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Rabe nennt Wankas Vorschlag, den Migrantenanteil in Klassen zu begrenzen, „abenteuerlich“

"Ich will auch mal in die Zeitung": Hamburgs Bildungssenator Ties Rabe; Foto: SPD Hamburg, flickr (CC BY-SA 2.0)

Vorlesen HAMBURG. Hamburgs Schulsenator Ties Rabe (SPD) hat Forderungen von Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) und des Deutschen Philologenverbands zur Begrenzung des Migrantenanteils in Schulklassen als «abenteuerlich» zurückgewiesen. Wenn – wie vom Philologenverband verlangt – nicht mehr als 35 Prozent der Schüler in einer Klasse einen Migrationshintergrund haben sollen, «dann müsste ich Schüler ausweisen», sagte Rabe. Hamburg habe schon jetzt im ... Mehr lesen »

Wanka fordert: Migranten-Anteil in Klassen begrenzen! Die Praxis zeigt: Probleme konzentrieren sich zunehmend in Brennpunkt-Schulen

Immer mehr Flüchtlingskinder kommen in die Regelschulen. Foto: UK Department for International Development / flickr (CC BY 2.0)

Vorlesen BERLIN. Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) hat an die Bundesländer appelliert, den Migrantenanteil in Schulklassen zu begrenzen. Gegenüber dem „Focus“ sagte Wanka, der Anteil von Kindern mit und ohne Migrationshintergrund müsse für eine erfolgreiche Integration möglichst ausgewogen sein. Heinz-Peter Meidinger, Vorsitzender des Philologenverbands, begrüßte den Vorstoß und forderte Wanka auf, ihren Worten nun auch Taten folgen zu lassen. Der Blick ... Mehr lesen »

PISA-Report: Deutsche Schüler sind relativ wenig ehrgeizig – Schleicher: Eltern müssen hinsehen

Leitet PISA von der ersten Erhebungsrund 2000 an: Andreas Schleicher. Foto: TED Conference / flickr (CC BY-NC 2.0)

Vorlesen BERLIN. In Deutschland fühlen sich junge Menschen nach einer neuen PISA-Studie an ihrer Schule überwiegend wohl und empfinden relativ wenig Stress durch Hausaufgaben oder Prüfungen. Interesse und Hilfestellung von Eltern für den Unterricht ihrer Kinder sind sehr ausgeprägt. «Teenager, die sich als Teil einer Schulgemeinschaft fühlen und gute Beziehungen mit ihren Eltern und Lehrern pflegen, werden mit größerer Wahrscheinlichkeit ... Mehr lesen »

Integration von Flüchtlingskindern in Regelklassen überfordert die Schulen – Meidinger: Sprachkenntnisse sind immer noch zu dürftig

Vorlesen BERLIN. Sehr besorgt hat sich der Vorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Heinz-Peter Meidinger, über den Erfolg der schulischen Integration von Flüchtlingskindern geäußert. Anlässlich einer Vorstandssitzung des Verbands in Nürnberg betonte er: „Die Politik glaubt, mit der Neubildung von Tausenden von Klassen und der Einstellung von 13.000 Lehrkräften ihre Hausaufgaben gemacht zu haben und auch in der Öffentlichkeit spielt das Thema ... Mehr lesen »

Der Streit ums „Turbo-Abitur“ erreicht jetzt auch den hohen Norden: Philologenverband für G9, GEW für G8

Vorlesen KIEL. Als „eine überfällige Korrektur zum Wohle der Schülerinnen und Schüler in Schleswig-Holstein“, bezeichnet der Vorsitzende des Philologenverbandes (PhV), Helmut Siegmon, in einer ersten Reaktion die von der CDU vorgestellten Pläne zur Wiedereinführung des neunjährigen Bildungsganges an den Gymnasien. Die GEW meint hingegen: „G8/G9 ist zurzeit an den Schulen kein Thema. Die meisten Gymnasien haben sich mit G8 arrangiert.“ ... Mehr lesen »

