Bund-Länder-Gipfel: Müssen Kitas und Schulen wieder schließen? KMK-Präsidentin: „Wir sind bereit, unseren Teil beizutragen“

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BERLIN. Fast 30.000 Neuinfektionen, fast 600 Tote – die zweite Corona-Welle rollt unerbittlich. Immer mehr Bundesländer reagieren mit drastischen Maßnahmen. Morgen treffen sich die Ministerpräsidenten und die Bundeskanzlerin, um weitere Schritte zu beschließen. Die Kultusminister rechnen offenbar damit, dass der Präsenzunterricht weitgehend eingestellt wird. Sie seien „bereit, ihren Teil beizutragen“, erklärte KMK-Präsidentin Hubig. Schließungen sollten aber nur kurz erfolgen.

Kommen die Schulschließungen – wie hier im März in Nürnberg – zurück? Foto: Shutterstock

Immer mehr Bundesländer stemmen sich mit verschärften Einschnitten in das private und öffentliche Leben gegen die sich dramatisch ausbreitende Corona-Pandemie in Deutschland. Bereits vor einem Treffen der Länderregierungschefs mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) an diesem Sonntag kündigten Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein weitere Beschränkungen an. Am Sonntag wird eine Entscheidung für einen bundesweiten Lockdown erwartet.

Ab 10.00 Uhr soll es nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur eine Schaltkonferenz von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten geben. Über den genauen Zeitpunkt gab es lange Unklarheit. Laut «Bild»-Zeitung plädiert das Kanzleramt für Laden-, Schul- und Kitaschließungen ab dem kommenden Mittwoch.

Hubig: Einschränkungen des Regelbetriebs an den Schulen sollten möglichst kurz gehalten werden

Die Länder stellen sich auf eine Schließung von Schulen ein. Beim Beschluss eines harten Lockdowns am Wochenende seien die Bildungsminister «auch bereit, unseren Teil beizutragen», sagte die Präsidentin der Kultusministerkonferenz und rheinland-pfälzische Bildungsministerin, Stefanie Hubig (SPD). Einschränkungen des Regelbetriebs an den Schulen sollten aber möglichst kurz gehalten werden, auch mit Blick auf die Abschlussklassen. In Rheinland-Pfalz beginnt das Abitur bereits am 7. Januar.

Eine Verlängerung der kommenden Weihnachtsferien soll es nach den Worten Hubigs nicht geben. Möglich sei aber Anfang Januar eine Zeit mit eingeschränktem Unterricht. «Wir wollen, dass die Schülerinnen und Schüler möglichst viel Präsenzunterricht haben, aber nicht in eine Situation geraten, dass im Januar die Infektionszahlen hochgehen», sagte die Mainzer Bildungsministerin. Besondere Aufmerksamkeit benötigten jüngere Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen. Es sei wichtig, «sie schnell wieder in den Regelbetrieb zu bekommen». Auch sei in den unteren Jahrgangsstufen im Fall von Schulschließungen wieder eine Notbetreuung erforderlich.

Kultusminister Lorz: „Schulen sind keine Brandbeschleuniger, keine Treiber der Pandemie“

«Ob Deutschland einen Lockdown macht, das entscheiden die Ministerpräsidenten», sagte der Hamburger Schulsenator Ties Rabe (SPD). Wenn dann auch Schulen geschlossen werden müssten, sollten die Erfahrungen vom Frühjahr mitbedacht werden. «Jüngere können alleine gar nicht lernen, sie brauchen die Anleitung durch Erwachsene.» Fernunterricht sei auch für Kinder und Jugendliche in beengten Wohnverhältnissen ihrer Familien problematisch. «Uns wundert, wie schnell das in Vergessenheit geraten ist», sagte Rabe zu Forderungen nach Schulschließungen und mehr Wechselunterricht von Lernen in der Klassengemeinschaft und zuhause.

Niemand solle glauben, dass eine Schließung von Schulen «die entscheidende Stellschraube» für die Eindämmung der Corona-Pandemie wäre, sagte der hessische Kultusminister Alexander Lorz (CDU). Wenn es nicht auch weitere Einschränkungen wie im Einzelhandel gäbe, würden sich die jungen Menschen dann außerhalb der Schulen infizieren. Die bisherigen Erkenntnisse zeigten, «dass Schulen natürlich keine virusfreien Blasen sind, aber dass sie auch keine Brandbeschleuniger sind, keine Treiber der Pandemie».

Der CSU-Landesgruppenchef im Bundestag, Alexander Dobrindt, forderte ein schnelles Ende des Präsenzunterrichts. «Wo es noch nicht geschehen ist, muss jetzt zügig auf Digital- und Distanzunterricht umgeschaltet werden», sagte er der «Augsburger Allgemeinen». Zudem müssten die Ferien früher beginnen, außerdem brauche es schnell einen harten Lockdown mit strenger Einschränkung von Kontakten. «In den Schulen müssen wir sofort handeln, und der harte Lockdown sollte noch vor Weihnachten beginnen», sagte Dobrindt.

An den Lockerungen um die Feiertage will er demnach aber festhalten. Man müsse das Infektionsgeschehen vor Weihnachten eindämmen. «Das erreichen wir auch mit dieser Art von Vorquarantäne für die Schüler», sagte Dobrindt. Weihnachten selber könne dann mit einem geringeren Risiko in der Familie stattfinden.

«Die Lage ist bitterernst», sagte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am Freitag in Berlin. Die von den Gesundheitsämtern übermittelten Neuinfektionen in den vergangenen 24 Stunden schnellten von Donnerstag auf Freitag um über 6000 auf insgesamt 29.875 hoch. 598 Todesfälle wurden übermittelt. Beides war jeweils ein neuer Höchstwert.

Steinmeier sagte bei einer Online-Gesprächsrunde mit Bürgern: «Wenn sich, wie zur Zeit, jeden Tag Zehntausende Menschen mit dem Virus infizieren, wenn täglich Hunderte an dem Virus sterben, dann bedeutet das wohl auch, dass wir unsere Anstrengungen im Kampf gegen die Pandemie dringend weiter verstärken müssen.» Dies gelte für die politischen Entscheidungen auf allen Ebenen, aber auch für das persönliche Verhalten. Jeder müsse sich fragen: «Was kann ich tun, damit sich das Virus nicht noch weiter verbreitet? Wie kann ich noch mehr Vorsicht für mich und noch mehr Rücksicht für andere üben?»

Sachsen verhängt von Montag an einen Lockdown – und schließt alle Kitas und Schulen

In Schleswig-Holstein soll es für Schüler ab der 8. Klasse keinen Präsenzunterricht mehr geben. In Nordrhein-Westfalen endet die Präsenzpflicht am Montag ebenfalls vorerst, wie Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) mitteilte. Ab Klasse acht wird auf Distanz unterrichtet, Schüler der unteren Stufen können von zu Hause aus am Unterricht teilnehmen. Die Schulferien werden um zwei Tage verlängert. Sachsen verhängt zur Eindämmung der Corona-Pandemie von Montag an einen Lockdown und fährt das öffentliche Leben herunter. Die genauen Maßnahmen beschloss das Kabinett am Freitagabend in Dresden in seiner neuen Corona-Schutzverordnung. Schulen, Kitas und Horte bleiben demnach zu, ebenso zahlreiche Geschäfte im Einzelhandel.

Der Lockdown in Sachsen soll bis zum 10. Januar Kitas, Horte und Schulen bleiben vom 14. bis einschließlich 8. Januar dicht. Es wird zwar eine Notbetreuung für Eltern in systemrelevanten Berufen angeboten – die Regeln sind aber strenger als im Frühjahr. In der Regel müssen beide Eltern einen Nachweis ihres Arbeitgebers erbringen. Die Schulbesuchspflicht wird aufgehoben. In der Woche vor den Weihnachtsferien, die am 19. Dezember beginnen, sowie vom 4. bis zum 8. Januar ist «häusliche Lernzeit» angesagt. Kultusminister Christian Piwarz (CDU) warb dafür, die Online-Angebote des Freistaates zu nutzen. «Wir haben die Zeit seit dem ersten Lockdown genutzt und sind mit unseren digitalen Diensten deutlich besser aufgestellt als im Frühjahr.»

Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) sprach sich eindringlich für einen bundesweiten Lockdown noch vor Weihnachten aus: «Wir müssen handeln, und zwar so schnell wie möglich.» Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sagte bei einem gemeinsamen Termin mit ihm in Nürnberg, es brauche «ohne Zweifel auch bundesweit einheitlich zusätzliche Maßnahmen – besser früher als später». Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) sagte dem «Spiegel»: «Die einzige Chance, wieder Herr der Lage zu werden, ist ein Lockdown, der aber sofort erfolgen muss.»

Merkel hatte die Kultusminister schon im Sommer dazu gedrängt, Schwellenwerte für Schutzmaßnahmen an Schulen einzuführen – vergeblich

Laschet verteidigte die Entscheidung, es vor einigen Wochen zunächst mit einem Teil-Lockdown versucht zu haben: «Natürlich haben viele Wissenschaftler immer mal wieder etwas gesagt, aber ich kenne keinen, der uns vor acht Wochen gesagt hätte, macht jetzt einen totalen Lockdown», sagte er am Freitag RTL/ntv. Er sprach sich für ein gemeinschaftliches Vorgehen und für einen bundesweiten Lockdown noch vor Weihnachten aus. «Die Einschätzung, dass der Teil-Lockdown ausreicht, die hat sich leider nicht bewahrheitet und deshalb ist jetzt diese Entscheidung aus meiner Sicht erforderlich. Klar, schnell, am besten schon morgen.»

Seit Anfang Oktober liegt die Empfehlung des Robert-Koch-Instituts vor, ab einem Inzidenzwert von 50 die Abstandsregel in den Klassenräumen (und damit Wechselunterricht) sowie eine Maskenpflicht im Unterricht auch der Grundschulen einzuführen. Nordrhein-Westfalen hat sich – wie alle anderen Bundesländer – nicht an diese Empfehlung gehalten. Merkel hatte die Kultusminister schon im Sommer darauf gedrängt, verbindliche Schwellenwerte für Schutzmaßnahmen in Schulen festzulegen – vergeblich. Bei den Bund-Länder-Gipfeln Anfang und Mitte November unternahm die Bundeskanzlerin Versuche, die Ministerpräsidenten zur Annahme der RKI-Empfehlungen zu bewegen – vergeblich. News4teachers / mit Material der dpa

Kultusminister tagen – und beschließen nichts. Beckmann: Unverantwortlich!

