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Gericht: Nach Geschlechtern getrennter Unterricht ist keine Diskriminierung

Ausgerechnet eine Lehrerin soll in der Pfalz jahrelang Cannabis an Minderjährige und junge Erwachsene verkauft haben. Foto: Carlo Schrodt / pixelio

BERLIN. Schüler in Berlin dürfen nach Geschlechtern getrennt unterrichtet werden. Das Verwaltungsgericht Berlin wies einen Antrag von Eltern ab, die in einem separaten Sportunterricht für Jungen und Mädchen eine «nicht gerechtfertigte Diskriminierung» und die Verfestigung von Rollenklischees sahen. Da es bislang keine einheitliche und unangefochtene Auffassung zur pädagogischen Wertigkeit gebe, sei ein gemeinsames Schulsystem nicht zwingend, heißt es in dem jetzt ... Mehr lesen »

Bundesverwaltungsgericht macht den Weg für Opus Dei-nahe Jungenschule frei

LEIPZIG. Im Streit um die Errichtung eines Jungengymnasiums in Potsdam entschieden die Richter zugunsten des Trägervereins. Solange sichergestellt ist, dass in solchen Schulen die Gleichberechtigung von Mann und Frau als Wert vermittelt wird, sei die Gründung durch die Privatschulfreiheit gedeckt, entschied das Bundesverwaltungsgericht am Mittwoch in Leipzig. Die obersten deutschen Verwaltungsrichter machten damit den Weg frei für die umstrittene Gründung ... Mehr lesen »

Opus Dei-nahes Jungengymnasium: Jetzt entscheidet das Gericht

POTSDAM. Seit fast zehn Jahren tobt in Brandenburg der Streit um das erste reine Jungengymnasiums der konservativen katholischen Organisation Opus Dei. Geplant ist ein zweizügiges Gymnasium, für rund 300 Schüler. Das Brandenburgische Bildungsministerium lehnt die Errichtung ab. Jetzt könnten die Richter einen Schlusspunkt setzen. Treibende Kraft hinter den Plänen und Antragsteller ist die in Köln ansässige «Fördergemeinschaft für Schulen in ... Mehr lesen »

Opus Dei will weiterhin die Jungenschule in Potsdam

POTSDAM. Der streng katholische Orden setzt seine Hoffnungen weiterhin auf das Bundesverwaltungsgericht, das Ende Januar ein Urteil sprechen wird. Opus Dei hält trotz des langjährigen Rechtsstreits mit dem Land Brandenburg an Plänen fest, in Potsdam ein Jungengymnasium zu eröffnen. Das Interesse an dem Vorhaben sei weiterhin groß, die Nachfrage an werteorientierter Erziehung bestehe mehr denn je, sagte ein Sprecher der «Fördergemeinschaft ... Mehr lesen »

Nach Geschlechtern getrennt? Pragmatisch bitte

Ein Kommentar von NINA BRAUN. Eine große amerikanische Meta-Studie sorgte unlängst für Aufsehen. „Wir glauben, dass nach Geschlechtern getrennte Erziehung verfehlt ist“,  schlussfolgerte die US-amerikanische Psychologin Diane Halpern im Wissenschaftsmagazin „Science“, nachdem sie weltweit Studien zur Monoedukation gesichtet hatte. Zwar gebe es immer wieder Studien, die Leistungssteigerungen bei Mädchen nach dem Wechsel ins monoedukative System verzeichneten, diese Ergebnisse seien aber ... Mehr lesen »

Ein pädagogischer Irrweg? Besuch in einem Mädchengymnasium

ESSEN. Die Geschlechter getrennt unterrichten – ein pädagogischer Irrweg oder zumindest zeitweilig eine Bereicherung für die Lehr- und Lernatmosphäre? Zu Besuch im Städtischen Mädchengymnasium Essen-Borbeck. An dem Städtischen Mädchengymnasium Essen-Borbeck lernen sie unter sich – ohne Jungen. Bringt das für die Mädchen Vorteile? Glaubt man dem amerikanischen Wissenschaftsmagazin „Science“ lautet die Antwort: Nein. „Die Pseudowissenschaft der Monoedukation“ lautete der Titel ... Mehr lesen »

Geschlechter getrennt unterrichten? Die Kanzlerin unterstützt Löhrmann

DÜSSELDORF (Mit Kommentar). Der Vorstoß von NRW-Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne), Schülerinnen und Schüler zeitweilig und in bestimmten Fächern getrennt nach Geschlechtern zu unterrichten, hat eine lebhafte pädagogische Diskussion ausgelöst. Aufgeschlossen zeigten sich Lehrerverbände. Und die Kanzlerin. Widerspruch kam von der Schüler Union (SU), von der Piraten-Partei  – und aus der Wissenschaft. „Sicherlich hat Frau Löhrmann Recht, dass Menschen einen unterschiedlichen ... Mehr lesen »

NRW-Schulministerin Löhrmann sieht Vorteile bei getrenntem Unterricht

DÜSSELDORF (Mit Leserkommentaren). Nordrhein-Westfalens Schulministerin Sylvia Löhrmann (Grüne) hat die Schulen ermuntert, Mädchen und Jungen teilweise auch getrennt zu unterrichten. Dies könne – zumindest zeitweise – etwa in Naturwissenschaften, Mathematik oder Informatik sinnvoll sein, sagte Löhrmann. Studien zeigten, dass sich Schülerinnen in diesen Fächern besser in Mädchen-Gruppen entwickelten als in Gruppen, die Jungen und Mädchen gleich unterrichten. „Es kommt darauf an, dass ... Mehr lesen »

Schluss mit Monoedukation: Wenn sich eine Mädchenschule öffnet

ESSEN. Sie quatschen, lachen, tuscheln. Mädchen stehen vor der altehrwürdigen Ordensschule B.M.V. in Essen. Eine Szenerie wie in den vergangenen 360 Jahren. Jungen gibt es hier nicht – noch nicht. Doch ab dem Schuljahr 2013/2014 will das Gymnasium seine gusseisernen Pforten für sie öffnen. Dazu drängen vor allem der Schülerrückgang und die damit verbundenen wirtschaftlichen Zwänge. Allerdings regt sich Widerstand. ... Mehr lesen »

Kanzlerin: Mädchen und Jungen öfter getrennt unterrichten

BERLIN. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ist dafür, dass Mädchen in den naturwissenschaftlichen Fächern öfter getrennt von den Jungen experimentieren. Das ermögliche ihnen die notwendigen Erfolgserlebnisse, um sich für eine Ausbildung in technischen Fächern zu begeistern.  «Ich bin jetzt nicht dafür, Mädchen- und Jungsschulen zu machen», sagte Merkel bei einem Besuch im Ausbildungswerk der Siemens AG in Berlin. «Aber ich würde ... Mehr lesen »