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Seehofer sorgt sich um Wählerstimmen – und versichert: Neunjährige Züge am Gymnasium kommen (wie, das weiß aber noch keiner)

Details zu G9 überlässt er seinem Kultusminister: Ministerpräsident Horst Seehofer. Archivfoto: blu-news.org / flickr (CC BY-SA 2.0)

MÜNCHEN. Auch wenn es in der CSU-Fraktion nach wie vor gewisse Widerstände gibt: Die reinen G8-Zeiten an den bayerischen Gymnasien sind vorbei. In den kommenden Monaten sollen nun die Details festgelegt werden. Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) hat sich klar zur geplanten Wahlfreiheit zwischen acht- und neunjährigem Gymnasium bekannt. Die Zusage, dass es künftig acht- und neunjährige Züge bis zum Abitur ... Mehr lesen »

Noroviren – 52 Schüler erkrankt: In Rostock muss ein komplettes Gymnasium vorzeitig in die Ferien gehen

Noroviren unter dem Elektronenmikroskop. Foto: Wikimedia Commons

ROSTOCK. Für die gut 500 Schüler des Gymnasiums im Rostocker Stadtteil Reutershagen haben die Weihnachtsferien bereits am Dienstagmittag statt am Donnerstag begonnen. Wie die Stadtverwaltung am Dienstag berichtete, sind an der Schule aktuell 52 Schüler erkrankt. Ursache sei vermutlich das hoch ansteckende Norovirus, das zu heftigen Magen-Darm-Infekten führen kann. «Die Schließung ist notwendig, um weiteren Ansteckungen vorzubeugen», hieß es. Die ... Mehr lesen »

G8/G9-Streit: Das Gymnasium wird in NRW zum Wahlkampfthema – und: Wahlfreiheit für Schulen soll es nicht geben

Mag vor der Wahl im Mai den G8/G9-Streit nicht mehr entscheiden: NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann. Foto: Maik Meid / flickr (CC BY-SA 2.0)

DÜSSELDORF. NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann machte jetzt klar: Eine grundsätzliche Änderung des „Turbo-Abiturs“ wird vor der Landtagswahl im Mai nicht mehr eingeleitet. Der G8/G9-Streit wird im Wahlkampf also in Nordrhein-Westfalen ein Aufreger-Thema bleiben. Die GEW fordert dabei „eine breite und im Ergebnis offene schulpolitische Debatte, wie die ‚Reform der Reform‘ aussehen soll“ – hat aber durchaus eine eigene konkrete Vorstellung. Die ... Mehr lesen »

Jedes Kind soll einen Lehrer als persönlichen „Lerncoach“ bekommen: Fleischmann fordert ein Gymnasium, „das sich den Schülern anpasst“

MÜNCHEN. Ein flexibles, in Modulen strukturiertes System, in dem jeder Schüler seine Lernzeit selbst bestimmen und nach der Grunddschulzeit in acht oder in neun Jahren zum Abitur kommen kann – so sollte dem Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) zufolge das Gymnasium der Zukunft aussehen. BLLV-Präsidentin Simone Fleischmann stellte es nun auf einer Pressekonferenz in München vor. Das Modell ähnelt stark ... Mehr lesen »

Wie begabte Flüchtlingskinder mit geringen Deutschkenntnissen ans Gymnasium herangeführt werden

DILLINGEN. Deutschkenntnisse sind unerlässlich für die Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund – auch in der Schulklasse. Kinder mit Migrations- oder Fluchtgeschichte seien oft für das Gymnasium oder die Realschule geeignet, sagte der Ministerialbeauftragte für Gymnasien in Mittelfranken, Joachim Leisgang, «aber sie haben ganz unterschiedliche Herkunftsländer und Deutsch-Vorkenntnisse». Die Folge: Verständnisprobleme und heterogene Klassen. Wie können Schüler mit geringer ... Mehr lesen »

