahren ein arbeitsloser Lehrer Amok. Er tötete fünf Mädchen. Bewaffnet mit mehreren Pistolen stürmt der 30-Jährige die St. Marien-Grundschule in Bremen. Wahllos feuert er ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: medium;"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Calibri;">BREMEN. <strong>Winnenden, Erfurt, Emsdetten &#8211; Amokläufe an Schulen haben in den letzten Jahren immer wieder die Menschen erschüttert. Die Bluttaten sind aber kein Phänomen der Neuzeit. In Bremen lief vor 100 Jahren ein arbeitsloser Lehrer Amok. Er tötete fünf Mädchen.</strong> </span></span></span></p>
<div id="attachment_27179" class="wp-caption aligncenter" style="width: 317px"><a href="http://www.news4teachers.de/2013/06/heute-vor-100-jahren-der-erste-amoklauf-an-einer-deutschen-schule/anno-1/" rel="attachment wp-att-27179"><img class="size-full wp-image-27179" alt="&quot;Massenmord in der Mädchenschule&quot;: So berichtete die &quot;Reichpost&quot; über das Geschehen in Bremen. Faksimile: News4teachers" src="http://www.news4teachers.de/wp-content/uploads/anno-1.jpg" width="307" height="202" /></a><p class="wp-caption-text">&#8220;Massenmord in der Mädchenschule&#8221;: So berichtete die &#8220;Reichpost&#8221; über das Geschehen in Bremen. Faksimile: News4teachers</p></div>
<p><span style="font-size: medium;"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Calibri;">Bewaffnet mit mehreren Pistolen stürmt der 30-Jährige die St. Marien-Grundschule in Bremen. Wahllos feuert er auf die schreienden Mädchen. Ein Lehrer kann den Schützen schließlich überwältigen. Doch da sind schon einige Kinder tot. </span></span></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Calibri;">Eine Tragödie, die an die Amokläufe in Winnenden, Erfurt oder Emsdetten erinnert, jedoch viel älter ist. Sie ereignete sich bereits vor 100 Jahren &#8211; als es Computer-Ballerspiele noch gar nicht gab, die immer wieder für solche Gewaltexzesse verantwortlich gemacht werden.</span></span></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Calibri;">Die Bluttat vom 20. Juni 1913 entsetzte damals die Menschen in ganz Deutschland. Heute ist die Geschichte selbst in Bremen kaum noch bekannt: Angesichts der Schrecken der beiden Weltkriege und des langen Wiederaufbaus geriet sie fast in Vergessenheit. Auch in den Archiven der Stadt ist wenig darüber zu erfahren. Nur noch einige alte Zeitungsartikel und fünf Seiten in einer Schulchronik zeugen von dem schrecklichen Ereignis.</span></span></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Calibri;">100 Jahre später rückt die Geschichte allmählich wieder in das Bewusstsein der Menschen. Der Feuilletonist und Kunst-Experte Florian Illies erwähnt sie in seinem 2012 erschienenen Sachbuch «1913». Auch in Bremen beschäftigen sich inzwischen mehr Menschen damit.</span></span></span></p>
<h3>Auf Spurensuche unter Augenzeugen</h3>
<p><span style="font-size: medium;"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Calibri;">Einer davon ist Hermann Sandkühler. Als ehemaliger Chronist und Archivar der katholischen St. Marien-Gemeinde, zu der die Grundschule damals gehörte, hat er sich vor einigen Jahren auf Spurensuche begeben. Dabei stieß er auf drei alte Damen, die den Amoklauf als Schülerinnen miterlebt hatten. «Sie waren um die 90, konnten sich aber noch präzise an alles erinnern.»</span></span></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Calibri;">Es ist kurz vor der großen Pause um elf Uhr, als Heinz Schmidt, ein arbeitsloser Lehrer, in die katholische Grundschule eindringt. Aus zwei Pistolen gleichzeitig feuert er auf alle Menschen, die ihm Treppenhaus begegnen: Kinder, Lehrer, den Hausmeister. «Es brach Panik aus», erzählt Sandkühler. Die Schüler rennen durcheinander, einige verkriechen sich unter Schulbänken, springen oder klettern aus den Fenstern der Klassenräume.</span></span></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Calibri;">Das Ganze dauert nicht einmal 20 Minuten, die aber sind verheerend: Vier Erstklässlerinnen verwundet der Attentäter tödlich. Eine bricht sich bei der Flucht das Genick. Dazu kommen fast 20 Verletzte. Vor Gericht wird sich Schmidt dafür nie verantworten müssen. Die Polizei bringt den für geisteskrank erklärten Schmidt noch am selben Tag in eine Psychiatrie, wo er 1932 an Tuberkulose stirbt.