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Philologen-Chef Meidinger vergleicht Englisch in der Grundschule mit dem G8: „Schnellschüsse in der Bildungspolitik“

Englisch-Unterricht frühestens ab Klasse 3: Heinz-Peter Meidinger, Vorsitzender des Deutschen Philologenverbands. Foto: Deutscher Philologenverband

BERLIN. Als „absolut sinnvoll, notwendig, ja als im Grunde genommen überfällig“ hat der Chef des Deutschen Philologenverbandes, Heinz-Peter Meidinger, die Ankündigung der baden-württembergischen Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) bezeichnet, den Englisch- und Französischunterricht an der Grundschule auf den Prüfstand zu stellen. Nicht nur die Erfahrungen der Englischlehrkräfte an weiterführenden Schulen, sondern auch bereits vorliegende Studien von Sprachdidaktikern aus Eichstätt, Leipzig und ... Mehr lesen »

FDP-Chef Christian Lindner: Der deutsche Bildungföderalismus ist nicht die Lösung – er ist längst das Problem

BERLIN. Bisher hat der Bund in der Schulpolitik nichts zu suchen und darf dort auch nur sehr eingeschränkt mit Geld helfen. SPD, Linke und Grüne halten das «Kooperationsverbot» für überholt – und jetzt fordern auch die Liberalen eine Kurskorrektur. Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner hat die Union aufgefordert, eine bessere Finanzierung der Schulpolitik in den Bundesländern nicht länger zu blockieren. Längst ... Mehr lesen »

Die KMK drückt bei der digitalen Bildung aufs Tempo: Die Schulen in Deutschland sollen ab 2018/1019 Computer-Kompetenzen vermitteln

Die Digitalisierung der Schulen in Deutschland kommt jetzt mit Hochdruck. Foto: r. nial bradshaw / flickr (CC BY 2.0)

BERLIN. Die Länder wollen mit einer Strategie zur «Bildung in der digitalen Welt» mehr Computer-Kompetenz in die Schulen bringen, und zwar schnell. Der Philologenverband und der Verband Bildung und Erziehung (VBE) begrüßten das heute verabschiedete Papier – stellten allerdings fest, dass das Ziel einer Umsetzung bereits ab dem Schuljahr 2018/2019 ehrgeizig sei. Es fehle vor allem noch an Fortbildungen für ... Mehr lesen »

Die digitale Bildung in Schulen wird zur Staatsraison – Heiligenstadt sieht das Internet als „riesengroßes virtuelles Klassenzimmer“

Wozu Kinder den Computer nutzen, hängt vom Bildungsstand der Eltern ab. Foto: Thiago Marquez (CC BY-NC-SA 2.0)

HANNOVER. Zu einer guten Schulbildung gehören digitale Medien – darin sind sich alle Bundesländer einig. Am morgigen Donnerstag wollen sie eine entsprechende Strategie verabschieden, die dann für ganz Deutschland gilt. Bremen und Niedersachsen wollen als Vorreiter vorangehen. „Ein riesengroßes virtuelles Klassenzimmer“ sieht die niedersächsische Kultusministerin Heiligenstadt voraus. Der Schulunterricht in Niedersachsen und Bremen soll sich in den kommenden Jahren stark ... Mehr lesen »

Das beste Ergebnis von PISA: Anstrengungen für Bildungsgerechtigkeit lohnen sich – sie wirken. Deutschland liegt nicht mehr (ganz) hinten

BERLIN. Die PISA-Rute kam am Nikolaustag nicht zum Einsatz. Immerhin sei Nikolaus ja auch Schutzpatron der Schüler, insofern sei Gnade angebracht, sagte der Berliner OECD-Experte Heino von Meyer am Dienstag mit einem Schmunzeln bei der Vorstellung von Ergebnissen des weltweit wichtigsten Schulvergleichstests. Um sogleich einzuschränken: «Es gibt insgesamt wenig Grund zum Feiern.» Trotzdem gibt es einen Fortschritt in einem besonders ... Mehr lesen »

Inklusion und Integration der Flüchtlingskinder sind bewältigt (Achtung, Sarkasmus!) – jetzt gibt’s Geld für Förderung von Spitzenschülern (ernsthaft!)

