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Inklusion: Städte wollen mehr Geld vom Land NRW – und scheitern vor Gericht. VBE bedauert das

MÜNSTER. Wie sind die Kosten für die Inklusion abzurechnen? 52 von rund 400 Städten und Gemeinden in NRW waren bei dieser Frage uneins mit der Landesregierung und klagten – doch vergebens. „Die Entscheidung verhindert eine dringend notwendige Verbesserung der erforderlichen Inklusionsleistungen der Kommunen“, so kommentiert VBE-Chef Udo Beckmann das nun ergangene Urteil. Die Klage von 52 Städten und Gemeinden gegen ... Mehr lesen »

„Wenn es diesen Kurs nicht gegeben hätte, hätte ich es nicht gelernt.“ – Schüler lernen Gebärdensprache

Noch ein einzigartiges Angebot in Bayern - ein Nürnberger Gymnasium bietet Gebärdensprache als Wahlfach an. Für die meisten Schüler ist es wie das Erlernen einer Fremdsprache. Foto: Heinrich-Böll-Stiftung (Stephan Röhl) / flickr (CC By-SA 2.0)

NÜRNBERG. Was sonst nur an speziellen Förderschulen unterrichtet wird, bietet ein Nürnberger Gymnasium als Wahlfach an. In zehn Sunden können Schüler die Grundlagen der Gehörlosensprache erlernen. Hamburg plant indes für das kommende Schuljahr ein einheitliches Gebärdensprach-Angebot in Regelschulen. Im Klassenzimmer ist es völlig ruhig. Trotzdem «sprechen» Lehrerin Rosa Reinhardt und ihre Schüler die ganze Zeit miteinander. Sie benutzen dafür Gestik ... Mehr lesen »

Streit um Kosten der Inklusion – Verfassungsgerichtshof macht Kommunen wenig Hoffnung

MÜNSTER. Im Streit zwischen Kommunen und Land um die Kostenübernahme bei der Inklusion an nordrhein-westfälischen Schulen will der NRW-Verfassungsgerichtshof am 10. Januar sein Urteil verkünden. Das gab das Gericht in Münster am Freitag bekannt. Mit ihrer Klage wollen 52 Städte und Gemeinden gegen die aus ihrer Sicht schlechte Finanzausstattung durch das Land bei der Umsetzung des gemeinsamen Lernens von behinderten und ... Mehr lesen »

Inklusion in Schulen als Sparmodell? Kommunen verklagen das Land – ihnen droht aber eine Bauchlandung

MÜNSTER. Wer bestellt, muss eigentlich auch bezahlen. Deshalb wollen die Kommunen in Nordrhein-Westfalen mehr Geld vom Land für die von oben verordnete Inklusion an Schulen. Vor Gericht stehen ihre Chancen aber eher schlecht. Die Klage von 52 Städten und Gemeinden aus Nordrhein-Westfalen gegen die finanziellen Vorgaben zur Inklusion steht auf der Kippe. Der Verfassungsgerichtshof des Landes äußerte in einer mündlichen ... Mehr lesen »

PISA ist ein Riesen-Erfolg für die deutschen Lehrkräfte – angesichts ihrer gewaltigen Herausforderungen. Für die Bildungspolitik weniger

Der Bildungsjournalist Andrej Priboschek. Foto: Tina Umlauf

Ein Kommentar von News4teachers-Herausgeber Andrej Priboschek Experten behaupten ja gerne, sie hätten‘s kommen sehen. Soll keiner glauben, sie seien nicht informiert genug. Deshalb dürfen sie sich nicht wie ein gewöhnlicher Unwissender von einem Ereignis überraschen lassen. Ich bekenne trotzdem (auch wenn’s an meinem Experten-Nimbus kratzen mag): Mich überraschen die PISA-Ergebnisse außerordentlich; ich hatte sie so nicht kommen sehen, sondern – ... Mehr lesen »

Geht es der Inklusion bald wie G8? Widerstand wächst – Nach der FDP fordert nun auch CDU-Spitzenkandidat Laschet: Zurückstellen!

