VBE fordert mehr Schulpsychologen: «Der Bedarf ist dringend»

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HANNOVER. Zur Gewaltprävention an Schulen und zur Betreuung der Opfer werden nach Ansicht des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) mehr Schulpsychologen in Niedersachsen gebraucht. «Der Bedarf ist dringend», sagte VBE-Landeschef Franz-Josef Meyer der «Oldenburgischen Volkszeitung».

Lehrer sind zunehmend Zielscheibe von Aggressionen. Foto: Shutterstock
Lehrer sind zunehmend Zielscheibe von Aggressionen. Foto: Shutterstock

Auf etwa 2615 Schulen in Niedersachsen kämen derzeit nur 80 Schulpsychologen in Vollzeit, berichtete die Zeitung unter Berufung auf das Kultusministerium. «Das ist viel zu wenig», sagte Meyer. Er vermute, dass die Bezahlung im öffentlichen Dienst zu unattraktiv sei. Die Zahl der Lehrer im Land, die Opfer von Gewalt wurden, sei von 229 im Jahr 2017 auf 322 im Jahr darauf gestiegen, hieß es nach Angaben des Landeskriminalamts. dpa

Untersuchung zur Gewalt an Schulen: Rund 15 Prozent der Opfer waren Lehrer

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2 KOMMENTARE

  1. Schulpsychologen stehen in der Gefahr, Feuerwehrleute für (ungewollt) selbt gelegte Brände zu sein, solange die schulischen Rahmenbdedingungen sich nicht verändern !

  2. In Bayern ist Schulpsychologie ein Zusatz- bzw. Ergänzungsstudium. Das sind Lehrer und Schulpsychologen. Die Betreffenden sind vom Lehrauftrag etwas anders eingesetzt und – so weit ich weiß – mit etwas besseren Beförderungsmöglichkeiten.

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