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Schlagwörter Archiv: Legasthenie

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Neurogenetiker finden Gene für Lese-Rechtschreibschwäche und wollen Frühtest entwickeln

Eine LRS-Diagnose per Speichelprobe könnte vielen Schülern einen Leidenweg ersparen und bietet geschäftliche Möglichkeiten. Odontoped-Ata / Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)

Vorlesen LEIPZIG. Marktforschung der besonderen Art: In einem fünfjährigen Forschungsprojekt zur Lese-Rechtschreibschwäche ist es Leipziger Wissenschaftlern gelungen, einzelne DNA-Abschnitte als Marker-Gene für die Störung zu identifizieren und sie zum Patent anzumelden. Nun erhoffen sich die Forscher einen Test, der die Diagnose per EEG und Speichelprobe ermöglicht. Wissenschaftlern ist es gelungen, die Grundlagen für einen Test zu legen, der anhand von ... Mehr lesen »

Verband: Sitzenbleiben ist bei einer Legasthenie oder Dyskalkulie keine Lösung

"Kurze Beine - Kurze Wege": Kinder sollen auch zukünftig in ihrem Wohnort zur Schule gehen können, fordern Lehrerverbände; Foto: Günter Havlena / pixelio.de

Vorlesen BONN. Der Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie (BVL) empfiehlt Eltern und Pädagogen, Kinder mit einer Legasthenie und Dyskalkulie nicht zusätzlich durch ein Sitzenbleiben seelisch zu belasten.   Der Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e. V. (BVL) erhält aktuell viele Anfragen von Eltern, die sich Rat holen, weil ihre Kinder wegen einer Legasthenie (Lese-Rechtschreibstörung) oder Dyskalkulie (Rechenstörung) sitzen bleiben. Die betroffenen Kinder ... Mehr lesen »

Jeder siebte Grundschüler hat eine Lernstörung – Wanka will den Schulen bald Hilfen anbieten

Jedes vierte Grundschulkind hat Probleme, Lesen, Schreiben oder Rechnen zu lernen. Foto: Greg Westfall / flickr (CC BY 2.0)

Vorlesen BERLIN. Fast jedes vierte Grundschulkind in Deutschland hat Probleme, das Lesen, Rechtschreiben oder Rechnen zu erlernen. Bei etwa der Hälfte der Betroffenen sind die Lernschwierigkeiten so  gravierend, dass bei ihnen eine schulische Entwicklungsstörung, also eine Lese-, Rechtschreib- oder Rechenstörung, diagnostiziert wird. Bundesbildungsministerin Wanka reagiert jetzt auf den Befund – und lässt für die Schulen in Deutschland Diagnose-Instrumente und Fördermaterialien ... Mehr lesen »

Lese-, Schreib- und Rechenschwäche: Forscher fordern frühere Hilfe – und zwar schon in der ersten Klasse

Vorlesen MÜNCHEN. Ein Kind liest langsam, stockt, verliert die Zeile. Klingt normal für einen ABC-Schützen. Wenn aber noch das Vertauschen von Wörtern, Silben oder Buchstaben hinzukommt, kann es aber ein erstes Anzeichen für Legasthenie sein. Forscher in München befassen sich mit dem Thema. Schon in den ersten Schulmonaten wollen Ärzte und Pädagogen Kindern mit Lese-, Rechtschreib- und Rechenschwäche helfen. Es ... Mehr lesen »

Hirn-Scan zeigt Lese-Rechtschreibschwäche bei Kindern vor Schulbeginn

Eine Lese-Rechtschreibschwäche schon vor dem Beginn des Lesenlernens zu erkennen kann wichtige Vorteile bei der Förderung bringen. Foto. info-graz / flickr (CC BY 2.0)

