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Philologenverband rät Lehrern und Schülern: „Dick anziehen!“ – Decken und Schals gehören jetzt zur Grundausstattung im Unterricht

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BERLIN. Der Deutsche Philologenverband hält das Lüften von Klassenzimmern auch im Herbst und Winter für das «A und O». «Für die kalten Monate werden jetzt Pullover, Schals und Decken zur Grundausstattung der Schülerinnen und Schüler gehören», sagte Verbandschefin Susanne Lin-Klitzing der «Bild»-Zeitung. Lehrer und Schüler müssten auf das Zwiebelprinzip setzen und sollten «sich so dick anziehen und dann eventuell nach und nach ausziehen» können.

Mehrere Schichten Kleidung sind gefordert: Die Klassenräume sollen alle 20 Minuten für drei bis fünf Minuten stoßgelüftet werden – auch im Winter. Foto: Shutterstock

Den Kultusministern warf Lin-Klitzing vor, zu spät mit den Planungen für die kalten Monate begonnen zu haben. «Sonst hätten die Schulen beispielsweise auch Plexiglasscheiben zwischen den Schülern aufstellen können.» Zuletzt hatte die KMK den flächendeckenden Einsatz von Luftfiltern in Klassenräumen abgelehnt und zur Begründung das Ergebnis einer Expertenanhörung falsch dargestellt (News4teachers berichtete ausführlich – hier geht es zu dem Beitrag). Stattdessen soll nun ein neues „Lüftungskonzept“ herausgegeben werden, das weit offene Fenster im Klassenraum alle 20 Minuten für drei bis fünf Minuten vorschreibt.

Lehrerverbands-Präsident Heinz-Peter Meidinger forderte unterdessen ein bundesweites Corona-Schulampel-System. Die in einigen Bundesländern geltende Regelung, ab 50 Neuinfektionen pro Woche pro 100.000 Einwohner auch im Klassenzimmer für ältere Schüler die Maskenpflicht vorzuschreiben, halte er für richtig. «Es ist allerdings traurig, dass sich manche Bundesländer so einem Corona-Schulampel-System weiter entziehen. Das heißt, sie weigern sich, die Hygieneschutzmaßnahmen an Schulen automatisch an das Infektionsgeschehen zu koppeln», sagte er der «Passauer Neuen Presse».

Kultusminister brüskieren die Kanzlerin mit ihrer Schulpolitik

Hintergrund: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte die Kultusminister darauf gedrängt, einen Vier-Stufen-Plan für die Schulen einzuführen, der Schutzmaßnahmen, je nach Infektionsgeschehen, regelt. Die KMK kam dem mit einem neuen Infektionsschutz- und Hygieneplan nach – allerdings nur widerwillig: Auf Schwellenwerte wurde dabei verzichtet, sodass weiterhin die Krisen-Politik für die Schulen keine Transparenz erkennen lässt. Zum anderen ist die Vorgabe der KMK nur unverbindlich: Die Länder können diese annehmen. Oder eben nicht. Nur wenige Kultusministerien haben den Vier-Stufen-Plan seitdem übernommen. (News4teachers berichtete über den Affront – hier.)

Zudem warnte Meidinger davor, dass sich die Schulen zu Corona-Hotspots entwickeln könnten. Corona-Infektionen würden jetzt auch von Schulen und Schülern ausgehen. «Die von manchen Politikern ständig wiederholte Behauptung, man brauche sich wegen des Infektionsgeschehens an Schulen keine Sorgen zu machen und die bislang wenigen Infektionen würden hauptsächlich von außen in die Schulen getragen, lässt sich aktuell nicht mehr aufrechterhalten», sagte Meidinger. Es gebe jetzt eine Reihe von Fällen in Deutschland, wo nicht nur Infektionen innerhalb der Schulen wahrscheinlich seien, sondern wo tatsächlich das Infektionsgeschehen sogar von Schulen und Schülern ausgehe.

RKI-Chef Wieler hat eingeräumt, dass es Ausbrüche an Schulen gibt

Hintergrund: Regierende Politiker, quer durch alle Parteien, haben vor den Sommerferien die These vertreten, dass Kinder weniger infektiös seien als Erwachsene – und damit die weiten Schulöffnungen begründet: „Zwischen eins und zehn ist kaum ein Ansteckungsrisiko vorhanden“ (NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer, FDP), „Kinder infizieren sich deutlich seltener mit dem Virus als Erwachsene“ (Hessens Kultusminister Alexander Lorz, CDU), „Kinder werden anscheinend nicht nur seltener krank, sondern sind wohl auch seltener infiziert als Erwachsene“ (Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann, Grüne). Der Hamburger Bildungssenator Ties Rabe (SPD) hat sogar erklärt, dass die Schulschließungen ab März eigentlich gar nicht notwendig gewesen seien – und dass man in Zukunft wohl anders entscheiden werde.

