Offenbar weitere Corona-Ausbrüche: Zwei Grundschulen komplett unter Quarantäne

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LÜNEBURG. In weiteren Grundschulen in Niedersachsen hat es Infektionen mit dem Coronavirus gegeben. Wie der Landkreis Lüneburg am Mittwoch mitteilte, werden die Grundschulen Barendorf und Wendisch Evern komplett unter Quarantäne gestellt. In Barendorf war bereits seit Freitag der erste Jahrgang betroffen. Schon am Montag waren in Niedersachsen vier Grundschulen sowie eine Grund- und Hauptschule wegen Infektionsfällen geschlossen worden.

Die zweite Corona-Welle rauscht mit Macht durchs Land. Foto: Shutterstock

Der Landkreis Hameln-Pyrmont teilte am Dienstagabend mit, dass für die Grundschule Tündern ab diesem Mittwoch das Szenario B gelte. Bei diesem Wechselmodell werden die Klassen geteilt und abwechselnd in der Schule und zu Hause unterrichtet. Vorgesehen ist das Szenario B in Regionen ab 100 Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen, wenn an der jeweiligen Schule außerdem von den Behörden eine Infektionsschutzmaßnahme wie Quarantäne etwa für eine Klasse verordnet wurde. dpa

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5 KOMMENTARE

  1. „Schulen laut Bildungsministerin Martin kein Hotspot
    Alarmierende Zahlen machen in MV die Runde. Fast ein Sechstel der Schulen seien von Corona bedingten Quarantäne-Maßnahmen betroffen, hieß es. Doch die Ministerin hatte eine Erklärung parat.“

    https://www.nordkurier.de/mecklenburg-vorpommern/schulen-laut-bildungsministerin-martin-kein-hotspot-0441270711.html

    Überall das gleiche Schönreden der Rolle von Schulen und Kitas im Infektionsgeschehen.

  2. Immerhin ist dort das Wechselszenario nicht nur erlaubt, sondern wird sogar gefordert. In NRW hingegen wird es gezielt verboten.

  3. „+++ 13:34 Studie: Kita-Kinder haben nur geringes Infektionsrisiko +++
    Das Ansteckungsrisiko in Kitas scheint einer neuen Studie zufolge nicht sehr groß zu sein. Von mehr als 800 untersuchten Kita-Kindern in Hessen habe sich in zwölf Wochen kein einziges mit dem Coronavirus infiziert, berichtete die Wochenzeitung „Die Zeit“ über eine Untersuchung eines Teams um die Frankfurter Virologin Sandra Ciesek. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich Kinder ansteckten, „scheint also extrem gering zu sein“, sagte Ciesek der Zeitung. Die Forscher untersuchten ab Mitte Juni zwölf Wochen lang die Abstriche von 825 Kindern und 372 Mitarbeiterinnen an Kindertagesstätten. Positiv getestet wurden in dieser Zeit zwei Erzieherinnen, aber keine Kinder.“

    https://www.n-tv.de/panorama/14-54-Neuinfektionen-auf-Rekordwert-in-Osterreich-und-Schweiz–article21626512.html

    Wieder so eine Studie aus der Zeit, in der es insgesamt wenig Infektionen gab (Mitte Juni bis Mitte September). Ist doch mit der Lage jetzt überhaupt nicht vergleichbar. Es häufen sich zunehmend mit dem allgemeinen Infektionsgeschehen auch die Infektionen in Kitas, z.B.

    https://www.morgenpost.de/berlin/article230710456/Coronafaelle-nehmen-auch-in-Kitas-zu.html

  4. Sicher wird auch diese Studie wieder dazu dienen, quasi uneingeschränkten Regelbetrieb ohne wirksame Schutzmaßnahmen bis in die weiterführenden Schulen mit Jugendlichen und Erwachsenen zu legitimieren.

  5. 12 Wochen ab Mitte Juni… also bis Mitte September. Wie hoch war da die Inzidenz vor Ort? Wie hoch ist sie jetzt? Diese Studie ist in der aktuellen Situation nutzlos bzw. schlimmer als nutzlos, weil da bestimmt wieder jemand falsche Schlüsse draus zieht.

    Übrigens habe ich auch eine Coronastudie gemacht: In vollen 12 Monaten gab es in der örtlichen Kita keinen einzigen Corona-Fall! Hmm… muss ich dazuschreiben, dass das Januar bis Dezember 2019 war? Oder kommt das ins Kleingedruckte?

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