</span></span></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Calibri;">«Er litt an Verfolgungswahn und war nicht zurechnungsfähig», sagt Achim Tischer. Der Leiter des Krankenhausmuseums, das die Geschichte der Psychiatrie in Bremen dokumentiert, hat die Akte von Schmidt erst vor wenigen Wochen im Archiv entdeckt. Sie führt den Patienten unter dem Vornamen Hans und nicht unter Heinz Jacob Friedrich Ernst wie die Chroniken und alten Zeitungsartikel. Jahrzehntelang schlummerte die Krankengeschichte deshalb unbemerkt zwischen all den anderen. Der Geisteszustand des Attentäters gehe aus ihr deutlich hervor, sagt Tischer. «Heute würde man ihn als schizophren bezeichnen.»</span></span></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Calibri;">Dass es allein die Krankheit war, die Schmidt zu den Amoklauf trieb, bezweifelt Achim Saur jedoch. «Dieses Attentat steht im Zusammenhang mit Spannungen zwischen Katholiken und Protestanten, die noch auf Bismarcks Zeiten zurückgehen», meint der Experte für Stadtgeschichte. Damals gab es im protestantisch geprägten Bremen ein kleines katholisches Viertel, zu der eine Kirche, ein Waisenhaus und eben die St. Marien-Grundschule gehörten. Schmidt, der Sohn eines evangelischen Pastors war, schrieb am Tag vor dem Attentat in einem Brief, er wolle die Katholiken &#8211; insbesondere die Jesuiten &#8211; mit allen Mitteln bekämpfen.</span></span></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Calibri;">Ob religiöser Fanatismus, Wahnsinn oder beides zusammen &#8211; das wird sich heute wohl nicht mehr klären lassen. Eins macht die Tat aber auf jeden Fall deutlich: Amokläufe sind kein Phänomen der Neuzeit. «Es hat häufig in der Geschichte sinnlose Bluttaten gegeben», sagt Heinz-Gerd Hofschen, Leiter der Stadtgeschichte am Bremer Focke-Museum. «Das scheint eine Konstante menschlichen Verhaltens zu sein.»</span></span></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Calibri;">An der St. Marien-Grundschule erinnert heute nichts mehr an das furchtbare Verbrechen vor 100 Jahren, im Unterricht ist es kein Thema. Auch an den 100. Jahrestag will die Schule nicht gedenken &#8211; um die Kinder nicht zu verängstigen, lässt die Schulleiterin über den katholischen Gemeindeverband ausrichten. dpa</span></span></span></p>
<p><strong><a title="YouTube-Lied löst Amok-Fehlalarm aus" href="http://www.news4teachers.de/2013/06/youtube-lied-lost-amok-fehlalarm-aus/" target="_blank">Zum Bericht: YouTube-Lied löst Amok-Fehlalarm aus </a></strong></p>
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		<title>Jungen bei Klassenfahrt missbraucht? &#8211; Lehrer unter Verdacht</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Jun 2013 17:43:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Missbrauch]]></category>

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		<description><![CDATA[HAMBURG. Es sind schwere Vorwürfe: Ein Hamburger Lehrer soll bei einer Klassenreise auf Sylt mehrere Jungen missbraucht haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt, der Pädagoge ist beurlaubt. Vieles ist noch unklar. Ein Hamburger Lehrer steht unter Verdacht, mehrere Jungen bei einer Klassenfahrt auf der Nordseeinsel Sylt sexuell missbraucht zu haben. Die Staatsanwaltschaft führt ein Ermittlungsverfahren gegen den ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: medium;"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Calibri;">HAMBURG. <strong>Es sind schwere Vorwürfe: Ein Hamburger Lehrer soll bei einer Klassenreise auf Sylt mehrere Jungen missbraucht haben. Die Staatsanwaltschaft ermittelt, der Pädagoge ist beurlaubt. Vieles ist noch unklar.</strong> </span></span></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Calibri;">Ein Hamburger Lehrer steht unter Verdacht, mehrere Jungen bei einer Klassenfahrt auf der Nordseeinsel Sylt sexuell missbraucht zu haben. Die Staatsanwaltschaft führt ein Ermittlungsverfahren gegen den Mann, wie eine Behördensprecherin erklärte. «Wir stehen aber noch ganz am Anfang.» Wie viele Kinder betroffen sein könnten, blieb zunächst unklar. Der Pädagoge war in der vergangenen Woche mit der fünften Klasse eines Gymnasiums in dem Jugenderholungsheim auf Sylt.</span></span></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Calibri;">Der Lehrer sei beurlaubt, hieß es bei der Schulbehörde. «Als uns die Vorwürfe am Freitag bekannt geworden sind, ist er sofort aus dem Unterricht geholt worden», sagte ein Sprecher. «Trotzdem gilt natürlich die Unschuldsvermutung.» Der Lehrer arbeite schon länger an der Schule. Das Gymnasium habe mit der Beratungsstelle Gewaltprävention Kontakt aufgenommen, die Klasse werde von Psychologen betreut.</span></span></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Calibri;">Nach Informationen des «Hamburger Abendblatts» und der «Bild»-Zeitung sollen einige Eltern ihre Kinder von der Insel abgeholt haben. Manche sollen Anzeige erstattet haben. Wie viele Anzeigen vorliegen, konnten Staatsanwaltschaft und Polizei zunächst nicht sagen. Die Ermittler wollten noch am Mittwoch mit Befragungen beginnen, hieß es. dpa</span></span></span></p>
