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Lehrer wegen Missbrauchs einer Siebtklässlerin zu Bewährungsstrafe verurteilt – seinen Beruf darf er laut Gericht weiter ausüben

Justitia

SCHWEINFURT. Wegen Sex mit einer minderjährigen Schülerin ist ein Lehrer in Bayern zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden. Das Landgericht Schweinfurt verhängte dabei die höchste Freiheitsstrafe auf Bewährung, nämlich zwei Jahre, wie ein Sprecher des Gerichts am Montag sagte. Die Verurteilung erfolgte wegen schweren sexuellen Missbrauchs eines Kindes. Die Anklage hatte dem 40 Jahre alten Mann vorgeworfen, zwischen 2000 und 2001 ... Mehr lesen »

Polizist missbraucht sein Amt, um dem Lehrer seines Sohnes „eins auszuwischen“ – zehn Monate Haft auf Bewährung

Der Pädagoge erlitt vor Gericht eine NIederlage. Foto: Carlo Schrodt / pixelio

OLDENBURG. Nach dem umstrittenen Freiheitsberaubungs-Urteil gegenüber einem Lehrer hat nun ein deutsches Gericht Partei für einen unter Druck geratenen Pädagogen ergriffen: Es verurteilte einen Vater – Polizist von Beruf – dafür, den Biologie-Lehrer seines Sohnes „unschuldig verfolgt“ zu haben. Allerdings waren selbst in diesem krassen Fall zwei Instanzen nötig, um den wildgewordenen Hauptkommissar zur Rechenschaft zu ziehen. Und: Das Gericht ... Mehr lesen »

Wegen Freiheitsberaubung verurteilter Lehrer akzeptiert Richterspruch nicht – und geht in Berufung

NEUSS. Ein wegen Freiheitsberaubung in Nordrhein-Westfalen verurteilter Musiklehrer wird das Urteil angreifen. Sein Mandant werde die Verurteilung nicht akzeptieren und in die Berufung gehen, kündigte sein Anwalt Andreas Vorster aus Duisburg am Montag an. Der Pädagoge soll mehrere Schüler im Klassenraum festgehalten haben. Das Amtsgericht Neuss hatte ihn deshalb in der vergangenen Woche wegen Freiheitsberaubung schuldig gesprochen, es aber bei ... Mehr lesen »

Lehrer wegen Freiheitsberaubung verurteilt: Das Fatale an diesem Urteil ist die Signalwirkung

News4teachers-Herausgeber Andrej Priboschek. Foto: Tina Umlauf

Ein Kommentar von News4teachers-Herausgeber Andrej Priboschek. Zugegeben: Der jetzt vom Amtsgericht Neuss verurteilte Musiklehrer hat mit seinem Disziplinierungsversuch keinen pädagogisch sattelfesten Eindruck hinterlassen. Sich mit dem Stuhl vor der Klassenzimmertür aufzubauen und Schüler erst dann hinauszulassen, wenn sie die geforderte Stillarbeit erledigt haben, zeugt von wenig Souveränität. Ihn deshalb aber wegen „Freiheitsberaubung“ zu verurteilen, erscheint gewaltig überzogen, auch wenn die ... Mehr lesen »

Eilmeldung: Lehrer wegen Freiheitsberaubung verurteilt – weil er Schüler daran hinderte, den Klassenraum zu verlassen

Was kann eine Lehrerin tun, die von einem Vater körperlich angegriffen wurde. Foto: Carlo-Schrodt / pixelio.de

Hier geht es zum aktuellen Bericht: „Juristischer Paukenschlag“. NEUSS. Ein Realschullehrer ist in Neuss wegen Freiheitsberaubung verurteilt worden, weil er Schüler am Verlassen des Klassenraums gehindert hatte. Ein Amtsrichter sprach den Pädagogen am Mittwoch schuldig, beließ es aber bei einer «Verwarnung mit Strafvorbehalt». Als Auflage muss sich der Lehrer im Umgang mit undisziplinierten Schülern fortbilden. Andernfalls drohen ihm 1000 Euro ... Mehr lesen »

Gericht: Streit um Inklusionskosten darf nicht auf dem Rücken der Kinder ausgetragen werden

