Offenhalten um jeden Preis? Nicht alle Corona-Fälle an Schulen führen zu Quarantäne-Maßnahmen – manche werden gar nicht öffentlich

91

BERLIN. In gut der Hälfte der Bundesländer ist der Schulbetrieb nach den Sommerferien wieder angelaufen – und Kultusminister betonen öffentlich, der Schulstart sei gut gelungen. Auf welcher Datenbasis eigentlich? Systematisch werden Corona-Infektionen an Schulen offenbar gar nicht erfasst. Mehr noch: Berichte legen nahe, dass Corona-Infektionen unter Schülern und Lehrern mitunter keinerlei Konsequenzen für den Schulbetrieb haben. Sollen die Schulen um jeden Preis offengehalten werden?

Das Coronavirus ist längst nicht aus der Welt – die Schulen laufen trotzdem im Normalbetrieb. Illustration: Shutterstock

„Die vorliegenden Zahlen zeigen, dass der Schulstart in Nordrhein-Westfalen gut gelungen ist“, befand NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) am vergangenen Dienstag. Irritierend an der Aussage war die Datenbasis, die ihr zugrunde lag. Gebauer bezog sich auf eine Befragung der Schulen in NRW, die lediglich die ersten drei Schultage nach dem Ende der Sommerferien betraf und an der jede fünfte Schule gar nicht teilgenommen hatte – über ein präziseres und aktuelleres Corona-Informationssystem verfügt das Ministerium offenbar nicht. Am Samstag erschien ein „Spiegel“-Bericht, in dem immer noch auf diese Zahlen rekurriert wurde. „Aktuellere Zahlen von offizieller Stelle liegen nicht vor“, so berichtet das Blatt. Dabei gibt es nach Medienberichten Dutzende weitere Infektionen an Schulen in NRW.

Karliczek: Schulstart wurde „sehr, sehr stark“ vorbereitet

Die dünne offizielle Datenbasis hielt Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) allerdings nicht davon ab, eine positive Zwischenbilanz nach dem Start des neuen Schuljahrs in mehreren Bundesländern zu ziehen. Die Länder hätten sich „sehr, sehr stark darauf vorbereitet“, dass der Regelbetrieb wieder gut starte. „Und ich würde sagen, der Regelbetrieb ist gut gestartet.“

Es mehren sich allerdings die Zweifel, ob das von der Politik vermittelte Bild vollständig ist – und ob überhaupt ein Interesse daran besteht, das Infektionsgeschehen in den Schulen vollständig aufzuzeigen.

Bei der „Westdeutschen Zeitung“ meldete sich in diesen Tagen eine Mutter, deren Sohn in Wuppertal ein Schulzentrum mit rund 2.500 Schülern besucht. Sie hatte davon erfahren, dass es einen Infektionsfall an der Schule gibt, ohne dass irgendwelche sichtbaren Konsequenzen gezogen worden waren. Tatsächlich bestätigte die Stadt gegenüber der Zeitung, dass ein Schüler des Schulzentrums infiziert sei. Dass der Schulbetrieb trotzdem ohne Quarantänemaßnahmen für seine Klasse oder das gesamte Schulzentrum weiterlief, begründete das Gesundheitsamt der Stadt damit, es sei überzeugt, dass das Hygieneschutzkonzept dort eingehalten werde. Das positiv getestete Kind befinde sich in Quarantäne, es weise keine Symptome auf.  „Wir handeln in diesem Fall nach den Richtlinien des Robert-Koch-Instituts“, so heißt es laut Bericht seitens der Stadt.

Stadt hält Informationen über Corona-Infektionen an Schulen zurück

Dass die Zeitung erst von der Mutter – und nicht von der Pressestelle der Stadt – von der Infektion erfuhr, gehört in Wuppertal offenbar zum System: Bisher halte sich die Stadt „zum Schutz der Schulen“ zurück, wenn es darum gehe, Schulen und Kitas zu benennen, an denen es bestätigte Coronafälle gibt, so schreibt die „Westdeutsche Zeitung“.

Zum Schutz der Schulen – oder zum Schutz einer Öffnungspolitik um jeden Preis? Noch in den Sommerferien hatte der Wuppertaler Schuldezernent Stefan Kühn die Linie vorgegeben: „Auch wenn derzeit in Europa, Deutschland und bei uns in Wuppertal die Fallzahlen steigen, müssen wir die Schulen wieder öffnen. Die Frage, ob es sinnvoll oder ein Schritt ins Chaos ist, stellt sich nicht. Es gibt keine Alternative. Die Schulen müssen wieder öffnen und entsprechende Rahmenbedingungen für einen sicheren Unterricht geschaffen werden. Die schulische Bildung der Kinder darf nicht weiter leiden“, so erklärte er in einem Interview mit der „Wuppertaler Rundschau“.

Nicht jede Corona-Infektion unter Schülern und Lehrern wird an die große Glocke gehängt

Auch in Schleswig-Holstein wird offenbar nicht jede Corona-Infektion in einer Schule an die große Glocke gehängt, wie Recherchen des NDR zeigen. So habe an einer Gemeinschaftsschule in Heide der Unterricht am vergangenen Montag stattgefunden wie immer – obwohl es unter den 550 Schülern der Schule bereits zwei positive Fälle in der fünften und siebten Klasse gegeben habe. Nur wenige Schüler und keine Lehrer seien nach Angaben der Schule in Quarantäne geschickt worden, zunächst jedenfalls. Die Begründung der Schulleitung: „Das Schönste für uns Pädagogen ist, wenn Schüler in der Schule sind.“ Das Ziel sei es, möglichst viele Schüler im Unterricht zu haben. „Das ist ja auch das, was uns vom Ministerium vorgegeben wird.“ Erst als im Laufe des Tages in derselben siebten Klasse eine weitere Infektion bekannt wurde, habe die  Schulleitung diese Klasse bis zum 28. August nach Hause entlassen, so berichtet der NDR. Ob einer der Schüler den anderen in der Schule angesteckt hat, sei nicht bekannt.

Ähnliche Berichte haben die News4teachers-Redaktion aus Leserkreisen erreicht. „Wir haben zwei Verdachtsfälle, aber das Gesundheitsamt sagt, die Klassen, die Kontakt mit den Verdachtsfällen hatten, sollen weiter kommen. Sie sollen nur Abstände einhalten. Da wundert es mich nicht, dass es sich verbreitet“, so schreibt eine Lehrerin – wohlwissend, dass die Abstandsregel im Unterricht nach einem entsprechenden KMK-Beschluss vom Juni ja nicht mehr gilt.

„Unsere Schule hat einen bestätigten Fall – alles läuft weiter“

Eine andere erzählt: „Unsere Schule hat einen bestätigten infizierten Lehrer, aber alles läuft wie gewohnt weiter, keiner außer ihm in Quarantäne. Scheint ein neuer Versuch zu sein: Was passiert, wenn man alles so lässt?“ Wenige Stunden später aktualisiert sie ihren Bericht: „Gerade kam die Nachricht, dass eine weitere Lehrerin vorsorglich in Quarantäne ist. Der erkrankte Lehrer hatte Dienstag und Mittwoch noch Unterricht gemacht. Die Kinder brauchen nicht in Quarantäne!“

Wie an Schulen mit Corona-Infektionen umgegangen wird, entscheidet die Schulleitung in Absprache mit dem Gesundheitsamt. Klare Regelungen, wann was geschehen muss, gibt es dabei nicht. Wann müssen Mitschüler oder Kollegen eines Infizierten in Quarantäne? Wann trifft es eine Klasse, eine Lerngruppe oder einen Jahrgang? Welche Kriterien sind dafür ausschlaggebend?  Das ist von Fall zu Fall verschieden – erklärt Astrid-Sabine Busse, die Vorsitzende des Interessenverbands Berliner Schulleitungen, gegenüber dem Sender rbb|24. „Man kann hier nicht alles über einen Kamm scheren. Vielmehr müssen die Schulleitungen gemeinsam mit der Schulaufsicht und dem jeweiligen Gesundheitsamt immer individuell die jeweilige Lage beurteilen. Und das ist mitunter sehr schwierig.“ Von etwaigen Richtwerten, ab welchem Infektionsausmaß Schulen komplett oder nur teilweise geschlossen werden müssten, sei ihr nichts bekannt.