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121 KOMMENTARE

  1. Man kann nur hoffen, dass jetzt endlich länger tragfähige Lösungen gefunden werden und nicht im Januar wieder ein „Öffnungswettrennen“ ohne Sinn und Verstand beginnt, der mit weiteren Rückschlägen enden muss.

    Auf wessen Urteil will die Bevölkerung – incl. der Eltern – sich lieber verlassen:
    Auf die KM und MP, bis auf wenige Ausnahmen weder Experten für Medizin noch für Bildung – oder auf RKI, Leopoldina u.a. Fachleute. Für die Bildung und die Umsetzung sind wir Lehrer selbst Experten, da brauchen wir niemanden, der uns sagt, was wir tun sollen!

    Natürlich können auch Experten sich mal irren und Annahmen korrgieren.
    Wir sollten froh sein, diese Experten zu haben, in ihre Selbstkritikfähigkeit vertrauen und uns nach ihrem Urteil richten zu können.

    Für mich würde das bedeuten:
    Sobald die Schüler in die Schulen zurückkehren unabdingbar Wechselunterricht in kleinen, festen Gruppen, notfalls mit reduzierten Unterrichtsplänen, um einen neuen Anstieg der Zahlen zu vermeiden.
    Spätestens sobald die Zahlen in einem Landkreis über 50 liegen, wie es das RKI empfielt, müsste das verpflichtend gelten. Egal, was einzelne Länderkasperle lieber hätten.
    Auf die Weise verlieren wir auch nicht den Kontakt zu den Schülern, die digital nicht ausgestattet oder nicht in der Lage sind, digital zu arbeiten. Distanzunterricht kann man auch – und für einige Kinder viel sinnvoller – über Wochenpläne etc. sicherstellen.

    Die Hoffnung stirbt zuletzt.
    Die Entscheidung über langfristige Maßnahmen mindestens bis über den Winter brauchen wir aber JETZT!
    Nur dann können wir im neuen Jahr sinnvoll und vorbereitet neu starten.
    Für die Lehrer bedeutet das natürlich wieder Mehrarbeit in den „Ferien“ – aber bitte nicht wieder ins Ungewisse wie in den vergangenen „Ferien“ dieses Jahres, in denen wir versuchten, uns für alle irgend möglichen Irrwege der Politik vorzubereiten…

    Das System verträgt keine Fehlinvestitionen der Lehrer-Kräfte mehr!!

    Um es hier nochmal klar zu sagen: Die meisten Lehrer arbeiten derzeit 50, 60 und mehr Stunden in der Woche – und zwar „Ferien“ inbegriffen. Sie leben ständig mit der Möglichkeit, von jetzt auf sofort in Quarantäne geschickt zu werden. Sie leben ständig mit der Angst, sehenden Auges unter Bedingungen zu arbeiten, in denen derzeit niemand in Deutschland außerhalb einer Schule arbeiten muss.
    Das Engagement der Lehrer ist vermutlich nicht mehr zu steigern und die Bereitschaft der Lehrerschaft wird sinken, wenn jetzt wieder keine oder offensichtlich falsche Entscheidungen getroffen werden!!!

    • Wechselunterricht in unteren Klassen nur dann, wenn er täglich stattfindet. Das sollte verbindlich vorgeschrieben werden, weil dieser leider nicht in allen Schulen so durchgeführt wird. Bei einem wöchentlichen Wechsel verlieren wir einige der jüngeren Schüler, vor allem da, wo sich Eltern nicht genug kümmern können.

      Je mehr Distanzunterricht (also über längere Phasen), desto eher gehen Kompetenzen bei den jüngeren Schülern verloren bzw. werden gar nicht entwickelt.
      Ein Distanzunterricht wird eher den Schwerpunkt auf Erklären, Reproduzieren und Einüben setzen. Die Denkarbeit, die man während des Präsenzunterrichts bei den Schülern durch unterschiedliche Methoden einfordert, gerät in den Hintergrund. Das musste ich leider auch bei meiner jetzigen Klasse feststellen. Die warten regelrecht darauf, bis man ihnen die Sachen erklärt, statt Freude am selbst Entdecken zu finden – ein Überbleibsel des Lockdowns vom Frühjahr und des wöchentlichen Wechsels vom Frühsommer.

      • Sie haben Recht, es müssen Lösungen gefunden werden. Nicht immer das Einfachste.: die Kinder nach Hause schicken und wie die Eltern und Kinder zurechtkommen interessiert kein Schwein. Ach ja, die Notbetreuun in den Schulen. Da werden alle zusammengesteckt, dass nicht schlimmer ist als in einer Kkasse nur. Luftreinigungsgeräte für die Klasdenräume und mehrere Schulbusse, überhaupt in der Früh, wäre schon mal eine Lösung. Aber die Entscheidenden sitzen ja nicht in Bussen oder kalten Räumen

      • Das ist alles richtig, aber niemand feiert ja den Distanzunterricht als tolle Bildungsalternative für Gegenwart und Zukunft.

        Es geht um die Bekämpfung einer Pandemie, die Vermeidung zigtausender Toter und den Gesundheitsschutz, genauer gesagt einen wirklichen Infektionsschutz für Schüler, Lehrkräfte und ihre Familien.

        Um es knapp auszudrücken: Zur Zeit geht es um Prioritäten, denn ein Sowohl-als-Auch gibt es nicht, das beweist doch dieser ‚Teil-Lockdown‘ eindrücklich genug.

      • @ysnp
        Einen täglichen Schichtuntericht in Halbklassen und halbierten Unterrichtsstunden schlage hier seit Monaten genau aus den von Ihnen genannten Gründen vor.

        Nur so kann Ruhe einkehren.
        Mit Maske und Luftfiltergeräten.

  2. Jetzt plötzlich?!
    Mit Wechselunterricht seit den Herbstferien, hätten wir diese hohen Zahlen überhaupt nicht. Alle KultusministerInnen müssen sofort zurück treten! Wir brauchen endlich Leute in den Kultusministerien, die sich mit Schule auskennen.

    • Absolut wahr! Diese Leute gehören vor Gericht! Diese deutsche Arroganz – keiner hört auf die Fachleute der Leopoldina – gehört bestraft!! In Taiwan ist Corona fast weg! Warum nicht von solchen Ländern lernen!?

  3. Ohne Maskenpflicht auch in Grundschulen und Halbklassen geht es auf Dauer nicht.
    Besser noch mit Luftfiltergeräten.

    Alternative ist 6 Wochen Schule, 3 Wochen harter Lockdown.

    • Vermutlich könnte man das mit VERNÜNFTIGEN Grenzen auch sehr gut für alle vorhersagbar steuern:

      Inzidenz 25: Lockdown bis Inzidenz <10, dann wieder Regelbetrieb

      Das hätte den Vorteil (siehe Sommer), dass die Regelbetriebsphasen eher lang und die Lockdownphasen eher kurz wären und es zugleich auch nur sehr wenige Opfer geben würde. Zudem wäre der Arbeitsschutz einfach zu gewährleisten.

      Wenn man statt dessen mit 200/50 als Grenzen arbeitet, würde unter dem Strich vermutlich die gleiche Menge an Präsenzunterricht herauskommen, aber es würde ein vielfaches an Opfern und Langzeitschäden geben.

      • Huch… da sind die wichtigsten Zeilen durcheinander geraten. Ich wollte sagen:

        Inzidenz kleiner 10: Regelbetrieb
        Inzidenz größer 25: Lockdown bis Inzidenz kleiner 10, dann wieder Regelbetrieb

  4. Inzidenz 500 in Sachsen bedeutet inklusive Dunkelziffer 1000/100.000 Infizierte pro Woche.

    Das ist 1 Prozent pro Woche.
    Mal 50 Wochen ist Sachsen dann bei 50% der Bevölkerung angelangt.

    Da tun einem die Menschen wirklich leid.

    • @Koogle
      Nach 50 Wochen dann 50 % der Bevölkerung in Sachsen infiziert?
      So lange wird es nicht dauern und Ihre Berechnung funktioniert so nicht.

      Werden keine Maßnahmen getroffen oder sind diese WIRKUNGSLOS, hat der Lockdown nur die Spitze der Epidemie nach hinten verschoben.

      Interessante Modellrechnungen (aus März!) unter:
      https://www.rbb24.de/panorama/thema/2020/coronavirus/beitraege_neu/2020/04/modellrechnungen-epidemie-corona-massnahmen-nach-lockdown.html

    • Haben sie die Bilder der fahenschwenkenden Covidioten verdrängt, die in großen Menschenansammlungen Polizeiabsperrungen durchdrangen, sich an keine Regeln hielten und in kindlich-naiven Weise in Verbindung mit hohlen Nationalstolz ihre Denkweisen zu Freiheit und Corona herausposaunten, um sich dort auf den bierlaunigen Demonstrationen mit Covid-19 anzustecken.
      Die Quittung sind die exponentiell angestiegenen Infektions- und Todeszahlen.
      Aber sie haben mal wieder die Schulen und Kitas als den primären Ausbruchsherd von Corona ausgemacht.

      • Natürlich tragen die Kinder der Coronaleugner die Pandemie in die Schulen. Und von dort verbreitet sie sich dann weiter.

        In jedem ostdeutschen Bundesland steigen die Zahlen seit den Sommerferien dramatisch an.
        Selbst Sachsen-Anhalt hat Niedersachen überholt obwohl Niedersachsen viel aus den Niederlanden abbekommen hat.

        Dass die AFD sich ihr eigenes Grab Schaufel ist dabei kein Trost. Denn es trifft zu viele die nicht zu den Coronaleugnern gehören.

  5. Hoffentlich kommen die Landesfürsten zur Vernunft. Es wurde so viel Vertrauen verspielt! Es wird Zeit, endlich die richtigen und notwendigen Maßnahmen zu ergreifen.

    Präsenzunterricht „um jeden Preis“ führt in die Katastrophe.

    „Um jeden Preis“ – was das schon jetzt bedeutet, sieht man an 600 Toten pro Tag. Und die Zahlen dürften noch steigen bis die nächsten Maßnahmen greifen.

