Angebot kostenloser Corona-Tests für Lehrer wird verlängert

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WIESBADEN. Das Angebot kostenloser Corona-Tests für hessische Lehrer wird verlängert. Das Land habe sich mit der Kassenärztlichen Vereinigung und einem Frankfurter Labor geeinigt, die Tests wie bisher bis 15. November fortzusetzen, teilte das Kultusministerium der dpa in Wiesbaden mit. Einen Anspruch haben alle Mitarbeiter an Schulen oder der Jugendhilfe, die regelmäßig Kontakt zu Schülerinnen und Schülern haben. Sie können sich alle 14 Tage testen lassen.

Lehrer dürfen sich auch nach den Ferien gratis testen lassen – in Hessen jedenfalls. Foto: fernando zhiminaicela / Pixabay (P. L.)

Das freiwillige Angebot war zunächst bis zu den Herbstferien begrenzt gewesen. Es greift, wenn keine konkreten Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus vorliegen.

Zum Schulstart nach den Herbstferien am 19. Oktober gilt in Hessens Schulen zudem ein aktualisierter Hygieneplan. Er sieht unter anderem detailliertere Angaben zu Hygiene, Alltagsmasken und Mindestabstand vor, wie aus einem Schreiben des Kultusministeriums an die Schulleiter hervorgeht.

Der Plan gibt unter anderem vor, auf eine intensive Lüftung der Räume zu achten. Alle 20 Minuten sei eine Stoßlüftung beziehungsweise Querlüftung durch vollständig geöffnete Fenster über die Dauer von drei bis fünf Minuten vorzunehmen, heißt es. dpa

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3 KOMMENTARE

  1. Sehr gut! *Daumen hoch*
    In NRW verzichtet man leider darauf.
    Besser wäre natürlich, der Arbeits- und Infektionsschutz würde wie überall sonst in der Arbeitswelt auch für die Schulen gelten. Aber wenn schon das nicht, dann bitte alle zwei Wochen ein kostenloser Test als kleines Frühwarnsystem.

    Was den erwähnten „erweiterten Hygieneplan“ angeht: Das bloße Vorhandensein eines solchen Plans reicht leider nicht aus, er muss tatsächlich auch umgesetzt werden. In Dortmund waren die Schulen letzte Woche vorübergehend geschlossen, weil nicht gereinigt und desinfiziert wurde. Das ist prima! Ich wünschte, das würde überall so konsequent umgesetzt. Ist aber leider an vielen Schulen eine andere Realität, Hygiene nicht anders als vor Corona.

  2. Wie sieht’s aus bei Busfahrer/innen und Begleiter/innen für Kinder in Förderschulen?
    Die meisten sind Rentner/innen und übernehmen die Kinder als erste vor und nach dem Unterricht. Sie haben Kinder aller Altersklassen für einige Stunden im Bus. Müßte man sie nicht auch testen, wie die Lehrer/innen?

  3. Tja, Daumen hoch … Grau ist die Theorie! Ich habe vor 6 Wochen einen Termin bekommen, danach war nichts mehr zu machen! Von wegen, „alle zwei Wochen“!

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