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		<title>Löhrmann hält trotz massiver Kritik an ihrem Inklusionsgesetz fest</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Jun 2013 17:38:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Thema des Tages]]></category>

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		<description><![CDATA[DÜSSELDORF. Der Gesetzentwurf der rot-grünen Regierung von Nordrhein-Westfalen zur Inklusion ist bei Experten krachend durchgefallen. Die Schulministerin hält trotzdem an ihm fest. CDU und FDP scheitern mit dem Versuch, noch einmal bei Null anzufangen. Trotz massiver Kritik zahlreicher Experten hält NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) an ihrem Gesetzentwurf zur Inklusion an Schulen fest. Die «kritischen Stimmen» ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>DÜSSELDORF. <strong>Der Gesetzentwurf der rot-grünen Regierung von Nordrhein-Westfalen zur Inklusion ist bei Experten krachend durchgefallen. Die Schulministerin hält trotzdem an ihm fest. CDU und FDP scheitern mit dem Versuch, noch einmal bei Null anzufangen.</strong></p>
<div id="attachment_17656" class="wp-caption aligncenter" style="width: 578px"><a href="http://www.news4teachers.de/2012/09/inklusion-nrw-kommunen-drohen-lohrmann-mit-klage/800px-1-2/" rel="attachment wp-att-17656"><img class="size-full wp-image-17656" alt="Unter Druck: NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne; hier im Wahlkampf). Foto: Die Grünen / Wikimedia Commons (CC BY-SA 2.0)" src="http://www.news4teachers.de/wp-content/uploads/800PX-11-e1348502122175.jpg" width="568" height="354" /></a><p class="wp-caption-text">Unter Druck: NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne; hier im Wahlkampf). Foto: Die Grünen / Wikimedia Commons (CC BY-SA 2.0)</p></div>
<p><a title="Experten kritisieren Inklusionspläne – zu wenig Personal und Ausstattung" href="http://www.news4teachers.de/2013/06/experten-kritisieren-inklusionsplane-zu-wenig-personal-und-ausstattung/" target="_blank">Trotz massiver Kritik zahlreicher Experten hält NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) an ihrem Gesetzentwurf zur Inklusion an Schulen fest. </a>Die «kritischen Stimmen» in der Sachverständigenanhörung Anfang Juni hätten sie nicht überrascht, sagte die Ministerin im Düsseldorfer Landtag. Der Entwurf liege nun in den Händen des Landesparlaments, betonte Löhrmann.</p>
<p>Die rot-grüne Regierung hatte ihr Gesetzesvorhaben zum gemeinsamen Lernen von behinderten und nichtbehinderten Kindern an Regelschulen im April in den Landtag eingebracht. Die Oppositionsfraktionen von CDU und FDP forderten Löhrmann in einer hitzigen Debatte &#8211; erfolglos &#8211; auf, diesen Entwurf zurückzuziehen.</p>
<p>Der Entwurf sei eine «Katastrophe» und könne nicht zum Gelingen von Inklusion führen, sagte André Kuper von der CDU-Fraktion. FDP-Fraktionsvize Joachim Stamp meinte, es habe sich bei der Expertenanhörung nicht bloß um «kritische Stimmen» gehandelt, sondern um eine «Hinrichtung in Abwesenheit». Auch die Parlamentarische Geschäftsführerin der Piraten, Monika Pieper, benannte viele Mängel. Der Entwurf müsse aber nicht zurückgezogen werden. Verbesserungen seien am vorliegenden Entwurf erreichbar.</p>
<h4>Städtetag kündigt erneut Klage an</h4>
<p>Der Gesetzentwurf der NRW-Regierung &#8211; er sieht ab dem Schuljahr 2014/15 schrittweise einen Rechtsanspruch auf inklusiven Unterricht vor &#8211; war von Experten durchweg als lückenhaft, unzureichend oder gar untauglich kritisiert worden. Mehr Personal, systematische Fortbildung, kleinere Klassen und finanzielle Unterstützung seien nötig, hatten Vertreter von Schulen, Lehrern, Eltern, Kirchen, Sozialverbänden und Gewerkschaften gefordert. Es waren auch rechtliche Bedenken geäußert worden, bis hin zur Einstufung des Entwurfs als verfassungswidrig.</p>
<p>Sowohl die Sachverständigen als auch die drei Oppositionsfraktionen warfen der Regierung vor, sie wolle sich aus der finanziellen Verantwortung stehlen und den Kommunen die Kosten aufbürden.<a title="Inklusion: NRW-Kommunen drohen Löhrmann mit Klage" href="http://www.news4teachers.de/2012/09/inklusion-nrw-kommunen-drohen-lohrmann-mit-klage/" target="_blank"> Der Städtetag NRW kündigte an, sich notfalls vor Gericht gegen die Finanzlasten zu wehren.</a> Städte und Gemeinen müssten einen Ausgleich vom Land erhalten, verlangte der stellvertretende Vorsitzende und Wuppertaler Oberbürgermeister Peter Jung (CDU) in der «Westdeutschen Zeitung». Und: «Ich wünsche mir, dass das Land zur Einsicht kommt. Wenn nicht, wird der Städtetag klagen.»</p>