Bildungsmesse „Learntec“: Experten erwarten bis 2025 Schritte auf dem Weg hin zur digitalen Schule – aber keinen großen Sprung

Großer Besucherandrang auf der Learntex in Karlsruhe. Foto: Messe Karlsruhe

Vorlesen KARLSRUHE. Auf der „wichtigsten internationalen Plattform für IT-gestütztes Lernen“ (so die Veranstalter) präsentieren mehr als 240 Aussteller aus zwölf Nationen „die neuesten Anwendungen, Programme und Lösungen für das lebenslange Lernen mit IT“. Die Rede ist von der Bildungsmesse Learntec, die heute und morgen in Karlsruhe stattfindet.  Im Vorfeld erschien eine Studie, ein „Expertenpanel“, für das mehrere Dutzend  Verantwortliche aus ... Mehr lesen »

Kommt mit G9 das Wohlfühl-Gymnasium? Meidinger warnt vor falschen Erwartungen: „Schule ohne Stress ist eine schlechte Lebensvorbereitung“

Vorlesen BERLIN. Die Gymnasien in Deutschland erleben derzeit eine atemberaubende schulpolitische Wende: Erst galt die Schulzeitverkürzung bis zum Abitur, das sogenannte G8, als das  Nonplusultra. Jetzt hat sich der Wind gedreht, und die meisten Bundesländer drehen die Reform weitgehend zurück. Der Erwartung, damit werde das Gymnasium zu einer Wohlfühloase, tritt allerdings nun Heinz-Peter Meidinger, Vorsitzender des Deutschen Philologenverbands, entgegen. Er ... Mehr lesen »

Der G8/G9-Streit wird immer irrsinniger: Jetzt liegen sogar Grüne mit Grünen und die SPD mit der SPD über Kreuz

Vorlesen MÜNCHEN. Nach dem klaren Bekenntnis von Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) zur geplanten Wahlfreiheit zwischen acht- und neunjährigem Gymnasium fordert die Münchner Landtags-Opposition nun rasche Entscheidungen. Es müsse endlich Schluss sein „mit dem Wischiwaschi“, verlangte der Grünen-Bildungsexperte Thomas Gehring am Montag von Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU). Pikant: In Nordrhein-Westfalen steht die grüne Schulministerin Sylvia Löhrmann für ein mindestens ebenso ... Mehr lesen »

Philologen-Chef Meidinger vergleicht Englisch in der Grundschule mit dem G8: „Schnellschüsse in der Bildungspolitik“

Fordert die Politik auf, zu handeln: Heinz-Peter Meidinger, Vorsitzender des Deutschen Philologenverbands. Foto: Deutscher Philologenverband

Vorlesen BERLIN. Als „absolut sinnvoll, notwendig, ja als im Grunde genommen überfällig“ hat der Chef des Deutschen Philologenverbandes, Heinz-Peter Meidinger, die Ankündigung der baden-württembergischen Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) bezeichnet, den Englisch- und Französischunterricht an der Grundschule auf den Prüfstand zu stellen. Nicht nur die Erfahrungen der Englischlehrkräfte an weiterführenden Schulen, sondern auch bereits vorliegende Studien von Sprachdidaktikern aus Eichstätt, Leipzig ... Mehr lesen »

Englisch in der Grundschule abschaffen? Hitzige Diskussion um Eisenmanns Vorstoß – Philologen: Erst ab Klasse drei

Ist Englisch in der Grundschule vielleicht sogar schädlich? Illustration: Wikimedia Commons.

Vorlesen STUTTGART. Ist der Englisch-Unterricht in der Grundschule sinnlos? Oder sogar schädlich, weil er vom Lernen der Grundlagen Lesen, Schreiben und Rechnen abhält? Baden-Württembergs Kultusministerin Susanne Eisenmann hat eine hitzige Debatte losgetreten. Dabei wird deutlich: Der spielerische Umgang mit der Fremdsprache in den ersten beiden Schuljahren findet nur wenige Fürsprecher. Verbände in Baden-Württemberg wollen Englisch nicht ganz aus der Grundschule verbannen. ... Mehr lesen »