Mittlerweile hat RKI-Präsident Lothar Wieder eingeräumt, dass es Ausbrüche an Schulen gibt (News4teachers berichtete auch darüber groß – hier). News4teachers / mit Material der dpa

Der Beitrag wird auch auf der Facebook-Seite von News4teachers diskutiert.

Offene Fenster reichen: KMK hält trotz Kritik an ihrem „Lüftungskonzept“ fest – Wissenschaftler raten zu Luftfiltern

75 COMMENTS

  1. Die sollen mal lieber den Schulleitungen raten, die Schule zu schließen, wenn die Minimaltemperatur nach Arbeitsschutzrichtlinie unterschritten wird. Wieso immer beugen? Zwei Wochen alle Schulen zu, alle würden bei den KMs Druck machen und keiner müsste frieren, weil auf einmal Geld da wäre.

  2. Auch das „Lüftungskonzept“ sieht sehr unverbindlich aus. Es stehen da keine konkreten Zeiten, sondern vage Angaben drin, was natürlich dazu führen wird, dass unabhängig von den Bedingungen eher die untere Grenze genutzt wird. Weiterhin wird in keiner Weise definiert, welche Fensterfläche mindestens geöffnet werden muss und es gibt auch keine Konsequenzen für LuL und Schulleitungen, wenn die Fenster dann bei Regen und Schnee doch zubleiben. Dass das jetzt schon passiert, sieht man ja an den Kommentaren hier im Forum, in denen auch von Klassenräumen berichtet wird, in denen nur ein Fenster aufgeht. Das würde selbst dann nicht reichen, wenn man es permanent offen lässt.

    Von daher ist dies also vollkommen ungeeignet für den angestrebten Zweck und verschiebt wieder einmal die Verantwortung zu den LuL.

    • Wieso verdammt nochmal lassen die Verbände ihre Leute dermaßen im Stich?
      Unfassbar!
      Ihr solltet euch für bessere Arbeitsschutz Massnahmen einsetzen. Stattdessen werden diese unwürdigen Zustände in Schulen auch noch durch solche Stellungnahmen zementiert.
      Bin mittlerweile sowasvon @:-3*7″(5

  3. Ist das Satire? Zwiebellook und Decken? Ist das ein Verband, der Lehrer vertritt? Oder der Karnevalsverband? Unfassbar! Hätten die Lehrerverbände in Union Alarm geschlagen, öffentlich und laut, dann müssten Schüler und Lehrer jetzt nicht ohne Infektionsschutz in den Schulen bibbern.

  4. Lall, Schwall Wasserfall! Diese Verbände erreichen nichts. Sie fordern immer weniger, wenn sie etwas fordern, merkt man, dass sie vor den Ministerien zusammenzucken.
    Ich fühle mich vom Herrn Lauterbach besser vertreten als von Meidinger & Co.

    Von den Ministerien werden die Gerwerkschafzen und Verbände konsequent ignoriert. Was machen die Verbände? Nichts, außer neue Forderungen stellen, wobei die vorherigen Forderungen schon auf taube Ohren gestoßen sind.

  5. Philologenverband rät Lehrern und Schülern: „Dick anziehen!“ – Decken und Schals gehören jetzt zur Grundausstattung im Unterricht

    Das kann ich einfach nicht nachvollziehen :
    Warum raten die Lehrer-, Schüler -, Schulleiter– und Elternverbände auch noch dazu, die schwachsinnigen „Konzepte“ der Schul- und Bildungsminister durch angepasstes Verhalten zu unterstützen und umzusetzen?!
    Stattdessen sollte es von diesen „Meinungsvertretern“ der Lehrer, Schüler, Schulleiter und Eltern Beschwerden und Klagen vor den Gerichten hageln. Hinzu müssen eine Flut von Strafanzeigen gegen diese ignoranten „Dienstherren“ von allen Betroffenen kommen.
    Es kann doch nicht sein, dass hier, im anonymen Raum, jeder und jede sich über unsere Damen und Herren PolitikerInnen aufregt, aber niemand unternimmt etwas dagegen!
    Wenn schon die von uns gewählten PolitikerInnen nicht in unserem Sinne handeln, sollten es doch zumindest die – ebenso gewählten- VertreterInnen der o. g. Verbände tun! Aber da ich gestern das Interview mit Herr Meidinger auf Phoenix verfolgt und mich bereits dabei gefragt habe, warum er nicht endlich „Tacheless“ redet und die Missstände in den deutschen Schulen (in jeder Hinsicht) anprangert, wundert es mich nicht, heute hier zu lesen, dass einem anderen Verband nichts besseres einfällt, als zu Schals und Decken im Unterricht als Grundausstattung zu raten…

  6. So ist kein Unterricht mehr möglich. Sollen die Kultusminister 1 Woche mal so ihre Sitzungen machen ist unverantwortlich bis die ersten Kinder an Lungenentzündung sterben. Was wir nicht hoffen, so bestimmen fremde Personen über unsere Kinder. Schlimmer wie im Mittelalter.

