Lehrerverband und Virologin fordern Corona-Beauftragten für jede Schule

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MÜNCHEN. Gute Hygienekonzepte allein reichen nicht. Schulen brauchen einen Hygieneexperten in der Verwaltung, der in engem Austausch mit dem Gesundheitsamt steht. Bei dieser Forderung sind sich Prof. Ulrike Protzer, Virologin an der TU München, und der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbands, Michael Schwägerl, einig.

An einer Schule für Hygiene verantwortlich zu sein, ist in Zeiten der Corona-Pandemie kein Job, der sich nebenbei erledigen ließe. Foto: Shutterstock

Für den Regelbetrieb an allen Schulen im September werden jetzt die Vorbereitungen getroffen. „Zentrale Aufgabe ist es jetzt, da das Infektions­geschehen ruhig verläuft, gute Hygienekonzepte zu erarbeiten“, sagt Ulrike Protzer, Leiterin der Virologie an der Technischen Universität München und am Helmholtz Zentrum München, dem Deutschen Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt. Die Professorin gehört zum Corona-Expertenrat von Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU).

„Die Schulen können das jedoch nicht allein“

Sie sagt: „Die Schulen können das jedoch nicht allein, dafür braucht es dringend die entsprechende Unterstützung aus dem öffentlichen Gesundheitsdienst, also zum Beispiel der Gesundheitsämter. Auch im Krankenhausbereich sind Personen vor Ort für die Umsetzung solcher Konzepte verantwortlich. Deshalb sollte es an jeder Schule eine Person geben, die gezielt im Bereich Hygienekonzepte und deren Umsetzung geschult ist. Wenn eine Infektion auftritt, muss sie möglichst schnell reagieren, also Lehrkräfte, Eltern und Schüler informieren und den Kontakt zum Gesundheitsamt herstellen. Das wird für lokale Infektionsausbrüche und deren Beherrschung sehr wichtig sein.“

Auch der Bayerische Philologenverband fordert schon länger solche Experten: „Es ist wichtig, dass eindeutig geklärt ist, wer als Bindeglied zwischen Schulverwaltung und Gesundheits­behörden fungiert. Dazu ist die Einrichtung von Hygieneexperten eine sehr sinnvolle Idee. Hier könnte man zum Beispiel auf die Expertise der Kollegen zurückgreifen, die bereits an die Gesundheitsämter abgeordnet wurden.

Auch die Sicherheitsbeauftragten, Lehrkräfte mit ent­sprechenden Fächern (zum Beispiel Biologie, Chemie oder Sport) oder Verwaltungsmitarbeiter kämen hier infrage. Wichtig ist aber in jedem Fall, dass diese geschult und mit Zeitkontingenten ausgestattet werden. Eine kurzfristige Abhilfe für den Herbst könnte man durch zusätzliche Corona-Koordinierungsstunden für die Schulleitung oder einen Hygienebeauftragten erreichen“ erläutert Philologen-Landeschef Michael Schwägerl.

Was die Schulen jetzt beachten müssen

Aus Sicht von Protzer gibt es zentrale Inhalte, die ein Hygienekonzept an Schulen haben sollte: „Wenn eine Infektion auftritt, sollte nicht gleich die ganze Schule geschlossen werden. Man muss sich auf eine Gruppe fokussieren können. Dazu müssen aber die Rahmenbedin­gungen geschaffen werden: Keine Durchmischung über Klassen hinweg, Limitierung der Klassengrößen und Staffelung der Pausenzeiten. Auch die räumlichen Gegebenheiten und die Wege zum und vom Klassenzimmer müssen beachtet werden. Aufgabe der Hygieneexperten wäre es dann, passgenaue Konzepte zu erstellen, ihre Durchführung sicherzustellen und Änderungen flexibel anzupassen.“

Schwägerl: „Wir alle wünschen uns ein Stück weit die Normalität an den Schulen zurück. Um aber ganze Klassen unterrichten zu können, ist es wichtig, tragfähige Konzepte zu haben und diese umsetzen zu können. Corona und andere Infektionen werden uns noch länger begleiten, deswegen brauchen die Schulen Begleitung und Unterstützung durch Hygiene-Experten.“  News4teachers