<p>„Es ist nicht nachvollziehbar, dass die Landesregierung trotz der massiven Kritik in der Anhörung vor zwei Wochen nicht bereit ist, den Gesetzentwurf zu verändern“, sagte Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE). So gebe es noch immer keine verbindlichen Rahmenbedingungen für inklusiv arbeitende Klassen. „Außerdem fehlen eine ausreichende Kostenschätzung und eine Zeitschiene – diese müssen aber dringend ins Gesetz geschrieben werden, um Sicherheit für Eltern, Schüler und Lehrer zu schaffen“, so Beckmann weiter. Auch das Wahlrecht der Eltern gelte es zu beachten: „Daher müssen Förderschulen im bestimmten Umfang erhalten bleiben.“</p>
<p>Die Schulministerin erklärte, die NRW-Regierung zeige jedes Jahr im Haushalt, wie sie sich finanziell für die Inklusion engagiere. Es gebe 3000 zusätzliche Lehrer oder auch mehr Studienplätze für sonderpädagogische Ausbildungen &#8211; mit den entsprechenden Investitionen in Millionenhöhe. Es stehe eine «anspruchsvolle Bergwanderung» bevor, kein Spaziergang.</p>
<p>CDU-Schulexpertin Petra Vogt warf Löhrmann vor, sie ignoriere damit «kalt und lächelnd» die vernichtende Kritik der Experten. Auch der FDP-Abgeordnete Stamp attackierte die Ministerin persönlich: «Sie sind nicht kritikfähig.» Löhrmann betonte, die Stellungnahmen der Sachverständigen hätten eine große Bandbreite in den Positionen gezeigt. So habe es etwa zum Thema Förderschulen Auffassungen gegeben, die von dem völligen Erhalt aller Einrichtungen bis hin zur Schließung jeder einzelnen Förderschule reichten. Es sei nun Aufgabe des Landtags, sich mit dem Entwurf zu befassen. Klar sei doch: «Kein Gesetz verlässt das Parlament so, wie es hineingekommen ist.» dpa</p>
<p><strong><a title="GEW: Inklusion in vielen Ländern nur Etikettenschwindel" href="http://www.news4teachers.de/2013/06/gew-inklusion-in-vielen-landern-etikettenschwindel/" target="_blank">Zum Bericht: GEW: Inklusion in vielen Ländern nur Etikettenschwindel </a></strong></p>
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		<title>KMK bringt ein „Deutschland-Abitur“ auf den Weg &#8211; ein kleines</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Jun 2013 16:35:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Titelthema]]></category>

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		<description><![CDATA[BERLIN. 225 Jahre ist das deutsche Abitur alt. Schon zu Preußens Zeiten gab es von Provinz zu Provinz große Unterschiede bei der Reifeprüfung. Jetzt wollen die 16 Kultusminister mehr Gemeinsamkeit wagen – und eine Art „Deutschland-Abitur“ auf den Weg bringen, ein kleines jedenfalls. Nein, ein deutsches Einheitsabitur von der Nordsee bis zu den Alpen wollen ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: medium;"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Calibri;">BERLIN. <strong>225 Jahre ist das deutsche Abitur alt. Schon zu Preußens Zeiten gab es von Provinz zu Provinz große Unterschiede bei der Reifeprüfung. Jetzt wollen die 16 Kultusminister mehr Gemeinsamkeit wagen – und eine Art „Deutschland-Abitur“ auf den Weg bringen, ein kleines jedenfalls. </strong></span></span></span></p>
<div id="attachment_2734" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.news4teachers.de/2011/10/bildungsforscher-fordern-kernabitur-fur-deutschland/alangong-flickr-cc-by-nc-2-0/" rel="attachment wp-att-2734"><img class="size-full wp-image-2734" alt="Zentrale Abituraufgaben für ganz Deutschland sollen Qualitatsstandards sichern. Foto: alangong / Flickr (CC BY-NC 2.0)" src="http://www.news4teachers.de/wp-content/uploads/alangong-Flickr-CC-BY-NC-2.0.jpg" width="500" height="316" /></a><p class="wp-caption-text">Ein zentraler Pool von Abituraufgaben für ganz Deutschland soll Qualitatsstandards sichern. Foto: alangong / Flickr (CC BY-NC 2.0)</p></div>
<p><span style="font-size: medium;"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Calibri;">Nein, ein deutsches Einheitsabitur von der Nordsee bis zu den Alpen wollen die Kultusminister nicht. Gleichwohl streben sie bei ihrem Treffen ab diesem Donnerstag in der Lutherstadt Wittenberg den Aufbau eines gemeinsamen Aufgabenpools und einheitliche Prüfkriterien für das begehrte Zeugnis der Reife an, so dass trotzdem von einem „Deutschland-Abitur“ gesprochen werden kann. Beim Abitur rücken die 16 Bundesländer so eng zusammen wie noch nie in der 225-jährigen Geschichte der Allgemeinen Hochschulreife. Das Vorhaben gilt für viele als die größte Reform des deutschen Abiturs seit Einführung der gymnasialen Oberstufe 1972.