  7. Also, uns wurde letzte Woche mitgeteilt, dass der komplette Jahrgang Anfang Dezember ins Kino gehen soll, kleinere Bauart. Dabei haben wir bald die 50 pro 100.000 erreicht. Glaubt ihr, dass die Lehrer, die so was aushecken gut lüften? Und die Nachmittagsbetreuung veranstaltet Kinderdisco.
    Übrigens treffen gerade ALLE, die ich kenne, dumme Entscheidungen. Direkt aus der Schule zu Oma und Opa hatten wir hier mehrmals.

    • Warum auch nicht zu Oma und Opa? Die Lehrer, die die Kinder den ganzen Tag unterrichten sind teilweise genauso alt wie dir Grosseltern. Alter allein gilt nicht mehr als Risikofaktor, zumindest nicht bei Lehrern.

    • Klar ich kenne viele Großeltern, die ihre Enkel betreuen. Das sind durchaus mündige Bürger, die ihre individuellen Entscheidungen treffen. Das ist zu respektieren.

    • Minna,
      in solchen Fällen direkter Hinweis an die Schulleitung, dass bei Infektion Anzeige erfolgen wird. Das scheint der einzige Weg zu sein, um Vernunft zu erzwingen.

  8. Die Heizungen in den meisten maroden Schulen funktionierten schon vor den Coronazeiten schlecht, so dass Temperaturen von 17 Grad keine Seltenheit sind.
    Vielleicht sollte nun alle zwanzig Minuten ein entsprechendes Fitnessprogramn abgehalten werden, da die Schüler sich eh kaum noch bewegen. So kann man Corona und Bewegungsmangel gleichzeitig bekämpfen.
    Man kann den Irrsinn nur noch mit Ironie ertragen.

  9. Ich frage mich ja mittlerweile wie in den Schulen die letzten 10 Jahre überhaupt gelüftet wurde. Stosslüftung zwischen den Stunden sollte ja eigentlich zum Standard geworden sein. Dass es jetzt auch Zwischenlüftungen gibt ist natürlich wegen den Temperaturen nicht gerade Spitzenklasse, das finde ich auch. Aber dass es vorher total Vernachlässigt wurde geht mir nicht in den Kopf, gerade weil es auch in den Jahren zuvor entscheidend geholfen hätte die Viruskonzentration in den Klassen zu reduzieren. Jetzt wundert mich auch nichts mehr, dass vorher schon alles was mit Schule zu tun hatte krank wurde. Auch die vielgepriesenen Schimmelschäden an den Schulen lassen sich dadurch erklären. Das geht ja schon Richtung Sachbeschädigung. Da würde ich als Schulträger auch nicht sanieren, weil spätestens nach 3 Jahren der Schimmel wieder spriesst. Einfach so lüften wie zuhause, dann gibt es auch keinen Schimmel mehr.

    • „Auch die vielgepriesenen Schimmelschäden an den Schulen lassen sich dadurch erklären.“

      Mit Sicherheit nicht! An den Schulen liegt es immer am Baukörper, genauer gesagt an der Taupunktunterschreitung an kalten Oberflächen, der eben nicht saniert wurde. Lassen Sie sich am besten von einem Gebäudeenergieberater beraten.

    • Wo es möglich ist, wird auch gelüftet. Wenn die Fenster verriegelt sind, kann man nicht lüften.

      Bei uns war bzw. ist das größte Problem, dass man als Lehrer (normal angezogen) in ein suptropischgefühltes Klassenzimmer kommt, in dem Schüler mit T-Shirt aber auch mit Winterjacke sitzen und wenn man die Fenster aufmacht (ja wir können sie aufmachen), dass Geschrei nach spätestens zwei Minuten riesig ist.

      Zur Zeit ist es ja noch irgendwie machbar, wobei wir jetzt in der Früh halt schon in den Gefrierbereich kommen und im Winter schon froh sind, wenn es ein nur ein paar Grad über Null hat. Und bei sich zu Hause reißt man sicherlich nicht alle 45 Minuten das Fenster auf und lüfet dann anständig durch. Dass macht man halt max. 2-3 mal am Tag.

      Wie soll das denn funktioneren, wenn die Außentemperatur bei -5° liegt. Mir fehlt oben in der Empfehlung nur noch, Ausschank von Kinderpunsch und heißen Tee, in der Oberstufe darf es dann auch noch ein Glühwein sein, wobei Alkohol ist ja verboten, also doch nur Kinderpunsch für alle.