„Strotzt nur so vor paradoxen Vorgaben“: VBE zerreißt Hubigs Hygieneplan für den Unterricht im kommenden Schuljahr

 

 

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23 KOMMENTARE

  1. Das wird sicher so kommen. Die armen ‚Freiwilligen‘, die DAS umsetzen sollen… wie immer im Grunde sinnvoll, jedoch mangels Stunden/ gescheiter Fortbildung/ mangelnder praktischer Umsetzbarkeit eine Vollkatastrophe mit Ansage. Hauptsache schön das Gewissen der Entscheidungsträger beruhigen und den Anschein nach Außen wahren.

  2. Joaaa dann hat man wenigstens einen, der hinterher den Ärger bekommen kann, weil richtig machen kann er diese Aufgabe im Schulsystem sicher nicht!

  3. Prima! Da können dann an jeder kleinen Schule die 5 Lehrkräfte auslosen, wer es machen muss, oder den Posten an diejenige geben, die bisher die wenigsten davon bekommen hat, ohne Lohn oder Zeitausgleich.
    Das Land freut sich sicher über den Vorschlag und schreibt wie bisher in den Erlass, dass die Lehrkräfte einen Ausgleich über die Poolstunden erhalten können. Dass es diese an kleinen Schulen nicht gibt und sie in der SekI gerade gestrichen wurden, steht da dann natürlich nicht.

    Warum können diese Aufgaben nicht die übernehmen, die sich für die höher dotierten Aufgaben beworben haben, weil sie dort Verantwortung tragen wollten? Sie können sich gerne die Sommerferien über mit dem Schulträger treffen und auseinandersetzen, ohne ihm weisungsbefugt zu sein.

    Warum kann man die Verantwortung immer nach unten durchdrücken, die Besoldung aber nicht?

  4. Bei uns haben das bisher alles die Schulleiter gemacht. Und sie haben es gut gemacht! Es gab ja auch ziemlich konkrete Vorgaben vom Ministerium.
    Bei den Gymnasien kann man das wahrscheinlich auf Lehrer abwälzen mit der Aussicht durch die Sonderaufgabe schneller befördert zu werden.
    An Grund- und Mittelschulen sind wir immer die Deppen, die das dann für lau machen. Zusätzlich gibt es an Grundschulen die wenigsten Stundenermäßigungen für Sonderposten, meistens gar keine. Bei uns wird selbstverständlich angenommen, dass wir alles on Top machen.

    • Dabei muss man erwähnen, dass die SchulleiterInnen an den Grundschulen auch noch 18Std. Unterricht erteilen dürfen (je nach Schulgröße ein paar Stunden mehr oder weniger).

      DAS ist derzeit nicht zu leisten, weil so viele weitere Vorgaben kommen und umgesetzt werden müssen.

  5. @Peter Baier: na sie kennnen sich ja offenbar gut mit Betäubungsmitteln aus.
    ..möchte gar nicht wissen weshalb.
    Wenn Sie ernsthaft glauben, mit ihrer aggressiven Einstellung und Ignoranz ihre Meinung so vertreten zu müssen ist das ihre persönliche Sache. Ich befürchte, dass sie damit jedoch kaum einen für ihre Gedanken gewinnen.
    Mich nerven diese Kamikaze Kommentare, die jeden Respekt vor dem anderen vermissen lassen und sich als Bessermenschen darstellen, die die tatsächlichen Risiken ausblenden und einen Mut vortäuschen der schlicht auf Ignoranz der Tatsachen fusst.
    …gaaanz ehrlich, wenn Sie so, wie Sie sich hier darstellen auch im Unterricht auftreten….dann möchte ich kein Schüler sein.

    All die vorgeschlagenen Module für Schule inklusive Covid-Beauftragten oder Arbeitsschutz für ihre Kollegen, Schüler und letzlich für Sie, dienen dazu das die Prävalenz niedrig bleibt.
    Bisher getroffene Massnahmen haben dazu geführt, dass Sir hier -so gesund sie gerade sind- sich soweit aus dem Fenster lehnen können und so tun dürfen als ob Covid-19 nur ein Problem der Umländer sei.
    Falls wir keinen guten Schutz und Konzepte für Schulen nach den Sommerferien haben, wird auch Ihnen ihr abschätziges Gerede von heute, böse vor die Füsse fallen.