Vorlesen LEIPZIG. Die Förderung von Kindern mit Lese-Rechtschreibschwäche stellt für Schulen auch heute noch eine Herausforderung dar. Oftmals bleibt die Störung auch über längere Zeit unerkannt. Die möglichen Ursachen einer Lese-Rechtschreibschwäche sind vielfältig. Neben neurobiologischen Aspekten – zu denen beispielsweise Wahrnehmungsprobleme zählen – und sozialen Ursachen spielen auch genetische Aspekte eine Rolle. Mit einem Hirn-Scan im Vorschulalter konnten nun Forscher ... Mehr lesen »

Kein genereller Notenschutz mehr für Legastheniker: Lehrer, Ärzte und Eltern beklagen Verwirrung an Bayerns Schulen

Vorlesen MÜNCHEN. Bayerns Kultusministerium hat zum Schuljahresbeginn den seit 1999 geltenden Legasthenie-Erlass gekippt – galt früher für Betroffene ein genereller Notenschutz, wurde dieser nun durch eine „Kann“-Bestimmung ersetzt. Die Neuregelung führt an den Schulen zu Verwirrung, moniert jetzt eine Expertenrunde. Sie fordert ein „verlässliches Verfahren“. Warum verändert man etwas, was sich bewährt hat? Diese Frage stellen sich nun in einer ... Mehr lesen »

Immer noch fallen viele Schüler mit Legasthenie und Dyskalkulie durchs Raster – Ministerpräsident Ramelow weiß das: Er ist selbst betroffen

"Wir haben eine zu hohe Abbrecherquote": Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow. Foto: DiG / TRIALON / Wikimedia Commons (CC BY 3.0)

Vorlesen BERLIN. Die Deutsche Kinderhilfe und der Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie (BVL) möchten mit einer Kampagne die schulischen Rahmenbedingungen für Kinder mit Legasthenie und/oder Dyskalkulie verbessern – dazu wird der 30. September zum „Tag der Legasthenie und Dyskalkulie ausgerufen“. Noch immer würden betroffene Kinder zu wenig schulisch unterstützt und „aussortiert“, hieß es nun auf einer Pressekonferenz.  Thüringens Ministerpräsident Ramelow verwies ... Mehr lesen »

Legasthenie: Medizinstudium möglich – Ausbildung zum Sanitäter bei der Bundeswehr abgelehnt

Vorlesen BONN. Der Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie (BVL) sieht dringenden Handlungsbedarf bei staatlichen Arbeitgebern, um Menschen mit einer Legasthenie nicht weiterhin zu diskriminieren. Für viele junge Menschen mit einer Legasthenie waren die letzten Monate eine große Herausforderung, weil sie in den Bewerbungsprozessen um einen Ausbildungsplatz feststellen mussten, dass sie wegen ihrer Legasthenie oftmals abgelehnt wurden. Besonders strenge Rahmenbedingungen gelten bei ... Mehr lesen »

Notenschutz für Legastheniker: Vermerk im Zeugnis erlaubt, so urteilt das Bundesverwaltungsgericht

Vorlesen LEIPZIG. Der Hinweis auf die Legasthenie eines Schülers hat im Abitur-Zeugnis nichts verloren. Wenn jedoch eine Rechtschreibleistung nicht bewertet wurde, darf das vermerkt werden. Das hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden. Wird einem Legastheniker beim Abitur die Möglichkeit eingeräumt, dass seine Rechtschreibleistungen nicht bewertet werden, dann darf dies im Abitur-Zeugnis vermerkt werden. Das hat das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig entschieden und damit ... Mehr lesen »

Fächerübergreifende Standards zur Diagnostik und Förderung bei Lese- und/oder Rechtschreibstörungen

Vorlesen BERLIN. Die Lese- und/oder Rechtschreibstörung ist nach Angaben des Universitätsklinikums München mit einer Häufigkeit von ungefähr fünf Prozent „eine der zahlreichsten Entwicklungsstörungen, die oft noch mit weiteren psychischen Auffälligkeiten einhergeht“. Unter der Führung der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie e.V. haben verschiedene Organisationen, Verbände und Gesellschaften eine Leitlinie entwickelt, die Handlungsanweisungen beinhaltet zur Diagnostik und ... Mehr lesen »