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„Was ist nur los in Niedersachsen?“: Botschafter sieht zunehmenden Antisemitismus auch bei der GEW – Weil wiegelt ab („Einzelfälle“)

Sich als praktizierenden Juden zu outen, ist in Deutschland offenbar mittlerweile - wieder - gefährlich. Foto: James MacDonald / flickr (CC BY 2.0)

HANNOVER. Zunehmende anti-israelische und antisemitische Tendenzen in Niedersachsen sieht der Botschafter des Staates Israel in Berlin, Yakov Hadas-Handelsman. In einem Gastbeitrag für die «Hannoversche Allgemeine Zeitung» fragt der Diplomat: «Was ist nur los in Niedersachsen?» Israel werde als Vorwand genutzt, gegen Juden zu sein. Ein Beispiel betrifft auch die GEW. Die Affäre an der Hochschule für Angewandte Wissenschaft und Kunst ... Mehr lesen »

Gutachten zu antiisraelischen Inhalten in Hildesheimer Hochschulseminar wird vorgestellt

HAWK in Hildesheim: Wurde hier jahrelang ein Seminar mit antisemitischen Inhalten abgehalten? Foto: Reise Reise / Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)

HANNOVER. Ein umstrittenes Seminar der Hildesheimer Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) hatte schließlich sogar Hochschulpräsidentin Christiane Dienel ihren Job gekostet. Schon mehrere Jahre regte sich die Kritik an vermeintlich antisemitischen Inhalten in einem Seminar zur sozialen Lage palästinensischer Jugendlicher. Am Montag legt nun das vom niedersächsischen Wissenschaftsministerium beauftragte Institut wein Gutachten zu den Vorwürfen vor. Frage und Antworten ... Mehr lesen »

Landesregierung wehrt sich gegen Antisemitismus-Vorwurf – Eröffnung einer Ausstellung wird dennoch verschoben

Aula der Georg-August-Universität Göttingen. Foto: pilot_micha / flickr (CC BY-NC 2.0)

HANNOVER. Das American Jewish Committee hat in einem offenen Brief seine Sorge über antisemitische Tendenzen in Niedersachsen geäußert. Diese Befürchtungen weist die Landesregierung zurück. Niedersachsen unterhalte seit Jahren gute Beziehungen zu Israel und pflege die deutsch-israelischen Beziehungen, betonte Sprecherin Anke Pörksen. Zudem setze sich die Landesregierung sowie zahlreiche gesellschaftliche Institutionen im Land immer wieder gegen antisemitische Tendenzen ein. Auslöser der ... Mehr lesen »

Hildesheimer Dekanin nach Antisemitismus-Vorwürfen zurückgetreten

HILDESHEIM. Kritik an einem Palästina-Seminar der Hildesheimer Hochschule gab es schon vor Jahren, erst im August wurde es gestrichen. Nun ist die Dekanin zurückgetreten. Unverantwortlich fahrlässig seien Antisemitismus-Vorwürfe ignoriert worden, meint die Hochschulchefin. Nachdem Antisemitismus-Vorwürfe gegen ein Palästina-Seminar an der Hildesheimer Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst jahrelang ungehört verhallten, ist die verantwortliche Dekanin nach einer Krisensitzung zurückgetreten. Hochschulpräsidentin Christiane ... Mehr lesen »

„In haarsträubender Weise israelfeindlich“: Hochschule streicht Palästina-Seminar nach Antisemitismus-Vorwürfen

HILDESHEIM. Nach Antisemitismus-Vorwürfen gegen ein Palästina-Seminar hat die Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in Hildesheim (HAWK) die Lehrveranstaltung aus dem Programm gestrichen. Wie die HAWK mitteilte, soll es im Wintersemester 2016/2017 ein neues Lehrformat zum Thema «Nahost-Konflikt und Soziale Arbeit» geben. Das Seminar «Zur sozialen Lage der Jugendlichen in Palästina» entfalle. Mit dieser Entscheidung reagiere die Fakultät auf die ... Mehr lesen »

Antisemitismus in der Schule: Religionen werben für friedliches Miteinander – Sunniten außen vor