    • Wer die Angst vor SARS-CoV2 für übertrieben hält, muss auch die Folgen einer Schwangerschaft nicht fürchten. – Wozu also verhüten?

      Wer aber umfänglich verhütet, kann konstatieren, dass nix passiert sei.

    • Ich meinte Peter Baier, dessen ausgesprochene Wahrheit Illy schon wieder nicht verkraftet und deshalb moralisch argumentiert.

  6. Der Andere: nein, ich verkrafte mehr als Sie glauben. In Wirklichkeit bewundere ich die Arroganz mit der Sie und Herr Baier unterwegs sind. Das zeigt mir schlicht, dass Sie aus anderen Lebenswelten stammen und sich für wahnsinnig überlegen und mutig halten….leider nicht reflektiert.
    Auch an ihrem Kommentar kann man ja sehen, worum es geht: andere verbal niedermetzeln. Konstruktiv hört sich anders an.

    • Komisch finde ich immer wieder, wenn bei anderen genau das kritisiert wird, was man selbst an Untugenden zeigt. Das nennt man wohl „eigene Fehler auf andere projezieren“.
      Nicht nur bei Ihnen, sondern auch in der Politik fällt mir das besonders auf. Die größten Moralapostel zeigen genau das Verhalten, das sie ihren Gegnern zum Vorwurf machen.

  7. ABC, Peter Baier, der Andere: netter Versuch.
    Sie dürfen gerne weiter auf mich einreden und meinen Standpunkt auf ihre Weise entwerten. Kein Problem. Das führt die eigentliche Diskussion schlicht nicht weiter. Wenn es ihnen besser geht danach. Nur zu!
    Ihren Standpunkt verstehe ich. Ihre Mittel diese zu vertreten sind denkwürdig.
    Wie gesagt: als Schüler möchte ich ihnen nicht gegenüber sitzen.

    …und im Innersten wünsche ich mir, dass sie Recht behalten und sich alles anders als in Schweden, Israel und USA entwickelt!
    Dann bräuchten wir keine Diskussionen darüber, ob Arbeitsschutz oder andere Maßnahmen in Schulen Sinn ergeben….

    Da es nur noch um den Austausch von herabwürdigenden Kommentaren gehen kann: best wishes for you.

    • @Illy:
      Ja, ich stimme Ihnen da zu.

      Hier gibt es einige Leute, die sich nach Schema F verhalten.
      Denen geht es nicht um den Austausch von Meinungen oder auch nur deren Kenntnisnahme.
      Denen geht es anscheinend nur um den Abbau eigener Stresshormone – so weit ist das noch in Ordnung. Halt nur seltsam, da kann man doch alternativ mal eine Runde um den Block laufen. Das tut einem selber gut und das tut niemandem sonst weh. Vor lauter Überlegenheit kommt man da vielleicht gar nicht drauf.
      ;.)
      Moralisch verwerflich wird es sobald sich das ganze auf der Basis fehlender Wertschätzung für Mitmenschen abspielt.
      Und das tut es. Immer wieder.
      Diese Leute kann man nur ignorieren. Immer wieder.

      Hase und Igel.
      Lassen Sie uns wie die Igel sein.
      Dann hoppeln die klugen Hasen hoffentlich bald auf eine andere Wiese und genießen einander in „geschlossener Gesellschaft“.
      :-))

  8. Ausgesprochene Wahrheit…..verschwiegene Wahrheit!

    Daß wir uns Zeit unseres Lebens gegen Schädlinge aller Art zur Wehr setzen müssen ist ja keine neue Erkenntnis, sondern vielmehr generalisierte und also lebensnotwendige Aufgabe jedes Individuums selbst.
    Diese Aufgabe kann das Individuum nicht an irgendwen delegieren, ohne dabei des Lebens für untauglich erkannt zu werden.
    Die hier veröffentlichten Indizien lassen allerdings aufhorchen und es widerspricht der normalen Lebenserfahrung eine nicht einschätzbare Gefahr mit Sorgfalt zu betrachten sowie entsprechend zu handeln, bis eine valide Gefahreneinschätzung erfolgen kann. Daraus resultierendes Vernunftshandeln einer pathologischen Angststörung zuzuleiten ist schon eine bornierte Unverschämtheit. Damit ist man aber in bester Gesellschaft mit Trump.

