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Schlagwörter Archiv: Bundesverwaltungsgericht

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Notenschutz für Legastheniker: Vermerk im Zeugnis erlaubt, so urteilt das Bundesverwaltungsgericht

LEIPZIG. Der Hinweis auf die Legasthenie eines Schülers hat im Abitur-Zeugnis nichts verloren. Wenn jedoch eine Rechtschreibleistung nicht bewertet wurde, darf das vermerkt werden. Das hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden. Wird einem Legastheniker beim Abitur die Möglichkeit eingeräumt, dass seine Rechtschreibleistungen nicht bewertet werden, dann darf dies im Abitur-Zeugnis vermerkt werden. Das hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig entschieden und damit ein ... Mehr lesen »

Grundsatz-Urteil: Keine Befreiung vom Schwimmunterricht für muslimische Mädchen

Die Teilnahme am Schwimmunterricht in einem Burkini - einem Ganzkörperbadeanzug - ist muslimischen Schülerinnen zuzumuten. Foto: Missy Schmidt / Hampton Roads / flickr (CC BY 2.0)

LEIPZIG. Eine Befreiung vom Schulunterricht aus religiösen Gründen ist nur in absoluten Ausnahmefällen möglich. Schwimmunterricht im Burkini ist muslimischen Schülerinnen zuzumuten, urteilte das Bundesverwaltungsgericht – und christlich-fundamentalistischen der Film „Krabat“. Muslimische Mädchen dürfen dem Schwimmunterricht in Schulen nicht ohne weiteres aus religiösen Gründen fernbleiben. Die Teilnahme in einem Burkini – einem Ganzkörperbadeanzug – sei ihnen zuzumuten, entschied das Bundesverwaltungsgericht am Mittwoch. ... Mehr lesen »

Lehrer bleiben auf den Kosten fürs Arbeitszimmer sitzen

LEIPZIG. Verbeamtete Lehrer haben keinen Anspruch darauf, dass ihnen der Staat ein Arbeitszimmer bezahlt. Dies hat das Bundesverwaltungsgericht jetzt in letzter Instanz entschieden. Die Kosten seien zumutbar, hieß es. Drei Gymnasiallehrer aus Niedersachsen hatten sich durch alle Instanzen geklagt. Sie verlangen, dass ihnen ihre Aufwendungen für ein häusliches Arbeitszimmer erstattet werden. Ein Kläger wollte vorrangig erreichen, dass ihm ein Dienstzimmer ... Mehr lesen »

Höchstes Gericht urteilt: Schulfrieden geht über Religionsfreiheit

LEIPZIG. Eine Schule ist nicht verpflichtet, einen Schüler während der Unterrichtszeit beten zu lassen – wenn es den Schulfrieden stört. Dies hat das Bundesverwaltungsgereicht in Leipzig entschieden.  Der Fall sorgte bundesweit für Schlagzeilen: Der muslimische Schüler Yunus M. hatte in der Pause zusammen mit Mitschülern auf einem Flur seiner Schule, eines Gymnasiums im Berliner Stadtteil Wedding, gen Mekka gebetet. „Die ... Mehr lesen »