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Erinnerung an den Holocaust: Berliner Lehrer sollen sich in Yad Vashem fortbilden

Vorlesen BERLIN. Berliner Lehrer sollen sich künftig in der Gedenkstätte Yad Vashem über den Holocaust fortbilden. Bildungssenatorin Sandra Scheeres (SPD) und der stellvertretende Direktor der israelischen Gedenkstätte, Yossi Gevir, vereinbarten in Berlin eine Kooperation. Die Mehrheit der 16 deutschen Bundesländer arbeitet bereits mit Yad Vashem und der International School for Holocaust Studies zusammen. Berlin und Brandenburg waren bislang nicht darunter. ... Mehr lesen »

Verfälscht der Unterricht mit Zeitzeugen das Geschichtsbild von Schülern?

Zeitzeugenberichte bilden eine wichtige Quelle für den Geschichtsunterricht, doch der Lehrer ist gefordert. (Protest in Plauen 1989.) Foto: Bundesarchiv, Bild 183-1989-1106-405 / Wikimedia Commons (CC-BY-SA 3.0)

Vorlesen TÜBINGEN. Kaum eine Methode kann Schülern historische Zusammenhänge so plastisch nahe bringen wie Berichte von Menschen, die die betreffende Zeit selbst erlebt haben. Doch genau daraus ergeben sich auch Risiken, haben Wissenschaftler der Uni Tübingen herausgefunden. Es komme auf den Lehrer an, denn Schüler, die Zeitzeugenberichte im Unterricht erlebt haben, neigen dazu, ihr Wissen zu überschätzen. Die Arbeit mit ... Mehr lesen »

AfD-Größe Höcke (selbst Geschichtslehrer von Beruf): Schulen machen deutsche Geschichte „mies und lächerlich“ – wegen Holocaust-Gedenkens

Gibt gerne den Einpeitscher: AfD-Funktionär Björn Höcke. Foto: Metropolico.org / flickr (CC BY-SA 2.0)

Vorlesen DRESDEN. Der Thüringer AfD-Vorsitzende Björn Höcke, Geschichtslehrer von Beruf, hat mit massiver Kritik am Holocaust-Gedenken der Deutschen – und insbesondere der Schulen in Deutschland – Empörung ausgelöst. Darüber hinaus verglich er die Bundesregierung mit dem Regime der DDR. Höcke ist derzeit als Landtagsabgeordneter vom Schuldienst freigestellt. Er selbst hält sich eine Option auf eine Rückkehr dorthin offen. Seine Äußerungen ... Mehr lesen »

«Weiße Flecken» im Umgang mit der DDR-Geschichte – Thüringens Bildungsministerium will Lehrer befragen

Eine Grenzstreife der DDR am Bethaniendamm in Berlin-Kreuzberg 1986. (Foto: Noir/Wikimedia CC BY-SA 3.0)

Vorlesen ERFURT. 26 Jahre nach dem Ende der DDR ist in Thüringen längst eine Schülergeneration angekommen, die das Regime nur noch vom Hörensagen kennt. Schulen fällt damit eine besondere Verantwortung zu. Doch Mitarbeiter von Gedenkstätten und Aufarbeitungsinitiativen beklagen eklatante Wissenslücken. Vorgaben für die Behandlung des Themas gibt es nur Wenige. Das will das Bildungsministerium nun ändern. Thüringen untersucht nun flächendeckend, ... Mehr lesen »

Wer war nochmal Erich Honecker? Schüler sollen mehr über die DDR wissen – Thüringer Landesregierung rätselt noch, wie

Wie viele Schüler mögen mit dem Namen Erich Honecker noch etwas anfangen können? Foto: Bundesarchiv, Bild 183-1987-1023-036 / Mittelstädt, Rainer / Wikimedia Commons / CC-BY-SA 3.0

Vorlesen ERFURT. Das Wissen über die DDR ist bei Schülern mitunter bruchstückhaft. Die Thüringer Landesregierung will das nun ändern. Bislang liegt es oft allein in der Hand der Lehrer. Vorerst wird das wohl so bleiben. Thüringens Schüler sollen mehr über die DDR wissen. Darin ist sich die rot-rot-grüne Landesregierung einig. Nun stellt sich aber die Frage, wie das am besten ... Mehr lesen »

Zentralrat gegen Vermittlung jüdischen Lebens als „Verfolgungs- und Opfergeschichte“

Sich als praktizierenden Juden zu outen, ist in Deutschland offenbar mittlerweile - wieder - gefährlich. Foto: James MacDonald / flickr (CC BY 2.0)

Vorlesen BERLIN. Die Kultusministerkonferenz (KMK) und der Zentralrat der Juden wollen gemeinsam dafür sorgen, dass das Judentum im Schulunterricht künftig stärker als bisher «in seiner Gesamtheit» dargestellt wird. Jüdisches Leben in Deutschland sei «mehr als eine Verfolgungs- und Opfergeschichte», betonte der Zentralratspräsident Josef Schuster in einer KMK-Sitzung in Berlin. «Leider wird es in deutschen Geschichtsbüchern häufig auf diese Aspekte reduziert ... Mehr lesen »

Zentralrat der Juden: Besuch einer KZ-Gedenkstätte sollte für Schüler Pflicht werden

Eingangstor des früheren Konzentrationslagers Auschwitz mit dem berüchtigten Schriftzug „Arbeit macht frei“; Foto: flickr / Walker (CC BY-NC-SA 2.0)

Vorlesen BERLIN. Der Zentralrat der Juden möchte das Thema Holocaust im Unterricht stärker verankern – über einen verpflichtenden Besuch jedes Schülers in einer KZ-Gedenkstätte. Die Kultusminister verweisen auf eigene Vorstöße für eine «Erinnerungskultur» in den Bundesländern. Im Zuge des Auschwitz-Gedenkens hat der Zentralrat der Juden in Deutschland die Länder aufgefordert, im Schulunterricht mehr Informationen über den Holocaust zu vermitteln. Konkret ... Mehr lesen »

NRW will Erinnerungskultur an Schulen systematisieren

Eingang zu einem sowjetischen Ehrenfriedhof

Vorlesen DÜSSELDORF. Mit dem Konzept „Einnern für die Zukunft“ soll in Nordrhein-Westfalen künftig systematisch gefördert werden, was bislang von einzelnen, engagierten Lehrern getragen wurde. Gefördert werden sollen unter anderem Besuche von Gedenkstätten. Die Landesregierung will sicherstellen, dass sich Schüler in Nordrhein-Westfalen auch künftig genügend an wichtige geschichtliche Ereignisse erinnern können. Das sei eine besondere Herausforderung, denn es gebe immer weniger ... Mehr lesen »