Gesundheitsämter entscheiden bei Infektionen in Schulen sehr verschieden

Unklarheit herrscht auch in anderen Bundesländern. Die Schulleitungen müssten teils fragwürdige Vorgaben aus der Politik umsetzen und letztlich individuelle Lösungen finden, weil es an konkreten Regeln fehle, so kritisiert Harald Willert, Vorsitzender der Schulleitervereinigung NRW, gegenüber dem „Spiegel“. „Dazu kommt, dass den Schulleitungen das weitere Prozedere von den Gesundheitsämtern völlig aus der Hand genommen wird“, sagt Willert, „und diese Ämter entscheiden sehr verschieden – bei augenscheinlich gleicher Situation.“

Willert berichtet von einer Schule, bei der ein Schüler positiv auf Corona getestet worden war. Zwei Lehrkräfte hätten engeren Kontakt zu ihm gehabt. Zwei verschiedene Gesundheitsämter seien für sie zuständig gewesen. „Das eine hat einen Test angeordnet, das andere nicht.“ Willert könne mehrere solcher Beispiele aufzählen, so heißt es in den Bericht. „Solche Entscheidungen sind nicht nachvollziehbar“, kritisiert er, „und das sorgt für Verunsicherung“.

Zumal politisch Verantwortliche wie NRW-Schulministerin Gebauer keinen Zweifel daran lassen, was sie von Gesundheitsämtern und Schulleitungen erwarten. „Es kann nicht sein, dass die Entscheidungsträger vor Ort reflexhaft als erste und einzige Maßnahme immer sofort Kitas und Schulen schließen“, wenn es im Umfeld der Bildungseinrichungen Corona-Fälle gebe, so hatte sie bereits im Juni erklärt. „Da wünsche ich mir eine differenzierte Betrachtungsweise – und keinen Aktionismus zu Lasten unserer Kinder.“ News4teachers

Einen Eindruck vom Ausmaß der Welle nach den Sommerferien vermittelt eine Karte, auf der die Twitter-Initiative #BildungAberSicher von Infektionen betroffene Kitas und Schulen, über die in Medien berichtet wurde, markiert. Bundesweit waren es  am 20.8., 17 Uhr, 328, mittlerweile (23.8., 15 Uhr) sind es 402 – die meisten davon in Nordrhein-Westfalen.

Der Beitrag wird auch auf der Facebook-Seite von News4teachers diskutiert.

Schule in Corona-Zeiten: Bayern setzt auf Vorsicht – und einen klaren Plan. Das sollten sich die anderen Kultusminister zum Vorbild nehmen

 

Anzeige


91 KOMMENTARE

  1. Vielen Dank an News4Teachers, dass hier darüber berichtet wird. Das vermisst man bei Spiegel, Stern oder Focus. Aber warum?
    Die Menschen haben doch ein Recht darauf, zu erfahren, wie es mit den Infektionen läuft.

  2. Die Gesundheitsämter vor Ort entscheiden jeweils nach ihrem Ermessen. Da spielen weder Eltern mit Hysterieanfällen noch Schulleiter mit der Ruhe eines meditierenden Möches eine Rolle….. oder umgekehrt.

    Unter den Teppich kann man da auch wenig kehren, das juckt das örtliche Gesundheitsamt in keiner Weise.

    • Wo keine Testung, da keine Infektionen – ergo keine Fälle, keine Quarantäne, keine Info ans Gesundheitsamt…- für Frau G. ein gelungener Schulstart.

      • Es werden ja nicht alle, die in Quarantäne geschickt werden, auch getestet.
        Dadurch werden die offiziellen Infektionszahlen in Schulen niedrig gehalten und die „Bilanz“ geschönt…

  3. Alle Fälle werden neben den Gesundheitsämtern auch an auch den Bildungsbehörden direkt von den Schulen gemeldet. Also nicht die Komunen, sondern auch die Länder haben die Daten.

  4. In Bonn wurde eine Grundschullehrerin positiv getestet, aber außer ihr niemand in Quarantäne geschickt. Begründung des Gesundheitsamtes: sie hätte ja die ganze Zeit mit Maske unterrichtet.
    In meiner Klasse haben sich 2 Eltern an (verschiedene) Kinderärzte gewandt, weil ihre Kinder Erkältungssymptome hatten. Beide Ärzte haben schon am Telefon eine Testung abgelehnt, weil die Kinder sich insgesamt „fit“ gefühlt haben, da würde nicht getestet. Da fasst man sich nur noch an den Kopf! Die Schlussfolgerung kann nur sein, dass hier Schulen und KiTas tatsächlich auf Biegen und Brechen offen gehalten werden sollen.

  5. DAS WAR DOCH ABSEHBAR! ES WIRD EINFACH MIT ZWEIERLEI MASS GEMESSEN.WAHRSCHEINLICH VON OBEN HER GEFORDERT ANGEORDNET! WIE SOLL DENN SONST DER ANGEORDNETE SCHULBETRIEB DURCHGEZOGEN WERDEN, ALLES SO GEWOLLT,EINFACH AUGEN,OHREN ZU UND DEN VERSTAND AUSSCHALTEN UND DURCH. SCHULD SIND JA AUF JEDEN FALL DIE LEHRER, WELCHE DANN IRGEND ETWAS WIEDER EINMAL FALSCH GEMACHT HABEN ! NUR NICHT DEN FEHLER BEI SICH SELBER SUCHEN. WIE KÖNNEN DIESE MENSCHEN NOCH IN DEN SPIEGEL SCHAUEN OHNE DASS IHNEN IHR SCHLECHTES GEWISSEN ENTGEGENSCHAUT ,WIE NOCH SCHLAFEN OHNE ALBTRÄUME ZU HABEN. SIE HABEN ES ZU VERANTWORTEN, SIE DELEGIEREN ALLES NACH UNTEN UND WASCHEN DANN IHRE HÄNDE IN UNSCHULD. WAS SIE IN PAPIERFORM DURCHREICHEN IST SCHLECHT GEMACHT,DAS GELD NICHT WERT, AUF WAS ES GEDRUCKT WURDE. SCHADE,ICH HABE BISHER NOCH GROSSES VERTRAUEN IN UNSERE REGIERUNG GEHABT,DAS ÄNDERT SICH GERADE.ICH BIN ZUM SPIELBALL GEWORDEN,KANN NICHTS DAGEGEN MACHEN.FÜHLE MICH VERRATEN UND SCHUTZLOS,VERRATEN VON MEINEM DIENSTHERRN.

  6. Dieser weitere Versuch der „Volksverdummung“ ist einfach unerträglich!
    Somit wird jede Studie, wie sich Corona tatsächlich in den Schulen während des Regelbetriebs verbreitet, ad absurdum geführt.