      Und die chemischen Heizkissen.

  10. Das sind Zustände wie im Mittelalter,nur weil sich geweigert wird Lüftungen in den Schulen einzubauen.Das kann doch nicht sein, dass der Bürger zwar Steuern zu zahlen hat,aber danach kein Mitspracherecht mehr hat,wofür das Geld dann eingesetzt wird.Kinder und Lehrer sollen jetzt mit dicke Jacke und Wolldecke unterrichtet werden ? Politiker kotzen einen nur noch an.

  11. Ach du Schreck, schon wieder ein ganz schlauer.
    Die dummen faulen Lehrer.
    Was haben die Lehrer ihnen getan sie armer Mann. Waren Sie auch hochbegabt und mann hat ihr Talent verkannt?
    Für die Begriffsstutzigen hier ein Selbstversuch.
    Heizung nicht höher als Stufe II drehen. Wärmer wird es in der Schule auch nicht. Die Heizung hat ja 50 Jahre auf dem Buckel!
    Warten bis etwa 5 °C Außentemperatur.
    Start der Simulation: Regenpause. Ein paar Kinder gehen trotzdem raus (meine sind 20 und rauchen). Also mindestens zwei mal raus und nach dem Rechten schauen.
    Also alle Kleider gleichmäßig befeuchten.
    Dann mit Pausen von 20 Minuten 4 x 5 Minuten in den Durchzug stellen.
    Kleider nach 90 Minuten nochmals anfeuchten!
    Das ganze 4 x also insgesamt 4 x 90 Minuten.
    Macht 3 x nasse Kleider und 16 mal Lüften.
    Viel Spaß bei Erkenntnisgewinn.
    Sie können ihre Erkenntnisse beim anschließenden Krankenschein ja in Ruhe bei einem heißen Tee überdenken.
    Ganz realistisch ist es nicht. Sonst müssten sie sich in der zeit noch etwa 20 x von fremden Personen anhusten lassen.
    Wenn sie sich damit nicht anfreunden können, bewerben sich sich einfach im Ministerium oder beim Schulamt des Kreises. Die sitzen warm und trocken. Für Leute mit großspurigen Ideen und ohne Ahnung ist da immer ein Plätzchen frei.

  12. Wieso gibt der DPhV den Schülern Ratschäge, sind dei jetzt nicht mehr Vertretung der Lehrkräfte mit Ratszulage?

    Um die SuS können sich doch besser die Landeselternschaften und die Landesschülervetretungen zuständigkeitshalber kümmern.

  13. Wurde nur einmal dumm und faul erwähnt?
    Das was ich angemerkt habe, sind ganz einfache und grundlegende Fakten der Bauphysik, was mit dem Taupunkt passiert brauche ich ja sicher nicht beschreiben. An diesen Fakten ist nunmal nichts zu Rütteln. Daraus folgt es muss an anderen Stellschrauben gedreht werden und das sind nunmal die „Bewohner“ der Schule. Genau wie im Wohnhaus, wenn die Bewohner nicht lüften können, dürfen oder wollen, dann müssen sie ihre Gewohnheiten umstellen oder sich mit Schimmel arangieren. Das ist nunmal so und lässt sich nicht ändern, war auch schon vor Corona der Fall. Und stellen sie sich mal schön ihre Luftfilter vor, die 10 Stunden am Tag die feuchte Luft durch den Filter blässt, der Filter wird nach 2 Tagen die Farbe wechseln und dann Sporen von Schimmelpilzen umherblasen. Dieser Tag wird auch kommen, denn bei allen Neuanschaffungen wird in Schulen die Wartung und Pflege vernachlässigt. Bei nur ca. 50 Luftfiltern an einer Schule wären ca. 20 Stück am Tag fällig zur Reinigung und Wartung. Ich hoffe das wird bei der Bestellung auch bedacht und der, der am lautesten danach gerufen hat übernimmt diese Aufgabe. Einfach vorher mal einen Raumklimatechniker fragen was man am Besten tun soll.

    • „ Einfach vorher mal einen Raumklimatechniker fragen was man am Besten tun soll.“

      Mach ich doch gerne.
      Sie brauchen eine zentrale RLT Anlage die alle Klassenräume versorgt. Für jeden Klassenraum Zu- und Abluft ohne Umluftanteil mit Befeuchter, die Luftwechselzahl sollte optimal bei 5 1/h liegen. Die Klassenräume sollten im Unterdruckbereich gefahren werden.