    Nicht alle dieser Toten sind auf das „um jeden Preis die Schulen offen“ zurückzuführen. Aber viele davon.

    Diese Toten haben die Kultusminister auf dem Gewissen. Und die Ministerpräsidenten, die die Kumis haben machen lassen.

    Und das in voller Absicht, wohl wissend, dass die Wissenschaft gewarnt hat. Mit Unwissenheit können die sich nicht rausreden. Oder mit „wir haben nur Befehle befolgt“. Dieses Verbrechen, das bewusste Inkaufnehmen dieser vielen Toten, es Schulen in Hotspots sogar noch zu verbieten, etwas für den Schutz zu tun, die Weigerung auch nur irgendwas zum Schutz der Beteiligten in den Schulen zu tun, dieses Verbrechen werde ich diesen Leuten niemals (!) verzeihen.

  6. Die Wissenschaft hat gewarnt, Merkel hat gemahnt, aber im Bildungsbereich fuhr man weiter mit Vollgas gegen die Wand.
    Weihnachtsshoppen als patriotische Pflicht gab uns den Rest. Und schon jetzt wird davon gesprochen, die Schulen nach den Ferien wieder zu öffnen. Das können wir nicht. Die Debatte muss endlich ehrlich geführt werden. Wollen wir zurück zu einer wieder verfolgbaren Zahl der Neuinfektionen bedeutet das 6-9 Wochen alles dicht.
    Diese Wahrheit hat die Bevölkerung verdient. Weiteres Rumgeeiere ist nur kontraproduktiv.

  7. Bitte einen dicken Bonus, abschlagsfrei an alle Lehrer und alle Menschen, welche in Kitas arbeiten auszahlen!
    Es wurden Boni ausgezahlt im Bereich ‚Regierung“ wobei viele Beschenkte gar nicht wussten, warum sie zu diesem ‚Coronabonus“ kamen, da keine Mehrbelastung bisher erkennbar war!
    Schulen und Kitas aber immer ungeschnützt, an vorderster Front, mit vielen Zusatzaufgaben und vielen kurzfristigen “ Befehlen“ von oben. Zwischen den Mühlen von unfähigen Ämtern, die glaub en alles besser zu wissen, als die Fachleute !
    Dies seit Monate ungeschützt, unter unverantwortlichen Arbeitsbedingungen (viele Schüler, Kälte, enge Räume,ohne Schutz, keine Ruhepausen mehr, da ständig Schüler in den Klassenzimamern mit sind, zusätzliche Arbeit durch Ermahnen, fehlende Masken beschaffen, Gangaufsichten, Nachkleben von Laufrichtungen oder Schliessung von Türen, welche Kohortenmischung erlaubt, desinfizieren von Tischen , Geräten, Schaltern und Türgriffen , ständige Kurzkonferenzen in den Pausen, welche zur Erholung oder Unterrichtvorbereitung dienen sollten, Umsetzung im Hauruckverfahren von neuen Vorgaben, Listenfühung von Sitzplänen und Nachforschung ,wer wann wo zu welchem Infekt auch noch informierwerden muss, und unter andem auch noch Unterricht vorbereiten, erteilen und nachbereiten, sowie Schüler welche in Quatantäne sind mit Material versorgen und beschulen, habe ich noch etwas vergessen? Ja, ich glaube ganz viel!
    Ich tauche spätestens am Sonntagmttag in die Schule ein und gefühlt am späten Freitag aus dem Thema wieder auf!
    Dies seit Wochen, träume von Schule, gehe mit Magenschmerzen täglich in die Schule und werde dort immer von der Fülle an zusätzlichen Aufgaben überrollt! Seit Monaten!!
    Wenn ich höre, welcher Stundensatz den Ärzten bewilligt wurde ,welche in den Teststationen arbeiten werden, bleibt mir wirklich nur noch der Mund offen, da fehlen mir die Worte!
    Pflegepersonal wird beklatscht und bekommt ……..nichts, geringe Gehaltserhöhungen, ein Witz!
    Ungerechtigkeiten, besonders in punkto, was ist Leistung in Zeiten von Corona wert und wer hat sich diese Boni oder hohen Stundensatz wirklich!!! verdient??? GUT geschützte Ärzte/ Beamte, welche nicht wissen, warum sie in diesen Genuss kamen ?? oder Menschen, die ungeschützt ihren Job dicht an vielen Menschen machen und dies schon seit Monaten, täglich!!?
    So, Dies war ein Rundumschlag, aber es musste einfach mal raus!

    • Liebe Karin, wahrscheinlich fast alle Lehrer und vermutlich die meisten Erzieher (sofern nicht bei privaten Einrichtungen?), bekamen in der Corona-Krise die ganze Zeit über 100% Gehalt, egal, was genau sie im Heimunterricht machten. Natürlich gab es die Engagierten, aber es gab auch die anderen. Man lese Erfahrungsberichten von Eltern von Schülern.

      Andere Berufstätige verloren in der gleichen Zeit ihren Job oder erlitten erhebliche Gehaltseinbußen (bis zu 40%) in Kurzarbeit.

      Was für einen Bonus haben nun auch noch die Lehrer verdient? Die die ganze Zeit über 100% Gehalt bekamen für x% Arbeit (es war selten mehr als im normalen Schulbetrieb, ich weiß, wovon ich rede)?!

      Viele Grüße in den Elfenbeinturm! 😉

        • @Karin, Herumgepolter ersetzt keine Argumente. Sie wollten einen Bonus dafür, dass Sie einfach nur Ihre Arbeit machen. Sie gehörten zu jenen, die die ganze Zeit über 100% Gehalt bekamen. (alles Weitere oben)

          • @Oka: „Sie wollten einen Bonus dafür, dass Sie einfach nur Ihre Arbeit machen.“ – So, wie KARIN das geschildert hat, sieht in Ihren Augen „einfach nur Ihre Arbeit machen“ bei Lehrkräften aus? Wow – ich bin sprachlos.

      • @ Oka: Oder aus dem Elfenbeinturm?
        Ich will gar nicht mehr Geld. Ich will endlich das was technisch möglich ist, nämlich als erstes Raumluftfilter für jeden Klassenraum, vernünftige FFP2-Masken, Plexiglas zwischen den Schüler-Doppeltischen und vor dem Pult und dann die bereirs lange ausstehende digitale Ausstattung. Eine solche Ausstattung hat mittlerweile jede Behörde mit dazu streng kontrolliertem Publikumsverkehr.

        • Ich schließe mich Ihnen in allen Punkten voll an!
          Und zusätzlich möchte ich auch in Grundschulen den Verzicht auf alle Fächer, die ständige Kuschelnähe zu den Schülern erfordern, wie z.B. Handarbeiten usw.

          • @Oka

            „Karin ist Lehrerin“.
            Genau.

            „Was für einen Bonus haben nun auch noch die Lehrer verdient? Die die ganze Zeit über 100% Gehalt bekamen für x% Arbeit (es war selten mehr als im normalen Schulbetrieb, ich weiß, wovon ich rede)?!“
            Karin ist Lehrerin.
            Sie sind … was?
            Lehrer(in)?
            1)
            Das haben Sie schon einige Male behauptet – passt aber irgendwie nicht zu dem Gesamtgeplapper: „es war selten mehr als im normalen Schulbetrieb, ich weiß, wovon ich rede“ bedeutet dann ja wohl, dass Sie zu den Lehrer(innen) gehören, die sich nicht gerade ein Bein ausgerissen haben.
            (Klartext: Sie gehören zu den faulen Säcken/Säckinnen).
            2)
            Sie sind – entgegen Ihren mehrmaligen Behauptungen – kein(e) Lehrer(in).
            3)
            Sie haben sich im „real life“ mit dieser Strategie schon mehrfach in die Nesseln gesetzt und zecken jetzt hier rum.
            4)
            Warum auch nicht? Mein Mitleid haben Sie – so oder so.
            5)
            Na dann: Bis dann.

        • Danke, Thomas Schulz, Sie haben es genau auf den Punkt gebracht.
          Ich denke auch, verdammt nochmal, der Arbeitgeber hat doch vorbeugenden Gesundheitsschutz zu betreiben und nicht erst zu reagieren, wenn es Fälle an Schulen gibt.
          Es ist widerwärtig, mit welcher Selbstgefälligkeit diese Leute, von denen wir Lehrer abhängig sind, kraft ihrer “ Göttlichkeit“ Empfehlungen renommierter Institutionen wie RKI und Leopoldina ignorieren oder herabwürdigen.
          Frau Merkel hat Recht: Naturgesetze können auch Kultusminister nicht außer Kraft setzen…

      • 60% Gehalt für „Nichtstun“ und dazu keine Fahrtkosten und langen Pendelzeiten – nehm ich in meinem Fall wirklich gern mal ein paar Monate mit!

      • Bei A28 (2xA14) und damit knapp 10000 € pro Monat brauchen wir keinen Bonus. Und das für nen Halbtagsjob mit 14 freien Wochen im Jahr.
        @Oka, kennen Sie das Sprichwort vom Mond, dem es gleich ist ob ihn ein Hund anbellt…
        In diesem Sinne machen wir uns jetzt einen schönen Abend.

    • Natürlich haben Lehrer einen Bonus verdient. Wie alle Berufe die zu engem Kontakt gezwungen sind. In Pflegeberufe, Kinderbetreung, medizinische Berufe und Polizei.

      Alle haben einen erheblichen Mehraufwand ganz zu schweigen von der psychischen Belastung.

      Aber die Bundesregierung gibt lieber 10.000 Euro jedem Tesla-Käufer

    • Liebe Karin,
      bitte ignorieren Sie unsympathische 3-Buchstaben-Accounts, die vermutlich direkt aus Gebauers oder Hubigs Kultusministerium zur Social-Media-Propaganda abgestellt wurden.

      Ihr Lehrer macht (größtenteils) einen super Job und viele von uns Eltern wissen das und sind sehr dankbar dafür.

      An dieser Stelle nochmal vielen vielen Dank. Dafür könnt ihr euch zwar auch keine Gesundheit oder Zusatzmasken kaufen aber vielleicht hilft es wenigstens mental ein bisschen.

      Ich drücke die Daumen, dass ihr alle gesund bleibt!