Streit um Turbo-Abi in NRW schwelt weiter – Kraft: „Es ist leidig, ständig Strukturdebatten zu führen“

Nimmt viel Geld in die Hand: NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. Foto: Sajak / Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)

DÜSSELDORF. Abitur nach acht oder neun Jahren Gymnasium – oder ganz anders? Die Frage bewegt die Gemüter in NRW. Regierungschefin Kraft will sich noch nicht festlegen – und ihre SPD ist uneins. In der Debatte um eine Abkehr vom «Turbo-Abitur» nach acht Jahren legt sich Ministerpräsidentin Hannelore Kraft nicht fest. «Es ist eine sehr intensive Debatte, die geführt wird. Und ob ... Mehr lesen »

Zementiert das gegliederte Schulsystem die Klassenunterschiede? Klar ist: Bildung der Eltern beein­flusst die Schul­wahl für Kinder

WIESBADEN. Das Bildungsniveau der Eltern beeinflusst nach wie vor die Wahl der weiterführenden allgemeinbildenden Schule für Kinder. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, besuchten Kinder unter 15 Jahren, deren Eltern selbst einen hohen Bildungsabschluss haben, im Jahr 2015 mehrheitlich das Gymnasium (nämlich 61 Prozent). Der Besuch einer Realschule oder einer Schule mit mehreren Bildungsgängen (jeweils 18 Prozent) stellt für Kinder ... Mehr lesen »

Spaenle: Flüchtlingsintegration zentrales Thema des neuen Schuljahres

Bayerns Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU). Foto: Michael Lucan / Wikimedia Commons (CC-BY-SA-3.0)

MÜNCHEN. Für Bayerns Kultusminister Ludwig Spaenle bleibt die Flüchtlingsintegration auch im kommenden Schulljahr die größte Herausforderung. Daneben will er besonders die Weiterentwicklung der Gymnasien im Blick behalten. Indes wird es auch im Süden schwerer, geeignete Lehrer zu finden. Trotz steigender Schülerzahlen und besonderen Herausforderungen bei der Integration von Flüchtlingskindern rechnet Bayerns Kultusminister Ludwig Spaenle mit einem problemfreien Start des neuen ... Mehr lesen »

Früher war die Bildung besser? Von wegen – deutsche Schüler waren schon immer nur mittelmäßig

Da schien die pädagogische Welt noch in Ordnung zu sein: Klasse eines Jungengymnasiums in den 60-er Jahren. Foto: Hans-Michael Tappen / flickr (CC BY-NC-SA 2.0)

ESSEN. Die aktuelle Diskussion um die Rechtschreibung ist für viele Kritiker von Schulreformen mal wieder Anlass, den Verfall der Bildung in Deutschland zu beklagen. Früher war alles besser – die Disziplin, das Niveau, die Lernbereitschaft, so heißt es. Aber: Stimmt das überhaupt? Eine Neubewertung von frühen Leistungstests durch die renommierten Essener Bildungsforscher Prof. Isabell van Ackeren und Prof. Klaus Klemm ... Mehr lesen »

Gymnasium-Boom: Hamburger Rektoren wehren sich dagegen, dass ihre Schulen zu belasteten „Restschulen“ verkommen

Es ist zunehmend schwierig, Kinder auf Schulformen aufzuteilen, wenn immer mehr aufs Gymnasium wollen. Foto: Departement of Education / flickr (CC BY 2.0)

HAMBURG. Von „Krieg“ ist in Zeitungen wie der „Welt“ die Rede, von einer „Bombe“. Tatsächlich geht’s nur um einen Brief. Der aber hat es in sich: Die Schulleiter der integrierten Stadtteilschulen in Hamburg (der neben dem Gymnasium einzigen Schulform in der Hansestadt) fordern darin nichts Geringeres als eine Revolution – sie wollen nicht länger hinnehmen, dass sich die Probleme von ... Mehr lesen »