Tierabwehrspray in Schule versprüht – 20 Schüler medizinisch behandelt

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MARIENHEIDE. In einer Gesamtschule im nordrhein-westfälischen Marienheide haben etliche Schüler über Augen- und Atemwegsreizungen geklagt. Wie die Polizei am Montag mitteilte, wurden 20 Schüler von Rettungskräften vor Ort versorgt werden, fünf von ihnen kamen zur Untersuchung in ein Krankenhaus. Vermutlich seien die Beschwerden durch Reizgas verursacht worden, das in einem Flur freigesetzt wurde. Wie es dazu kam, konnte die Polizei zunächst nicht genau ermitteln.

Wer das Gas in der Schule gesprüht hat, ist noch unklar. Foto: Shutterstock

Man habe ein Tierabwehrspray sichergestellt, das einem 14-jährigen Schüler zuzuordnen sei. Ob das Spray mit dem Vorfall in Verbindung steht, war allerdings ungeklärt. «Messungen der Feuerwehr in dem betroffenen Gebäudeteil erbrachten keine Ergebnisse hinsichtlich einer Gesundheitsgefahr.» Das Gebäude sei gelüftet und anschließend wieder genutzt worden. dpa

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