      • Sie haben diese Schreiberlinge korrekt verortet!..mit den z. B. 3 Buchstaben…

        Es ist wissenschaftlich unbestritten, dass Schulschließungen oder Wechselunterricht und digitaler Unter. einen stark dämpfenden Effekt auf die Virusverbreitung haben.
        Es ist auch extrem schädlich für die Wissenschaft, die beim Thema Schule nach Belieben zurechtgebogen wird von den Handelnden.

        • @Karin- ich finde es echt ganz gut, auch mal Forderungen zu stellen. Schließlich werden uns nicht mal Arbeitsmittel, z.B. Dienstgeräte, FFP2-Masken u.a. zur Verfügung gestellt. Oder es gibt nen Haushaltsstopp und man bleibt dann mal wieder auf den Rechnungen für Materialien für optionale Lernangebote, Kreatives Gestalten oder Farbe für die Wände der Klassenräume hängen. Egal- Jeder kennt das. Da kann man auch mal laut über einen Bonus nachdenken. Ich schiebe auch schon ohne Pandemie 50h die Woche und dürfte mal umgerechnet auf die unterrichtsfreie Zeit- Ferien genannt- nicht einen Tag auch nur 1 Minute innerhalb der Ferien einen Stift in die Hand nehmen…. Aber muss ich gegenüber den KuK hier nicht weiter ausführen.

    • @ Karin
      Gerade das, was Sie in Klammern geschrieben haben, macht die Mehrarbeit aus! An unserer Schule gibt es gar keine Pause mehr für die Lehrkräfte, da sie wegen der Klassentrennungen ständig mit ihren Klassen zusammen sind (Klassenleiterprinzip) und selbstverständlich in dem abgetrennten Pausenhof für ihre Klasse die Aufsicht führen. Außerdem machen wir jeden Morgen eine halbe Stunde vor Unterrichtsbeginn Aufsicht für die Schüler, die früher kommen. Das ist eine ganze Stunde Aufsicht pro Tag.
      Normalerweise hat man einmal in der Woche Aufsicht in der Pause (30 min) und jeden Morgen eine Viertelstunde in seiner Klasse.
      D.h.:
      Aufsicht zu normalen Zeiten: 1 h 45 min Aufsicht in der Woche
      coronabedingte Aufsicht: 5 h in der Woche
      D.h. nach 13 Schulwochen habe ich schon allein durch zusätzliche Aufsichten ca. 40 Überstunden aufgebaut.
      Das wird alles stillschweigend erwartet, es kümmert keinen, es gibt kaum Signale von oberen Behörden, dass das gesehen wird. Wir machen das auch, wenn es nicht anders geht, wollen aber dafür nicht noch gedisst werden. Jetzt wird sogar – wahrscheinlich auf öffentlichen Druck hin, wobei Außenstehende in der Regel keine Ahnung haben, wie es in den Schulen aussieht -peinlich darauf geachtet, dass wir die 2 Tage, wo bei uns früher Schluss ist, zu Dienstzeiten auch wirklich Dienst machen. Überstunden abbauen ist im schulischen Bereich ein Fremdwort.

      • Genau so ist es!
        Sowohl was die immer mehr ausufernden Aufsichtszeiten betrifft, als auch die Kontrolle, dass wir in den beiden Tagen auch sicher unserer Dienstpflicht nachkommen.
        Unser Kollegium hat sich schon drauf verständigt, dass wir uns auf keinen Fall die Blöße geben werden und zuhause bleiben – vor allem diejenigen nicht, die keine Kinder mehr dringend zu betreuen haben – und zumindest Klassenzimmer oder Fachräume aufräumen oder noch ein paar Korrekturen vor Ort erledigen.

    • @ KARIn
      Sorry, nicht Teststationen sondern Impfstationen, in welche nur Personen gelassen, welche überprüft wurden, ob sie auch nicht krank sind! Hochsicherheitsgebiet für die Ärzte! Wofür?das viele Geld pro Stunde!Unseriös, wenn sie das annehmen!

      • Dieser Kommentar verwirrt mich. Schreiben da jetzt 2 Personen unter demselben Nick? Bitte verwenden Sie unterschiedliche Nicks, wenn Sie unterschiedliche Personen sind.

        @ Redaktion:
        Es wäre schön, wenn Sie solche Kommentare nicht freischalten oder wieder die Avatare einführen würden. Neuerdings hat jemand Palims Nick ebenso „missbraucht“.

    • Diese Worte haben mir aus der Seele gesprochen! Ich befürchte das wir alle noch herausfinden werden wo die absolute Belastungsgrenze für unser Bildungssysthem liegt, nämlich dann, wenn einfach alles zusammen weil es einfach nicht mehr geht.
      Und das dauert nicht mehr lange…

  8. Die Schulschließungen oder „Teil-Stilllegungen“ erfolgen ja einzig und allein durch den öffentlichen Druck und nicht, weil inzwischen erwiesen ist, dass Schulen Infektionsherde seien. Ich lese dazu:

    Die Klinik führte eine bundesweite Abfrage an 100 deutschen Kinder- und Jugendkliniken vom 18. bis 20. November durch – mit Daten von 110 000 Kindern und Jugendlichen.

    Die Ergebnisse im Überblick:

    ▶︎ Die Experten sagen: Schulen sind gar kein Infektionsherd. „Die öffentliche Diskussion und Darstellung, wie z.B. ,brandgefährlicher Schulunterricht‘, wird durch die oben dargestellten Daten an über 110 000 Kindern und Jugendlichen auch in dieser Phase der Pandemie nicht gestützt.“

    ▶︎ Nur 0,5 Prozent der Tests waren positiv: Das zeige, „dass bei über 110 000 bisher durchgeführten SARS-CoV-2 PCR Tests zum Stichtag 18.11.2020 an den Kliniken im Mittel nur 0,53% der an Kindern und Jugendlichen durchgeführten Tests positiv waren“, schreiben die Studienmacher.

    Doch gibt es eine Dunkelziffer – weil viele Schüler einfach keine Symptome haben? Und deshalb nie getestet wurden?

    ▶︎ Das sei „sehr unwahrscheinlich“, schreiben die Experten. Es gebe höchstwahrscheinlich keine größere Dunkelziffer, weil in dieser Studie sehr viele Kids OHNE Symptome getestet wurden. Insgesamt hatten 80 Prozent keine Anzeichen auf Corona.
    https://www.bild.de/regional/muenchen/muenchen-aktuell/neue-corona-studie-keine-dunkelziffer-bei-schuelern-74085932.bild.html

    (Die Studie ist garantiert auch woanders veröffentlicht worden. Frohlocken Sie also nicht zu früh. 🙂 )

    • Fällt Ihnen eigentlich nicht auf, was für einen widersprüchlichen Quark Sie verzapfen?

      Die Ministerpräsidenten würden nur auf öffentlichen Druck hin Schulschließungen erwägen, sachlich geboten sei das natürlich nicht. Und als Beleg zitieren Sie die „Bild“-Zeitung – die als größtes Boulevardmedium in Deutschland für weit offene Schulen trommelt… Wo ist denn da, bitteschön, der angebliche öffentliche Druck hin zu Schulschließungen? Im Geheimen?

      Prof. Drosten hat die „Studie“, mit der die Kinderärzte seit Wochen durch die Medien tingeln, übrigens unlängst erst mit ein paar Sätzen zerlegt – hier nachzulesen: https://www.news4teachers.de/2020/12/schulen-sind-sicher-von-wegen-kekule-an-weiterfuehrenden-schulen-gibt-es-schwerste-ausbrueche-jugendliche-schueler-sind-starke-treiber-der-pandemie/

      • Lieber Bernd, bleiben Sie ruhig und sachlich. Sie verrennen sich mal wieder.

        Dass ich diese „Studie“ online in der Bildzeitung fand, bedeutet nicht, dass sie erstens nirgendwoanders veröffentlicht wurde und zweitens nicht, dass sie falsch ist.

        Wenn Herr Drosten etwas sagt, bedeutet es nicht, dass es genau so ist, weil Herr Drosten es sagt. Ein Verweis auf Herrn Streeck sollte genügen, nur um zu zeigen, dass andere anders denken und reden. Es gibt auch in dieser Frage in der Wissenschaft nicht nur die eine Meinung/These, die wahr ist und die zufälligerweise Herr Drosten und Bernd kennen.

        • Dann lesen Sie doch einfach, was Drosten sagt: Die von den Kinderärzten festgestellten 0,53 % infizierte Kinder sind deutlich über dem Bevölkerungsschnitt – bedeutet: Die Kinderärzte belegen damit die Dunkelziffer, die sie widerlegen wollen.

          Da hilft ein Streeck dann auch nicht.

          Zu schwer zu verstehen?

      • Nicht nur Prof. Drosten… wer immer noch ernsthaft mit den „Erkenntnissen“ der Kinderärzte oder mit „95% der Schulen haben Regelunterricht angeboten“ argumentiert, versteht halt offenkundig von der Sache nichts.

        Es ist durch Studien längst hinreichend belegt, welche Rolle (zumindest dafür ist es sicher) SuS ab 12 aufwärts spielen. Kann man aber halt auch weiter ignorieren, weil es nicht gefällt. Man müsste halt man wirklich die Original-Paper lesen (dazu muss man aber relativ gut Englisch können).

        Lauterbach et al. tun dies, daher verstehen sie auch wovon sie sprechen, und deshalb tritt es auch in den meisten Fällen leider ein.

        Habe schon überlegt in der Ferien Unterricht anzubieten für die Erwachsenen. 6 Stunden am Tag nur Biologie und Faktenkunde. Daran scheint es ja zu mangeln.

        Dennoch, wenn die Ferien zu Ende gehen, werden wir es wieder erleben, wenn wieder alles normal weitergehen soll, die Situation es aber noch nicht hergeben sollte: „Herr Lauterbach, Drosten, Wieler, Fr. Brinkmann, Fr. Cisek,… das ist aber jetzt wirklich Panikmache. So können sie das nicht sagen…“

        Dann werden wir wieder aufgrund von „Unverhältnismäßigkeit“ alles zulassen anstatt ggf. z.B eine Woche länger durchzuziehen. Und dann folgt später der nächste Lockdown…

    • Ignoriert Oka.
      Bitte
      Vielleicht sucht er sich dann endlich ein neues Forum, wo er Leuten auf den S… Gehen kann.

