Wenn der Hausvater klug wirtschaftet… Erzbischof verteidigt Schulschließungen

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HAMBURG. Der Hamburger Erzbischof Stefan Heße hat die geplanten Schließungen von 8 der 21 katholischen Schulen im Erzbistum verteidigt.

«Auch für Christen gilt das Einmaleins. Jesus gebraucht das Bild des Hausvaters, der mit seinen Mitteln klug wirtschaften muss. Das haben wir getan», sagte Heße in der Hamburg Ausgabe der «Bild» (Samstagsausgabe).

Der katholischen Kirche geht das Geld aus. Foto: Daniel Zimmel / flickr (CC BY-SA 2.0)
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Der Erzbischof betonte, alle Schüler, die jetzt noch auf den Schulen seien, könnten ihre Abschlüsse machen. «Wir wollen das so verträglich wie möglich gestalten.» Zugleich äußerte er Verständnis für den Unmut vieler Eltern: «Es geht um Kinder, Schulen, Zukunft. Ich kann gut verstehen, dass das große Emotionen hervorruft.»

Wegen hoher Schulden des Erzbistums Hamburg sollen acht katholische Schulen in der Hansestadt geschlossen werden. Die Stadt Hamburg bietet deshalb einen Beratungsservice an. Alle betroffenen Eltern könnten sich per Mail sowie telefonisch melden, teilte die Schulbehörde am Freitagabend mit.

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