</span></span></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Calibri;">Der Titel der Beschlussvorlage klingt zunächst bürokratisch und wenig spannend: «Konzeption für die Entwicklung und Nutzung eines Pools von Abiturprüfungsaufgaben sowie zur Beschreibung allgemeiner Kriterien für die Gestaltung, Korrektur und Bewertung standardbasierter Abiturprüfungsaufgaben.» Doch was sich dahinter verbirgt, ist ein neues kompliziertes System, mit dem die Kultusminister die Qualität des Abiturs künftig von Bundesland zu Bundesland vergleichbarer machen wollen.</span></span></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Calibri;">Konkret heißt das: Zwar keine gleichen, zentral gestellten Prüfaufgaben, wohl aber gleichwertige für alle Bundesländer &#8211; abgesichert durch wissenschaftliche Begleitung des ländereigenen Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) in Berlin. Die Aufgaben dazu können sich die Länder aus einem Pool beim IQB fischen. 15 Millionen Euro machen die Kultusminister dafür in den nächsten beiden Jahren extra locker.</span></span></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Calibri;">Der alte Katalog mit den noch relativ leger gefassten «Einheitlichen Prüfungsanforderungen» (EPA) für die gymnasiale Oberstufe wird abgelöst durch die neuen bundeseinheitlichen Bildungsstandards für die Kernfächer Deutsch, Mathematik und Englisch/Französisch. Die Naturwissenschaften folgen.</span></span></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Calibri;">Von 2016 an sollen dann Abi-Klausuren und Prüfungen nach bundesweiten Kriterien und einem einheitlichem «Erwartungshorizont» erfolgen. Für das ein oder andere Bundesland bedeutet dies auch die Preisgabe spezieller, oft seit Jahrzehnten gepflegter Eigenarten.</span></span></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Calibri;">Für die empirische Schulforschung ist die gymnasiale Oberstufe mit dem Abitur bisher ein Buch mit sieben Siegeln &#8211; anders als die Grundschule und die Sekundarstufe I (Klassen fünf bis zehn). Durch die vielen IGLU- und PISA-Tests liegen inzwischen eine Fülle auch länderspezifischer Ergebnisse vor, die etwa den großen Lernvorsprung 15-Jähriger aus Bayern im Vergleich zu Gleichaltrigen aus Bremen aufzeigen. Dass nun auch das Abitur im Süden der Republik zu einer besseren Studierfähigkeit führt als die Reifeprüfung im Norden &#8211; dafür gibt es allerdings bislang keine harten wissenschaftlichen Belege.</span></span></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Calibri;">Einen ersten, vagen Anhaltspunkt über den unterschiedlichen Studienerfolg von Abiturienten aus verschiedenen Bundesländern könnte eine bislang nahezu unbeachtete Übersicht des Statistischen Bundesamtes liefern. Danach haben Abiturienten aus Baden-Württemberg, Bayern, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen und Schleswig-Holstein acht Jahre nach Studienbeginn bei den akademischen Abschlüssen im Bundesvergleich die Nase vorn &#8211; während Abiturienten aus Sachsen und Thüringen trotz der guten PISA-Ergebnisse in diesen Ländern eher unterdurchschnittlich abschneiden.</span></span></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Calibri;">Abiturienten aus Berlin dagegen, dessen Schulsystem immer wieder in der heftigen Kritik steht, schaffen dagegen häufiger einen akademischen Abschluss als im Bundesschnitt.</span></span></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Calibri;">Gleichwohl sind die Daten mit Vorsicht zu interpretieren. Denn unberücksichtigt bleiben in der Erfolgs-Statistik soziale Herkunft und materielle Förderung der Abiturienten während ihres Studiums &#8211; ebenso wie der mögliche Nutzen von Auslandssemestern, Praktika oder einer vorgeschalteten betrieblichen Lehre. KARL-HEINZ REITH; dpa</span></span></span></p>
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		<title>Tarifvertrag: GEW droht mit Arbeitskampf in Mecklenburg Vorpommern</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Jun 2013 19:15:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Eingruppierung]]></category>
		<category><![CDATA[Tarifvertrag]]></category>
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		<description><![CDATA[Schwerin. Droht im Nordosten eine neuerliche Eskalation im Streit um einen Lehrer-Tarifvertrag? Finanzministerin Heike Polzin lehnt eigenständige Verhandlungen ab. «Wir sind nicht in der Friedenspflicht» kontert GEW-Landesvorsitzende Annett Lindner. Mit einem symbolischen Verhandlungstisch vor der Staatskanzlei in Schwerin hat die Lehrergewerkschaft GEW am Dienstag die Landesregierung zu Gesprächen über einen Tarifvertrag aufgefordert. Mit dem Tarifvorhaben ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Schwerin. Droht im Nordosten eine neuerliche Eskalation im Streit um einen Lehrer-Tarifvertrag? Finanzministerin Heike Polzin lehnt eigenständige Verhandlungen ab. «Wir sind nicht in der Friedenspflicht» kontert GEW-Landesvorsitzende Annett Lindner.</strong></p>