      Don’t feed the troll

    • Alle Fachwissenschatler*innen sind sich international einig, dass Abstand, FF2- und FFP3-Masken, eine möglichst geringe Anzahl von Menschen in einem Raum, möglichst geringe Kontakte, Luftfilter und technische Anlagen des Luftaustausches hoch wirksame Mittel sind, um Infektionen zu vermeiden.
      Was haben wir davon in der Schule? Nichts!!! Richtig.
      Wir wissen nicht, was Sie antreibt, Dinge falsch darzustellen. Ich möchte auch nicht darüber spekulieren.

    • Solch einen Unsinn verzapfen in der Regel nur Auftragsschreiber…Oka

      ——————————————————
      Die Schulen im Regelbetrieb weiter zu führen war die Garantie für einen Lockdown im Winter. Habe ich mehrmals hier im Sommer geschrieben, weil es die wissenschaftlichen Daten aus anderen Ländern vermuten ließen. Leider ist es nun Fakt…AvL abtauchen!

      COVID19
      Zusammenfassung:

      Weitere Hinweise Kinder und Erwachsene sind gleichermaßen anfällig und übertragen in ähnlicher Weise. Die Schulen waren ein Treiber der zweiten Welle in Europa, Kanada und anderswo.
      https://www.reddit.com/r/Coronavirus_BC/comments/ka016f/updated_thread_on_children_covid19_summarising/

      Covid: Children more likely to be infected in second wave
      https://www.bbc.com/news/health-54937486

      Ebenfalls hört man in Deutschland wie zu Beginn der Pandemie wenig zu Folgeschäden bei Kindern:

      Praktisch alle mit COVID-19 infizierten Kinder zeigen Anzeichen einer Blutgefäßschädigung, wie die Studie zeigt:

      https://ashpublications.org/bloodadvances/article/4/23/6051/474421/Evidence-of-thrombotic-microangiopathy-in-children
      https://www.studyfinds.org/children-with-covid-blood-vessel-damage/

    • 1. Es ist keine Studie, keinerlei Kriterien einer Studie sind erfüllt.
      2. Durch den betrachteten Zeitraum (ein halbes Jahr über den Sommer) sind die Zahlen zusätzlich verdünnt, denn das Infektionsgeschehen ging insgesamt und damit auch bei Kindern erst im Oktober wieder los.
      3. Das Eigeninteresse zahlreicher Kliniken und Ärzte, besonders der Kinderärzte, ist absolut zum K…
      Im Frühjahr während des Lockdown haben sie massiv Miese gemacht, das wollten sie nicht noch einmal erleben. Die Kinder stecken sich nun mal in der Schule mit allem Möglichen an. Da sie zu Hause waren und sich auch noch mehr als normal bewegt haben (Untersuchung Karlsruhe) waren sie viel weniger krank, ergo wurde nichts mehr verdient.
      Deswegen auch das Geschwurbel von wegen Kinder, die wegen eines Stücks Stoff vor dem Gesicht leiden. Denn ein bisschen hilft die Maske und wieder sind weniger Kinder krank.
      Zumindest bei den Erwachsenen sind wohl die Erkältungen in diesem Winter um 40% zurück gegangen.
      Wenn wir nun Maskenpflicht und AHA Regeln sowie Wechsel- oder Distanzunterricht einführen geht auch noch die Wintersaison für die Kinderärzte flöten.
      Ich schäme mich fremd für solche „Studien“ wie die von Ihnen, @OKA, erwähnte.

    • Dann bitte mal das lesen:

      „Inzidenzzahl an Schulen bei 381
      Lange Zeit waren Schulen nicht so im Fokus. Zumindest nicht als Hotspot für die Ansteckungsgefahr mit dem Covid-19 Virus. Die neuesten Zahlen sind mehr als alarmierend. Die 7-Tage-Inzidenz bei Lehrkräften an bundesdeutschen Schulen liegt bei 381. Das haben ntv.de-Berechnungen auf Basis von Zahlen der Kultusministerkonferenz ergeben. Bei einem Landkreis würde das „tiefrot“ bedeuten. Es wurde sofort der Ruf nach Kontakt-Einschränkungen laut werden. Bundesweit liegt die 7-Tage-Inzidenz im Moment bei 156.[…]
      Die Wissenschaftsakademie Leopoldina hatte zuletzt empfohlen, die Schulen vom 14. Dezember bis zum 10. Januar zu schließen. Ihr Argument lautet, Schulen vervielfältigten die sozialen Kontakte und seien damit kritische Organisationen für die Ausbreitung des Virus. Zuhause sollen sich nur Personen aus zwei Haushalten treffen, in den Schulen sind es Mitglieder von mehr als zwanzig Haushalten, mitunter acht Stunden lang. Das sei nicht schlüssig und weder für Schüler noch deren Eltern nachvollziehbar.
      Die Forscherin Dr. Viola Priesemann vom Max-Planck-Institut sieht vor allem bei den Schulen und in der Arbeitswelt noch ein großes Potential für Beschränkungen. ‚Wir müssen an allen Schrauben ein Stück weiter drehen‘, so die Wissenschaftlerin.

      Frühzeitige Schulschließungen können Trendwende bewirken
      Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie KIT haben Zahlen aus neun europäischen Ländern und 28 US-Bundesstaaten analysiert, die zeigen, dass insbesondere frühzeitige Schulschließungen eine Trendwende bei den täglichen Fallzahlen bewirken können. Für Dr. Niklas Kühl, Wissenschaftler am Karlsruher Service Research Institute, ist der Zusammenhang zwischen Schulschließungen und sinkenden Fallzahlen offensichtlich. ‚Hätten wir im Frühjahr in Deutschland einen Tag länger gewartet, bis wir die Schulen schließen, hätte dies laut unseren Analysen 125.000 zusätzliche Infektionen bedeutet, die Schließung sieben Tage später sogar 400.000 zusätzliche Fälle‘, so der Wirtschaftsinformatiker.
      Laut einer anderen Studie aus Großbritannien tragen insbesondere die Sekundarstufen zur Epidemie bei. Im ersten Lockdown gelang es Deutschland, auch mit Schulschließungen, die Zahl der sozialen Kontakte um 63 Prozent zu senken. Derzeit sind bislang nur um 43 Prozent zurückgegangen.
      Angesichts dieser Fakten ist erstaunlich, wie schwer sich die Bildungsminister Länder tun, naheliegende Schlussfolgerungen zu treffen. Natürlich braucht es einen Plan, wie eine Verlängerung der Schulferien im Unterricht wieder aufgeholt werden kann. Und selbst, wenn es den nicht gibt, wären zehn Tage weniger Bildung im Tausch gegen sinkenden Infektionszahlen nicht zu verkraften?“

      https://www.rtl.de/cms/schulen-als-corona-hotspot-aktuelle-zahlen-sind-alarmierend-4666898.html

    • Also, erstmal sind die Zahlen aus dieser Datenerhebung ziemlich alt. Es ist viel passiert in den paar Wochen seitdem.

      Was mir zudem sehr aufstößt, ist die Art der Erhebung. Da wurden Kinder aufs Coronavirus getestet, die aus welchen Krankheitsgründen auch immer in verschiedene Kliniken eingewiesen wurden. Meist hat eine Krankenhauseinweisung einen Vorlauf zuhause. Kaum ein Kind kommt direkt von der Schule ins Krankenhaus. Meistens werden doch ein paar Tage zuhause behandelt oder etwa nicht? Mit den PCR-Tests hat man vermutlich häufiger den Zeitpunkt verpasst, an dem sich das Virus zeigt. Besser wären Antikörpertests gewesen. Nicht jede „Studie“ ist auch eine. Manchmal ist es eher eine Datensammlung, die aus anderen Beweggründen entstanden ist (Coronasicherheit in den Kinderkliniken?). Es fehlt an der These im Vorfeld. Die wurde nachher draufgeschustert. Es sind aber letztendlich viele Kinder mit Vorlaufzeit einer durch die Erkrankung gegebenen Vorquarantäne als Begleiterscheinung der Erkrankung untersucht worden und nicht explizit Kinder mitten im Schulalltag. Dieser Anteil der Kinder „vorher ein paar Tage krank zuhause“ hätte meines Erachtens ermittelt werden müssen. Für mich fällt auch diese „Studie“ bzw. Datenerhebung somit in die Kategorien Schönfärberei und Volksverdummung.

    • Ergänzung: Wieler erklärte am 10.12.2020 (Tagesschau), dass die Dunkelziffer, die sich aus Analysen zur sogenannten Untererfassung ergeben würden, bei einem Faktor von 4 bis 6 läge. Er meint, dass die Dunkelziffer zudem in verschiedenen Altersgruppen variieren könnte, da beispielsweise Kinder im Schulalter in Relation zu ihrem Bevölkerungsanteil seltener getestet würden im Vergleich zu anderen Altersgruppen.

      Und das RKI KANN Datenerhebung! Und das ist auch das, was hier fast ausnahmslos alle erlebt haben in den letzten Wochen (dass Schulkinder nicht mehr getestet werden). Schlussfolgernd lässt sich daraus sogar die Befürchtung in den Raum stellen, dass die Dunkelziffer bei Schulkindern einen noch höheren Faktor als 6 hat.

      Nicht ohne Grund mussten jetzt so viele stolze Herrschaften „ihre Buxen runterlassen“. Das haben die nicht gern gemacht. Akzeptieren Sie die Realität, Oka.

    • Nehmen Sie doch bitte mal Internationale Studien zur Hand, z.B. aus Indien oder China. Diese sind weit aus Aussagekräftiger und Fundierter als wir in Deutschland jemals auf die Reihe bekommen. Schon allein die Masse an Daten von getesteten Personen (Kindern und Jugendlichen) ist insofern beeindruckend, dass man Klassenweise (ohne Ausnahme) alle Schüler testet, auch die, die ohne Symptomatik einer Infektion sind.
      Wenn man natürlich z.B. Die Zeit liest, kommt der Grundtenor „Wie sehr Schulschließungen den Kindern schadet“ als Titel. Und dann die Bild – die kann man lesen oder auch nicht – als Quelle angeben, unqualifizierter geht es kaum. Was Bild in Sachen Corona in den letzten Monaten abgesondert hat (siehe Virologe Dorsten) lest auf die unabhängig und unparteiisch Pressearbeit dieses ominösen Klatschblattes gut schließen.