  7. Bei uns gab es schon vor den Ferien einen Fall. Das Gesundheitsamt hat nur die Klassenlehrerin informiert (am Schluss, nicht als erstes) und nur die Kinder, die direkt neben dem erkrankten Kind saßen. Die Kollegin (multibel vorerkrankt ) blieb dann zu Hause. In der Klasse sprach es sich gerüchteweise rum. Daraufhin kamen nur noch wenige Kinder zur Schule. Auch die Vertretungslehrkraft wurde nicht informiert, sowie das gesamte Kollegium nicht. Vertrauen in die Informationspolitik habe ich nicht mehr. Ich denke viele Fälle werden verschwiegen. Bei unserem Kinderarzt (mein Sohn hustete) hieß es, alle Kinder mit Symptomen werden getestet. An anderer Stelle hieß es, das Kind werde nicht getestet. Mein Sohn ist Gott sei dank negativ. Aber wie wird es wohl in der Schule nach den Ferien sein? Ist die Krankheit wirklich ernst, dann müssten doch zügig alle Betroffenen informiert werden. Ist sie doch nicht so schlimm? Dann brauche ich auch nicht den ganzen Zirkus. Was soll das, dass Lehrer nicht über ein positiv getestetes Kind informiert werden??? Und das vom Gesundheitsamt…

  8. In unserer Region in Hessen gibt es mehrere Koronafälle in Schulen. Von der Presse wird nichts berichtet! Nur einige Leute werden in Quarentäne geschickt, aber ansonsten bleiben die Schulen wie gewohnt geöffnet. Die Lehrer werden in volle Klassenzimmer geschickt, wobei die Schüler keine Masken tragen und keine Abstand halten. Es ist kriminell.

    • Das ist ja interessant….ich will unbedingt wissen, wann und wo Fälle auftreten. Das ist keine private Geheimsache!!! Das geht alle an! Bitte öffentlich machen, wann immer so etwas vorkommt. Es können Menschen durch solches Vorgehen schwer zu Schaden kommen.

      • Es werden ja nicht alle, die in Quarantäne geschickt werden, auch getestet.
        Dadurch werden die offiziellen Infektionszahlen in Schulen niedrig gehalten und die „Bilanz“ geschönt…

  9. Durch die mangelnde Transparenz entsteht Unsicherheit und das gewonnene Vertrauen durch gute Hygiene-Konzepte schwindet.
    Es geht um die Gesundheit, das sollte das höchste Gut sein!
    Ich wünsche mir absolute Offenheit und Ehrlichkeit, damit ich entscheiden kann, ob ich meine Kinder(#Risikogruppe) zur Schule schicken kann, bitte!!!

    • Was denn für gute Hygienekonzepte?? 30 Personen ohne Abstand auf 50 qm und dann Augen zu und durch? Das ist kein Konzept, das ist bloßer Aktionismus!

    • @Backhaus
      Ich wünsche mir absolute Offenheit und Ehrlichkeit, damit ich entscheiden kann, ob ich meine Kinder(#Risikogruppe) zur Schule schicken kann, bitte!!!
      Nicht WÜNSCHEN – FORDERN!!!
      Wir alle haben ein Recht auf Leben und Unversehrtheit, das ist ein im Grundgesetz festgeschriebenes Gesetz!!!

  10. Unglaublich, was die sich leisten. Wollt ihr euch eigentlich alles gefallen lassen??? Irgendwann gibt es auch tote Lehrer, Eltern und vielleicht sogar Schüler – passt das dann immer noch? Die Maskenverfechter usw. brüllen herum wie Löwen, deshalb werden sie gehört. Wieso brüllen wir nicht mal? Es reicht schon aus, dass die Guten nichts tun, damit die Bösen gewinnen! Lasst die doch nicht mit euch spielen, Versuchskaninchen…

  11. Ich möchte mal sehn wie die mit eigenen Kinder es machen warum gibt es nichts zu hören das von denen mal infiziere gibt verstehe nicht mann soll sehr auf passen aber die kinder Schüler werden wie Versuchskaninchen behandelt schule ist sehr wichtig natürlich ist schule wichtig aber manches kann mann jeder Zeit nach hollen aber Gesundheit nicht wollen die ist denen der Absicht das sich Schüler anstecken und famielen mit glider manche famielen verstehe ich auch nicht so locker sind es wird gesagt das wir corona ernst nehmen sollen aber es wird nicht viel dafür gemacht jeden Tag steigt es an infenksion und ja Ampel grün was ich überhaupt nicht glaube wenn aber wenn die infenksion wegen den obersten ernster wird dann werden die die sein sein Platz weggenommen werden weil keiner mehr die wählen wird und keiner wird die dann in Ruhe lassen und zur Rechenschaft ziehen die sind die die dafür verantwortlich sind kein geld kein geld heißt es dann sollten die Deutschland nicht so voll machen die verteilen geld an die leben wie Pascha beckommen alles vom Sitzen aber die hir leben verbracht haben geackert haben und weiter hin arbeiten intresirt die nicht heißt aber kein Geld und aber dürfen leben riskieren es reicht die sollen vernünftige Lösung finden verheimlichen schulen die mit corona infiziert sind was ich selber erfahren habe meine kinder famile ist über alles wichtig will jeder darauf warten biss es ernsthaft wird keiner macht dafür was

    • Was will man denn machen? Es ist Schulpflicht. Kann teuer werden, einfach das Kind nicht hinzuschicken…. es ist zum schreien…. Kultusminister können uns zur Infektion zwingen!

      • Erst einmal ist es krank, Durchfall, beliebiger „normaler“ Infekt, das kann immer passieren. Dann wenn nachgefragt wird (wenn nachgefragt wird) sind Husten und Halsschmerzen aufgetreten und das Kind ist in freiwilliger Quarantäne für 14 Tage um sicherzugehen, damit man niemanden ansteckt. Einen Test muss man danach nicht machen, will ja eh keiner. Dann muss man wohl eine Woche zum Unterricht, oder 3 Tage, und wiederholt das Spiel.
        Unterstellen kann man viel, aber verurteilen kann man nicht.
        Man darf halt nicht behaupten, dass man sein Kind extra zuhause behält.
        Man muss immer die Meinung vertreten, das dies sehr aufwendig und stressig ist und dass man sich um die Fehlstunden sorgt und wie wichtig man es findet das es wieder am Unterricht teilnehmen kann, aber wenn es ihm nun mal nicht gut geht…
        Die Chancen stehen auch gut das es erst einmal niemanden interessiert.
        Bei uns funktioniert es. Es muss natürlich zuhause gelernt werden, damit die Prüfungen, an denen man natürlich in den „gesunden“ Phasen teilnimmt, auch funktionieren.
        Sofatutor, Lernattack und Infos aus der Schule/Mitschüler.
        Ist aber auch nichts für Jedermann, das ist klar.

      • Nein, können sie nicht. Wir lassen es mit uns machen. Warum sagen Lehrer nicht endlich wie es wirklich läuft. Lehrer sind die Lobby unsere Kinder. Was soll ihnen passieren wenn sie endlich den Mund aufmachen. Gar nichts !! Aber auch wir Eltern können handeln. Wir haben einen Rechtsanwalt eingeschaltet. Hat man eine Rechtschutzversicherung, übernimmt sie die Kosten. Das wir, zum Teil, unfähige Kultusministerin haben ist offensichtlich. Bei uns in NRW ist es Frau Gebauer. Die Möchtegern Politikerin bekommt nichts auf die Reihe. Frau Gebauer wird immer wieder von uns angeschrieben, ist bis jetzt aber zu feige sich bei uns zu melden. Unsere Lokalen Zeitungen werden von uns mit ins Boot genommen. Also man kann was tun, auch wenn es nicht sofort, von Erfolg gekrönt ist. Wir müssen mit unseren Anliegen auf die Straße gehen, und das Bundesweit.