<p>Mit einem symbolischen Verhandlungstisch vor der Staatskanzlei in Schwerin hat die Lehrergewerkschaft GEW am Dienstag die Landesregierung zu Gesprächen über einen Tarifvertrag aufgefordert. Mit dem Tarifvorhaben «Demografischer Wandel» verlangt die GEW eine Lehrerentgeltverordnung, die die gleiche Bezahlung der Lehrer für alle Schularten regelt, sagte die GEW-Vorsitzende Annett Lindner. Mit ihrer Forderung nach einem Eingruppierungstarifvertrag für Lehrer sei die Gewerkschaft in zwei Verhandlungsrunden gescheitert. Die Gewerkschaften würden deshalb in jedem Bundesland an die Landesregierungen herantreten. Lindner brachte eine schriftliche Aufforderung zu Verhandlungen über die Eingruppierung und über bessere Arbeitsbedingungen der Lehrkräfte ins Finanzministerium.</p>
<p>Der Verhandlungstisch der Gewerkschafter vor dem Sitz des Ministerpräsidenten blieb jedoch leer. Regierungschef Erwin Sellering, Finanzministerin Heike Polzin und Kultusminister Mathias Brodkorb (alle SPD) hatten mit Hinweis auf die Kabinettssitzung zum Landeshaushalt 2014/15 die Einladung ausgeschlagen. Die Finanzministerin ging jedoch später noch zu den GEW-Mitgliedern.</p>
<p>Sie wies die Forderung nach Tarifverhandlungen zurück. «Nur die Tarifgemeinschaft der Länder kann diese Verhandlungen führen», sagte sie. Eigenständige Tarifverhandlungen eines Mitgliedslandes der Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) seien nur erlaubt, wenn etwa der Tarifvertrag für den Öffentlichen Dienst der Länder eine Öffnungsklausel enthält. Mecklenburg-Vorpommern könne keine Sonderregelung vereinbaren, denn das Land wolle nicht aus dem Flächentarifvertrag aussteigen, sagte die Ministerin. Polzin erinnerte daran, dass die GEW im März den Einstieg in eine Eingruppierung für 80 Prozent der Lehrkräfte abgelehnt hatte. Lindner hielt dagegen, dass die mehr als 11 000 angestellten Lehrer im Land weiterhin als einzige im öffentlichen Dienst ohne Eingruppierungstarifvertrag seien. Die GEW sei nach den ergebnislosen Tarifrunden zu der Einschätzung gekommen, dass die Verhandlungen wegen der landesspezifischen beamtenrechtlichen und schulpolitischen Rahmenbedingungen nun auf Länderebene geführt werden müssten. Für die Tarifabschlüsse bleibe die Bundesebene verantwortlich. Es gebe auch keine Tarifvorschrift, die landesspezifische Tarifregelungen zur Eingruppierung von Lehrkräften ausschließen würden, sagte Lindner.</p>
<p>Polzin machte erneut deutlich, dass sie keine Verfechterin der Lehrerverbeamtung ist. Damit entstünde mehr Ungerechtigkeit, da es dann innerhalb einer Schule drei Besoldungsstufen geben könne &#8211; für junge Beamte, für angestellte Lehrer mit Hochschulabschluss und für Grundschullehrer, die oft keinen Hochschulabschluss hätten.</p>
<p>Die GEW erwartet von der Finanzministerin bis zum 29. Juli eine Rückmeldung zu einem Gesprächstermin. Ansonsten werde sie über Arbeitskämpfe nachdenken. «Wir sind nicht in der Friedenspflicht», sagte Lindner. (dpa)</p>
<p>(18.06.2013)</p>
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		<title>Baden-Württemberg testet Türkisch als dritte Fremdsprache</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Jun 2013 19:03:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<description><![CDATA[ULM. Nach Medienberichten spricht sich die SPD-Fraktion einstimmig für einen Modellversuch aus. An zwei baden-württembergischen Gymnasien soll zum Schuljahr 2014/15 ein Modellversuch «Türkisch als dritte Fremdsprache» gestartet werden. Das hat die SPD-Landtagsfraktion nach einem Bericht der Ulmer «Südwest Presse» (Mittwoch) einstimmig beschlossen. In die Formulierung des Antrags seien auch die SPD-geführten Ministerien für Bildung und ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>ULM. Nach Medienberichten spricht sich die SPD-Fraktion einstimmig für einen Modellversuch aus.</strong></p>
<p>An zwei baden-württembergischen Gymnasien soll zum Schuljahr 2014/15 ein Modellversuch «Türkisch als dritte Fremdsprache» gestartet werden. Das hat die SPD-Landtagsfraktion nach einem Bericht der Ulmer «Südwest Presse» (Mittwoch) einstimmig beschlossen. In die Formulierung des Antrags seien auch die SPD-geführten Ministerien für Bildung und für Integration eingebunden gewesen, berichtet die Zeitung weiter.</p>
