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VBE-Hammer! „Grundschulen können Bildungsauftrag nicht länger erfüllen“, so meint der Verband nach einer Umfrage zum TIMSS-Schock

Gewohnt pointiert: VBE-Vorsitzender Udo Beckmann (unlängst auf dem Deutschen Schulleiterkongress). Foto: Susanne Schnabel

DÜSSELDORF. Nach einer Blitz-Umfrage unter allen Grundschulen in Nordrhein-Westfalen kommt der VBE zu der Einschätzung, dass die Grundschulen des Landes aufgrund einer anhaltenden Misere bei der personellen Ausstattung nicht länger in der Lage sind, Ihren Bildungsauftrag zu erfüllen. NRW. Was das bedeute, habe gerade die aktuelle TIMMS-Studie aufgedeckt, sagt Udo Beckmann, Landes- (und Bundes)Vorsitzender des VBE. Sie belegt, dass die ... Mehr lesen »

Der Streit um die Inklusion kocht hoch: Menschenrechts-Beauftragter Aichele fordert, Sonderschulen schrittweise aufzugeben

BU: Sieht die Entwicklung der Inklusion in Deutschland kritisch: Valentin Aichele, Leiter der unabhängigen Monitoring-Stelle. Foto: Deutsches Institut für Menschenrechte

BERLIN. Anlässlich des Internationalen Tags der Menschen mit Behinderungen am morgigen Samstag fordert das Deutsche Institut für Menschenrechte die Bundesländer auf, sich verstärkt anzustrengen, inklusive Bildung zu verwirklichen. „Immer wieder stellen Politiker die Inklusion in der Schule zur Disposition – das ist nicht zielführend“, erklärt Valentin Aichele, Leiter der Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention des Instituts. Deutschland sei jedoch durch die UN-Konvention ... Mehr lesen »

Rrrrums! Philologen wollen die Inklusion faktisch beerdigen – Grundsatzbeschluss: „Förderschulen müssen erhalten bleiben“

Inklusion? Ja, aber... meinen die Philologen. Foto: Philip Beyer / flickr (CC BY-NC-SA 2.0)

GOSLAR. Der niedersächsische Philologentag in Goslar endet mit einem Grundsatzbeschluss zur Beschulung von behinderten Kindern, dessen Verwirklichung auf ein Ende der bislang praktizierten Inklusionspolitik hinauslaufen würde. Das Papier fordert „am Kindeswohl orientierte, differenzierte Lösungen statt Einheitsschuldogmatismus“. Und das meint konkret: Die Förderschulen sollen dauerhaft erhalten werden. „In einem einmütig verabschiedeten Positionspapier bejaht der Philologenverband ausdrücklich das Ziel der UN-Behindertenrechtskonvention, Menschen ... Mehr lesen »

Heiligenstadt tritt vor Philologen auf – und holt sich reihenweise Watschen ab: „Verantwortungsloser Bildungsabbau“! „Erleichterungspädagogik“! „Irrweg“!

PHeiligenstadt senkt Bewertungsmaßstab für missratene Mathe-Abiprüfungen um 12,5 Prozent

GOSLAR. Der Besuch des Philologentages ist für die Spitze des niedersächsischen Kultusministeriums Pflicht, so wie der Auftritt der bösen Hexe im Kasperle-Theater. Eine Freude ist das Gastspiel für die Anti-Heldin selten. Denn zumeist gibt es reichlich Haue – so auch heute wieder. Zu einer Generalabrechnung mit der Schulpolitik der rot-grünen Landesregierung hat der niedersächsische Philologenverband seine Jahrestagung in Goslar genutzt. ... Mehr lesen »

„Wir dürfen die Lehrer nicht allein lassen“: PISA-Chef Andreas Schleicher zeigt im N4t-Interview Verständnis für überlastete Schulen

Leitet PISA von der ersten Erhebungsrund 2000 an: Andreas Schleicher. Foto: TED Conference / flickr (CC BY-NC 2.0)