    • Die meisten Klassenräume lassen sich definitiv mit den lediglich kippbaren Fenstern – wenn überhaupt öffenbar – oder Lamellenfenstern bei Belegung mit um die 28 SuS während des gesamten Tages nicht ausreichend Lüften. Nach der letzten Unterrichtsstunde im Klassenraum müssen die Fenster ohnehin verschlossen werden, da die Hausmeister aus Zeitgründen bei der täglichen Schulschließung nicht auch noch alle Fenster schließen können.
      Den Bauphysikern hier folgendes zur Kenntnis, die gesamten Stahlbetonskelette, die in den 70ern errichtet worden sind bei einem Heizölpreis, den sich heute keiner mehr vorstellen kann, waren undicht bis zum äußersten. Die mussten überhaupt nicht gelüftet werden, weil es an allen Ecken durch die Ritzen pfiff. Die jetzige Problematik ist Folge des Konjunkturpaketes II, die mit Vollwärmeschutz und neuen Fenstern einherging. Ein Weiteres tun dann die Vorschriften der DGUV, die das Abstürzen aus großer Höhe aus geöffneten Fenstern verhindern sollen. Folglich ist kein Fenster zum Stoßlüften komplett zu öffnen. Die jetzige Regelung hat dazu geführt, dass die Hausmeister die Fenster wieder entriegeln mussten, so sie nicht zugeschraubt waren, und dass die Lehrkräfte die SuS auch in den Wechselpausen beaufsichtigen müssen, da die Aufsichtspflicht ja außer in der GOSt fortwährend besteht, solange die SuS in der Schule sind.

  14. Man könnte diesen Sketch noch weiter schreiben: Alle Elternhäuser sind aufgefordert, ihren Kindern Heizöfchen und -lüfter sowie die dementsprechenden Verteilersteckdosen mitzugeben. Schwierig wird es, wenn – wie bei uns – einige Steckdosen nicht freigegeben sind, weil sie den Sicherheitsstandards nicht entsprechen. In der ersten Klasse mussten wir noch Kohlen für den Kachelofen im Klassenzimmer mitbringen. Da werde ich fast sentimental…

    • Vielleicht ein langer Wollrock fürs Fräulein Lehrerin und ein Stövchen darunter?

      Solange es keinen anderen Schutz gibt, halte ich Lüften und warme Kleidung für angemessen.

      Wer das nicht will, soll einen anderen Vorschlag machen, wie man während der Pandemie bei steigenden Infektionszahlen angemessenen Unterricht MIT Schutz realisieren kann.

      • Welche Raumtemperatur angemessen ist, gibt der Arbeitsschutz ja vor.
        Wenn der AG die Arbeitskleidung stellt, dann kann auch im Kühlhaus unterrichtet werden.

      • Wenn die Wollrock-Stövchen-Variante der Brandschutzverordnung entspricht – sehr gerne! Her damit. Auch ein Grog ist gerne gesehen 😉

        Meine Güte, muss man Ironie in einem solchen Forum noch ausdrücklich markieren? Dann, lieber Palim: Das war Ironie! Mittlerweile bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass Humor und ein wenig mehr Mal-locker-durch-die-Hose/den-Wollrock-Atmen für mich eine gangbare Strategie ist.

    • Ja, warum nicht? Früher mussten die Angestellten im Büro auch ihre eigenen Briketts zum Heizen mitbringen … *zwinker*

    • Dann wird es da nicht nach Vorschrift bzw. Hygiene Verordnung gemacht.
      Ist wie bei vielen Dingen. So lange alles gut geht, kommt man damit durch.
      Wenn es zu einem Corona Ausbruch kommt, ist das Ministerium mit den Lehrern richtig froh.
      Die Schuldigen sind schnell gefunden. Am Hygienekonzept hat es nicht gelegen.
      Alles wunderbar.

  15. ich dachte so spontan an die Feldküche mit heißer Suppe und Tee für zwischen durch. Würde mir gefallen:)

  16. Das End vom Lied ist halt, dass das mit dem Lüften im Winter keiner macht.
    Ich geb ehrlich zu, dass ich da in der laufenden Unterrichtsstunde nicht dran denke. In den Pausen dann halt, aber auch nicht, wenns gerade stürmt und reinregnet.
    Es wäre halt kein Hygienekonzept, wenn man reinschreibt: Macht einfach nichts in den Schulenm hauptsache es kostet kein Geld. Stattdessen einfach unpraktikable Vorgaben veröffentlichen, die nicht konsequent umgesetzt werden oder umgesetzt werden können.

    • Ich werde das Amt „Lüftungsbeauftragte/r“ einführen. Das Kind rüste ich mit einer Eieruhr aus.
      Die Kinder und ich haben vor den Herbstferien schon oft gefroren. Wie es im Winter werden soll, ist mir schleierhaft. Man kann sich warm arbeiten, aber nicht warm lernen.

      • Bei uns gibt es das. Meine Tochter ist da gnadenlos und lüftet mehrmals in der Stunde. Hat sich extra ans Fenster gesetzt. Traurig ist es trotzdem, dass das so gehandhabt werden muss.