<div id="attachment_17055" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.news4teachers.de/2012/09/forscher-deutschland-scheitert-beim-fordern-von-begabungen/209175604_7b7d270a51_b/" rel="attachment wp-att-17055"><img class="size-medium wp-image-17055 " title="türkisch" alt="&quot;Auch begabte und leistungsstarke Schüler brauchen eine ihnen angemessene Unterstützung.&quot; Foto: Abdullah Al-Naser / Flickr (CC BY 2.0)" src="http://www.news4teachers.de/wp-content/uploads/209175604_7b7d270a51_b-300x159.jpg" width="300" height="159" /></a><p class="wp-caption-text">Bislang bietet kein Gymnasium in Baden-Württemberg Türkisch als zweite Fremdsprache ab Klasse sechs oder als dritte Fremdsprache ab Klasse acht an. Foto: Abdullah Al-Naser / Flickr (CC BY 2.0)</p></div>
<p>Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) habe bereits 2012 am Rande eines Türkeibesuchs Sympathie für einen solchen Schritt erkennen lassen. Der Umsetzung des SPD-Beschlusses dürfte damit nichts im Wege stehen, heißt es in dem Bericht.</p>
<p>Rund 400 000 türkischstämmige Bürger leben derzeit in Baden-Württemberg. Bislang bietet keines der 400 Gymnasien im Land Türkisch als zweite Fremdsprache ab Klasse sechs oder als dritte Fremdsprache ab Klasse acht an. Favoriten für den Schulversuch sind dem Bericht zufolge die Städte Stuttgart und Mannheim. (dpa)</p>
<p>(18.06.2013)</p>
<p><strong><a title="Baden-Württemberg: Kretschmann eröffnet Neubau für türkische Privatschule" href="http://www.news4teachers.de/2013/01/baden-wurttemberg-kretschmann-eroffnet-neubau-fur-turkische-privatschule/">zum Bericht:Baden-Württemberg: Kretschmann eröffnet Neubau für türkische Privatschule</a></strong></p>
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		<title>Wende: Schule muss auch auf Stressphasen vorbereiten</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Jun 2013 18:25:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Praxis]]></category>
		<category><![CDATA[Thema des Tages]]></category>
		<category><![CDATA[G8. G9]]></category>
		<category><![CDATA[Klassenarbeiten]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>

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		<description><![CDATA[KIEL. Niedersachsen hat gerade das Turbo-Abitur an Gesamtschulen abgeschafft und plant eine Überprüfung an den Gymnasien. Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Wende ist da schon einen Schritt weiter: In drei Jahren soll das verkürzte Abitur so ausgestaltet sein, das man es als pädagogisch und didaktisch durchacht bezeichnen könne. Das heiße aber nicht zwangsläufig, dass es weniger Klassenarbeiten eben ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>KIEL. <a title="Niedersachsen: G8 an Gesamtschulen ist Geschichte" href="http://www.news4teachers.de/2013/06/niedersachsen-g8-an-gesamtschulen-ist-geschichte/">Niedersachsen hat gerade das Turbo-Abitur an Gesamtschulen abgeschafft</a> und plant eine Überprüfung an den Gymnasien. Schleswig-Holsteins Bildungsministerin Wende ist da schon einen Schritt weiter: In drei Jahren soll das verkürzte Abitur so ausgestaltet sein, das man es als pädagogisch und didaktisch durchacht bezeichnen könne. Das heiße aber nicht zwangsläufig, dass es weniger Klassenarbeiten eben soll.</strong></p>
<p>Die Anpassung des Lehrplans auf ein Abitur nach acht Jahren sollte nach Wunsch von Bildungsministerin Waltraud Wende (parteilos) an den G8-Gymnasien in drei Jahren abgeschlossen sein. Ihr Wunsch sei, dass G8 dann an allen betroffenen Schulen so ausgestaltet sei, dass man es als pädagogisch und didaktisch durchdacht bezeichnen könne, sagte Wende.</p>
<div id="attachment_12292" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.news4teachers.de/2012/06/waltraud-wende-neue-bildungs-und-wissenschaftsministerin-in-schleswig-holstein/wende_waltraud_190x143__blobposter/" rel="attachment wp-att-12292"><img class="size-medium wp-image-12292 " title="Waltraud Wende" alt="Muss sich mit Zahlen herumschlagen: Bildungsministerin Waltraud Wende. (Foto: Steffen Voss/Bildungsministerium Schleswig Holstein)" src="http://www.news4teachers.de/wp-content/uploads/wende_Waltraud_190x143__blobposter-300x200.jpg" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Wende: Schule muss auch auf Stressphasen vorbereiten. Foto: Steffen Voss/Bildungsministerium Schleswig Holstein</p></div>
<p>G8, das Abi nach acht Jahren Gymnasium, gibt es seit fünf Jahren in Schleswig-Holstein. Insgesamt zog Wende eine positive Bilanz dieser Zeit. Allerdings gebe es immer Verbesserungsbedarf &#8211; etwa bei der Umstellung des Unterrichtsstoffes. «Wir müssen uns darauf einstellen, dass es keinen Status Quo gibt», erklärte Wende.</p>
