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Das sind die (ungerechten) Auswirkungen des Bildungsföderalismus – So unterschiedlich viel müssen Lehrkräfte in den Bundesländern arbeiten

Ob der Lehrer angestellt oder verbeamtet ist, merkt der Schüler nicht - der Lehrer wohl. Foto: Luis Priboschek

Vorlesen BERLIN. Wieviel Lehrerinnen und Lehrer jede Woche unterrichten, hängt nicht nur von der Schulform ab, sondern unterscheidet sich auch nach Bundesländern.  Der Unterschied kann bis zu sechs Pflichtstunden ausmachen. Die Variationsvielfalt der Unterrichtsstunden unter den Lehrämtern ist breit und ein Blick auf die Details ist nötig, um sich ein Urteil zu bilden. Nach den aktuellen Zahlen der Kultusministerkonferenz (KMK) ... Mehr lesen »

Doch kein Geld aus Berlin für marode Schulen? Kretschmann fährt Schäuble in die Parade: Länder dürfen Bildungshoheit nicht dem Bund überlassen

oll ein Machtwort sprechen: Baden-Württembergs Ministerpräsident Kretschmann. Foto: Bündnis 90 / Die Grünen / flickr (CC BY-SA 2.0)

Vorlesen BERLIN. Bund und Länder haben sich vor kurzem über die Reform der Finanzbeziehungen geeinigt, die auch Baden-Württemberg will. Doch es gibt eine Kröte, an der Ministerpräsident Kretschmann schwer zu schlucken hat. Verhindert er deshalb das von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) in Aussicht gestellte 3,5-Milliarden-Euro-Paket zur Sanierung von Schulgebäuden? Die SPD schüttelt nur den Kopf. Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) ist ... Mehr lesen »

Bildungsforscher Gold: Förderung bei Lernschwierigkeiten gleicht einer Landeslotterie

„Langsamkeitstoleranz“ entwickeln, das ist eine Aufgabe für alle, auch Lehrer, Eltern und Mitschüler müssen dabei mitwirken. Foto: CollegeDegrees360 / flickr (CC BY-SA 2.0)

Vorlesen FRANKFURT. Fast ein Viertel aller Schüler hat Förderbedarf beim Lesen, Rechnen oder allgemein beim Lernen, schätzt der bekannte Frankfurter Psychologe Andreas Gold. Ob Kinder in den Genuss individueller Förderung, Nachteilsausgleichs oder Notenschutzes kommen, gleich jedoch deutschlandweit betrachtet einer Landeslotterie. Unspezifische Trainings, alternativ-medizinische oder ganzheitliche Verfahren entfalteten seiner Meinung nach wenig Wirkung. Doch auch im Unterricht solle jeder mehr „Langsamkeitstoleranz“ ... Mehr lesen »

Beckmann: Zehn Jahre Kooperationsverbot? Kein Grund zum Feiern

Vorlesen BERLIN. „Das ist kein Tag zum Feiern. Es ist ein Tag für das Gedenken an verpasste Chancen“, sagt Udo Beckmann, VBE-Bundesvorsitzender, anlässlich des zehnjährigen Jubiläums der Föderalismusreform. Er begründet: „Mit dem Kooperationsverbot wird Bildungsungerechtigkeit zementiert. Dass in einem Land wie Deutschland die Bildungschancen auch stark vom Wohnort abhängig sind, können sich auch die Verantwortlichen für die Föderalismusreform auf die ... Mehr lesen »

Der Föderalismus in der Schulpolitik soll gut funktionieren? Eine Lachnummer, Frau Wanka

Der Bildungsjournalist Andrej Priboschek. Foto: Tina Umlauf

Vorlesen Ein Kommentar von News4teachers-Herausgeber Andrej Priboschek. Bundesbildungsministerin Johanna Wanka war – wetten? – noch nie in der Verlegenheit, als Mutter eines Schulkinds von einem Bundesland ins nächste umziehen zu müssen. Hat irgendjemand mal gezählt, wie viele verschiedene Schulformen in Deutschland existieren? Allein in Nordrhein-Westfalen gibt es offiziell acht. Welche Eltern sollen die Unterschiede noch verstehen, etwa zwischen einer „Sekundarschule“ ... Mehr lesen »