PARIS. In der kommenden Woche – am Nikolaustag – ist es wieder so weit: Die Industrieländervereinigung OECD präsentiert die Ergebnisse der größten Bildungsstudie der Welt. Gemeint ist das „Programme for International Student Assessment“, kurz PISA. News4teachers-Herausgeber Andrej Priboschek sprach im Vorfeld mit dem verantwortlichen OECD-Direktor Prof. Andreas Schleicher über erfolgreiche Schulreformen in Deutschland – und Herausforderungen, die uns noch lange ... Mehr lesen »

Der Kommentar zum TIMSS-Schock: Die Probleme sind zu einem guten Teil hausgemacht – die vermurkste Inklusion schlägt durch

News4teachers-Herausgeber Andrej Priboschek. Foto: Tina Umlauf

Ein Kommentar von News4teachers-Herausgeber Andrej Priboschek. Zehn Jahre, so sagen Bildungsforscher, dauert es, bis ein marodes Schulsystem auf Vordermann gebracht werden kann. Wie schnell es umgekehrt geht, eine auch im internationalen Maßstab gut funktionierende Schulform herabzuwirtschaften, wissen wir jetzt: vier Jahre – oder sogar weniger. Vier Jahre sind seit dem letzten Grundschulvergleich TIMSS vergangen, und Deutschland ist in dieser Zeit ... Mehr lesen »

Debatte um Inklusion: Philologen möchten keine lernschwachen Schüler am Gymnasium – und haben sie nicht tatsächlich Recht damit?

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GOSLAR. Überforderte Schüler, zu wenig ausgebildete Förderlehrer, fehlende Infrastruktur an den Gymnasien: Der Philologenverband fürchtet, dass die Inklusion «vor die Wand fährt». Daneben steht eine Grundsatzfrage im Raum: Macht es überhaupt Sinn, lernschwache Schüler auf eine Schulform zu bringen, die zum Abitur führen soll? Zweifel daran sind in der Tat berechtigt. Der Philologenverband Niedersachsen steht der Inklusion an Gymnasien skeptisch ... Mehr lesen »

„Inklusion braucht mehr Zeit“: FDP will Bestandsschutz für Förderschulen bis 2027

HANNOVER. Seit 2013 lernen Kinder mit und ohne Behinderung in Niedersachsens Schulen gemeinsam. Förderschulen sind ein Auslaufmodell. Die FDP möchte diese Entwicklung stoppen und weitere zehn Jahre an den Sonderschulen festhalten. Die niedersächsische FDP will den Förderschulen Lernen einen Bestandsschutz bis 2027 einräumen. Einen entsprechenden Gesetzentwurf brachten die Liberalen am Dienstag im Landtag ein. «Es ist unstrittig: Die Inklusion braucht ... Mehr lesen »

Lob von der GEW: Heiligenstadt setzt auf regionale Beratungszentren zur Weiterentwicklung der Inklusion

Bekam recht unverblümt die Meinung gesagt: Niedersachsens Kultusministerin Frauke Heiligenstadt. Foto: Martina Nolte / Wikimedia Commons / Creative Commons BY-SA-3.0 de

HANNOVER. Drei Jahre ist es her, dass die niedersächsischen Schulen mit der praktischen Umsetzung der Inklusion begonnen haben. Regionale Beratungszentren, geleitet von ehemaligen Förderschullehrern, sollen sie künftig dabei unterstützen. Äußert sich die GEW positiv zu den Plänen, spricht die Landes-CDU von einer unnötigen Verkomplizierung eines bislang gut funktionierenden Systems. Niedersachsen will das gemeinsame Lernen von Kindern mit und ohne Behinderungen ... Mehr lesen »

FDP-Chef Lindner zieht in den Wahlkampf – und will statt Inklusion die Förderschulen stärken

Christian-Lindner

DÜSSELDORF. Die FDP in NRW geht mit deutlichen Ansagen in den Wahlkampf. Vor allem mit ihren Vorschlägen für eine andere Bildungspolitik wollen die Liberalen bei den Wählern punkten. Vor allem der Vorstoß, die Inklusion zurückzudrehen, dürfte für Diskussionen sorgen. Die FDP zieht mit der Forderung nach mehr Flexibilität für Schulen in die Landtagswahl. «Wenn man sich die aktuelle Schulpolitik ansieht, ist ... Mehr lesen »