    Die weltweiten Erkenntnisse über die Gefahren de Virus mehren sich enorm, dabei steht nicht mehr die anfängliche vermutete Mortalität ( sie ist gering ), sondern der Bereich der Langzeitfolgen im Blickpunkt der Betrachtung. Daraus herleitend kann ein Regelbetrieb ohne bestimmte Regeln nur Ablehnung hervorrufen.
    Dänemark schafft es auch: Schulöffnung mit Abstand, Hygiene, kleinere Lerngruppen. So kann es funktionieren……

    Coronavirus-Warnung aus Italien: Die Auswirkungen von COVID-19 könnten schlimmer sein als zunächst angenommen
    Italienische Ärzte warnen davor, dass COVID-19 nicht nur eine Atemwegserkrankung ist, sondern ein Killer, der den ganzen Körper betrifft.
    https://news.sky.com/story/coronavirus-warning-from-italy-effects-of-covid-19-could-be-worse-than-first-thought-12027348

    Übertragung von COVID-19 von Kind zu Kind „offensichtlicher“
    https://amp.9news.com.au/article/a6c62d64-0797-4719-89ad-2e5ba3036cf3

    Folgeschäden von Covid-19 immer klarer. In dieser Studie waren von den in das Krankenhaus überwiesenen Patienten (25% beatmet) nach 2 Monaten nur 13% symptomfrei.
    https://jamanetwork.com/journals/jama/fullarticle/2768351

  9. Hallo Illy,

    der Kurier des Zaren und ähnliche…Sie verstehen…werden sich im Spätherbst hier nicht mehr tummeln, da sie dann zugeben müßten, wie daneben sie lagen.
    Da aber besagtes Persönlichkeitsprofil keinerlei Kompetenz von Selbstreflektion aufweist…ein Zeitproblem.
    LG

  10. Hallo Denkmal Hallo Stefan,
    mittlerweile bin ich mehr als nur noch ratlos:
    Es müsste doch allen daran gelegen sein eine Lösung zu erarbeiten, die alle Beteiligten der Schule schützt.
    Wieso wird daraus ein nicht nachvollziehbarer Krieg? Die Studienlage ist eindeutig.
    Ich habe bereits Ende März als ich erstmalig hier in dem Forum einen Beitrag verfasst habe, vorsichtig auf die Langzeitfolgen hingewiesen. Bereits zu diesem Zeitpunkt zeichneten sich ernstzunehmende gesundheitliche (Langzeit) Schäden auch bei italienischen Jugendlichen ab.
    Stefan, Sie haben den Kenntnisstand diesbezüglich hier umfassend dargestellt und sachlich alles was wir wissen sollten zusammengetragen….und Denkmal hat wie kanndochnichtwahrsein, Palim, Leseratte, dickebank, Mary und viele andere sehr diffenziert dargestellt worum es geht…und gehen sollte – Schutz für alle Beteiligten der Schule.
    Die Argumente: Pessimist, irrationale Ängste, Lamentieren und moralische Argumentation trifft doch nicht mal das Gehäuse des Kerns dieser Diskussionen .
    Es müssen dringend zielführende Änderungen im derzeitigen Schulsystem gefunden werden,…..

    Hier wird mit Hauen und Stechen „der richtige Standpunkt“ umkämpft.
    Der stellt sich mir aber nun mal anders dar, als dem Anderen, Herrn Baier, Avl und Co.
    Ich habe hier viele Beiträge gelesen, die überhaupt nicht meinem Standpunkt entsprechen. Manche sind unter aller Würde, jenseits dwr Tischkante.Jedoch sind auch viele sachlich verfasst und haben genau deshalb ihre Berechtigung. Mit ist nicht klar, weshalb hier viele Autoren derartig tief schlagen und die andere Seite auf diese Weise entwerten wollen.

    Am Ende wird die Wahrheit siegen.