  9. @ oka,

    welche Experten?????
    In Schulen wird niemand getestet, der Erkrankte wird entfernt und gut ist! Das ist die Realität!
    WITZ! Trollalarm!

  10. „Oka“ (aka Yvonne G. o.ä.) bitte einfach ignorieren. An der Art ihrer: seiner Beiträge ist doch schon erkenntlich, dass sie/er nur provozieren will. Und dann immer noch diese netten Smileys hinter unverschämten Aussagen 🙂 🙂 🙂 🙂

    Lassen wir sie/ihn einfach erzählen….und uns nicht nerven! 🙂 🙂

    • „Covidas“ bitte auch einfach ignorieren. Er/sie hat zur Sache nichts Sinnvolles zu sagen und will offensichtlich nur provozieren. Kommentatoren mit anderer Meinung will er/sie am liebsten mundtot machen. Wessen Geistes Kind sind Sie, Covidas?

      Bitte einfach Covidas Geschreibsel nicht mehr lesen!

      • @Oka

        Liebe KollegInnen,

        bitte Oka – und KonsortInnen einfach kaltstellen!!!
        Ins Leere laufen lassen!

        Mit Standardfloskel: Don’t feed the troll!

        Die Art und Weise der Retourkutsche an bzw. über Covidas ist ja so was von entlarvend!
        Ihm/Ihr fällt wohl nichts Besseres mehr ein!

        Der „Zersetzungstrategie“ (Methode der Stasi) nicht auf den Leim gehen!
        Was oder wer da wohl dahintersteckt?
        Es darf gemutmaßt werden.

        Profilneurose, Profilierungssucht, … oder …. ???

        Fazit:
        Beiträge von Quertreibern à la Oka – et alii – sind nicht hilfreich für uns, nicht zielführend für tief besorgte LehrerInnen, betroffene Mütter und Väter! – Nur ignorant, unsachlich, armselig, oft einfach wirklich nur dümmlich!

        Also: Don’t feed the troll!!!

  11. Maskenpflicht in der Grundschule? Völlig Realitätsfern. Distanzlernen und Wechselunterricht in der Grundschule? Hat beim letzten Mal schon nicht funktioniert, die Bildungslücken vieler Grundschüler sind bis heute nicht aufgearbeitet. Was die Realität ist: Ängste der Kinder vor Quarantäne und Schulschließungen. Hoher Medienkonsum. Kinder alleine zu Hause.

    • Maskenpflicht: Bei uns in der Grundschule funktioniert die Maskenpflicht gut.

      Wechselunterricht Grundschule: mit verbindlichem täglichen Wechsel könnte es besser funktionieren als mit wöchentlichem Wechsel, wie es im Frühjahr mehrheitlich der Fall war.

      Quarantäne usw.: Selbst bei dem Lockdown light treffen sich noch viel zu viele Kinder zum Spielen, gegenseitig übernachten usw.

      Medienkonsum: Sehe ich auch so.

      In der Schule wird von den Behörden noch nicht alles getan um Infektionen zu vermeiden. Luftfiltergeräte: Fehlanzeige. Dabei wäre das ein wichtiger Mosaikstein.

      • Und sie sperren die Pandemie einfach weg.
        Das ist ihr Prinzip. Alles andere löst sich von alleine, Hauptsache die Schulen und Kitas sind geschlossen.

      • @Ben: Oder suchen Sie sich doch einfach einen Babysitter, der tagsüber sich mit ihrem Kind beschäftigt und mit ihm die Aufgaben durchgeht, wenn Sie es aus beruflichen Gründen nicht schaffen. Eine Schule übernimmt nun wirklich nicht die vollständige Erziehungsarbeit der Eltern. Wenn ihr Kind zu viel TV schaut, dann tun sie bitte etwas dagegen. Oder schauen Sie, dass sie einen vernünftigen Sozialpädagogen mit ins Boot holen. Gegen Ängste der Kinder gibt es Kinderpsychologen. All diese Menschen finden sie auch außerhalb der Schule.

      • Schaffe ich gerade nicht. Muss mich um meine Grundschüler kümmern und das irgendwie in der nächsten Woche noch unser Weihnachtsprogramm mit Geschenken in der Gruppe klappt. Sie freuen sich sehr drauf.

  12. Wir Erzieher und Erzieherinnen in den Kitas Arbeiten am Limit …wen interessiert es? …Keinen…nicht die Politik und leider auch nicht die Eltern…Aussagen wie…Die Kita ist schließlich dafür da die Kinder zu bringen. Oder…meine Kinder sind mir zu Anstrengend zu Hause….oder…Covid gibt es nicht wir sollten uns nicht so haben….das ist doch sehr traurig wie unser Beruf gewertschätzt wird. Wir fühlen uns allein gelassen von alles Seiten. WIR SIND KEINE ROBOTER!!!!!!!!!

    • Da muss ich Ihnen leider zustimmen.
      Wir Erzieherinnen werden komplett allein gelassen mit unseren Ängsten, und sollen einfach funktionieren…
      Die Kitas bleiben vermutlich auf ewig offen-
      Sind ja soooo sicher!
      Ja, genau!

    • Minimaus, danke! Ich sehe genau so! Endlich jemand ūber Kitas! Km lang nur Schulen probleme schreiben, aber Kitas Erziehrin,Erziehrinen probleme sind nicht wichitig! Stimmt! Wir sind allein gelassen maximal! Wir sind auch menschen!!

    • Aussage einer Mutter im Bezug auf die Präsenzpflichtbefreiung gegenüber einer anderen Ma, die als Fachärztin im Klinikum einer Großstadt arbeitet: „Ich brauche die Zeit am Vormittag für mich!“
      Und die Eltern sind nicht wirklich dafür! In der Klasse (Jahrgang 6) meiner Tochter sind inklusive meiner Tochter nur 3 Kinder von der Präsenzpflicht ab dem 14.12. befreit. Soviel dazu.

    • Wir Erzieher betreuen euren wertvollsten Besitz den die Eltern haben, und wir werden behandelt wie der letzte Dreck. Es ist tatsächlich noch in Diskussion ob selbst bei jetzt noch Kitas aufbleiben, da die frühkindliche Bildung gesichert werden muss, auf Kosten der eh schon am Limit arbeitenden Erzieher. Auch wir haben Familie und sind extrem besorgt um unsere Gesundheit! Wir haben keine Lobby und die Gewerkschaften lassen uns im Regen stehen!! Aber ein bisschen Schwund gibts immer! Das wird sicherlich nicht die letzte Pandemie sein, die im Laufe der nächsten Jahre auf uns zu kommt, und wenn man betrachtet welchen Stellenwert unser Job schon vor Corona und jetzt insbesondere hat, verstehe ich, dass es an Fachkräften mangelt!

  13. Lorz ist mir ja extremst peinlich! Es tut mir weh in Hessen zu leben, wo er der Kultusminister ist und so banale Aussagen mit sich bringt! Fassungslos….

    • Hessen hat es wirklich schlimm erwischt, das tut mir sehr leid. Auf der Divi Karte ist Hessen fast ganz rot, Intensivstationen voll.
      Ich bin Herrn Seehofers Meinung ( das erste Mal): schuld ist nicht die Bevölkerung, schuld sind fehlende oder dumme Vorgaben der Politik.

  14. Liebe/r Oka,
    Ich war während des ersten Lockdown als Erzieherin an einer Schule tätig. MIT KINDERN!!!!!
    Also an vorderster Front, im Sommer habe ich meine Stelle intern gewechselt.
    Wir haben einen „kleinen“ Bonus bekommen jetzt im Dezember.
    Die Lehrer die im Dienst waren, ließen Punkt 11:30h den Hammer fallen.
    Viele haben sich auch sehr viel Mühe gegeben mit den Schülern zu Hause und in der Einrichtung.
    Doch andere waren mehr als überfordert mit der Situation.
    Wir mussten unseren regulären Dienst machen, erst mussten wir alles desinfizieren ca 6-700qm Fläche mit allen Materialien.
    Es hat sich KEINER von uns beschwert. Doch manchen Lehrern war es zu viel die Tische ab zu putzen.
    Meine eigenen Kinder haben von ihrer Schule Aufgaben bekommen, ganz klar. Welche sie auch gemacht haben. Doch haben meine Kinder sich mehr Mühe gegeben als es gefordert war wurde das nicht gelesen oder gar berücksichtigt. Einfaches Beispiel, Aufgabe :Erkläre den Unterschied von Viren und Bakterien (noch sehr einfach), erkläre Covid19. Was ist eine Isolationsstation bei Covid19?
    Meine Tochter hat recherchiert wie eine doofe. Es kam eine 20Seitige Arbeit dabei heraus.
    Was geschah, Lehrerin hat es nicht geschafft zu lesen.
    Andere Aufgabe: Suche dir eine Person mit der du ein Interview führst. Meine Tochter hat sich einen befreundeten Eishockey Spieler ausgesucht und das Interview geführt. Da er Amerikaner ist war es zudem noch auf Englisch. Wurde nicht gewertet weil die Lehrerin kein Englisch kann, hm doofe Frage gibt es keine Lehrer mehr die zusammen arbeiten und sich so etwas eventuell hätten übersetzen lassen?
    Naja nächste Aufgabe war: Das Mittelalter, sorry absolut unser Thema und somit hat meine Tochter wieder 25Seiten geschrieben. War der Lehrerin zu umfangreich.
    Hää. Muss ich nicht verstehen!?!
    Es durfte sich angeblich kein Kind verschlechtern in dieser Zeit, meine beiden Kinder haben schlechtere Noten bekommen.
    Da soll man dann glauben das alle Lehrer trotzdem viel gearbeitet haben. Sorry, nein.
    Bei uns definitiv nicht. Vereinzelte mit Sicherheit aber nicht alle.
    Meine Kinder haben im ersten Lockdown weit mehr zu Hause gelernt als in der Schule und jetzt mussten sie so vieles im Hauruck Verfahren lernen.
    Sorry mich macht das gerade echt sauer.
    Und wenn ich mir dann unsere Lügenbarone in der Politik anschaue wird mir ganz schlecht.
    Zu Hause am besten mit niemandem treffen aber in der Schule mit 25Schülern plus Lehrer zusammen auf eng sitzen.
    Das erklärt der logische Menschenverstand schon das da 1+1 nicht 2 ist. Aber Schulen sind keine Pandemie Treiber. Ist klar.
    Sind sie in dem Sinne auch nicht. Nur ist da ein Hygienekonzept nicht in dem Maße machbar.
    Kurz vor knapp bekommen die Schulen neue Anweisungen und es muss sofort drauf reagiert werden.
    Sorry liebe Politiker, ist nicht möglich. Wenn Sonntag Abends eine neue Regelung getroffen wird und die Montags ausgeführt werden muss.
    Klar gucken Lehrer auch Nachrichten besonders in dieser Zeit aber da wird ja auch nicht alles gesagt.
    Da kommt Sonntags oder sogar erst Montag morgen eine Email und dann müssen alle springen.
    Einigt euch endlich mal einheitlich. Es bringt nix das jedes Bundesland sein eigenes Süppchen kocht und auf einmal erst bei einer Inzidenz von 200 oder sogar mehr.
    Ganz Deutschland ist mittlerweile dunkelrot bis lila.
    Klar gibt es das eine oder andere Bundesland wo es noch gehen mag, grade so.
    Mich macht das alles so mürbe, jeden Tag gucke ich nach den Zahlen in unserem Landkreis an und jeden Tag ärgere ich mich aufs neue über manche Politiker die die Wahrheit schönen oder sogar verleugnen wollen und noch heftiger die die schamlos Lügen.
    Man kann es nicht jedem Recht machen und es wird leider immer Fälle geben wo unsere Kids die leid tragenden sind.
    Aber darum muss man sich auf anderem Wege Gedanken machen.
    Jeder Lehrer kennt seine Kids in der Klasse und sollten Kids dabei sein wo sie genau wissen da kommt vom Elternhaus wenig bis nichts muss er/sie diese zusammenfassen.
    Unser ganzes Schulsystem müsste überdacht werden.
    Da stimmt ganz ganz viel nicht.
    Angefangen von viel zu großen Klassen bis hin zu Lehrern die augenscheinlich nicht mehr viel Lust haben zu arbeiten.
    Da kenn ich einige von.
    Die den Kids erstmal erzählen wie sie zur Arbeit kommen und wie viele Haustiere sie zu Hause haben etc.
    Oder auch den Kids erzählen das sie sich doch vegan ernähren sollen(so eine Lehrerin haben meine Kinder).
    Fahrt also endlich eine klare Linie!!!!!