Kinder, die nicht als besonders förderbedürftig gelten, scheinen etwas aus dem Fokus der Politik zu geraten. Foto: r. nial bradshaw / flickr (CC BY 2.0)

BERLIN. Jetzt bitte mal Elitenföderung, liebe Lehrer! Stattliche 125 Millionen Euro geben der Bund und die Länder aus, um Top-Schülern besser auf die Sprünge zu helfen. Klingt erst mal gut. Aber provozierend gefragt: Sind die Probleme mit der Inklusion und den vielen Flüchtlingskindern denn schon gelöst, sodass sich die Schulen der nächsten besonderen Schülerschar widmen können? Natürlich nicht. Deshalb andersherum ... Mehr lesen »

Neue Erhebung zu Flüchtlingskindern zeigt: Zahl niedriger als angenommen – und: Die Länder haben ihre Hausaufgaben erledigt

KÖLN. Im Jahr 2015 sind rund 200.000 Kinder und Jugendliche im schulpflichtigen Alter, also zwischen sechs und 18 Jahren, neu nach Deutschland zugewandert – weniger als bislang angenommen. Damit hat sich ihr Anteil an der Gesamtschülerschaft seit 2014 von einem auf zwei Prozent verdoppelt. Das zeigt eine Untersuchung des Mercator-Instituts für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache und des Zentrums für ... Mehr lesen »

KMK tagt in Bremen zum Thema Flüchtlingskinder: Lehrkräfte sind knapp – Geld auch

Rund 250.000 Flüchtlingskinder kamen 2015 nach Deutschland. Foto: Stephan Rebernik / flickr (CC BY-NC-SA 2.0)

BREMEN. In Bremen tagen die Kultusminister. Sie wollen sich insbesondere mit der Integration von jungen Flüchtlingen befassen – dafür braucht es vor allem Lehrer. Der bundesweite Mangel an Lehrkräften drängt die Länder jetzt in eine Konkurrenzsituation. Dazu kommt: Das Geld ist knapp. Die KMK will den Bund stärker in die Pflicht nehmen.  Vor dem Hintergrund des bundesweiten Lehrermangels setzt Niedersachsen ... Mehr lesen »

Abiturreform: Landesschülerrat will weniger Hauptfächer

Die baden-württembergischen Abiturienten können aufatmen – die Prüfung wird wohl nicht wiederholt. Foto: Klaus-Uwe Gerhardt / pixelio.de

SCHWERIN. Mecklenburg-Vorpommerns Bildungsminister Brodkorb zeigt sich bei der Reform des Abiturs im Nordosten den Vorschlägen des Landesschülerrats gegenüber offen. Eine Entscheidung wird es aber so schnell nicht geben. Im Zuge einer Reform des Abiturs plädiert der Landesschülerrat Mecklenburg-Vorpommerns dafür, die Zahl der Hauptfächer im Abitur künftig deutschlandweit auf höchstens vier zu begrenzen. Dieser Vorschlag sei vom Bildungsministerium aufgegriffen und von ... Mehr lesen »

Forderung nach Reform des Bachelor-Studiums: Hochschulen wollen weg von starren Zeitvorgaben

Steht das Bachelor-Studium vor einer Reform? Foto: this.is.seba / flickr (CC BY-SA 2.0)

BERLIN. Das sechssemestrige Bachelor-Studium hat nicht den besten Ruf. Es sei arg knapp bemessen und zu verschult, außerdem werde die gewünschte Auslandsmobilität blockiert. Doch bald könnte sich etwas ändern. Angesichts weit verbreiteter Kritik am dreijährigen Bachelor-Studium in Deutschland dringt die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) auf durchgreifende Reformen. «Es sollte künftig keine starre staatliche Vorgabe für eine Gesamtstudienzeit Bachelor und Master von zehn ... Mehr lesen »