        • @Andreas
          Das ist ja genau das Problem, dass man nicht die heimelige Nähe zu großen Menschenansammlungen bei Demos sucht, wenn man das Virus ernst nimmt. Man müsste eine Petition ins Leben rufen. Aber nur EINE. Und die muss zentral kommuniziert werden, damit das nicht verwässert wird.

        • Nein; lehrkräfte sind inkeinem Fall die Lobbyisten der Kinder. Entweder die Eltern haben einen „Arsch in der Hose“ oder eben nicht, aber dann bitte nicht feige hinter den Rücken der Lehrerkollegien verstecken. – Und oben drauf das Drängen der Lehrkräfte auf Einhaltung der Hygiene- und Arbeitsschutzbestimmungen bzw. die Klagen über die Nichteinhaltung seitens des Arbeitgebers als Jammerei abtun.

          • Ich muss mich nicht hinter irgendwelchen Lehren verstecken. Wer sich hier versteckt sind die Lehrer. Entweder hinter einem Pseudonym oder aus Angst vor ihrem Dienstherren. Ich als Vater kämpfe jeden Tag für die Gesundheit meines Kindes. Jeder Lehrer der morgens in die Schule geht und Kinder unterrichtet hat meinen größten Respekt. Fakt ist aber auch das Lehrer und Schüler jeden Tag einem einem Risiko ausgesetzt sind das man nicht kalkulieren kann. Deswegen brauchen alle Schüler die Stimme der Lehrer. Und glauben sie sicher das viele Eltern mehr Arsch in der Hose haben als so mancher Lehrer. Ach ja, sind die meisten Lehrer nicht auch Eltern….

  12. An unserer BBS gab es schon nach den Osterferien einen Verdachtsfall. Der Betrieb auch in der Klasse wurden aufrecht erhalten. Die SL hat wohl die Auskunft vom Gesundheitsamt erhalten: Alles i.O., da die getroffenen Maßnahmen: geteilte Gruppen und Abstand, ja ausreichend seien. Das Ergebnis war dann negativ, was denn ja alle Beteiligten in ihrem Handeln bestätigt hat. Wir starten ja nun diese Woche wieder in den Regelbetrieb. Mit ganz vielen neuen SuS und gleich erstmal mit ner Dienstbesprechung in geteilten Gruppen: ca. 70 pro Gruppe- erstmal alle Lehrer fröhlich durchmischen und dann auf die SuS los…. Hätte man sich echt schenken können…. Aber man muss ja die faulen Lehrer schon mal vor Ferienende ran holen…

    • Ist er wieder. Wir aktualisieren die Seite ständig, aber alle Beiträge bleiben stets zugänglich. Herzliche Grüße Die Redaktion

  13. Das ist doch eine Milchmädchen-Rechnung. Fakt ist je mehr KollegInnen ausfallen, desto mehr Unterricht fällt aus und wenn es in der Oberstufe so geschieht, dann sind garantiert auch infizierte SchülerInnen dabei. Also alles nur eine Frage der Zeit, bevor Schulen wieder geschlossen werden. Die Frage ist, wen die Politik da als Sündenbock der breiten Öffentlichkeit präsentieren will. Sich selbst wohl kaum…

  14. Wir andere schon so richtig schrieben, ist dies nicht mit Panik sondern differenziert zu betrachten. Unser Kreis und die Nachbarkreise sind infektionsfrei. Unsere Dorfgrundschulen sind hauptsächlich von Landwirtskindern bevölkert usw.

    Ich könnte gut verstehen, wenn Eltern, Schüler und Lehrer einfach nur sprachlos wären, würde man ihnen die Bude wieder zumachen.

    Die örtliche Grundschule hat übrigens soeben den Matheunterricht von 5 auf 6 Stunden erhöht, so groß sind leider bereits die Lücken aus fünf Monaten Wechsel- und Homeschooling.

    • Da wäre man in der Tat sprachlos – haben doch Leute wie Sie im Leserforum dieser Seite, aber auch Kultusminister wie Frau Gebauer oder der Hamburger Bildungssenator Ties Rabe immer wieder behauptet, Kinder seien gar nicht infektiös. Davon ist jetzt komischerweise gar keine Rede mehr…

      • Andere Länder, das RKI und auch die geringe Zahl der tatsächlich infizierten Schüler in den bereits geöffneten Schulen legen auch hier eine differenzierte Meinung nahe: Schule gehört in der Rangordnung gefährlicher Plätze, an denen Menschen aufeinandertreffen, ans untere Ende.

        Schüler brauchen indes ihre Mitschüler wie die Luft zum Atmen, ihre Lehrer als Vorbilder und die vielen weiteren guten Gründe, die für gemeinsamen Unterricht sprechen, nicht nur Erklärungen in Mathematik.

        Es ist fast schon Coronapartystimmung, so sehr warten die niedersächsische Schüler auf ihren Schulbeginn am Donnerstag, schreiben mir die alten Studienkollegen.

        Wer hätte im Leben gedacht, dass Schüler nicht den Ferinnanfang sondern den gemeinsamen Schulbeginn als freudiges Ereignis bewerten.

        • Wann kapieren sie endlich, dass das RKI lediglich Daten bis zum 11. August untersuchte, die Schulen also erst wenige Schultage nach den Sommerferien offen waren und die Daten wenig aussagekräftig sind?
          https://www.tagesschau.de/inland/rki-studie-ansteckungen-101.html

          Kinder haben sehr wohl eine hohe Virenlast:
          https://www.jpeds.com/article/S0022-3476(20)31023-4/fulltext

          In letzter Zeit ist der Anteil der Kinder unter den Covid-19-Patienten stark gestiegen.

          Bei der Aussage „es sei schon fast Coronapartystimmung, so sehr warten die niedersächsischen Schüler auf ihren Schulbeginn“ hatte ich wenigstens ein Grinsen im Gesicht:
          „2 x 3 macht 4. Widdewiddewitt und Drei macht Neune!! Ich mach‘ mir die Welt Widdewidde wie sie mir gefällt ….“

  15. An meiner Schule war auch ein bestätigter Fall. Die Schule hat schnell die Eltern informiert, nicht die Öffentlichkeit. Auch die Stadt hat es nicht bekannt gegeben. Man wollte es unter der Decke halten. Die Kontaktpersonen unter den Kolleginnen und Kollegen wurden sofort getestet und blieben bis zum Ergebnis zuhause. Glücklicherweise waren sie negativ.
    Aber was wäre gewesen, wenn noch jemand positiv gewesen wäre? Sowas kann ja noch in der nächsten Zeit passieren. Das wirft schon Fragen auf.

    Ganz schlimm finde ich allerdings das, was ich von einer Kollegin erfahren habe. Dort gab es zu Beginn der Pandemie bestätigte Fälle, und das dortige Kollegium wurde darüber gar nicht informiert. Ich hoffe, dass ein solches Fehlverhalten inzwischen nicht mehr vorkommt.

    • Die Persönlichkeitsrechte der Infizierten sind ebenfalls ein schützenswertes Recht gem. GG.
      Ob es zu einer weitreichenden Quarantäneanordnung oder sogar Testung kommt, entscheidet doch gar nicht die Schule oder der Schulträger, das fällt in den Zuständigkeitsbereich des zuständigen (Kreis-)Gesundheitamtes. Und deren Entscheidungen sind weder einheitlich noch nachvollziehbar oder transparent.

