Beckmann nach RKI-Daten zu Grundschülern: Weitere Schulöffnungen stoppen!

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BERLIN. „Die neuen Zahlen des Robert-Koch-Instituts, die Aussagen über die Entwicklung des Infektionsgeschehens bei jüngeren Schüler:innen machen, sind alarmierend“, kommentiert Udo Beckmann, Bundesvorsitzender des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE), die Altersgruppenverteilung bei den Neuinfektionen, die das RKI in dieser Woche veröffentlicht hat. RKI-Präsident Lothar Wieler erklärt unterdessen, dass die dritte Welle in Deutschland begonnen hat. 

Sieht den Einsatz von zu vielen Seiteneinsteigern kritisch: VBE-Chef Udo Beckmann. Foto: VBE / Jean-Michel Lannier
Schlägt Alarm: VBE-Chef Udo Beckmann. Foto: VBE / Jean-Michel Lannier

Wie der aktuelle Lagebericht des Robert-Koch-Instituts vom 9. März aufzeigt, sind die Inzidenzen (also Neuansteckungen binnen sieben Tagen auf 100.000 Personen) bei den 0- bis Vierjährigen innerhalb von nur einer Woche von 48 auf 60 geklettert – was einer Steigerung von 25 Prozent entspricht –, bei den Fünf- bis Neunjährigen von 54 auf 72 – eine Steigerung von 33 Prozent – und bei den Zehn- bis 14-Jährigen von 51 auf 62. Zum Vergleich: Die Inzidenz für die Gesamtbevölkerung stieg in diesem Zeitraum lediglich um drei Prozent von 68 auf 70. (News4teachers berichtete – hier.)

„Wir warnen davor, Schulöffnungen weiter voranzutreiben, solange die Ursachen hierfür nicht eindeutig geklärt sind“

Beckmann stellt fest: „Wir haben laut RKI innerhalb von drei Wochen eine Verdoppelung der Zahlen in der Gruppe der 5- bis 9-Jährigen. Die Vermutung, dass dies mit den vor drei Wochen begonnenen Schulöffnungen in unmittelbarem Zusammenhang steht, liegt nahe. Wir warnen davor, Schulöffnungen weiter voranzutreiben, solange die Ursachen hierfür nicht eindeutig geklärt sind und der aus den drei Säulen Impfen, Testen und von Hygienekonzepten besehende Gesundheitsschutz ohne jegliche Einschränkung nicht umgesetzt werden kann.“

Vor dem Hintergrund des aktuellen Infektionsgeschehens sei der von der Ministerpräsidentenkonferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) vereinbarte Mindestanspruch von einer Testung pro Woche „eine Lachnummer“. Beckmann: „Zudem ist das Impfangebot für Lehrkräfte mit Hochdruck auszuweiten.“

RKI-Chef Wieler: Die dritte Corona-Welle hat in Deutschland bereits begonnen

Nach Einschätzung des Robert-Koch-Instituts hat die dritte Corona-Welle in Deutschland bereits begonnen. „Wir haben ganz klare Anzeichen dafür“, sagte RKI-Chef Prof. Lothar Wieler am Donnerstag vor Journalisten. „Ich bin sehr besorgt.“ Die Impfkampagne sei ein Wettlauf gegen das mutierende Virus. Wieler sieht Licht am Ende des Tunnels, wenn es gelinge, bis zum Herbst 80 Prozent der Bevölkerung zu immunisieren. News4teachers

Vor Schulöffnungen am Montag: Chaos um Corona-Schnelltests für Schüler und Lehrer! Wie sollen sie ablaufen? Wer nimmt sie ab?

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29 KOMMENTARE

  1. Vor die Wand mit Ansage!

    Unverantwortlicher kann man auf Länderebene in einer Pandemie kaum mehr handeln!
    Alle wissen es, alle warnen, nur die KM wollen mit dem Kopf durch o.g. Wand!
    Die KM werden am Ende die Verantwortung abschieben auf die Schulen, die eben nicht genug gelüftet haben.
    Das alles hätte das Zeug für eine Komödie, wenn es nicht so traurig wäre.

  2. … während Herr Piazolo davon träumt, die Schüler in den ostbayrischen Hotspot – Landkreisen zumindest in der Woche vor den Osterferien noch in die Schule zu schicken.
    Die Befürchtung vieler Eltern kann also wahr werden: Die Kinder reden seit den gestrichenen Faschingsferien von nichts anderem mehr, als davon, wie sehr sie sich auf die Osterferien freuen. Und jetzt rückt die Möglichkeit auf drei Tage Schule mit anschließend zweiwöchiger Ferienquarantäne in greifbare Nähe.
    Herzlichen Dank auch!

    • aber sicher, Sie machen sich solch große Sorgen um die Kinder! Am besten für immer daheim lassen, stimmt’s? Dann gibt es auch keine Quarantäne!

