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Studie: Anteil der hyperaktiven Kinder nimmt zu – aber: Viel weniger Betroffene bekommen Ritalin

Mädchen

BERLIN. Schlechte Konzentration und überstarker Bewegungsdrang: Eltern und Lehrer von Kindern, die nicht zur Ruhe kommen, brauchen starke Nerven und viel Geduld. Der Anteil der Kinder mit Defiziten in der Aufmerksamkeit und mit einem überstarkem Bewegungsdrang nimmt einer Studie zufolge weiter leicht zu. Wurde 2006 noch bei 2,5 Prozent der 3- bis 17-Jährigen eine Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) diagnostiziert, so waren es ... Mehr lesen »

Studie zeigt überraschenden Zusammenhang auf: Emotionale Intelligenz beugt ADHS vor

Hunderttausende Kinder in Deutschland bekommen Medikamente gegen ADHS. Illustration: SquadLeader / Flickr (CC BY-NC 2.0)

LÜNEBURG. Kinder haben später weniger Aufmerksamkeitsprobleme, wenn sie schon früh ein gutes Verständnis ihrer eigenen und der Emotionen anderer entwickeln. Das belegt eine kürzlich in der Zeitschrift Kindheit & Entwicklung veröffentlichte Studie der Leuphana Universität Lüneburg und der George Mason University (USA). Die Entwicklungspsychologin Prof. Dr. Maria von Salisch aus Lüneburg hat die Untersuchung geleitet. Die Wissenschaftlerinnen befragten im Rahmen ... Mehr lesen »

Früheingeschulte gelten häufiger als hyperaktiv – Mediziner eröffnen Debatte um Stichtagsregelung

Immer mehr "verhaltensoriginelle" Kinder. Foto: horrigans / flickr (CC BY-NC 2.0)

MÜNCHEN. Kinder, die vergleichsweise früh zur Schule kommen, gelten besonders häufig als hyperaktiv und unaufmerksam. Ärzte schätzen sie eher als ADHS-Kind ein. Forscher empfehlen, eine flexiblere Einschulungspolitik zu testen. Früh eingeschulte Kinder bekommen häufiger die Diagnose ADHS und entsprechende Medikamente als ihre älteren Klassenkameraden. Das geht aus einer neuen Studie des Versorgungsatlasses und der Ludwig-Maximilians-Universität München über das sogenannte Zappelphilipp-Syndrom ... Mehr lesen »

ADHS bei Erwachsenen – „Den einen bringt es ins Gefängnis, den anderen aufs Podest“

Das ADHS-Medikament Methylphenidat, besser bekannt unter dem Markennamen Ritalin, wird oft an Kinder in Deutschland verschrieben. Foto: ADHD Center / Flickr (CC BY-NC 2.0)

FRANKFURT/MAIN. Schüler mit ADHS stellen Lehrer oft vor besondere Herausforderungen. Doch was wird aus den „ADHS-Schülern“? Rund 50 Prozent der betroffenen Kinder zeigen auch im Erwachsenenalter Symptome. ADHS kann massive Schwierigkeiten und Folgeerkrankungen mit sich bringen. Nur selten hat die Krankheit auch Vorteile. Als Bernadette Frisch die Diagnose ADHS bekam, war sie 28 Jahre alt. «Ich war total geschockt», berichtet ... Mehr lesen »

Studie: Lehrer bewerten auffälliges Verhalten von Schülern zu oft als ADHS

Hinter auffälligem Verhalten im Unterricht steckt nicht immer eine Aufmerksamkeitsstörung. Foto: Greg Westfall / flickr (CC BY 2.0)

HAMBURG. Unruhiges Verhalten im Unterricht und Konzentrationsschwierigkeiten – diese Anzeichen lassen nicht nur bei Lehrern den Verdacht auf eine Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Störung, kurz ADHS, aufkommen. Eine Studie der Erziehungswissenschaftlerin Nicole Becker legt nun jedoch nahe, dass Lehrer Schüler möglicherweise zu oft für krankhaft hyperaktiv erklären. Anhand ihrer Untersuchung ermittelte Nicole Becker, dass der erste Verdacht auf das sogenannte „Zappelphilipp-Syndrom“ häufig von Lehrern ... Mehr lesen »