Wanka hält den Bildungföderalismus für „leistungsfähig“ – und betont: Schulpolitik bleibt Kernaufgabe der Länder

Nur heiße Luft gepustet? Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU). Foto: Wissenschaftsjahr / flickr (CC BY 2.0)

Vorlesen BERLIN. Hat die Föderalismusreform der deutschen Bildungspolitik gut getan? Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) meint: Ja. Zehn Jahre danach bleiben die Zuständigkeiten von Bund und Ländern für Kindergärten, Schulen und Hochschulen allerdings ein Streitthema. Die vor zehn Jahren gestartete Föderalismusreform für bessere Bund-Länder-Beziehungen hat die Schulpolitik nach Ansicht von Bildungsministerin Johanna Wanka (CDU) keineswegs geschwächt. «Unser Bildungsföderalismus ist sehr leistungsfähig. ... Mehr lesen »

Der G8/G9-Streit: Deutschland driftet in der Bildung immer weiter auseinander

Der Bildungsjournalist Andrej Priboschek. Foto. Alex Büttner

Vorlesen Ein Kommentar von ANDREJ PRIBOSCHEK. DÜSSELDORF. Viele (West-)Bundesländer wackeln. Einige, darunter Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg, halten weitgehend an G8 fest. Noch, und das ist gut so. Bildungsreformen benötigen Sorgfalt und damit Zeit bei der Umsetzung – und eine breite gesellschaftliche Debatte. Die hat schon bei der Einführung von G8 gefehlt (weshalb sich niemand mehr so recht daran erinnern mag, warum ... Mehr lesen »

Flüchtlingskinder: KMK-Präsidentin räumt ein, dass 20.000 zusätzliche Lehrer nötig sind – mindestens

Abtritt: Sachsens Kultusministerin Brunhild Kurth. (Foto: Sächsisches Kutlusministerium)

Vorlesen BERLIN. Die Kultusminister der Länder fordern mehr Hilfe vom Bund bei der Beschulung von Flüchtlingskindern. Im laufenden und im letzten Jahr hätten sich die Kosten auf 2,3 Milliarden Euro belaufen. Bundesbildungsministerin Wanka gab sich bei der KMK-Herbstsitzung grundsätzlich zur Hilfe bereit. Eine konkrete Summe nannte sie aber noch nicht. Die Bundesländer beziffern ihre Gesamtkosten für die Schulbildung von Flüchtlingskindern ... Mehr lesen »

Jedes Land macht, was es will: Beim islamischen Religionsunterricht herrscht föderale Vielfalt

Was den islamischen Religionsunterricht angeht, gleicht die deutsche Bildungslandschaft einem Flickenteppich. Foto: Dennis Jarvis / flickr CC BY-SA 2.0)

Vorlesen BERLIN. Die Terroranschläge von Paris haben auch die Debatte um den islamischen Religionsunterricht in Deutschland befeuert. Experten sehen darin einen wichtigen Baustein, um das Abgleiten Jugendlicher in den Extremismus einzudämmen. Doch in den Ländern steht es sehr unterschiedlich um das Religionsunterrichtsangebot für muslimische Schüler. Ein Überblick: Der Ausbau des islamischen Religionsunterrichts kommt in Deutschland mit seinen bis zu 4,3 ... Mehr lesen »

Gymnasialdirektoren: „Die föderale Bildungspolitik ist gescheitert“ – sie fordern Deutschland-Abi

Klausur

Vorlesen DÜSSELDORF. Das bundesweite „Schulstrukturchaos“ mache die Bildungsgerechtigkeit zunichte und schränke die Mobilität von Eltern stark ein, befindet die Bundesdirektorenkonferenz Gymnasien. Unterschiedliche Bestimmungen zum Abitur in den Ländern kosteten Schüler bei einem Umzug mitunter bis zu zwei Jahre. Statt des geplanten Aufgabenpools fordern die Direktoren ein bundesweites Zentralabitur. Die Vereinigung der Direktoren deutscher Gymnasien hat ein bundesweit einheitliches Zentralabitur gefordert. ... Mehr lesen »