  16. Das Kinder nicht infektiös sind, ist glatt gelogen.
    Untersuchungen die das behaupten, wurden immer dann durchgeführt, als es keine Infektionen gab.
    Es gibt sie aber sehr wohl. Sobald es viele Infektionen in der Bevölkerung gibt, werden auch Kinder krank! Geht es so weiter, mit der Vertuschung, werden es alle erleben.
    Warum sollte das Coronavirus auch differenzieren? Es braucht einen Wirt!

  17. Unsere Schule verlangt, dass alles, was über einen reinen Schnupfen hinausgeht, vom Arzt abgeklärt wird.

    Wenn man dann aber wg. Schnupfen + Halsschmerzen beim Kinderarzt anruft, wird man von der Sprechstundenhilfe abgewimmelt. Das Kind wird weder in Augenschein genommen (bringt vermutl. auch nicht viel) und erst recht wird es nicht getestet. Man solle ein paar Tage zuhause beobachten, Nasentropfen könnten helfen, in der xy-Straße ist die Notfallambulanz falls es schlimmer wird…

    Als risikobehaftete Mutter komme ich mir von vorne bis hinten vera…t vor und sehe absolut nicht, wie ein Schulbesuch unter solchen Umständen, ohne Maske, dafür mit vielen und potentiell coronadurchseuchten Aerosolen auch nur ansatzweise sicher sein soll.

    Und wenn Kinder nur in einem Bruchteil der möglichen Fälle überhaupt getestet werden, ist es natürlich kein Wunder, dass es heißt, sie wären nicht betroffen.

    Der Gipfel ist, dass JEDER Reiserückkehrer (ob Risikogebiet oder nicht) einen Anspruch auf einen Test hat und wir Eltern noch nicht einmal das Recht haben, unsere Kinder vom Präsenzunterricht befreien zu lassen. Selbst dann nicht, wenn in der Region die Infektionszahlen hoch sind oder die Schule bereits betroffen ist!

  18. Hier wurde es jetzt mehrfach erklärt, aber einige hier brauchen anscheindend leider mehrfach die gleiche Information, bevor es auch bei ihnen angekommen ist. Daher noch einmal zum Mitschreiben:

    Es gibt kein Offenhalten-um-jeden-Preis von einzelnen Bundesländern, sondern nur das jeweils örtliche Gesundheitsamt mit seiner ganz individuellen, oft sogar verblüffenden Entscheidung.

    • Zum Mitschreiben? Wer sind Sie denn, dass es sich lohnen würde, Ihre quellenlosen Behauptungen mitzuschreiben – der Papst? Donald Trump? Oder ein Arzt, der wie ein Quacksalber Heilsversprechen bis hin zur angeblichen Immunität von Kindern seit Monaten auf dieser Seite öffentlich zu machen versucht – sogar mit wechselnden Alias-Namen, damit nicht deutlich wird, dass der Käse hier immer nur von einem kommt?

    • Soweit bekannt sind Gesundheitsämter dem Land zugeordnet und somit entscheidet doch die Landesregierung über die Vorgaben der Gesundheitsämter. Somit (ein Schelm wer dabei böses denkt) hat die Landespolitik (inklusive Bildungsminister) Einfluss auf den Umgang mit Fallzahlen und der Information der Öffentlichkeit….

  19. Soeben kommt noch mehr prominente Unterstützung dazu:

    Kinder haben ein ein Recht auf Bildung, deshalb sollten Kitas und Schulen in Zukunft so lange wie möglich offen bleiben, sagt Uwe Kamp, Sprecher des Kinderhilfswerks. Von den Kultusministerien fordert das Kinderhilfswerk, dass sie den Schulen und Kitas in Zukunft mehr Freiheiten geben sollten, eigene kreative Konzepte zu entwickelt, um auch in Zeiten von Corona Unterricht ermöglichen zu können.

    • Es ist aber schon angekommen, dass in Schule verschiedene Rechtssphären aufeinandertreffen????????
      Welcher Pädagoge möchte Schulen schließen? Keiner.
      Es gibt aber sicherlich Zeitpunkte, wo darüber ganz oder in Teilen gesprochen werden muss. Das Recht auf Bildung kann kein Kind beanspruchen, dass gestorben ist auch auch nicht von einer Lehrkraft, die gestorben ist.

    • Aber ein Recht auf körperliche Unversehrtheit und Überleben haben Kinder und ihre (teils schwer vorkerkrankten) Familienmitglieder nicht?

      Ich erwarte nicht mehr und nicht weniger als dass uns mitten in einer Pandemie erlaubt wird, unsere Kinder bis auf Weiteres selber zuhause zu beschulen. Das hat bei uns monatelang gut geklappt, da wir eine intelligente Familie mit Haus, Garten und allen IT-Möglichkeiten sind.

      Aber nein, unsere Kinder werden gezwungen, beim russischen Roulette der Schulöffnungen mitzumachen und es gibt tatsächlich Menschen, die es auch noch gut finden, dass Eltern ihre eigene Familie nicht schützen dürfen. Unfassbar!

      Ich kann (hier) gar nicht ausdrücken, wie sehr ich so eine menschenverachtende Haltung verachte!

    • Ja Kinder haben ein Recht auf Bildung aber auch ein Recht auf Gesundheit was wiegt da schwerer eine 1 in Mathe oder 1Kind im Krankenhaus.Schule zu und zumindest ein Elternteil muss zu Haus bleiben und das ist schlecht für die Wirtschaft und genau das ist der Grund weshalb hier unsere Kinder von den Politfürsten Alls Versuchskaninchen benutzt werden.

    • Kreative Lösungen erwarte ich im Fachbereich BK, bei Schulöffnungen während einer Pandemie erwarte ich Infektionsschutz und eine Grundrechtsabwägung. Jonas Kruse, das ist hier doch kein Basteltreff, wo wir uns ein Infektionsschutzkonzept von Laien „handstricken“ lassen.

  20. Die Perfidie in der Diskussion zeigt sich bereits darin, dass kein Kultusministerium zwischen Kindern und Jugendlichen/Erwachsenen, die eindeutig infektiös sein können, unterscheidet. Wer ungeschützten Regelunterricht auch in der Oberstufe und Berufsschule möchte, der stimmt einer Durchseuchung zu und es ist für Schüler und Lehrer gefährlich. Mit der Schulöffnung für alle Stufen werden gerade alle bisherigen Erfolge der Pandemiebekämpfung zunichte gemacht. Risikogruppen sind sich selbst überlassen. Was für ein Armutszeugnis!
    Statt sicheren Unterricht für Unter/Mittelstufe zu generieren, mit Abstand, Filtern und Masken, quetscht man krampfhaft alle Altersklassen in die Schulen.

  21. Auch uns wurde heute mitgeteilt, dass wir einen Verdachtsfall an der Schule haben. Die Mutter eines Schülers wurde positiv getestet, das Kind befindet sich in Quarantäne. Keinerlei Information, welche Klasse betroffen ist. Keine Maßnahmen, nichts. Stattdessen wird auf Verschwiegenheitspflicht hingewiesen und dass deswegen nur eine grobe Info gegeben werden dürfe, dass es einen Verdachtsfall gibt…
    Es läuft einfach alles so weiter.
    Mir kommt das alles wie ein ganz schlechter Scherz vor!