Geht in Sachen Inklusion in die Offensive: CDU-Bundesvize Armin Laschet. Foto: Olaf Kosinsky / Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0 DE)

DÜSSELDORF. Die Inklusion wird zum Wahlkampfthema in Nordrhein-Westfalen. Nachdem unlängst FDP-Chef Christian Lindner mit der Forderung vorgeprescht war, das Inklusionsgesetz rückgängig zu machen, hat sich nun CDU-Spitzenkandidat Armin Laschet pointiert zum gemeinsamen Unterricht von behinderten und nicht-behinderten Kindern geäußert.  „Wir dürfen keine Förderschule mehr schließen, bis die Rahmenbedingungen geschaffen sind“, erklärt der Herausforderer von Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD). In einem ... Mehr lesen »

VBE-Hammer! „Grundschulen können Bildungsauftrag nicht länger erfüllen“, so meint der Verband nach einer Umfrage zum TIMSS-Schock

Gewohnt pointiert: VBE-Vorsitzender Udo Beckmann (unlängst auf dem Deutschen Schulleiterkongress). Foto: Susanne Schnabel

DÜSSELDORF. Nach einer Blitz-Umfrage unter allen Grundschulen in Nordrhein-Westfalen kommt der VBE zu der Einschätzung, dass die Grundschulen des Landes aufgrund einer anhaltenden Misere bei der personellen Ausstattung nicht länger in der Lage sind, Ihren Bildungsauftrag zu erfüllen. NRW. Was das bedeute, habe gerade die aktuelle TIMMS-Studie aufgedeckt, sagt Udo Beckmann, Landes- (und Bundes)Vorsitzender des VBE. Sie belegt, dass die ... Mehr lesen »

Der Streit um die Inklusion kocht hoch: Aichele fordert, Sonderschulen schrittweise aufzugeben

BU: Sieht die Entwicklung der Inklusion in Deutschland kritisch: Valentin Aichele, Leiter der unabhängigen Monitoring-Stelle. Foto: Deutsches Institut für Menschenrechte

BERLIN. Anlässlich des Internationalen Tags der Menschen mit Behinderungen am morgigen Samstag fordert das Deutsche Institut für Menschenrechte die Bundesländer auf, sich verstärkt anzustrengen, inklusive Bildung zu verwirklichen. „Immer wieder stellen Politiker die Inklusion in der Schule zur Disposition – das ist nicht zielführend“, erklärt Valentin Aichele, Leiter der Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention des Instituts. Deutschland sei jedoch durch die UN-Konvention ... Mehr lesen »

Rrrrums! Philologen wollen die Inklusion faktisch beerdigen – Grundsatzbeschluss: „Förderschulen müssen erhalten bleiben“

Inklusion? Ja, aber... meinen die Philologen. Foto: Philip Beyer / flickr (CC BY-NC-SA 2.0)

GOSLAR. Der niedersächsische Philologentag in Goslar endet mit einem Grundsatzbeschluss zur Beschulung von behinderten Kindern, dessen Verwirklichung auf ein Ende der bislang praktizierten Inklusionspolitik hinauslaufen würde. Das Papier fordert „am Kindeswohl orientierte, differenzierte Lösungen statt Einheitsschuldogmatismus“. Und das meint konkret: Die Förderschulen sollen dauerhaft erhalten werden. „In einem einmütig verabschiedeten Positionspapier bejaht der Philologenverband ausdrücklich das Ziel der UN-Behindertenrechtskonvention, Menschen ... Mehr lesen »

Heiligenstadt tritt vor Philologen auf – und holt sich reihenweise Watschen ab: „Verantwortungsloser Bildungsabbau“! „Erleichterungspädagogik“! „Irrweg“!

PHeiligenstadt senkt Bewertungsmaßstab für missratene Mathe-Abiprüfungen um 12,5 Prozent

GOSLAR. Der Besuch des Philologentages ist für die Spitze des niedersächsischen Kultusministeriums Pflicht, so wie der Auftritt der bösen Hexe im Kasperle-Theater. Eine Freude ist das Gastspiel für die Anti-Heldin selten. Denn zumeist gibt es reichlich Haue – so auch heute wieder. Zu einer Generalabrechnung mit der Schulpolitik der rot-grünen Landesregierung hat der niedersächsische Philologenverband seine Jahrestagung in Goslar genutzt. ... Mehr lesen »