<p>Am Montag hatte sie mit Schülern, Schulleitern, Eltern und Lehrern über G8 diskutiert. Schüler wünschten sich dabei, die Anzahl der Klassenarbeiten flexibler zu gestalten. «Ich glaube, dass man hier verschiedene Modelle ausprobieren muss», sagte Wende. Das bedeute nicht zwangsläufig, weniger Tests zu schreiben. Schüler müssten auch lernen, mit Druck umzugehen. «Man kann in der Tat darüber diskutieren, ob es nicht mal sinnvoll ist, Schüler in einer Woche unter den Druck zu setzen, einen Test nach dem anderen zu schreiben», sagte Wende. Auch auf solche Stressphasen müsse Schule vorbereiten.</p>
<p>Strittig sei der Zeitpunkt für die zweite Fremdsprache gewesen, so Wende. «Es gab eine starke Position dafür, mit der zweiten Fremdsprache nicht bereits in der Klasse sechs im Gymnasium zu beginnen, sondern erst in der Klasse sieben», sagte Wende. Das Ministerium gebe dabei aber zu bedenken, dass Schleswig-Holstein bundesweit dann einen Sonderweg einschlagen würde. (dpa)</p>
<p>(18.06.2013)</p>
<p><a title="Niedersachsen: G8 an Gesamtschulen ist Geschichte" href="http://www.news4teachers.de/2013/06/niedersachsen-g8-an-gesamtschulen-ist-geschichte/">zum Bericht: Niedersachsen: G8 an Gesamtschulen ist Geschichte</a></p>
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		<title>Bauernhöfe öffnen sich für Besuche von Schulklassen</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Jun 2013 17:58:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Service]]></category>
		<category><![CDATA[Ausflug]]></category>
		<category><![CDATA[Bauernhof]]></category>
		<category><![CDATA[Exkursion]]></category>

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		<description><![CDATA[RALINGEN. Der Besuch eines Bauernhofes sollte nach Ansicht des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau fest auf dem Lehrplan an Schulen stehen. Kinder könnten sich dort mit den Themen Nahrungsmittelerzeugung und Landwirtschaft beschäftigten, teilte der Verband in Ralingen (Kreis Trier-Saarburg) mit. Um diesen Praxisunterricht zwischen Milchkuh und Hühnerstall zu fördern, war 2008 die Gemeinschaftinitiative «Lernort Bauernhof» gegründet ...]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: medium;"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Calibri;">RALINGEN. <strong>Der Besuch eines Bauernhofes sollte nach Ansicht des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau fest auf dem Lehrplan an Schulen stehen. Kinder könnten sich dort mit den Themen Nahrungsmittelerzeugung und Landwirtschaft beschäftigten, teilte der Verband in Ralingen (Kreis Trier-Saarburg) mit.</strong> </span></span></span></p>
<div id="attachment_11712" class="wp-caption aligncenter" style="width: 1034px"><a href="http://www.news4teachers.de/2012/06/bayern-bauernhof-statt-klassenzimmer/kalb_bauernhof/" rel="attachment wp-att-11712"><img class="size-full wp-image-11712" alt="Beim Besuch auf einem Bauernhof gibt es vor allem für Grundschüler viel zu entdecken - auch mal ein Kalb. Foto: flickr / Martin Abegglen (CC BY-SA 2.0)     " src="http://www.news4teachers.de/wp-content/uploads/Kalb_Bauernhof.jpg" width="1024" height="768" /></a><p class="wp-caption-text">Beim Besuch auf einem Bauernhof gibt es vor allem für Grundschüler viel zu entdecken &#8211; auch mal ein Kalb. Foto: flickr / Martin Abegglen (CC BY-SA 2.0)</p></div>
<p><span style="font-size: medium;"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Calibri;">Um diesen Praxisunterricht zwischen Milchkuh und Hühnerstall zu fördern, war 2008 die Gemeinschaftinitiative «Lernort Bauernhof» gegründet worden. Daran beteiligen sich unter anderem das rheinland-pfälzische Landwirtschaftsministerium, die Bauern- und Winzerverbände sowie die Landwirtschaftskammer.</span></span></span></p>
<p><span style="font-size: medium;"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Calibri;">Rund 50 Bauernhöfe aus der Region machten bereits bei der Aktion mit, teilte der Verband mit. Diese Betriebe könnten 900 Schulen in Rheinland-Pfalz betreuen &#8211; plus zig Kindergärten. Zudem machten weiteren 150 Betriebe bei der Initiative «Bauernhof als Klassenzimmer» mit. Noch sei bei vielen das Wissen um die Landwirtschaft und Lebensmittelerzeugung «mangelhaft». Die Bauern seien bereit, diese Lücken zu schließen, sagte der Präsident des Bauern- und Winzerverbandes, Leo Blum.</span></span></span></p>
<p><strong><a href="http://www.lernenaufdembauernhof.de/" target="_blank"><span style="font-size: medium;"><span style="color: #000000;"><span style="font-family: Calibri;">Hier geht es zur Seite „Lernen auf dem Bauernhof“ mit bundesweiten Adressen von Bauernhöfen, die für Schulbesuche infrage kommen. </span></span></span></a></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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