  22. @ Bernd

    Und hier mal wieder eine weitere von vielen Quellen, die die Theorie der Durchseuchung durch Schule stark bezweifelt und so rein gar nichts mit Deutschland zu tun hat.

    https://science.orf.at/stories/3201236/
    „Ich würde die Schulen offenhalten“

    „Kinder erkranken seltener an Covid-19 und sie sind auch weniger ansteckend als Erwachsene, sagt der US-amerikanische Mediziner William Raszka. Er empfiehlt: Jüngere Kinder sollten im Herbst in die Schule gehen – selbst dann, wenn es zu einer „zweiten Welle“ kommt.“

    • Schon dieser Verweis zeigt, auf welchem Niveau Sie hier argumentieren. Irgendein irgendwer, der irgendann irgendwas gesagt hat, was Ihnen in den Kram passt, in 5 Minuten ergoogelt – und das soll dann reichen, um eine seriöse und fundierte Diskussion um wissenschaftliche Erkenntnisse zu führen?

      Da reicht ein kurzer Blick auf die Seite des RKI, um Ihre Ergüsse als das zu entlarven, was sie sind: Fake-News-Müll (mal davon abgesehen, was es über Sie psychologisch aussagt, AvL, als Arzt hier mit diversen unterschiedlichen Alias-Namen aufzutreten).

      Dort heißt es schlicht: „Die Infektiosität im Kindesalter wurde bisher selten untersucht und kann daher nicht abschließend bewertet werden.“

      https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html

      • Ja, genau, es geht nur um Vermutungen, auch vom RKI kommen keine gesicherten Beweise. Das ist wie bei den Langzeitschäden, auch hier gibt es viele Studien. Sie geben hier oft Quellen an, die in der nächsten Woche verworfen ist, siehe die Südkorea Studie. Es wird einfach so sein, dass in Betrieben und Schulen Infektionen auftreten. Deutschland hat die Möglichkeit sich am gut funktionierenden System der baltischen Sraaten, an Sksndinavien, an der Schweiz, der Niederlande usw zu orientieren, oder die Bildungspflicht auszusetzen. In diesen Ländern wurde vielerorts das Beamtentum abgeschafft. Zur Zeit finden in Skandinavien Schullandheimaufenthalte statt. Deutschland präsentiert sich hier als Bildungsentwicklungsland.

    • „Die SLV NRW beklagt, dass sich die oberste Schulbehörde der eigenen Verantwortlichkeit entledige und die gesamte Verantwortung an Gesundheitsämter, Schulträger und Schulleitungen übergebe.“

      Und schon ist die Theorie von der großen Verschwörung durch diese Schulleiter widerlegt. Da gibt es nichts von „oben“ und gerade das wird beklagt.

      Eben noch fragte Bernd nach Belegen und Beweisen, da hat er sie.

      • Was soll das beweisen: Dass Kinder nicht infektiös sind?

        Oder dass die Kultusminister verantwortlich handeln, weil sie keine nachvollziehbaren Direktiven an Gesundheitsämter und Schulleitungen herausgeben, die sie belasten könnten? Das steht ja schon oben im Text. Gangsterbosse schreiben übrigens auch keine Erlasse…

  23. Es beweist eine simple Tatsache:

    1. Es gibt kein „Offenhalten-von-Oben-um-jeden-Preis“…..so wie dieses Diskussionsthema nahelegt. Es gibt nur kleine Entscheidungen der Schulen und Gesundheitsämter vor Ort.

    2. „Am Stichtag 19. August 2020 gäbe es in NRW 306 bestätigte Fälle bei Schülerinnen und Schülern.“

    Bei 2.5000.000 NRW-Schülern kommen neutrale Personen zu dem Schluss, dass wir uns im Promillebereich bewegen, nicht im Spreaderbereich. Und das RKI ordnet dabei noch ca. 40% Reiserückkehrern zu und sieht generell die Familie als Ansteckungsort Nr. 1, die Schule am unteren Ende.

    Angesichts dieser beiden Tatsachen bleibe ich mehr als gelassen.

    • Es beweist vor allem, dass Sie die Dimension des Problems nicht verstehen. Aber damit befinden Sie sich ja in guter Gesellschaft…

  24. Was ich wirklich vermisse ist eine Bericht erstattung vom Homeschooling der Risikogruppen. Ich habe noch nicht einen Artikel darüber gesehen. Äußerst merkwürdig alles läuft so super.

  25. Jonas Kruse,
    lesen Sie doch erst einmal neue wissenschaftliche Studien zum Thema Kinder und Virus, lesen Sie sich etwas zum Thema Aerosole ein und dann erklären Sie bitte noch von welcher Verschwörung Sie faseln. Ich hielt Schulleiter nie für Komplizen der Kultusministerien. Schulleiter sind ein meist funktionierendes Rädchen im Getriebe, die aber langsam ahnen, dass man sie verantwortlich machen wird, sollte sich ein Schüler oder eine Lehrkraft infizieren.
    Ich könnte bei diesem nicht vorhandenen Infektionsschutz keine Nacht mehr schlafen. Was glauben Sie, warum Risikogruppen in Konzernen immer noch im Home Office sind? Keiner möchte diese Verantwortung tragen. Im schlimmsten Fall ist man für den Tod oder die schwere Krankheit von Menschen verantwortlich. Wer Risikogruppen oder Angehörige in den ungeschützten Schulalltag schickt, bewegt sich mMn an einer harten Grenze.
    Lassen Sie nur ein Kind oder Jugendlichen schwer erkranken, dann wird für diesen Schulleiter die Hölle losbrechen.
    Deshalb ist dieser Brandbrief der Schulleiter dringend notwendig.

    • 100%, kann Ihnen nur volle Punktzahl geben. Aufstehen, losziehen und sich zur Wehr setzen! Es reicht aus, wenn das Gute nichts tut, damit das Böse gewinnt. Löwen, brüllt!

  26. Für heute 17 Links im Internet zu Schul- und Kitainfektionen ( Corona)
    gefunden, wobei nicht jeder Link auf NUR eine Infektion bzw. Klassen-, Jahrgangs- oder Schulschließung hinweist, sondern meist auf mehrere…In den letzten Tagen fand ich im Schnitt meistens ca.
    22 Links täglich zu dieser Thematik.
    Die Vielzahl hierzu in den Monaten Juni und Juli habe ich schon in den Kommentaren zu anderen news4teachers-Berichten angemerkt.
    Mein Eindruck: Es geht doch schon mächtig durch die Decke!!!
    Leider nur festzustellen, wenn man im Internet sucht bzw. meldet meist nur die jeweilige Lokalpresse die Fälle in ihrem Kreis…
    (Bald steigt NS ins Geschehen ein…)
    Die Informationspolitik zu diesem Thema ist einfach unterirdisch!!!!!

  27. Rennachim 24. August 8:20 Uhr
    Lieber Rennachim, ich würde Ihnen ja gerne sämtliche Links seit Juni zusenden, doch ich befürchte, dass dann Ihr PC/Smartphone aufgrund der hohen Anzahl durchschmort…:(

  28. Wenn man bei dieser Coronapandemie eines gelernt hat, dann das: Abwägen heißt leider, leider das Gebot der Stunde. Aus epidemiologischer Sicht wäre ein Schul-Lockdown bis Dezember vermutlich sehr gut und sehr sicher. Aus sozialer Perspektive wäre es ganz sicher eine Katastrophe.
    Spricht man mit Schulleitungen und LehrerInnen, sagen die fast unisono: „Viele Kinder erreichen wir mit Homeschooling überhaupt nicht.“ Wer von den über 11.000.000 Schülern seit März ohne Unterstützung, Tablet und Internetzugang zu Hause saß, der steht mit jeder Woche Schulschließung oder hybrider Halbbeschulung tiefer im Abseits der ohnehin nicht-existenten Chancengleichheit. Der vermisst zudem eine wichtige Sozialisationsgruppe, Lehrervorbilder und seine Arbeitsgemeinschaften etc. 50% Lernzeit und 50% Ertrag wurden offiziell gemessen, mehr nicht.

