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Schlagwörter Archiv: Rechtsradikalismus

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Zentralrat der Juden für „Mein Kampf“ im Unterricht – Bayerns Landtag will Lehrer beim Einsatz unterstützen

Exemplar des Hitler-Machwerks in der Ausstellung im Dokumentationszentrums Reichsparteitagsgelände, Nürnberg. Foto: Adam Jones, Ph.D./Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)

MÜNCHEN. Amtsvorgängerin Charlotte Knobloch war noch strikt dagegen, „Mein Kampf“ als Quelle im Unterricht zu nutzen. Der jetzige Zentralratspräsident Schuster dagegen kann sich einen Einsatz vorstellen. Auch Bayerns Landtagsfraktionen sind sich weitgehend einig, was den Einsatz der kommentierten Ausgabe von „Mein Kampf“ im Unterricht angeht. Im Bildungsausschuss stellte Kultusminister Spaenle jetzt eine Handreichung vor. Der Präsident des Zentralrates der Juden ... Mehr lesen »

AfD-Größe Höcke (selbst Geschichtslehrer von Beruf): Schulen machen deutsche Geschichte „mies und lächerlich“ – wegen Holocaust-Gedenkens

Gibt gerne den Einpeitscher: AfD-Funktionär Björn Höcke. Foto: Metropolico.org / flickr (CC BY-SA 2.0)

DRESDEN. Der Thüringer AfD-Vorsitzende Björn Höcke, Geschichtslehrer von Beruf, hat mit massiver Kritik am Holocaust-Gedenken der Deutschen – und insbesondere der Schulen in Deutschland – Empörung ausgelöst. Darüber hinaus verglich er die Bundesregierung mit dem Regime der DDR. Höcke ist derzeit als Landtagsabgeordneter vom Schuldienst freigestellt. Er selbst hält sich eine Option auf eine Rückkehr dorthin offen. Seine Äußerungen werfen ... Mehr lesen »

„Mein Kampf“ im Unterricht? Knobloch stellt sich vehement dagegen

Die kritischen Edition von „Mein Kampf“ sorgt für Diskussionen. Foto: Institut für Zeitgeschichte

MÜNCHEN. Eigentlich wollte sich der bayerische Landtag heute mit der Verwendung von „Mein Kampf“ im Unterricht befassen. Seit Anfang des Jahres ist die vielbeachtete kritische Ausgabe von Hitlers Hetzschrift auf dem Markt, rund 55.000 Exemplare sind bislang verkauft. Charlotte Knobloch, ehemalige Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, hat sich vehement gegen einen Einbezug in den Unterricht ausgesprochen. Die Frage ... Mehr lesen »

Streit um «Mein Kampf»: Philologen wollen eine kritische Ausgabe für jede weiterführende Schule

Die kritischen Edition von „Mein Kampf“ sorgt für Diskussionen. Foto: Institut für Zeitgeschichte

JENA. Heute wird die vieldiskutierte kritische Ausgabe von mein „Mein Kampf“ vorgestellt. Die aus diesem Anlass ausgelöste Diskussion wie Schulen mit Hitlers Hetzschrift umgehen sollen geht weiter. Thüringens Bildungsministerin Birgit Klaubert (Linke) ewa ist gegen einen Einsatz im Unterricht und drängt auf eine auf eine einheitliche Haltung der Bundesländer. Josef Kraus, Präsident des Deutschen Lehrerverbands, hatte sich dagegen für die ... Mehr lesen »

Lehrerverbandspräsident Kraus für Einsatz von „Mein Kampf“ an deutschen Schulen

Exemplar des Hitler-Machwerks in der Ausstellung im Dokumentationszentrums Reichsparteitagsgelände, Nürnberg. Foto: Adam Jones, Ph.D./Wikimedia Commons (CC BY-SA 3.0)

DÜSSELDORF. 70 Jahre nach dem Tod Adolf Hitlers läuft Ende 2015 der Urheberrechtsschutz für seine programmatische Propagandaschrift „Mein Kampf“ aus. Um eine geplante, kritische Neuausgabe hatte es kontroverse Diskussionen gegeben. Lehrerverbandspräsident Josef Kraus spricht sich nun dafür aus, das Werk im Unterricht zu behandeln. damit erntet er sowohl Zustimmung wie Widerspruch. Fast 70 Jahre lang sind die Verantwortlichen in Deutschland ... Mehr lesen »

„Mein Kampf“ im Unterricht? Streit um Hitlers Machwerk

MÜNCHEN. Sollen Schüler Hitlers „Mein Kampf“ lesen? Der bayerische Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) meint: ja. „Wir können den Quellen nicht ausweichen“, sagt er. Scharfer Widerspruch kommt vom Bayerischen Lehrerinnen- und Lehrerverband (BLLV). Dessen Präsident warnt, dass dies die NPD stärken könnte. Der Freistaat Bayern hält als Rechtsnachfolger des Eher-Verlages, des ehemaligen offiziellen Verlages der NSDAP, die Veröffentlichungsrechte an „Mein Kampf“. ... Mehr lesen »

Antisemitismus: Expertenkreis kritisiert die Arbeit der Schulen

BERLIN. Rund ein Fünftel der Bürger in Deutschland pflegen einen „latenten Antisemitismus“. Zu diesem Ergebnis kommt ein vom Bundestag eingesetzter Expertenkreis. Der kritisiert auch die Schule: Insbesondere die Aufklärung über den Holocaust erreiche nicht immer ihr Ziel. In der deutschen Mehrheitsgesellschaft seien in erheblichem Umfang antisemitische Einstellungen vorhanden, die auf weit verbreiteten Vorurteilen und tief verwurzelten Klischees sowie auf schlichtem ... Mehr lesen »

Schmier-Aktionen: Neonazis nehmen offenbar verstärkt Schulen ins Visier

BERLIN. Gibt es einen Zusammenhang mit der Debatte um den braunen Terror in Deutschland? Neonazis versuchen derzeit offenbar verstärkt, durch großflächige Schmierereien an Schulen Verunsicherung zu schüren. Der Philologenverband plädiert für eine verstärkte Auseinandersetzung mit dem Thema Rechtsradikalismus im Unterricht.    Aktuell gibt es vier Fälle von Schmierereien an Schulen in Niedersachsen, Bayern und Sachsen, die für Aufsehen sorgen. „Ausländerfeindliche ... Mehr lesen »