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Vom Waldorfschüler zum Hirnforscher: Thomas Südhof erhält Nobelpreis

Vorlesen GÖTTINGEN. Ein ehemaliger Waldorfschüler wird mit dem renommiertesten Wissenschaftspreis der Welt ausgezeichnet: Der gebürtige Göttinger Thomas Südhof erforscht seit Jahrzehnten die Signalübertragung im Nervensystem. Er ist nicht zu Hause geblieben und hat auf den Anruf aus Stockholm gewartet. Dass er den Medizin-Nobelpreis erhält, erfuhr der Neurowissenschaftler Thomas Südhof (57) auf dem Weg zu einem Zellbiologie-Kongress in Andalusien. «Wir sind ... Mehr lesen »

Forscher: Facebook-Reputation wirkt auf das Belohnungssystem im Gehirn

Belohnungssystem

Vorlesen BERLIN. Bei einer Untersuchung konnten Forscher der freien Universität Berlin durch die Verarbeitung von Lob im sogenannten Nucleus accumbens voraussagen, wie intensiv die Probanden Facebook nutzen. Gefällt mir: Das Belohnungssystem im menschlichen Gehirn scheint Anerkennung in sozialen Netzwerken wie Facebook sehr zu schätzen. Forscher der Freien Universität Berlin (FU) haben in einer kleinen Studie nachgewiesen, dass diese Hirnregion bei ... Mehr lesen »

Hirnforscher können schlechte Lerner am EEG erkennen

Vorlesen BERLIN. Warum manche Menschen schlechter lernen als andere, hat ein Forscherteam aus Berlin, Bochum und Leipzig aufgedeckt. Das Hauptproblem sind nicht etwa ineffiziente Lernprozesse, sondern dass das Gehirn die zu lernende Information unzureichend an den entscheidenden Stellen verarbeitet. Die Wissenschaftler von der Ruhr-Universität Bochum, der Humboldt-Universität zu Berlin, der Charité – Universitätsmedizin Berlin und des Leipziger Max-Planck-Instituts (MPI) für ... Mehr lesen »

Ernie und Bert helfen Forschern, Lernschwächen zu ermitteln

Vorlesen ROCHESTER. Ein US-Forscherteam hat Kindern und Erwachsenen während der Sesamstraße ins Gehirn geschaut. Mit den erstellten neuronalen Landkarten konnten die Forscher schon vor einem anschließenden Test sagen, wie gescheit die Probanden sind. Zudem erkannte das Team von der Universität Rochester (US-Staat New York) damit, ob ein Kind eher sprachlich oder mathematisch begabt ist. Die Wissenschaftler um die Neurobiologin Jessica ... Mehr lesen »

Der Aufreger des Jahres: „Jedes Kind ist hochbegabt“

Vorlesen HANNOVER. Gerald Hüther, Professor für Neurobiologie an der Universität Göttingen, Mannheim/Heidelberg, erläuterte in einem Vortrag „Wie die Hirnforschung zur Verbesserung der Unterrichtspraxis beitragen kann“, welche Rahmenbedingungen für gutes Lernen nötig sind und was Schulen und Lehrer tun können, um Kinder beim Lernen zu unterstützen. So weit so gut. Allerdings würzte der Hirnforscher seine Ausführungen mit provokanten Thesen. „Man kann ... Mehr lesen »

US-Forscher wollen Stephen Hawkings Gedanken lesen

Vorlesen SAN DIEGO. Der US-Neurologe Philip Low hat nach einem Medienbericht einen Gehirnscanner entwickelt, der Gedankenmuster erkennen kann. Am 7. Juli werde Low zusammen mit dem schwerkranken Astrophysiker Stephen Hawking die neue Technik auf einem Kongress vorführen. Hawking und Low arbeiten daran, die Gedanken des Physikers per Computer in Worte zu übersetzen – und so dem 70-jährigen Nervenkranken eine neue ... Mehr lesen »

Hirnforschung beflügelt den Unterricht

Vorlesen TROISDORF. Was bedeutet die neurowissenschaftliche Forschung für die Unterrichtspraxis? Diese Frage wird auf der Bildungsmesse „didacta“, die vom 14. bis 18. Februar in Hannover stattfindet, diskutiert. Renommierte Hirnforscher wie der Göttinger Neurobiologe  Prof. Gerald Hüther treten dort auf. Die Schulen in der Gemeinde Troisdorf nahe Köln holen sich bereits Unterstützung aus der Hirnforschung. Sind sie Vorreiter einer neuen Bewegung? ... Mehr lesen »

Arm in Gips verändert das Gehirn in 16 Tagen

Vorlesen ZÜRICH. Wer nach einem rechten Oberarmbruch nur noch die linke Hand benutzt, hat bereits nach 16 Tagen markante anatomische Veränderungen in bestimmten Hirngebieten. Dies haben Forscher der Universität Zürich belegt. Was passiert im Hirn von Rechtshändern, wenn deren dominante Hand für zwei Wochen immobil ist? Diese Frage behandelt die neue Studie unter Leitung von Prof. Lutz Jäncke und der ... Mehr lesen »

Forscher: Misshandlung hinterlässt Narben im Gehirn

Vorlesen MÜNSTER. Die Folgen von Gewalterfahrungen im Kindesalter sind noch Jahrzehnte später in den Gehirnen der Betroffenen nachweisbar. Dies haben Forscher vom interdisziplinären Otto-Creutzfeldt-Zentrum für kognitive – und Verhaltensneurowissenschaften der Universität Münster nun nachgewiesen. Menschen, die als Kind misshandelt wurden, leiden meist ihr Leben lang unter den seelischen Folgen. So haben Erwachsene, die als Kind Gewalt, Missbrauch oder Vernachlässigung ausgesetzt ... Mehr lesen »