    Von mir aus kann hier weiter geschimpft werden, dass vertuscht würde, um Schulen offen zu halten und dass sich auch Kinder in der Schule infizieren können – ok …. laut RKI weniger in der Schule als in deren Familie, bei Reisen oder Feiern, aber sei es drum.

    Bernd schalmeit hier immer wieder was von neuen, bahnbrechenden Erkenntnissen und dass wir da etwas nachlesen könnten.

    ICH BIN JA SCHON SO GESPANNT DRAUF!

    • Niemand will einen Schullockdown bis Dezember – das denken Sie sich aus. Es geht um einen intelligenten Gesundheitsschutz, der Schulschließungen möglichst verhindert. Den gibt es derzeit leider nicht, weil die Kultusminister gegen den Rat der Fachwissenschaften (wozu Ärzteclowns wie Sie nicht gehören) darauf setzen, dass Kinder nicht infektiös sind.

  29. @xy, Sie reden als ob sich jeden Tag massenhaft Personen infizieren. Doch diese Infizierung liegt im Promillebereich. Die Todesrate steigt nicht, die Hospitalisierung der Covid Fälle sinkt täglich. Studien über Langzeiterkrankungen tauchen immer wieder auf und verschwinden wieder. Übrigens gibt es bei ganz vielen Krankheiten Langzeitfolgen, genauso wie bei Therapien oder Impfungen. Und ich empfinde die Diskussion über die Viruslast sinnlos, sollen die Kinder und Jugendlichen nicht mehr am täglichen Leben teilnehmen?

  30. Lieber Jonas Kruse, kaum tauchen Sie auf, haben Avl, Sabine Szidkowski, Gerhard Schroettke, Ignaz Wrobel und viele andere ihrer Parallelpersönlichkeiten offenbar Urlaub.

    Was auch immer Sie antreibt als investigativer Arzt, engagierte Mutter oder Lehrer zu argumentieren, es läßt tief blicken…
    Sie verbringen offenbar sehr viel Zeit damit in diesem Forum geschwurbelten Unsinn zu verbreiten… und freuen sich dann, wenn Sie die Teilnehmer verärgern.
    Welcher Art auch ihre persönlichen Probleme sind, sie bringen die Entwicklung der Diskussion dadurch ungewollt letzlich schneller auf den Kern… und helfen den Irrsinn, der uns als neue Normalität verkauft werden soll aufzudecken.
    Da dies ja nicht ihr erklärtes Ziel ist, jedoch ihr Geschreibsel dahin wirkt, kann ich ihnen nur für ihre kranken Posts danken.

  31. Jonas Kruse,
    niemand möchte eine Schulschließung bis 2021.
    Das würde Eltern ins Chaos stürzen und für Kinder bis ca.12 Jahre ist es nicht praktikabel.
    Aber es gibt Millionen Schüler, die alt genug sind, im Fernunterricht zu lernen.
    Ich sehe keinen Grund diese Schülergruppen, die teilweise bis zu 30 Jahre alt sind (berufliche Schulen) in einen Dauerpräsenzunterricht zu zwingen. Infektionen, die in Betriebe getragen werden, in Arztpraxen und so weiter.
    Das System Schule könnte entzerrt werden, wenn die älteren Schüler im Fernunterricht sind, an vielen Schulen wäre damit Platz genug für kleine Gruppen. Alle Lehrer, denen das Risiko in Präsenz zu hoch ist, übernehmen die Fernbeschulung und die in Präsenz bekommen gute Schutzausrüstung, einen Bonus und weniger Unterricht die folgenden Jahre. Damit könnten sicher auch viele Eltern zufrieden leben.
    Und alles ist besser als das Chaos, das es im Moment gibt.
    Die OnOff Schließungen führen zu weniger Unterricht, Chaos und Angst bei den Beteiligten.
    Wenn es so beibehalten wird, sollte man sich nicht wundern, wenn die Absicht Durchseuchung über Schulen unterstellt wird.
    Noch kann man es ändern.

  32. Lina K.,
    ich kann Ihre Sichtweise verstehen. Niemand möchte Kindern und Jugendlichen Bildung verwehren. Selbst in Schweden war man vorsichtiger als jetzt in Deutschland. Die gesamte Oberstufe war im Fernunterricht.
    Die Infektionen verbreiten sich im Moment sehr stark in der jüngeren Bevölkerung, es wird dann zum großen Problem, wenn die Infektionen in Risikogruppen getragen werden. Diese Wahrscheinlichkeit können Sie doch nicht ignorieren?
    Und meine Position ist klar. Dieser unkoordinierte schutzlose Präsenzunterricht für alle Altersstufen gefährdet die Risikogruppen unter Schülern, Eltern, Angehörigen und Lehrern.
    Es muss andere Lösungen geben!

    • Das trauige an der Ausbreitung unter der jungen Bevölkerung ist aber, dass das aktuell nicht so sehr im Kontext zur Schule steht, sondern im Freizeitverhalten. Vermutlich wird sich daran nichts änderen, weil sich die Jugend dieses „Freiheiten“ irgendwann nicht mehr nehmen lässt und sich zu Recht auch vernachlässigt fühlt. (In ein paar Jahren werden wir dann zu hören bekommen, erst hat ihr unser Klima versaut, und dann die Freiheiten der Jugend)
      Und ich möchte auch nicht in den Entscheidungsgremien sitzen, weil das Thema bezüglich der Langzeitfolgen so komplex ist.
      Ich habe heute ein intressantes Statement gelesen: Gesundheitliche und wirtschaftliche Interessen, darf man nicht als Gegensatz sehen, sondern sie bedingen sich gegenseitig.
      Es gibt auch schon wissenschaftliche Modelle, die untersuchen, welchen Einfluss die Wirtschaft auf die allgemeine Lebenszeiterwartung hat. Und da ist man schnell in der Abwägung zwischen, was kosten die Coronamaßnahmen an Lebenszeit. Erinnert an das alte Sprichtwort. Wir haben die Wahl zwischen Pest und Cholera. Also irgendwie wird irgendwann in der ein oder anderen Art jeder betroffen sein, man wird es langfristig sehen.
      Ist halt auch wie in den ganzen Ethikstudien, die in einem anderen Kontext stehen: Welche Entscheidungen muss ich treffen, wohlwissentlich, dass ich einen Personenkreis schädige. Aber eine Entscheidung muss ich treffen, und mit der muß man dann leben. Auch wenn sie sich im Nachhinein ggf. Als falsch erwiesen hat.
      Vielleicht kommt es ja doch zu der abschwächenden Mutation (und hoffentlich nicht zu einer agressiveren Mutation). In jedem Fall werden die Auswirkungen und Folgen des Virus, die Wissenschaftler noch lange beschäftigen, es wird eine Vielzahl von Studien, Doktorarbeiten und Masterarbeiten geben, die auch hier unterschiedliche Meinungen abbilden, und jeder sich das raussucht, das am Besten zu seiner eigenen Meinung passt.