  17. Ich lüfte immer noch die ganze Zeit und finde es nicht kalt (und ich bin kein „Heißblüter“, sondern normalerweise eher eine Frostbeule). Ich kleide mich tatsächlich nach dem „Zwiebelprinzip“ und habe noch dazu immer eine dicke Strickjacke dabei, das reicht völlig aus. Meine „Draußen-Jacke“ habe ich vorsichtshalber, aber bisher umsonst mit ins Klassenzimmer geschleppt. Wenn es draußen 15 Grad hat, ziehe ich ja auch nicht so viel an, daher sollte man ein paar Grad weniger in den Räumen mit entsprechender Kleidung kompensieren können (zugegeben, bei Minusgraden wird das wohl schwerer werden, aber die letzten Winter waren sehr mild). Was ist außerdem die Alternative? Es wird viel gemeckert und kritisiert, Aerosolfilter werden wohl einfach nicht kommen, weil zu teuer und zu aufwändig… Es bleibt nur das Lüften, selbst wenn wir die Klassen wieder teilen sollten, muss immer noch gelüftet werden. Heute habe ich Schüler/innen mit einer 3/4 – Hose, mit brauchfreiem Pulli oder weit an den Knien aufgerissenen Jeans gesehen. Solange Coolness vor Praktikabilität bei den Klamotten überwiegt, braucht man sich nicht beschweren!

    Ich bin froh, dass bei uns die Fenster weit aufgehen, die Türen außen und die Fenster in den Gängen z.T. offen stehen, damit das Schulhaus durchlüftet wird und Lüften wird einfach mein Credo sein dieses Schuljahr… eine andere Chance haben wir nicht. Wenn man sich richtig kleidet (notfalls auch mit Decken „eindeckt“), sollte das gehen!

    • Ich gehöre eher zur Fraktion „Fenster auf“, weil mir grundsätzlich im Unterricht eher zu warm ist. In den letzten 2 Wochen allerdings habe ich nur noch mit zusätzlicher Jacke unterrichtet (meine Kinder waren echt irritiert, dass es selbst Lehrern zu kalt sein kann), da es im Klassenraum trotz Heizung nur noch 17 Grad waren. Ich habe dann meiner SL erklärt, dass meine Fenster geschlossen bleiben, bis die Raumtemperatur über den vorgeschriebenen 19 Grad liegt. Was mich echt stresst, ist, dass es quer durchs ganze Schulhaus zieht und man gar keine Chance hat, sich irgendwo wieder aufzuwärmen. Die Lehrertoilette war echt ein begehrter Ort, hat zwar keine Heizung, aber auch kein Fenster – endlich mal kein Durchzug…

      • Was hat die SL dazu gesagt?

        Eigentlich wäre die einzig zulässige Konsequenz bei wegen zu tiefer Temperaturen nicht durchführbarer Lüftung der sofortige Abbruch des Unterrichts infolge ungeeigneter Räumlichkeiten.

        Das Lüften ist der einzige Schutz, den es noch gibt! Wenn es zu kalt wird, darf nicht auf diesen Schutz verzichtet werden, sondern es muss auf die Fortsetzung des Unterrichts verzichtet werden.

        • Nach Absprache mit der Gemeinde wurde vom bisherigen „die ganze Zeit Fenster auf“ zu „spätestens alle 20 Minuten“ gewechselt. Das bringt uns jetzt immerhin meist 20 Grad…

  18. Ich habe das hier schon oft gesagt:
    Schüler, Eltern und auch Lehrer müssen sich eben wehren (ja auch die Beamten).

    Die Presse müsste mobilisiert werden…

    Aber ich sehe keinen…

    • Das erlaubt das Beamtenrecht nicht. Aber es wäre toll wenn alle Beamten bzw. Angestellten sich beim Personalrat und dem Direktor beschweren, dass gegen den Arbeitsschutz verstoßen wird und auf dessen Einhaltung treffen. Wenn der Direktor zu nichts mehr kommt, vor lauter Beschwerden, dann wird sich was ändern. Achja man kann auch auf die Einhaltung des Arbeitsschutzes klagen

  19. SW,
    wie im vorletzten Beitrag unschwer zu erkennen, akzeptieren Lehrer und Eltern inakzeptable Zustände ohne Gegenwehr. Ich frage mich, ob das schon Masochismus ist. Dazu noch Lehrerverbände, die so zahm sind, dass ich nicht weiß, wofür man GEW und Philologenverband als Lehrer brauchen könnte.
    Die Kultusminister haben die Lehrerschaft richtig eingeschätzt. Kritiklose Akzeptanz. Es ist mir bewusst, dass streiken nicht erlaubt ist, aber Lehrerverbände und massiver Protest aus Lehrerschaft und Schulleitungen hätte sicher Wirkung gezeigt. Gab es diesen Protest?
    Meine Hoffnung liegt nur noch bei den Eltern und Schülern. In Polen streiken bereits die Schüler. Sie haben Angst um ihre Angehörigen.

