Schon wegen der Schulen: Fusion Berlin/Brandenburg ist „unumgänglich“

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BERLIN. Berlin-Neuköllns Bezirksbürgermeister Martin Hikel hält eine Fusion von Berlin und Brandenburg langfristig für sinnvoll. «Es wird unumgänglich, wenn der Speckgürtel weiter so wächst», sagte der Sozialdemokrat der «Berliner Morgenpost». Viele Probleme seien grenzübergreifend – etwa beim Thema Schulen. «Schönefeld baut riesige Schulen und Kitas, momentan nur für die eigenen Bedarfe. In den nächsten Jahren sollte es mehr Kooperationen geben», sagte Hikel, dessen Bezirk im Süden an Schönefeld grenzt. «Das wird langfristig dazu führen, dass Brandenburg und Berlin fusionieren werden. Das wäre nur vernünftig.»

Dunkle Wolken über dem Roten Rathaus: Berlin hat Probleme in der Bildung. Foto: Guillaume Baviere / flickr (CC BY-SA 2.0)

Auch beim Verkehr sollte die Zusammenarbeit aus Sicht Bezirksbürgermeisters enger werden. «Die BVG sollte ihre Busse auch durch Brandenburg fahren lassen. Das tun sie momentan aber noch nicht. Darauf warten aber ziemlich viele Leute», so Hikel. Entsprechende Pläne seien bisher an der Frage der Finanzierung gescheitert. Hikel plädierte außerdem für eine Verlängerung der U-Bahnlinie 7 über die Berliner Stadtgrenze hinaus, die bisher in Rudow im Süden Neuköllns endet. dpa

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