    • Liebe Nicole, ich (als Lehrer) bedaure Ihren Bericht sehr. Aber bitte sehen Sie auch Ihre Schlussfolgerung aus Ihrer Erfahrung noch einmal an:

      „Bei uns definitiv nicht. Vereinzelte mit Sicherheit aber nicht alle.“

      Das finde ich persönlich schwierig. Ich kann anhand Ihrer Schilderung verstehen, wie Sie zu diesem Schluss kommen. Aber glauben Sie mir, es sind nicht nur „Vereinzelte“. Bei uns an der Schule haben wir auch selbstverständlich alles gereinigt, Tische, Bänke, etc…. Das mit der Notengebung bei ihren Kindern kann ich aus der Ferne und auch anhand Ihrer Schilderung nicht verstehen, wie sie sich da verschlechtert haben. Aber bitte sehen Sie auch da einmal die andere Perspektive. Ich kann hier nur für mich sprechen und auch ich habe es nicht geschafft, jedem Kind in der Phase zu allem Rückmeldung zu geben. Ich habe über meine Lerngruppen hinweg über 200 Schüler/-innen. Da ist es einfach unmöglich jede Woche 200 Lösungen durchzuarbeiten, neues Material zu erstellen und bereitzustellen, Lernvideos oder kurze Impulse zu drehen, etc. (v.a. wenn Lösungen 25 Seiten umfassen). Dennoch ist natürlich kritikwürdig, dass der Aufwand nicht wenigstens mit ein paar lobenden Worten gewürdigt wurde.

      Ich jedenfalls hoffe, dass Sie und Ihre Kinder diese Art der Erfahrungen nicht wieder machen müssen.

  15. Die Beiträge von Oka sind tatsächlich dazu tauglich, e s in die vermuteten beruflichen Kategorien einzuordnen: herablassend, das eigentliche Problem herunterspielend, den Kummer und die derzeitige Belastung der Lehrer nicht anzuerkennen….
    Und…. Wer hat die Zeit, sich in diesem Forum derart ausschweifend zu positionieren???
    Ich habe das Ganze schon ein Weilchen mitverfolgt und mich jetzt zum Schreiben entschieden.
    Sorry, aber diese Oka-Art ist in der Situation nur noch verletzend und raubt zumindest mir den Elan. Denn auch ich habe mich mit eigenständigen und sinnvollen Schutzmaßnahmen bei der SL unbeliebt gemacht, mehrfach…
    Kommt nicht vom Ministerium, also haben Sie das zu unterlassen!!!!!
    So läuft das!!!

  16. Oben angesprochene Bonuszahlungen würde ich direkt weiterreichen an das medizinische Personal. Schließlich müssen die den Mist ausbaden, den Politiker und ein Teil der Gesellschaft verbocken. Die sind das letzte Glied in der Kette und arbeiten unter Verhältnissen, die einer milliardenschweren Gesundheitsversorgung unwürdig sind, bis zum Umfallen. Erst deren dramatische Appelle haben die politische Führung vom Kurs des halbherzigen Agierens um jeden Preis abgebracht und zum Handeln gezwungen.
    Es tut mir ja sehr leid, @Oka, Ihre inhaltlich wertlose Debatte zu entkräften, aber es war nicht der öffentliche Druck – der schert unsere Weisungsbefugten einen Dreck. Es waren vor allem die Berichte und Schilderungen und das Flehen der Intensivmediziner, die ein Einlenken bewirkt haben.

  17. Schade dass man nicht mal den Test macht – Einzelhandel offen und Schulen 3 Wochen in kompletten Lockdown….die Zahlen danach würden sicher einige KMs verblüffen…

    • Naja, das muss man in Deutschland nicht selbst versuchen, sondern da kann man auch auf andere Länder schauen.

      Frankreich hat den Versuch andersrum gemacht:
      * Schulen + Kindergärten offen (mit Einschränkungen)
      * einkaufen nur lebensnotwendige Dinge
      * Harte Ausgangsbeschränkungen / keine Reisen etc
      Die sind damit sehr gut gefahren und die Zahlen sind sehr stark gefallen.

      Ähnliches auch in Irland, dort sind aber zusätzlich auch viele Büros etc dicht gemacht worden.

      Es geht ja darum die Kontakte einzudämmen, was über beide Wege erreicht werden kann.
      Spannend wäre in der Tat ob es bei offenen Läden und geschlossenen Schulen ähnlich wäre.

      Die Politiker zitieren ja oft die 2 Länder als Vorbild für den aktuellen Lockdown.

      Ich bin mal gespannt was sie am Ende entscheiden werden.

      Alles ab Klasse 7 wird mit Sicherheit dicht gemacht.
      Es würde mich nicht wundern wenn es bei Grundschulen/Kindergärten am Ende wieder verschiedene Varianten in den Ländern geben könnte.
      Wobei das dann ja auch spannend wäre um die Auswirkungen der Maßnahmen zu messen. (Um für Lockdown 3, … Dann klarer entscheiden zu können)

  18. Zu allererst meinen tiefempfundenen Dank und meinen Respekt für alle !! Menschen, die mit Kindern, jungen Erwachsenen alten Menschen und Kranken arbeiten und sich täglich um sie kümmern. Ebenso habe ich großen Respekt vor vielen Verantwortlichen auch in der Politik, die oft schwere Entscheidungen zu treffen haben – ich möchte nicht mit ihnen tauschen. Ganz sicher bringt es unsere Lage mit sich, dass auch „Fehlentscheidungen“ getroffen werden und wurden. Dazu gehört meiner Meinung tatsächlich, dass in Schulen nicht sofort Anfang November der Wechselunterricht für 4 Wochen durchgeführt wurde – das geht auch ohne digitale Ausstattung (z.B. Wochenpläne…) und ohne mehr Lehrpersonal. Die Bildung ist ohnehin in diesem Jahr sehr ins Hintertreffen geraten – geht davon die Welt unter? Außerdem werden bei vielen “ einfachen“ Menschen (KEINE Wertung!!) sowie bei bestimmten Kulturvertretern (ich bin kein Rassist und kein Nazi und kein Ausl.-Feind !!) die sinnvollen Regeln dieser Zeit nicht ernsthaft genug angewandt? ) Das habe ich häufig beobachtet – wo kommen diese immens hohen Zahlen denn sonst noch her? Wie hat es z. B. Irland geschafft? Es wird Zeit, jetzt schnell zu reagieren, oder?

  19. Hoffen wir aufs neue Jahr mit einer neuen KMK Präsidentin. Vielleicht macht sie ihren Job besser als Frau Hubig und erzählt auch vor allen Dingen nicht ständig die Unwahrheit. Wir sind lange genug angelogen worden.Frau Hubig nimmt am besten Frau Gebauer, Frau Eisenmanm und Frau Streichert-Clivot mit.