  20. Für mich scheint hier ganz klar eine Linie verfolgt zu werden, wenn durch das ständige kalte Lüften Kinder erkältet sind, lassen sich Covid19 Infektionen und Symptome bei Schülern bzw. Kindern und Jugendlichen gut vertuschen!? Wenn dann Kinder krank geworden sind, kann man sagen, das ist wohl der kalten Jahreszeit und dem Lüften in der Schule geschuldet und sie hätten sich nur erkältet, so bleiben Schulen auf und es gibt keine Covidfälle an den Schulen.
    Die KMs fühlen sich dann in Ihrem Schwurbel bestätigt “ es gibt keine Ansteckungen in den Schulen, Kinder sind nicht die treibende Kraft, etc „, wie auch Herr Spahn uns weismachen möchte , obwohl allein im Oktober der bisher 12 Tage hatte, davon 4 Tage Wochenende, nicht zu vergessen Herbstferien in einigen Bundesländern, mittlerweile fast 1000 Schulen von Infektionen betroffen sind. Allein gut 2000 im September. Deutschland hat sich wohl für den schwedischen Weg entschieden, mit Durchseuchung der Bevölkerung über Schulen, ohne Angst vor Verlusten. Man hört es immer öfter aus den Mündern vieler Politiker, wir müssen „alles andere“ einschränken um Schulen, Kitas und die Wirtschaft am laufen zu halten. Mit sinnlosen paradoxen Maßnahmen wie Lüften und Laptops soll ein gefährliches Virus bekämpft werden. Es ist lächerlich und traurig zu gleich, zu sehen wie Bürgern in solchen Zeiten offen ins Gesicht gelogen wird. Schulen sind treibende Kräfte der Pandemie, wie schon in vielen Ländern auffällig nachgewiesen, aber wieder einmal ist das Käseglocken-Deutschland eine Ausnahme, wer soll das bitte noch glauben? Zuletzt konnte man lesen, dass sich Politiker erneut Immunität zu gesprochen haben, um nicht verantwortlich für ihre Entscheidungen während der Pandemie gemacht zu werden!? Auch Streeck einer der Schulöffnungspromoter geniesst ähnliches. So ist es kein Wunder, dass hier skrupellos entschieden werden kann und wird! Es bleibt einem nichts übrig, als Selbstschutz für die Familie und einen selbst!

  21. Auch in den „seriösen“ (Mainstream-)Medien tut sich etwas.

    So langsam setzt sich die Erkenntnis durch, dass es SO wohl nicht die cleverste und zweckdienliche Lösung sein kann …

    https://www.zdf.de/nachrichten/panorama/coronavirus-winter-schulen-lueften-100.html

    „Lüften im Corona-Winter – Mit Mütze und Schal im Klassenzimmer
    Datum:
    12.10.2020 19:16 Uhr
    Im Winter wird wegen Corona ein kalter Wind durch viele Schulen wehen. Für den Infektionsschutz soll oft gelüftet werden. Mützen und Handschuhe werden damit zur Grundausstattung.

    Schüler und Lehrer müssen sich nach den Herbstferien warm anziehen. Um Ansteckungen mit Corona in der Schule zu vermeiden, soll regelmäßig in relativ kurzen Abständen gelüftet werden. Im Sommer war das kein Problem. Aber bei sinkenden Temperaturen wird das zunehmend unangenehm.

    Mehrere Schichten übereinander: Das Zwiebelprinzip soll helfen
    Lehrervertreter und Bildungspolitiker rufen deshalb zum Anziehen nach dem „Zwiebelprinzip“ auf. Auch die Vorsitzende des Deutschen Philologenverbands, Susanne Lin-Klitzing, ruft wärmende Kleidung und Decken zum nötigen Standard in Klassenzimmern aus.“
    … usw usw.

  22. Ich erzähle ich euch die Folgen dieses Konzepts. Nämlich dass iunsere Kinder andere Erkrankungen bringen werden aus der Schule : Blase, Nieren, Ohren und Ko! In den Klassenräumen jetzt schon kalt – was soll denn im Winter sein?! Mein Sohn ist letzte Woche ausgefallen komplett wegen der beidseitiger Mittelohrentzündung, Fieber fast 40 infolge und Antibiotika. Jemand, der diese unsinnige Regelung ausgedacht hat, soll bitte selbst wie eine Zwiebel im Unterricht mehrere Stunden sitzen und seinen eigenen Atbeitsplatz ständig stoßluften.

  23. Hat sich schonmal jemand Gedanken gemacht, wie die Kleinen mit dicken Handschuhen und bibbernd vor Kälte in der Lage sein sollen, ihren Bleistift zu halten und den Füller-Führerschein zu machen?