      Ich kann Ihnen nur aus meinem Umfeld berichten: Die Kinder fiebern förmlich auf diese eine Woche hin. O-Ton meiner Tochter: „Zum Glück haben wir wenigstens eine Woche Schule! Dann kann ich mich wengistens wieder auf die Ferien freuen. Ohne Unterricht bringen Ferien ja gar nichts“

      • Unterricht, ja natürlich gerne. Aber die Bedingungen müssen stimmen. Von der Wirtschaft werden ja auch Konzepte erwartet, um Mitarbeiter und Kunden zu schützen. Sie wissen schon: Plexiglasscheiben, Luftreiniger, Abstände.
        Natürlich fiebern Kinder Treffen entgegen, aber das ist nicht der Punkt.
        Länder haben für den Gesundheitsschutz zu sorgen – und genau das ist nicht passiert.
        Wer nur vollmundig für Öffnungen plädiert ohne in Gesundheit zu investieren, ist nicht wirklich am Wohl der Schüler interessiert.

      • Haalo Frau Haas,

        hat Ihre Tochter den derzeiten keinen Unterricht, keine Aufgaben im Distanzlernen (oder wie auch immer das in Ihrem Bundesland heißen mag)?

        Ich kann die Kinder verstehen, die in die Schule wollen. Wir alle können das und wir sehen auch alle ein, das ein Präsenzunterricht den Distanzunterricht in der breiten Masse nicht 1:1 ersetzen kann. Dennoch muss man sich die Frage gefallen lassen, ob die 1 Woche mit zwei,vielleicht drei Tagen Schule das Risiko einer Erkrankung oder einer einfach mitgefangenen 3wöchigen Quarantäne wert ist.

      • Distanzunterricht ist auch Unterricht. Meine Schüler hatten keine Faschingsferien (Bayern) und haben seit Januar Unterricht über Teams, jeden Tag Videokonferenzen gemäß Stundenplan. Wir sind alle am Ende, Schüler und Lehrer, und würden die Osterferien dringend herbeisehnen- wenn wir dann nicht wieder in Quarantäne sind aufgrund der idiotischen Schulöffnungspolitik des unseligen Piazolo.

      • Wenn Menschen mit Maske unter freiem Himmel von der Polizei aufgefordert werden Abstand zu halten, während in Klassenzimmern die Kinder ohne Maske in schlecht gelüfteten Räumen sitzen. Dann ist doch irgendetwas falsch gelaufen. Finden Sie nicht?

      • So, wie ich das sehe, widersprechen Sie bavarianteachy ja gar nicht. Ich habe Familie in den Hotspotlandkreisen und höre genau die beiden Positionen:
        Die Kinder „fiebern“ (interessante Wortwahl in diesem Zusammenhang!) sowohl den Ferien und dem darin erhofften schönen Wetter, als auch den Freunden in der Schule entgegen.
        Die Eltern befürchten ein freudiges Treffen mit Umarmungen, Bussi-Bussi, Köpfe zusammen stecken, Trinkflaschen tauschen, Fangen spielen, Rangeln, …
        Utopisch, zu glauben, dass die Lehrer dies unterbinden könnten.
        Und sie sehen sich schon deutlich mit der A****-Karte, wenn sie dann im Fall der Quarantäne den motzenden Kids erklären müssen, warum sie jetzt ALLE bei dem evtl. schönen Wetter drin bleiben müssen und keine Fahrradausflüge machen dürfen und nicht mal spazieren,…
        – Und wieder Innenbe“spaß“ung, TV, Handy, PS,…

    • Piazolo hat jeglichen Bezug zur Realität verloren. Der Mann hat selbst keine Kinder, betritt einmal im Jahr propagandistisch aufgepeppte Klassenzimmer: 10 Schüler mit 5 Meter Abstand hinter Plexiglasscheiben und Raumlüfter. Er selbst pflanzt im Chefsessel im 2o Quadratmeter Einzelbüro und schickt uns dumme Lehrerlemminge in die verseuchten Klassenzimmer . Alle meine Schüler, von der 6. Klasse bis Qu 11 haben Angst am Montage in die Schule zu gehen.

  3. Es ist der Gipfel … Die Kultusminister hören auf niemanden : Nicht auf das RKI und bestimmt nicht auf den VBE . Die beste Lachnummer ist NRW : Die Schüler werden jetzt getestet . Irgendwie . So genau weiß es das Ministerium noch nicht . Aber die Lehrer nicht . Die müssen sich selber darum kümmern . 1.8 Millionen Testsets . Für 2.5 Millionen Schüler . Reicht für 1 x . Es sind aber noch zwei Wochen bis zu den Ferien . Dabei wäre es so leicht : Distanzunterricht für alle statt Lockdown zu Ostern .

    • Also mein Highlight ist ja BaWü. Es wird ohne verflichtende Abstandsregel geöffnet. In unserer Grundschule sitzen die Kinder ab Montag ganz normal nebeneinander, weil es räumlich gar nicht anders geht. Trotzdem müssen die Schulen dank Frau Eisenmann öffnen. Um Testungen vor der Öffnung sollen sich – so war es jetzt gestern der ZEITUNG – zu entnehmen, die Eltern kümmern.
      Unsäglich, welchem Risiko man hier Lehrer, Kinder und ihre Familie sehenden Auges aussetzt.
      Und zum Aussetzen der Präsenzpflicht… Wie sollen denn Eltern ihrem Arbeitgeber erklären, dass sie nun nach 3 Monaten homeschooling ihre Kinder trotz Öffnung weiter daheim behalten und damit zwangsläufig noch länger mittelproduktives homeoffice machen müssen? Das genehmigt doch keiner!
      Entweder man öffnet mit klarem, verantwortungsvollem Konzept oder man lässt zu!

