Startseite ::: Schlagwörter Archiv: BLLV

Schlagwörter Archiv: BLLV

Feed Abonnement

Kein genereller Notenschutz mehr für Legastheniker: Lehrer, Ärzte und Eltern beklagen Verwirrung an Bayerns Schulen

MÜNCHEN. Bayerns Kultusministerium hat zum Schuljahresbeginn den seit 1999 geltenden Legasthenie-Erlass gekippt – galt früher für Betroffene ein genereller Notenschutz, wurde dieser nun durch eine „Kann“-Bestimmung ersetzt. Die Neuregelung führt an den Schulen zu Verwirrung, moniert jetzt eine Expertenrunde. Sie fordert ein „verlässliches Verfahren“. Warum verändert man etwas, was sich bewährt hat? Diese Frage stellen sich nun in einer gemeinsamen ... Mehr lesen »

„Was bringt einem Kind eine Fünf auf dem Zwischenzeugnis?“ Lehrerverband stellt Ziffernnoten infrage

Schüler in psychischen Notlagen benötigen professionelle Unterstützung. Foto: Texas A&M University-Commerce Marketing Communications Photography/flickr (CC BY 2.0)

MÜNCHEN. Angesichts der anstehenden Zwischenzeugnisvergabe in Bayern befeuert der Bayerische Lehrerverband BLLV die Diskussion um Ziffernnoten und plädiert für eine differenzierte Leistungsbewertung in  Lernentwicklungsgesprächen. Doch nicht alle Lehrer begrüßen den Vorstoß. Die Forderungen gingen an der Lebensrealität der Schüler vorbei, kritisiert etwa Realschullehrerverbandspräsident Böhm. Der Bayerische Lehrerverband BLLV fordert, die Vergabe von Schulnoten zu überdenken. BLLV-Präsidentin Simone Fleischmann sprach sich ... Mehr lesen »

„Verbittert und erschöpft“ – Bayerische Schulleitungen schreiben Brandbrief an Seehofer

Die Stimmung in vielen Kollegien ist explosiv. Foto: Wurfmaul / flickr (CC BY-NC-SA 2.0)

MÜNCHEN. In einem Brandbrief an Ministerpräsident Horst Seehofer finden Bayerns Schulleitungen deutliche Worte. In dem dreiseitigen Schreiben, unterzeichnet von der Präsidentin des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Simone Fleischmann, klagen sie an: „Mehr geht nicht mehr.“ Sie fordern mehr Leitungszeit, eine bessere Ausstattung, mehr Anerkennung und Unterstützung. „Viele der rund 5000 Schulleiterinnen und -leiter an Grund- und Mittelschulen und ihre ... Mehr lesen »

Tag der Handschrift: Lehrerverbände warnen die Politik davor, das Handschreiben in der Schule zu vernachlässigen

Immer mehr Schüler haben offenbar Probleme mit dem Handschreiben. Foto: dotmatchbox / flickr (CC BY-SA 2.0)

BERLIN. Alljährlich wird der 23. Januar in den USA als National Handwriting Day begangen. Das ist ein Anlass, um auf die problematische Situation des Handschreibens in Deutschland zu blicken: Immer mehr Kinder – das machen repräsentative Umfragen unter Lehrkräften und Eltern in Deutschland deutlich –, haben Schwierigkeiten, im Verlauf des Schriftspracherwerbs in der Grundschule eine „gut lesbare, flüssige Handschrift“ zu ... Mehr lesen »

Kraft macht Ernst: Sie will höhere Strafen bei Gewalt gegen Lehrer – und geht damit in den Bundesrat. Beifall von Beckmann und Fleischmann

Macht sich gerade bei Lehrern beliebt: NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. Foto: Staatskanzlei NRW

BERLIN. Die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) will härtere Strafen bei Beleidigungen, Drohungen und Gewalt gegen Lehrer. Eine entsprechende Gesetzesinitiative werde sie am Freitag in den Bundesrat einbringen, kündigte sie gegenüber der «Rheinischen Post» an. Auch weitere Personen, die für das Gemeinwesen arbeiten, sollen geschützt werden. «Angriffe und Beleidigungen von Lehrern, Amtsträgern, Rettungskräften, Helfern oder Ehrenamtlichen sind keine Bagatellen», sagte ... Mehr lesen »

