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Schlagwörter Archiv: Betreuungsgeld

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„Nur“ Mutter? – Hausfrauen wehren sich gegen Rechtfertigungsdruck

Im Trennungsfall stehen viele Mütter ohne Unterhalt da (Symbolfoto). Foto: Thomas Kohler / flickr (CC BY 2.0)

WUSTERMARK/WIESBADEN. Das „Hausfrau und Mutter“ früher einmal das nahezu selbstverständliche Rollenbild der Frau in Deutschland war, ist vielen jüngeren Menschen heute kaum noch vorstellbar. Mehr noch, der gesellschaftliche Wandel, begleitet vom erheblichen Ausbau der Betreuungsangebote in Kita und Schule, bringt Mütter unter Erklärungsnot, die sich entscheiden, nicht nur zeitweise zu Hause zu bleiben. Das wollen nicht alle „Vollzeitmütter“ hinnehmen. Die ... Mehr lesen »

Schwesig: Brauchen Zehntausende Kita-Plätze für Flüchtlingskinder – Verdi: 20.000 zusätzliche Stellen notwendig

Will mehr für die Familien tun: Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig. Foto: AWO Bundesverband / flickr (CC BY-NC-SA 2.0)

BERLIN. Wie viele Flüchtlingskinder brauchen einen Kita-Platz? Die Familienministerin rechnet mit einem Riesenbedarf – und entfacht die Debatte um das Betreuungsgeld neu. Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) hält Zehntausende zusätzliche Kita-Plätze für Flüchtlingskinder für nötig. Mit 68.000 Kita-Kindern sei zu rechnen, wenn man aktuelle Betreuungsquoten von Kindern mit ausländischen Wurzeln auf die aktuelle Prognose von 800.000 Flüchtlingen hochrechne. (Die KMK schätzt ... Mehr lesen »

Schwesig will Betreuungsgeld künftig für Kitas ausgeben

Schwesig

BERLIN. Das vom Bundesverfassungsgericht gekippte Betreuungsgeld sorgt für neuen Streit in der großen Koalition. Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig (SPD) will künftig die freiwerdenden Mittel in Höhe von etwa einer Milliarde Euro pro Jahr vorrangig für Kindertagesstätten ausgeben. Die CSU pocht dagegen darauf, das Geld den Ländern zu übertragen. Schwesig sagte am Donnerstag im ARD-«Morgenmagazin»: «Wir brauchen zunächst Klarheit in der Koalition, ... Mehr lesen »

Betreuungsgeld: CSU bezweifelt Rechtmäßigkeit von Kita-Förderung des Bundes

Max Straubinger, Geschäftsführer der CSU-Landesgruppe im Bundestag, stellt die Kita-Förderung des Bundes infrage. Foto: Henning Schacht / Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)

BERLIN. Das Bundesverfassungsgericht ist skeptisch, ob das Betreuungsgeld verfassungsgemäß ist. Möglicherweise sei der Bund für die Einführung der umstrittenen Familienleistung gar nicht zuständig, so die Richter. Dann müsse man auch die Beteiligung des Bundes am Kita-Ausbau der Länder infrage stellen, poltert jetzt CSU Landesgruppengeschäftsführer Max Straubinger. Angesichts der Zweifel des Bundesverfassungsgerichts an der Rechtmäßigkeit des Betreuungsgeldes hinterfragt die CSU nun ... Mehr lesen »

Betreuungsgeld vor dem Verfassungsgericht – Richter zweifeln an Bundeszuständigkeit

Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe - hier ein Foto von 1989 mit dem späteren Bundespräsidenten Roman Herzog (4. v. l.) - muss nun über die Beamtenbesoldung in Niedersachsen entscheiden. Foto: Bundesarchiv / Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)

KARLSRUHE. Mit Spannung war die Karlsruher Verhandlung über das Betreuungsgeld erwartet worden. Die Einlassungen der Richter zeigen, dass die umstrittene Leistung auf wackeligen Füßen stehen könnte. Ein Argument: Sonst könnte ja auch der Bund die Schulpolitik regeln. Die Karlsruher Verhandlung über das hoch umstrittene Betreuungsgeld galt als äußerst brisant. Und doch gab es am Dienstag gleich am Anfang Gelächter. Da hatte ... Mehr lesen »

Wie viel Sinn hat es, bei Ein- und Zweijährigen von „Bildung“ zu sprechen?