    Ich würde mir wünschen nächstes Jahr hier schreiben zu können: zum Glück war es alles gar nicht so wie befürchtet. Ich hätte nicht gedacht, dass die Schule und die Öffnung ohne Schutz für Lehrer und Schüler an der Verbreitung des Virus einen so geringen Einfluss hatte und dass die zu schützende Risikogruppe tatsächlich profitiert hat.
    Ich bin froh, dass die jungen Menschen, Lehrer und deren Angehörige gesund geblieben sind, bei einem Infekt kaum Symptome und keine Langzeitfolgen hatten.
    Mich haben die Ergebnisse der Umländer und der Studienstand offenbar auf einen völlig falschen Weg gebracht.
    An dieser Stelle möchte ich allen sagen, die meinen Kommentaren so kritisch gegenüber standen: zum Glück hattet ihr Recht und ich Unrecht.

    Wirklich wahrscheinlich ist das nicht.

    Hoffentlich kann ich nächstes Jahr um diese Zeit sagen:
    Zum Glück hatten wir im Herbst/ Winter Medikamente (zusätzlich zu Remisdivir und Dexamethason ) zur Verfügung die den Verlauf dieser Infektionen positiv beeinflussen konnten und so einen schweren Verlauf und Langzeitschäden für einen Grossteil der Betroffenen verhindern konnten.

    Aber wenn ich es recht betrachte werde ich hoffentlich doch noch sagen:
    zum Glück wurden Möglichkeiten geschaffen den Arbeitsschutz in Schulen zu gewährleisten.
    So konnte die Infektionswelle niedrig gehalten werden.

    Solange wir hier denken auf einer Insel zu leben und nicht erkennen, dass der gebotene Rückzug und die ausgiebig diskutierten Schutzmassnahmen inklusive des viel bemängelten Mundschutzes genau diesen Rückgang der Infektionen hervorgerufen haben, werden wir alle weiter im Kreis tanzen…solange bis auch dem letzten schwindelig wird.
    Arbeitsschutz in den Schulen ist ein muss!

      • Es wird nichts bezweifelt. Der Arbeitsschutz wird nur nicht entsprechend der Vorgaben des zuständigen Bundesministeriums durch die Schulministerien umgesetzt.

        PS Vom Arbeitsschutz sind nur die Lehrkräfte betroffen, er gilt nicht für die „Besucher“ – also die Schüler*innen. Für das nicht-lehrende Personal ist die Kommune oder der Kreis als Schulträger der Arbeitgeber.
        Das wird lustig, wenn das LAnd und die kommunalen Schulträger für ihre jeweiligen Beschäftigten unterschiedliche Vorgaben machen und umsetzen.

        • Warum kann die Kommune als Behörde in ihren sonstigen Räumen Maskenpflicht verordnen, in den Räumen der Schulen, dessen Schulträger sie ist, jedoch nicht?

          Warum kann das Land in diesen Räumen keine Maskenpflicht verordnen… oder warum will das Land dies nicht umsetzen?

          • Natürlich kann die Kommune die amskenpflicht im gebäude verhängen, genauso wie das Land die Maskenpflicht im Unterricht aufheben kann. der Unterricht findet dann immer noch im geschlossenen Raum statt, aber der Landeserlass „bricht“ während der Unterrichtsveranstaltung das kommunale Maskengebot. Auf den Fluren und Gängen sowie den Treppenhäusern und ggf. auf dem Schulhof gilt dann wieder das kommunale Recht.

      • @Luk (Auch neu hier?)

        Was ist der Sinn Ihrer Frage?
        Ist sie philosophischer Natur?
        Oder soll sie einfach helfen, durch „Anheizen“ das Sommerloch zu füllen?
        (Das waren drei rhethorische Fragen – die erfordern keine Antwort.)

        • Ich bin wahrscheinlich schon länger hier als Sie, schätzungsweise mindestens zwei Jahre, bin aber kein Vielkommentierer, sondern schreibe nur sporadisch.
          Ihr Bekenntnis, dass Ihre 3 Fragen rhetorischer Natur sind, finde ich anerkennenswert. Meist ist man nicht so ehrlich bei der Benutzung rhetorischer Fragen, die dem anderen nur eins auswischen sollen.

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