Beckmann wundert sich, dass die Politik nicht „schamesrot“ wird – Kraus hält hingegen das Schulsystem für sozial genug: Streit nach PISA

Um die Deutung der PISA-Studie ist ein hitziger Streit ausgebrochen. Foto: Ben Raynal / flickr (CC BY-NC 2.0)

BERLIN. Die neue PISA-Studie hat eine hitzige bildungspolitische Diskussion über die Konsequenzen in Gang gebracht. Ist das deutsche Bildungssystem „vertikal durchlässig“ – und damit ausgesprochen sozial –, wie der Präsident des Deutschen Lehrerverbands, Josef Kraus, meint? Oder müsste ein nach wie vor hoher Zusammenhang zwischen der Herkunft eines Schülers und seines Schulerfolgs der Politik die „Schamesröte ins Gesicht“ treiben, wie ... Mehr lesen »

„Wir erleben eine Aggressivität, eine Sprache des Hasses“: VBE fordert einen besseren Umgangston (nicht nur) in der Schule

Der VBE stellt eine Verrohung der Sprache fest. Foto: ulsen / flickr (CC BY-NC-SA 2.0)

STUTTGART. Der VBE prangert eine „zunehmende Verrohung der Sprache an, die vor allem in den Talent- und Talkshows der Privatsender, in einschlägigen Filmen, bisweilen in der Werbung und besonders in den sozialen Netzwerken Alltag und somit scheinbar normaler Umgangston ist“. Wenn rund jedes fünfte Kind bei seiner Einschulung unter Spracharmut leide, entwickle sich der Wortschatz dieser Schüler durch schlechte Vorbilder ... Mehr lesen »

Dialektfreunde kritisieren Grundschulen: Lehrkräfte würden Kindern Mundart austreiben – mit Strafarbeiten, behaupten sie

In Bayern wird der Dialekt noch geplegt - meistens jedenfalls. Foto: Polybert49 / flickr (CC BY-SA 2.0)

MÜNCHEN. Der Bund Bairische Sprache wirft Schulen vor, Kindern das Sprechen von Dialekt ausreden zu wollen. Dem Verein seien von Eltern mehrere Fälle an Grund- und Mittelschulen in Niederbayern gemeldet worden, bei denen Lehrer Strafarbeiten verteilten, wenn Kinder im Dialekt redeten. Vereinschef Sepp Obermeier sprach von «alarmierenden Vorkommnissen». Anderen Schülern sei die Verwendung des Dialekts bei Praktika in Handwerksbetrieben verboten ... Mehr lesen »

Jedes Kind soll einen Lehrer als persönlichen „Lerncoach“ bekommen: Fleischmann fordert ein Gymnasium, „das sich den Schülern anpasst“

MÜNCHEN. Ein flexibles, in Modulen strukturiertes System, in dem jeder Schüler seine Lernzeit selbst bestimmen und nach der Grunddschulzeit in acht oder in neun Jahren zum Abitur kommen kann – so sollte dem Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) zufolge das Gymnasium der Zukunft aussehen. BLLV-Präsidentin Simone Fleischmann stellte es nun auf einer Pressekonferenz in München vor. Das Modell ähnelt stark ... Mehr lesen »

Wanka präsentiert ihr 5-Milliarden-Programm für Digitale Bildung – GEW: „Eine Hausnummer, mit der sich in den Schulen arbeiten lässt“

Bald geht's los: Die digitale Revolution erreicht die Schulen in Deutschland. Foto: Lucélia Ribeiro / flickr (CC BY-SA 2.0)

BERLIN. Die rund 40.000 Schulen in Deutschland sollen in den nächsten fünf Jahren mit einem Fünf-Milliarden-Euro-Programm für Digitale Bildung fit gemacht werden – umgerechet also ein Durchschittsbetrag von 125.000 Euro pro Schule. Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) stellte am Mittwoch in Berlin ihre Pläne für einen «Digitalpakt» mit den Ländern vor, um «Grundschulen, weiterführende allgemeinbildende Schulen und Berufsschulen mit digitaler Ausstattung ... Mehr lesen »