Trendwende? Erstmals seit 20 Jahren weniger Ritalin an Kinder verabreicht

Das ADHS-Medikament Methylphenidat, besser bekannt unter dem Markennamen Ritalin, wird oft an Kinder in Deutschland verschrieben. Foto: ADHD Center / Flickr (CC BY-NC 2.0)

BONN. Psychopharmaka gegen Unaufmerksamkeit und Hyperaktivität von Kindern – jahrelang stiegen die Verordnungszahlen. Zweifel wurden laut, ob es immer Pillen sein müssen. Nun scheint eine Trendwende in Sicht. Der jahrzehntelange Anstieg beim Tablettenkonsum gegen das «Zappelphilipp-Syndrom» ist vorerst gestoppt. Nach Angaben des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) ging der Verbrauch des zentralen Wirkstoffs gegen die sogenannte ADHS-Störung 2013 erstmals ... Mehr lesen »

Immer mehr Kinder bekommen Ritalin – Hamburg ist Spitzenreiter

Das ADHS-Medikament Methylphenidat, besser bekannt unter dem Markennamen Ritalin, wird oft an Kinder in Deutschland verschrieben. Foto: ADHD Center / Flickr (CC BY-NC 2.0)

HAMBURG. Kinder mit ADHS, die in Hamburg leben, bekommen besonders viel Ritalin verordnet. Die Hansestadt ist im bundesweiten Vergleich Spitzenreiter bei der Verschreibung des umstrittenen Medikaments für Schulkinder mit der Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsstörung. Das hat der Verband der Ersatzkassen (vdek) mitgeteilt. Bundesweit gilt: Die Zahl der jährlichen ADHS-Diagnosen stieg zwischen 2006 und 2011 um fast 50 Prozent. „Die Verordnungsrate des ... Mehr lesen »

Immer mehr junge Erwachsene schlucken Ritalin

Hunderttausende Kinder in Deutschland bekommen Medikamente gegen ADHS. Illustration: SquadLeader / Flickr (CC BY-NC 2.0)

HAMBURG. Neben Kindern und Jugendlichen bekommen nach Zahlen der Techniker Krankenkasse (Tk) auch immer mehr junge Erwachsene Medikamente gegen die Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsstörung ADHS. Die Zahl der 17 bis 20 Jahre alten Patienten, die ein Präparat zur Behandlung von ADHS verschrieben bekamen, sei von 2011 bis 2012 um zwölf Prozent gestiegen. Die Menge der verordneten Medikamenten-Packungen habe sich für diese ... Mehr lesen »

Lehrerverband warnt: Schüler schlucken zu viele Pillen

MÜNCHEN. Werden Schulkinder in Deutschland gegen Lernstress regelrecht gedopt? Der Lehrerverband BLLV hat vor steigendem Medikamentenmissbrauch bei Schülern gewarnt – und damit das bayerische Kultusministerium und Eltern gegen sich aufgebracht. Der Bayerische Lehrer- und Lehrerinnen-Verband (BLLV) warnt vor einem zunehmenden Medikamentenmissbrauch bei Schülern. Jedes fünfte Grundschulkind sei therapiebedürftig, viele nähmen Medikamente zur Beruhigung und zur Leistungssteigerung, kritisierte BLLV-Präsident Klaus Wenzel. ... Mehr lesen »

Arztreport: Immer mehr Kinder mit „Modediagnose“ ADHS

BERLIN. Zwischen 2006 und 2011 ist die Zahl festgestellter Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsstörungen bei den unter 19-jährigen um 42 Prozentpunkte gestiegen. Gerade Jungen vor dem Wechsel aus der Grundschule erhielten oft Psychopharmaka. Forscher spricht von „befristetem Schuldoping“. Immer mehr Kinder mit Aufmerksamkeitsproblemen verlassen als offiziell Kranke die Arztpraxis – viele davon ausgestattet mit einem Rezept für Psychopharmaka. Die Zahl der diagnostizierten ... Mehr lesen »