      • hf, richtig, es ist keine einfache Wahl. Aber die Gesundheit und Unversehrtheit aller Beteiligten muss Vorrang haben. Die Wirtschaft wird auch leiden, wenn die Menschen sich infizieren und erkranken. Denn ich glaube nicht, dass die deutschen Infizierten weniger erkranken als in anderen Ländern. Das ganze Vorgehen im Schulbereich erinnert an Kinder, die sich die Augen zuhalten. Ich würde es ja sogar noch akzeptieren, wenn man ehrlich wäre und sagen würde, dass die Schulen auf den Druck der Wirtschaftsverbände geöffnet wurden und es mit Bildung nichts zu tun hat, denn sonst hätte man für Sicherheit gesorgt und massiv Geld investiert. Es ist ein Feldversuch auf dem Rücken der Schüler und Beschäftigten. Und Schönrederei bringt keinem etwas.

  33. https://www.wz. de/nrw/corona-nrw-schulleiter-warnen-vor-oeffnung-der-schulen
    Wie sich die Zeiten ändern – oder auch nicht…
    Bereits zu Beginn der Pandemie fühlten sich die SchulleiterInnen (zu Recht!!!) von den KM im Stich gelassen. Jetzt ist es wieder – oder immer noch – genauso. Keine Unterstützung oder belastbare Konzepte, aber wenn etwas schief läuft, sollen die LuL, bzw. die SchulleiterInnen die Schuld und die Verantwortung tragen.

  34. Intressant ist in dem Artikel auch, dass die Maßnahme 3 Monate nach Öffnung des Schulen erfolgt ist, nachdem die Infektionen der letzten beiden Wochen sich verschärft haben.
    Man sollte sich jetzt nicht nur auf die Schulschließung konzentrieren. Anscheindend hat es ja zwei Monate gut funktioniert. Wie kann ich ein „Frühwarnsystem“ installieren, um ggf. rechtzeitig zu reagieren.
    Die Gesundheit und Unversehrtheit aller Beteiligten muss Vorrang haben. Richtig. Bitte aber dabei auch Bedenken, dass sich diese beiden Begriffe nicht nur auf Corona beziehen.
    Es gibt sicherlich auch noch andere Auswirkungen (z.B,.psychische Schäden) aufgrund der Maßnahmen, die wir jetzt sicherlich nocht nicht abwägen können.
    Eine 100% Sicherheit wird es und hat es auch nie gegeben. Die Folgen, werden wir in ein paar Jahren sehen. Und die Bewertungen was richtig oder falsch war, werden auch dann unterschiedlich ausfallen.
    Somit bleibt nur die Hoffnung, dass die Entscheidungen, die getroffen werden, den Schaden insgesammt für die Allgemeinheit zu gering wie möglich gehalten wird. Ein Nullsummenspiel wird es leider aber defintiv nicht.

  35. Wenn es bei uns drei Monate mir ruckelndem Regelbetrieb gibt und dann erst wieder Hybrid, wäre ja schon einiges erreicht. Die neuen Klassenlehrer hätten zumindest eine Beziehung zu ihren Schülerinnen und Schülern aufgebaut, kennen im Kern ihre Probleme, Stärken und Schwächen und könnten dann auch über die DSL-Leitungen besser unf gezielter helfen. Ach, das wäre wirklich prima!

  36. Interessant ist vor allem auch, dass es sehr viel strengere Bestimmungen bei der Schulöffnung gab als aktuell in Deutschland.
    https://www.dw.com/de/s%C3%BCdkorea-schulalltag-im-corona-musterland/a-54296535

    Dennoch kam es zu neuen Clustern und die Südkoreaner haben schnell reagiert.
    In Deutschland wird man sehen, wie es ausgeht. Es könnte glimpflich ausgehen, wenn die Oberstufe und beruflichen Schulen im Fernunterricht blieben.
    Dazu müssten aber die Kultusministerien aktiv werden und sich flexibel zeigen.
    Diese Lösung scheint mir für Wirtschaft und Gesundheit die beste Lösung zu sein. Eine Gesamtschulschließung würde die Gesellschaft zerreißen.

  37. Ich kann nur wiederholen, dass es in anderen Ländern wie Skandinavien, Niederlande, Schweiz, Österreich etc sehr gut klappt. Wie ich es täglich vor Augen habe, geht hier sogar Schullandheim, Ausflüge und Zeltlager. Es gibt steigende positive Tests, weniger Kranke, sinkende Hospitalisierungen, die Todesrate steigt nicht. Schauen Sie ins Worldometer oder RKI, das verhält sich in ganz Europa so. Andere Länder können anscheinend Schule ohne Maske und Abstand, aber das sind Länder die uns was das Bildungsniveau, Digitalisierung längst überholt haben.

  38. So, von 35 Kollegen sieben erkrankt, davon drei seit Tagen in einer Art Quarantäne, da hier noch kein Ergebnis vorhanden ist.
    Keine Klasse ist frei von Krankmeldungen, teilweise ist nur die Hälfte da.
    Alle möglichen Stunden werden natürlich vertreten. Feste Lerngruppen Fehlanzeige.
    Schulstart geglückt, oder?
    Yvonne, ich lade Sie herzlich ein zu einer Reise in die Realität.

  39. RKI:

    Von den insgesamt 55.141 festgestellten Infektionen, die mindestens einem Ausbruchsgeschehen zugeordnet werden konnten, entfielen …

    … 30.905 auf Wohnstätten (56,0 Prozent),
    … 6.393 auf medizinische Behandlungseinrichtungen (11,6 Prozent),
    … 5.824 auf den Arbeitsplatz (10,6 Prozent),
    … 2.280 auf Betreuungseinrichtungen und Seniorentagesstätten (4,1 Prozent),
    … 1.953 auf Freizeitaktivitäten (3,5 Prozent),
    … 662 auf Hotels und Kreuzfahrtschiffe (1,2 Prozent)
    … 371 auf Kitas, Schulen und Hochschulen (0,7 Prozent),
    … 293 auf Restaurants (0,5 Prozent) sowie
    … 90 auf Verkehrsmittel (0,2 Prozent).

    • Schauen Sie mal auf das Datum! Der Bericht ist vom 21.8.2020, da waren Ferien, bzw. die allerersten Schulen max. 1 Woche geöffnet!
      Das ist wieder mal eine Aussage, die Null Aussagewrt bezgl. Schulen hat!!!!

        • Max. 2 Wochen, die Infektion fiel damit in die Ferien. Mitte März wurden alle Schulen dicht gemacht, danach keine vollen Klassen mehr.
          Ihre Argumentation ist nicht zu retten….

        • Ganze zwei Wochen und nur für die Grundschüler. Der größte Teil der Schülerschaft wurde in Kleingruppen und Homeschooling unterrichtet. Mit den dazugehörigen Mindestabstand.
          Traue nie einer Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast. Und ein Vergleich vor und nach den Ferien ist zumindest in NRW nicht möglich, da die Rahmenbedingungen andere sind.

  40. Coronaschulen/Kitas NACH Sommerferien. Monat August
    https://goo.gl/maps/HmNebpvFn8hf2c3Q8

    Dies sind nur Fälle aus der Presse. Ich kann 10 Schulen in Hessen nennen mit Verdachtsfällen. Keine offizielle Meldung nach zwei Wochen nun positive Tests an besagten Schulen. Kleine Meldung auf der HP. Lehrer nicht informiert. Nur einzelne in Quarantäne dabei bestand definitiv Kontakt im Klassenraum, Bus und draussen zu anderen Kohorten. Lehrkräfte mit Erstkontakt stehen weiter im Lehrerzimmer. Die Situation ist untragbar. Wenn erst alle Fenster zu sind wird es alle erwischen.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here