    Was für ein ethisch nicht zu fassender Schwachsinn auf dem Rücken von Kindern und Lehrern!

    • Die Umsetzung wird aber erst erfolgen, wenn die Wirtschaftsverbände zugestimmt haben.
      Die verlängerung der Weihnachtsferien wird also dann umgesetzt, wenn der wissenschaftliche Nachweis erbracht worden ist, dass die Erde doch eine Scheibe ist.

    • Da wird schon mal was in Aussicht gestellt– damit das Volk sich beruhigt in seine Sessel zurück lehnt– erstmal bis zu den Weihnachtsferien hin kommen– schön frieren bis dahin, vielleicht verlängern wir dann ja eure Weihnachtsferien– und können uns dann von den kältebedingten Erkrankungen angemessen erholen. Beschissener wäre ja, wenn alle krank geschrieben wären und die 2 übrig gebliebenen Lehrkräfte verzweifelt versuchen Aufgaben zu verteilen und ordnungsgemäß zu Lüften. Dann würde wohl auffallen, dass das Konzept gescheitert wäre…

  24. Das ist doch auch nur Aktionismus. Da müssten die Ferien ja von jetzt bis Ostern verlängert werden, damit es draussen wieder warm genug ist. Ausserdem, was macht man mit langen Weihnachtsferien? Man macht langen Urlaub in einem warmen Risikogrbiet.

  25. Viel sinnvoller als eine Verlängerung der Weihnachtsferien wäre doch eine von Drosten empfohlene „Vorquarantäne“ zu Weihnachten.
    BE BB HH HE MV RH SL ST haben am 18.12. Ihren letzten Schultag. Da wäre es möglich.
    BW BY HB NI NW SN TH haben erst am 22. 12. ihren letzten Schultag vor den Weihnachtsferien!!!!!!!! Und 2 Tage später mit Oma und Opa Weihnachten feiern?????

    • Ich komme aus Niedersachsen und habe mit einer Kollegin eine Wette laufen, dass unsere Staatskanzlei den Montag und den Dienstag (21. und 22.12.) drangeben wird. We shall see.

  26. Langsam aber sicher rotten wir uns selbst aus. Andere Kulturen und Spezies haben das bereits geschafft….
    Hüllen wir unsere Kinder in Decken, vielleicht dringt das Virus ja nicht durch….
    Geben wir einfach auf. Die Politik interessiert nicht was wir hier diskutieren!

    • Kopf hoch! Noch leben wir bedauernswerten, armen Opfer von bösen Viren und Politikern.
      Vielleicht sind unsere Klagelieder nur noch nicht drastisch und laut genug.

  27. Die Politik wird sich erst dafür interessieren, wenn Firmen und Betriebe protestieren. In Bayern ist der Mittelstand das tragende Element. Durch die Berufsschulen werden Infektionen in Betriebe getragen. Die Stimmung kann man in vielen kleineren Betrieben nur noch mit wütend und fassungslos beschreiben. Deren Enkel und Kinder gehen auf Regelschulen. Die Kinder der Konzernmanager nicht. Die sind im englischen Internat mit geringer Klassengröße und strengsten Vorsichtsmaßnahmen. Durch diese erratische und gefährliche Schulpolitik für den Pöbel gefährdet Bayern das Rückgrat der Wirtschaft, die mittelständischen Betriebe.
    Oberstufe und berufliche Schulen in den Fernunterricht. Wie es andere Länder auch gemacht haben.

  28. @xy
    @Luk 13. Oktober 2020 um 09:35
    @ alle

    Genau.
    Dann sollten wir uns selber in Bewegung setzen, damit die Betriebstemperatur steigt:

    https://www.news4teachers.de/2020/10/umweltbundesamt-stellt-leitfaden-vor-der-lehrern-das-lueften-erklaert/
    Pit 2020 13. Oktober 2020 um 12:51

    @alle

    Ja genau.

    Wir Lehrer sind doch gar nicht so faul???
    So langsam nimmt die Sache Fahrt auf …

    Und weil wir uns so lange gefragt haben wo die kritischen Medien/Journalisten sind (Herr Priboschek und sein Team ausgenommen, vielen Dank für Ihre Arbeit!), habe ich mir mal erlaubt, die Sache auch etwas anzukurbeln.

    Auch Lehrer kennen Elternteile in ihrem privaten Umfeld.
    TIPP:
    Diese Elternteile sind prima Multiplikatoren!!!

    Also liebe Lehrer-KollegInnen und besorgte Elternteile und liebe sonstige Mit-Staunende:
    Ab ans Telefon, den Link zu dieser Seite und diesem Artikel weiterleiten.

    Heut mach ich mir kein Abendbrot – heut mach ich mir Gedanken!

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