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Forscher: So gewinnt man keinen Nobelpreis – die qualifizierten Verlierer der Medizingeschichte

Der Vater des modernen Fitnessstudios: Gustav Zander. (Foto: Wikimedia Gemeinfrei)

KÖLN. Während die ganze Welt über die frisch gekürten Nobelpreisträger spricht, würdigt Nils Hansson in seinem Habilitationsprojekt Wissenschaftler, die leer ausgegangen sind – die „qualifizierten Verlierer“, wie er sie nennt. Der Kölner Medizinhistoriker hat die Geschichte des berühmten Preises erforscht und ist der Frage nachgegangen, wie die Auswahl der Preisträger hinter den Kulissen vonstattenging. In seiner Forschung erläutert er, warum ... Mehr lesen »

Fundamentale Erkenntnis im Kampf gegen Krebs: Chemie-Nobelpreisträger entdeckten Reparatursysteme im Erbgut

Der Erbgutstrang jeder Zelle unseres Körpers ist extrem dünn, aber in der Regel etwa zwei Meter lang. (desoxyribonucleic acid, DNS Desoxyribonukleinsäure, hier in einer Computerdarstellung zu sehen. Foto: ynse / Wikimedia Commons

STOCKHOLM. Erbgut-Schäden können für Lebewesen tödlich enden. Doch die Zellen sind nicht hilflos: Sie haben mehrere Werkzeugkoffer. Für deren Erforschung bekommen drei Wissenschaftler den Chemie-Nobelpreis. Drei Forscher haben lebenswichtige Reparatur-Sets für Erbgutschäden enträtselt und erhalten dafür den diesjährigen Chemie-Nobelpreis. Der türkisch-amerikanische Wissenschaftler Aziz Sancar (69), der Schwede Tomas Lindahl (77) und der US-Amerikaner Paul Modrich (69) hätten damit fundamentale Erkenntnisse ... Mehr lesen »

Dogma der Teilchenphysik widerlegt: Kosmische Neutrinos haben Masse. Für diese Erkenntnis gibt’s den Nobelpreis.

Das Weltall - unendliche Weiten. Und sehr viele Neurinos. (Foto: NASA Gaddard Photo and Video/ Flickr CC BY 2.0)

STOCKHOLM. Tausende Milliarden von ihnen durchströmen uns jede Sekunde: Neutrinos sind ebenso zahlreich wie schwer fassbar. Die Teilchen haben keine Masse, glaubten Forscher lange. Ein Irrtum, wie Physiker herausfanden und dafür jetzt den Nobelpreis bekommen. Für fundamentale Erkenntnisse zum Standardmodell der Teilchenphysik erhalten der Japaner Takaaki Kajita (56) und der Kanadier Arthur McDonald (72) den Physik-Nobelpreis. Sie hätten die jahrzehntelange ... Mehr lesen »

Dem Leben zusehen – Deutscher bekommt Nobelpreis für neue Ära von Mikroskopen

Lehnte 2008 einen Ruf nach Harvard ab - und blieb in Göttingen: Stefan Hell. Foto: B. Schuller / Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)

BERLIN. Wissenschaftler machen sich ein Bild von der Welt. Mit Teleskopen blicken sie ins All, mit Mikroskopen auf kleinste Details. Für eine spektakuläre neue Möglichkeit, winzige Abläufe in Zellen zu beobachten, bekamen drei Forscher jetzt den Chemie-Nobelpreis – darunter der Deutsche Stefan Hell. Erbsubstanz bei ihrer Vermehrung und Nervenzellen beim «Denken» zusehen: Solche Prozesse in lebenden Zellen lassen sich mit speziellen ... Mehr lesen »

Frischgebackener Nobelpreisträger wünscht sich: Hirnforschung soll Schulstoff werden.

BERLIN. GPS im Gehirn: Ein virtuelles Muster ähnlich den Koordinaten einer Straßenkarte hilft Ratten dabei, sich zurechtzufinden. Fällt das Navi aus, wird selbst ein kurzer Weg zum unlösbaren Irrlauf. Für die Entdeckung gab es nun den Nobelpreis für Medizin. Einer der Preisträger hat einen besonderen Wunsch: dass die Neurowissenschaften Schulstoff werden. Oft ist es eines der frühen Zeichen für Alzheimer: ... Mehr lesen »

Chemie-Nobelpreisträger Michael Levitt ist ein guter Bekannter in Deutschland

Berät das Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie: der frischgebackene Nobelpreisträger Michael Levitt. Foto: Keilana / Wikimedia Commons

BERLIN. Vor der Bekanntgabe der Chemie-Nobelpreisträger hat sich der Naturwissenschaftler Michael Levitt ganz kurz einmal nur auf seine Intuition verlassen. Er habe ein Gefühl gehabt, «dass etwas in der Luft liegt», sagte der 66-Jährige laut einer Mitteilung der Universität Stanford. Um 1.00 Uhr sei er ins Bett gegangen und dann um 2.15 Uhr von dem Anruf aus Stockholm wieder aufgeweckt ... Mehr lesen »

Nobelpreisträgerin Nüsslein-Volhard: Als Frau oft diskriminiert

TÜBINGEN. «Herrin der Fliegen» wird Christiane Nüsslein-Volhard ehrfurchtsvoll genannt. An ihnen hat die Nobelpreisträgerin zeigen können, wie Tiere ihre Form erhalten. Jetzt wird sie 70 – doch die ungestillte Neugier hält sie von der Rente ab. Zu Fruchtfliegen hat Christiane Nüsslein-Volhard bis heute keine besondere Beziehung. «Wenn mir zu Hause eine ins Weinglas fällt, dann hole ich sie halt raus ... Mehr lesen »

Chemie-Nobelpreis für bahnbrechende Entdeckung gegen Volkskrankheiten

STOCKHOLM. Etwa die Hälfte aller Medikamente bauen auf der Entdeckung der US-Amerikaner Robert Lefkowitz und Brian Kobilka auf, für die sie jetzt den Chemie-Nobelpreis 2012 bekommen. Lefkowitz und Kobilka werden dafür ausgezeichnet, dass sie bahnbrechende Erkenntnisse zur Kommunikation von Körperzellen entschlüsselt haben. Die Forscher haben enträtselt, wie zahlreiche Signale von außen in die Zelle kommen. Dabei hatten sie eine Gruppe ... Mehr lesen »