Inklusion ist eine gesamtgesellschaftliche wie personalintensive Aufgabe. Auch die Kosten sind nicht nur Schulsache. Foto: U.S. Navy photo, Steven L. Khor / Wikimedia Commons

KIEL. Wer muss die Kosten für die Schulbegleitung seelisch behinderter Kinder tragen? Jahrelang schwelte der Streit zwischen dem Jugendamt des Kreises Lauenburg und der Schulbehörde. Nach dem Urteil des Verwaltungsgerichts bleibt zunächst der Kreis in der Pflicht. Zur Begleitung seelisch behinderter Kinder beim Schulbesuch müssen auch die Kreise finanziell beitragen. Das Verwaltungsgericht Schleswig verpflichtete den Kreis Herzogtum Lauenburg mit einem ... Mehr lesen »

Urteil im Mobbing-Fall: Schülerin wegen Facebook-Eintrag verurteilt

Facebook

Dieses Urteil könnte Signalcharakter haben. Ein Lehrer wollte sich die Beleidigungen einer Schülerin auf Facebook nicht einfach gefallen lassen. Er beließ es deshalb nicht bei einem Eintrag ins Klassenbuch, sondern brachte die Schülerin vors Gericht. Nun wurde sie schuldig gesprochen. DÜSSELDORF. Nach 35 Minuten Gerichtsverhandlung hatte sie es sehr eilig, wegzukommen aus Saal 1.113. Eine 14-jährige Schülerin ist in Düsseldorf ... Mehr lesen »

Klage abgewiesen: Für Lehrerinnen in Berlin gilt Kopftuchverbot

Das Oberverwaltungsgericht Lüneburg ebnete mit dem Urteil zur Arbeitszeit der niedersächsischen Gymnasiallehrer möglicherweise auch den Weg für Klagen anderer Lehrer. Foto: Balthasar Schmitt / Wikimedia Commons(CC-BY-SA-3.0)

BERLIN. Berliner Lehrer, Polizisten und Richter müssen im Dienst neutral sein. Symbole des Glaubens sind tabu, schreibt ein Gesetz vor. Eine muslimische Lehrerin zog dagegen vor Gericht – sie sei wegen ihres Kopftuchs nicht eingestellt worden. Nun gibt es eine Entscheidung. Das Kopftuchverbot für Berliner Lehrerinnen an allgemeinbildenden Schulen ist nach einem Urteil des Arbeitsgerichts Berlin rechtens. Damit scheiterte am ... Mehr lesen »

Gericht: Verschiebung der Altersermäßigung für Lehrer ist rechtmäßig

Droht in Niedersachsen eine juristische Hängepartie um die Kosten der Inklusion? Foto: I. Rasche / pixelio.de

MANNHEIM. Die Verschiebung der sogenannten Altersermäßigung für ältere Lehrer in Baden-Württemberg ist rechtmäßig. Das entschied der Verwaltungsgerichtshof in mehreren, am Donnerstag in Mannheim veröffentlichten Urteilen. Bisher konnten Lehrer vom 58. Lebensjahr an eine und vom 60. Lebensjahr an zwei Wochenstunden weniger unterrichten. Unter Grün-Rot wurde das aber zum Schuljahr 2014/2015 verändert: Nun sind es eine Stunde weniger ab dem 60. und ... Mehr lesen »

Eine Million Schadensersatz – Pfusch bei Neubau von Gymnasium kommt Firma teuer zu stehen

Justitia

NEUFAHRN/MÜNCHEN. Lebensgefährlicher Pfusch beim Bau des Gymnasiums in Neufahrn bei Freising kommt eine Spezialfirma und einen Architekten teuer zu stehen. Das Oberlandesgericht (OLG) München verurteilte das Unternehmen und den Bauaufseher  zur Schadenersatzzahlung von über einer Million Euro (Aktenzeichen 13 U 1818/13 Bau). Das Oskar-Maria-Graf-Gymnasium war 1996 in Betrieb gegangen. 2008 gab es einen Wasserschaden. Bei der Renovierung stellte sich heraus, ... Mehr lesen »