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„Mein Kampf“ im Unterricht? Knobloch stellt sich vehement dagegen

Die kritischen Edition von „Mein Kampf“ sorgt für Diskussionen. Foto: Institut für Zeitgeschichte

MÜNCHEN. Eigentlich wollte sich der bayerische Landtag heute mit der Verwendung von „Mein Kampf“ im Unterricht befassen. Seit Anfang des Jahres ist die vielbeachtete kritische Ausgabe von Hitlers Hetzschrift auf dem Markt, rund 55.000 Exemplare sind bislang verkauft. Charlotte Knobloch, ehemalige Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, hat sich vehement gegen einen Einbezug in den Unterricht ausgesprochen. Die Frage ... Mehr lesen »

Streit um «Mein Kampf»: Philologen wollen eine kritische Ausgabe für jede weiterführende Schule

Die kritischen Edition von „Mein Kampf“ sorgt für Diskussionen. Foto: Institut für Zeitgeschichte

JENA. Heute wird die vieldiskutierte kritische Ausgabe von mein „Mein Kampf“ vorgestellt. Die aus diesem Anlass ausgelöste Diskussion wie Schulen mit Hitlers Hetzschrift umgehen sollen geht weiter. Thüringens Bildungsministerin Birgit Klaubert (Linke) ewa ist gegen einen Einsatz im Unterricht und drängt auf eine auf eine einheitliche Haltung der Bundesländer. Josef Kraus, Präsident des Deutschen Lehrerverbands, hatte sich dagegen für die ... Mehr lesen »

Hitlers „Mein Kampf“ darf im Unterricht verwendet werden

DRESDEN. 70 Jahre lang war der Nachdruck von Hitlers «Mein Kampf» verboten. Mit Ablauf der Urheberrechte kommt nun eine wissenschaftlich kommentierte Ausgabe in die Läden – und wohl auch auf sächsische Schultische. Die neue kommentierte Fassung von Hitlers «Mein Kampf» kann als historische Quelle im Unterricht an Sachsens Schulen verwendet werden. Das Kultusministerium mache neben Büchern, die Teil des Lehrstoffs ... Mehr lesen »

Brodkorb erwägt kommentierte Taschenbuch-Ausgabe von «Mein Kampf» eigens für den Unterricht

Der Zentralrat der Juden in Deutschland macht sich für ein Verbot von „Mein Kampf“ stark.(Exemplar in der Ausstellung im Dokumentationszentrums Reichsparteitagsgelände, Nürnberg). Foto: Adam Jones, Ph.D./Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)

SCHWERIN. In der Debatte um den Umgang mit Hitlers Hetzschrift «Mein Kampf» hat Mecklenburg-Vorpommerns Bildungsminister Mathias Brodkorb (SPD) eine wissenschaftlich kommentierte Taschenbuchausgabe für den Schulunterricht ins Gespräch gebracht. «Seitdem es das Internet gibt, können wir gar nicht mehr entscheiden, ob junge Menschen Hitlers „Mein Kampf“ lesen oder nicht», sagte Brodkorb am Mittwoch in Schwerin. Google liefere nach 0,27 Sekunden viele ... Mehr lesen »

Lehrerverbandspräsident Kraus für Einsatz von „Mein Kampf“ an deutschen Schulen

Der Zentralrat der Juden in Deutschland macht sich für ein Verbot von „Mein Kampf“ stark.(Exemplar in der Ausstellung im Dokumentationszentrums Reichsparteitagsgelände, Nürnberg). Foto: Adam Jones, Ph.D./Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)

DÜSSELDORF. 70 Jahre nach dem Tod Adolf Hitlers läuft Ende 2015 der Urheberrechtsschutz für seine programmatische Propagandaschrift „Mein Kampf“ aus. Um eine geplante, kritische Neuausgabe hatte es kontroverse Diskussionen gegeben. Lehrerverbandspräsident Josef Kraus spricht sich nun dafür aus, das Werk im Unterricht zu behandeln. damit erntet er sowohl Zustimmung wie Widerspruch. Fast 70 Jahre lang sind die Verantwortlichen in Deutschland ... Mehr lesen »

„Mein Kampf“ im Unterricht? Streit um Hitlers Machwerk

MÜNCHEN. Sollen Schüler Hitlers „Mein Kampf“ lesen? Der bayerische Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) meint: ja. „Wir können den Quellen nicht ausweichen“, sagt er. Scharfer Widerspruch kommt vom Bayerischen Lehrerinnen- und Lehrerverband (BLLV). Dessen Präsident warnt, dass dies die NPD stärken könnte. Der Freistaat Bayern hält als Rechtsnachfolger des Eher-Verlages, des ehemaligen offiziellen Verlages der NSDAP, die Veröffentlichungsrechte an „Mein Kampf“. ... Mehr lesen »

Hitlerbild auf Arbeitsblatt – Lehrer suspendiert

BORGHOLZHAUSEN. In Foren wird nun hitzig darüber diskutiert, ob die Schulaufsicht auf das – offenbar ironisch gemeinte – Papier angemessen regiert hat: Ein Lehrer aus dem westfälischen Kreis Gütersloh ist vom Dienst suspendiert worden, weil er ein Arbeitsblatt mit einem Bild Adolf Hitlers versehen hatte.  Eltern hatten sich bei der Bezirksregierung Detmold über das Arbeitsblatt beschwert, mit dem Schüler der ... Mehr lesen »