  20. „Niemand solle glauben, dass eine Schließung von Schulen ‚die entscheidende Stellschraube’ für die Eindämmung der Corona-Pandemie wäre, sagte der hessische Minister Lorz. Wenn es nicht auch weitere Einschränkungen wie im Einzelhandel gäbe, würden sich die jungen Menschen dann außerhalb der Schulen infizieren. Die bisherigen Erkenntnisse zeigten, ‚dass Schulen natürlich keine virusfreien Blasen sind, aber dass sie auch keine Brandbeschleuniger sind, keine Treiber der Pandemie‘.
    Die Empfehlungen der Wissenschaftler seien im gesamten Verlauf der Pandemie ernst genommen worden, sagten alle drei Bildungspolitiker. ‚Aber die Virologen haben immer deutlich gemacht, dass es am Ende eine politische Abwägungsentscheidung geben muss‘, sagte Rabe. In der Diskussion über Schulschließungen sei er ‚betrübt, dass der Wert und die Bedeutung der Schule nicht immer die nötige Anerkennung gefunden haben‘.

    https://www.focus.de/familie/eltern/um-corona-wachstum-zu-bremsen-schulschliessungen-ja-aber-nicht-fuer-alle-schueler-das-sagen-die-bildungsminister_id_12763325.html

    Wenn es nicht so traurig wäre, könnte man schallend lachen. Er ist betrübt? Empfehlungen der Wissenschaftler ernst genommen??? RKI? Leopoldina? Wert und Bedeutung der Schule hätten nicht die nötige Anerkennung gefunden???
    Anerkennung in dem Zusammenhang wäre gewesen, wenn die KM für Infektionsschutz und damit für sichere Unterrichtsbedingungen gesorgt hätten und damit auch einen Beitrag geleistet hätten, um die aktuellen Infektions- und Todeszahlen zu vermeiden, statt monatelang trotz steigender Zahlen das Mantra vom „sichersten Ort“ und „Bildungsgerechtigkeit durch (ungeschützten!) Präsenzunterricht“ zu verbreiten. Wie groß kann die Realitätsverweigerung noch werden? Und vielleicht sollte er mal darüber nachdenken, worüber Schüler, Eltern und Lehrer aktuell „betrübt“ sind.

  21. @ alle obigen Kommentatoren: Bitte lasst es wirklich gut sein! Macht euch nicht weiter die Nerven kaputt. Auch mir fliegt bei den Kommentaren von OKA regelmäßig der Hut weg.

    Ich werde jedenfalls nicht mehr auf irgendwelche Kommentare dieser Person eingehen. Jetzt folgt vermutlich wieder von eben jener Person ein Kommentar darauf wie etwa „Bin ich froh, dann muss ich das auch nicht mehr lesen…“ Blabla… – wie weiter oben auf alles – Daher rührt bestimmt auch immer die Vermutung es wäre jemand aus den Ministerien, denn die Reaktionen/Aussagen von diesen Stellen sind ja auch immer trotziger Kinderkram…

    Dann fordert er/sie/es weiter oben Argumente. Da frag ich mich „Wozu?“. Es wird doch eh jedes vom Tisch gewischt und dann wiederum gesagt „Man wird doch noch eine andere Meinung haben dürfen“. – Ja, darf man, wie auch Hendrik Streeck.

    ABER: Bezüglich zu ergreifenden Maßnahmen sollten uns nicht MEINUNGEN leiten, sondern FAKTEN (oder, falls nicht vollständig verfügbar, die größtmöglichen Übereinstimmungen bzw. auch das Prinzip „lieber Vorsicht statt Nachsicht“). Fakten bleiben Fakten, auch wenn man sie fachlich nicht versteht.

    Herr Streeck und auch OKA können andere Meinungen haben und sie können vielleicht manches außer Kraft setzen, „aber die Schwerkraft nicht, die Lichtgeschwindigkeit nicht und andere Fakten nicht, und das wird auch weiter gelten.“

    (Danke an Fr. M aus dem BK-Amt für diese wahren Worte, derer ich mich bedienen durfte.)

    • Danke für diesen tollen Post. Da möchte ich mich gerne anschließen. Im „postfaktischen Zeitalter“ tun die Worte unserer Kanzlerin sooo gut.

      Ich finde, auch Oka und Streeck dürfen ihre Meinung haben. Schlimm finde ich halt, dass im Zuge dieser Meinung meine Angst als Lehrer da einfach wegignoriert wird. Mir kommt da automatisch das Adjektiv „menschenverachtend in den Sinn“. Und wenn dann auch noch die alte Lehrer-Neid-Melodie erklingt, ergibt sich schon ein Gesamtbild….

      Ich wünsche jedenfalls allen hier im Forum, dass sie die Pandemie gesund an Leib und Seele überstehen, und dass die Weihnachtszeit die Herzen von Oka usw. mit etwas mehr Wärme und Nächstenliebe erfüllt.

  22. Die GEW fordert jetzt das Wechselmodell ab Klasse 5.

    Vertritt eigentlich IRGENDJEMAND die Interessen der GS-Lehrer?

    Ich würde da glatt beitreten.

  23. HR. LORZ: Bitte setzten Sie sich mit in den vollen kalt zugigen Grundschulklassenraum OHNE Maske und Abstand, sicherheitshalber, damit der erst vielleicht „ausbrechende“ a-symp.Verlauf bei meiner Tochter 3 Tage nach Ihren auftretenden Symptomen tatsächlich getestet werden kann – im MKK wohl eher darf!
    So weiß ich, das ich meinen Herz & Lungen kranken Vater definitiv töten könnte und weiter kranke und alte Familienmitglieder!
    Mein Mann hat öfters C-Fälle an der Arbeit, aber da merkt man es wenigstens, weshalb er seit März hauptsächlich telefonischer Kontakt besteht, da er unterm Dach seiner Mutter wieder wohnt.
    Warum? Wenn ein Elternteil angesteckt wird, muss der andere unsere Kinder und unsere eigenen Eltern (Großeltern) versorgen können, ohne kranke 70/80jährige Gefahr zu bringen! Aber mit Grundschulkindern ist das doch derzeit in Hessen absolut gerade Russisch Roulette.
    Haben Sie Empathie?

  24. So ein Schmarn ….
    In einer engen kleinen Wohnung hat man die Kinder unter viel besserer Aufsicht als in einem Haus…. eins nach dem anderen war unsere Devise.
    Homeschooling war echt anstrengend und z.T. Nervenaufreibend, ABER definitiv eine Leistungs- und Qualitätsverbesserung in allen schulischen Bereichen für unsere Kinder!
    UND das trotz Haushalt, putzen, für 3 Haushalte einkaufen müssen und extreme finanzielle Einbußen und Kosten um das HS überhaupt machen zu können!

  25. Streit um längere Weihnachtsferien als Corona-Schutz – „Scheinsicherheit“
    https://www.news4teachers.de/2020/11/streit-um-laengere-weihnachtsferien-als-corona-schutz-scheinsicherheit/

    Vor vier Wochen am 13. November 2020 um 11:10 mein Beitrag mit Hinweis 11. Dezember:

    Ein Blick nach Belgien zeigt wie es gehen könnte. 30.10. mit 23.921 Neuinfektionen.
    11.11. mit 4.293 und 12.11. nun 7.960 und die Schulen sind dabei dicht.

    Geht es (scheinheilig) darum, Oma und Opa zu Weihnachten halbwegs virenfrei zu sehen wäre der letzte Schultag 11.12. nur konsequent.

    Wenn es so, wie diese Woche ungebremst weiter geht braucht man sich mit Weihnachtsbesuchen sowieso keine Gedanken machen. Hat bei manch buckliger Verwandtschaft auch seinen Reiz.

    Aber Deutschland kann mal wieder alles besser. Ernsthaft dann in Erwägung zu ziehen Klinikpersonal und Ärzte mit positiven Tests arbeiten lassen. Es reichen ungeschütze Schul- und Erziehungsbeschäftigte, Kinder- und Jugendliche einfach noch nicht aus.

    Sofortige „Soziale Woche“ für alle Verantwortlichen in Ministerien durch einwöchige Praktika mit 45 Std. in Schule oder KiTa ohne Abstand aber max. mit nicht medizinischer Alltagsmaske.

  26. Und wenn ab Mittwoch die Schulen dicht sind muss also Montag und Dienstag eine Notbetreuung für 5 Tage organisiert und abgefragt werden. Jahrgangsübergreifend natürlich weiterhin nicht. Genügend Lehrer und Mitarbeiter müssen ad hoc natürlich auch zur Verfügung stehen und eingeplant werden. Programm geplant werden. Und die Weihnachtsaktionen für die Kinder natürlich Montag und Dienstag reinquetschen, die am Freitag geplant sind. Die Kinder freuen sich sehr drauf. Und alles weil ein paar meinen die Schulen müssten eher zu sein. Dadurch werden die Zahlen auch nicht schneller runter gehen.

    • Aber (leider) sind die Schulen ab Mittwoch nicht zu. Sie „sollen möglichst“ geschlossen werden oder die Präsenzpflicht aussetzen. Wofür entscheiden sich wohl die KuMis? Na? Genau: ihr immerwährendes Mantra: Schulen bleiben offen, Schulen bleiben offen, Schulen bleiben…

  27. Danke, Thomas Schulz, Sie haben es auf den Punkt gebracht.
    Frau Merkel hat Recht.Natugesetze können auch die “ göttlichen“ KMS nicht außer Kraft setzen….

  28. Hans Dreyer:Hat sich schon mal einer überlegt was passiert wenn ein Schüler Covid 19 mit nach Hause bringt und dann jemand in der Familie daran stirbt. Was für dramatische Auswirkungen das bei dem Kind haben kann wenn es sich dann die Schuld für deren Tod gibt. Hier wird überhaupt nicht an das Kind gedacht schämt Euch in Grund und Boden.

  29. Es wäre auch schön, wenn mal Jemand an die Schulbüros denkt, die tagtäglich mit Eltern, Lehrern und Schülern konfrontiert sind. Schade, dass Pädagogen hier nicht mal mit denken, dass hätte ich erwartet. Natürlich auch von Herrn Altenburg-Hack. Danke ihm für das Nichtstun….

    • Wieso auch, in den meisten Schulen im Grundschulbereich gibt es doch nur vereinzelte Sekretariatsstunden und Hausmeister in Pools im Zuständigkeitsbereich des städtischen gebäudemanagements.

      Die Arbeitsbedingungen des nicht-lehrenden Personals an Schulen gibt im übrigen der zuständige, kommunale Schulträger vor und nicht das Schulministerium.

  30. Hallo Oka, ich kann leider nicht mehr alles lesen. Deine Kommentare machen mich wütend und traurig. Ich will gar keinen Bonus. Ich will überleben und das möglichst gesund. Ich bin 63, habe Bluthochdruck und Diabetes. Im Falle einer Infektion mit corona ist rein statistisch ein schwerer Krankheitsverlauf oder sogar der Tod wahrscheinlich. Da ist Wechselunterricht oder vorübergehende Schulschließung das kleinere Übel. Versäumten Lernstoff kann man nachholen. Tote werde nicht wieder lebendig

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