Die Befürtworter des Betreuungsgeldes wollen, dass Familien, die ihr Kleinkind zu Hause betreuen, dafür Geld vom Staat bekommen. Foto: Thomas Kohler / flickr (CC BY-SA 2.0)

BERLIN. Eine Studie des Bundesfamilienministeriums kommt zu dem Schluss, das Betreuungsgeld sei bildungsfeindlich. Insbesondere Migrantenfamilien würden davon abgehalten, ihre ein- und zweijährigen Kinder in die Kitas zu schicken. Kritiker fragen: Ja, und? Baden-Württembergs Sozialministerin Katrin Altpeter (SPD) sieht sich in ihrer Kritik an der «Herdprämie» bestätigt. «Es bewirkt genau das Gegenteil davon, was gewollt war: Statt die Zukunft für die ... Mehr lesen »

Rund 300.000 Anträge auf Betreuungsgeld – NRW liegt vorn

Heute schon das "Beschwerdemanagement-System" genutzt? Foto: anschi / pixelio.de

BERLIN. Als „Herdprämie“ hatten es Kritiker verspottet, und auch heute noch ist das Förderinstrument für Eltern, die Ihre kleinen Kinder ausschließlich zu Hause betreuen umstritten. Nach einem Jahr ist die Zahl der Anträge nach Medienberichten indes auf über 280.00 gestiegen. Knapp ein Jahr nach Einführung des Betreuungsgeldes für Eltern, die ihre Kleinkinder ausschließlich zu Hause betreuen, ist die Zahl der ... Mehr lesen »

Haderthauer: Fast jede Familie wird Betreuungsgeld beantragen

Glaubt an den Erfolg des Betreuungsgeldes: Bayerns Sozialmininsterin Christine Haderthauer. Foto: Christine Olma / Bayerisches Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen

MÜNCHEN. Bayerns Sozialministerin Christine Haderthauer (CSU) geht nach eigenen Worten davon aus, dass «so gut wie jede Familie» mit kleinen Kindern das neue Betreuungsgeld beantragen wird. Die Zahl der Anträge werde bis Oktober deutlich steigen, die allermeisten Eltern würden die Leistung einfordern, sagte Haderthauer nach einer Kabinettssitzung in München. Sie verwies darauf, dass Kleinkinder oftmals nicht mit 14 Monaten in Krippen ... Mehr lesen »

Wenig Interesse am Betreuungsgeld – CSU attackiert Länderkollegen

BERLIN.  Wird das Betreuungsgeld ein Flop? Kurz vor der Einführung der umstrittenen Leistung ist das Interesse in vielen Städten mau. Liegt das auch daran, dass SPD-Länder nur unwillig mitmachen? Die CSU spricht bereits von einem «Skandal». Das Interesse am Betreuungsgeld für daheim erziehende Eltern von Kleinkindern hält sich kurz vor der Einführung vielerorts in Grenzen. In Hannover lagen bis Freitag ... Mehr lesen »

Neben U3-Rechtsanspruch wird Betreuungsgeld zur Belastungsprobe

DÜSSELDORF. Nicht nur der Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für unter Dreijährige kommt auf die Kommunen zu – sondern auch das Betreuungsgeld. Die Grünen in NRW warnen vor dem «Bürokratiemonster». Das Betreuungsgeld könnte für die Kommunen in Nordrhein-Westfalen zu einer weiteren Belastung werden. Es startet zeitgleich mit dem Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Ein- und Zweijährige. Die NRW-Kommunen müssen nach Ansicht ... Mehr lesen »