Die Neue Synagoge in Berlin. Foto: Andreas Praefcke / Wikimedia Commons (CC BY 3.0)

STUTTGART. Religiöse Konflikte lassen auch Kinder und Jugendliche in den Schulen nicht kalt. Antisemitische Beleidigungen will Baden-Württembergs Kultusminister Stoch nicht länger hinnehmen. Er hat eine bundesweit einmalige Initiative verschiedener Glaubensgemeinschaften auf den Weg gebracht, mit der für ein friedliches Miteinander geworben werden soll. Allerdings: Sunnitische Moslems sind nicht dabei. Ausdrücke wie «Du Jude», «Du Christ» und «Du Ungläubiger» werden heute als ... Mehr lesen »

„Der Einfluss der Salafisten steigt“: Jüdischer Schülersprecher tritt nach Drohungen zurück

Sich als praktizierenden Juden zu outen, ist in Deutschland offenbar mittlerweile - wieder - gefährlich. Foto: James MacDonald / flickr (CC BY 2.0)

OFFENBACH. Eines stellt Max Moses Bonifer im Gespräch mit dem „Hessischen Rundfunk“ klar: Er sei keineswegs Gegner des Islam, habe sogar eine muslimische Freundin und träume davon, in einer „multikulturellen Gesellschaft ohne Hass“ zu leben. Die Realität sei in Offenbach jedoch eine andere. Als praktizierender Jude sehe er sich alltäglich Beleidigungen, Angriffen und gezielter Verfolgung ausgesetzt – vor allem wenn ... Mehr lesen »

Stadtschülersprecher bekommt antisemitische Drohungen – und tritt zurück

Zum aktuellen Beitrag: „Der Einfluss der Salafisten steigt“ – jüdischer Schülersprecher tritt nach Drohungen zurück OFFENBACH. Der Stadtschulsprecher von Offenbach tritt zurück und begründet dies mit antisemitischen Tendenzen in der Schülerschaft. «Ein Großteil hat einen antisemitischen Unterton oder vertritt solche Positionen», sagte Max Moses Bonifer auf Anfrage. Deshalb könne er die Schülerschaft nicht mehr vertreten. Nach eigenen Angaben wurde Bonifer ... Mehr lesen »

„Jude“ ist wieder ein Schimpfwort – auch auf deutschen Schulhöfen

„Wir müssen den Schülern zeigen, dass das jüdische Leben in Deutschland auch vor 1933 und nach 1945 stattgefunden hat": Die "Neue Synagoge" in Berlin. Foto: Daniel Ad/Flickr (CC BY-SA 2.0)

BERLIN. Der aktuelle Gaza-Konflikt befeuert Antisemitismus in Deutschland, sagt der Vorsitzende des Zentralrats der Juden Dieter Graumann. In einem Interview mit der Düsseldorfer Zeitung „Rheinische Post“ klagt er, dass das Wort „Jude“ unter anderem auf deutschen Schulhöfen wieder als Schimpfwort benutzt werde. Die Rede ist von Wucherern, Kindermördern und der großen Weltverschwörung: Auch nach Einschätzung  der Antisemitismus-Forscherin Monika Schwarz-Friesel haben ... Mehr lesen »

SPD will Fortbildung für Lehrer zum Thema Antisemitismus – verpflichtend

„Wir müssen den Schülern zeigen, dass das jüdische Leben in Deutschland auch vor 1933 und nach 1945 stattgefunden hat": Die "Neue Synagoge" in Berlin. Foto: Daniel Ad/Flickr (CC BY-SA 2.0)

BERLIN. Sind Lehrer mit dem an Schulen offenbar zunehmenden Antisemitismus überfordert? Die Berliner SPD meint: ja. Sie hat laut „Berliner Morgenpost“ einen Beschluss gefasst, nachdem Pädagogen zum Thema fortgebildet werden, auch unter Einbeziehung des Nahostkonfliktes – und zwar verpflichtend. Nun sei es am Senat, den Antrag umzusetzen, so berichtet die „Berliner Morgenpost“. Tatsächlich hatte im vergangenen Jahr ein vom Bundestag ... Mehr lesen »