  4. Ich werde meinen Sohn vor den Osterferien keinen Tag zur Schule schicken. Bei diesen hohen Inzidenzzahlen. Herr Piazolo weiß wirklich nicht mehr was er unseren Kindern antun soll. Gesundheitsschutz steht an erster Stelle lieber Herr. Anscheinend wissen sie nach einem Jahr noch nicht einmal, dass die Pandemie auch Bayern erreicht hat. Sperrt Die KMs in einen Sack, haut mit der Schaufel drauf da würde es keinen falschen erwischen. So ein Schwachsinn was die schreiben. Weg mit denen. Sowas unnötiges und unbrauchbares hat in unserer Politik nichts zu suchen, der mit Gesundheit von Lehrern spielt. Nieder mit Herrn Piazolo! Lässt einen Jüngeren an die Macht, dann schaut es auch anderes mit Digitalisierung an unseren Schulen aus. Mit Homeschooling würde es dann auch funktionieren.

  5. Gut, dass Beckmann klare Worte spricht. Hoffentlich bleibt er auch dabei, wenn die Lehrkräfte, nicht aber die Kinder und Eltern geimpft sind.

  6. In Rheinland-Pfalz läuft es so ab:
    Im Hotspot Kreis-Germersheim (Höchste Corona-Inzidenz in ganz Rheinland-Pfalz) hat der hiesige Landrat, Dr. Fritz Brechtel, um Hilfe von der Landesregierung gebeten und 6000 Impfdosen erhalten. Damit wollter er u.a. die Lehrer und pädagogischen Fachkräfte der 16 weiterführenden Kreisschulen impfen lassen. Am Montag konnte man sich freiwillig zur Impfung melden. Am Dienstag kam bereits wieder die Absage: Die Landesregierung in Mainz untersagt ausdrücklich die Impfung von Lehrern u. p. Fachkr.!!!
    Am Montag, 15.3., sollen wieder die Schulen öffnen (5. – 10. Klasse, Wechselunterricht). Wertschätzung? Fehlanzeige! Dafür bewusste Inkaufnahme des gesundheitlichen Risikos durch die Verantwortlichen in Mainz.

    Am Sonntag ist hier Landtagswahl. Jahrelanges Versagen in der Schulpolitik, planloses Handeln in der Bewältigung der Corona-Krise, Steuerverschwendungen a la Nürburgring Freizeitpark, Flughafen Hahn Verkauf, etc…
    Setzen Note 6 und sich schämen, sich nochmals zur Wahl aufstellen zu lassen.

  7. Mittlerweile steigt mir förmlich die Zornesröte ins Gesicht, wenn ich die gefühlt tausendste Berichterstattung darüber lese oder höre, dass unter allen Umständen die Schulen wieder geöffnet werden müssen, da unseren Kindern ansonsten ein lebenslanger psychischer, nie wieder gut zu machender Schaden zugefügt wird.
    Am besten noch mit der Begründung, dass ein „normaler“ Alltag für sie sehr wichtig ist.
    Entschuldigung, aber da muss ich laut lachen (oder wahlweise einen nie mehr aufhörenden Heulkrampf bekommen).
    Mein Sohn besucht die 6. Klasse, und ich muss sagen, dass unsere Schule den Distanzunterricht zum größten Teil ganz prima hinbekommen hat.
    Es findet jeden Tag Unterricht nach Stundenplan statt, und in annähernd jedem Fach auch mit Videokonferenz.
    Als wir ihm mitgeteilt haben, dass vor Ostern noch Wechselunterricht stattfinden soll, sind ihm beinahe die Tränen gekommen.
    Zum Einen, ist er nicht mit seinen Freunden eingeteilt (soviel zu sozialen Kontakten).
    Zum Anderen, hat er eine denkbar schlechte Erfahrung mit dem letzten Wechsel-bzw. Präsenzunterricht gemacht.
    Er saß bis zu den Weihnachtsferien direkt neben einem immer aufgerissenen Fenster, was dann zu entsprechenden Fehlzeiten geführt hat.
    Im Klassenzimmer quasi mit dem Rücken zur Wand sitzend, kaum einen Lehrer mit Maske verstanden, und den größten Teil des Stoffes dann eben Nachmittags mit den Eltern nochmal erarbeiten.
    Bevor die Pausen grundsätzlich nur noch im Klassenzimmer am Platz erlaubt waren, gab es für jede Klasse ein kleines abgestecktes Freiluftgehege.
    Es folgten daraufhin Wochen mit Albträumen, Versagensängsten, und am Ende selbstverletzendes Verhalten. Es war der absolute Horror!
    Wo ist dass denn bitteschön normaler Schulalltag?
    Den kann es nunmal in diesen Zeiten nicht geben.
    Ich persönlich kenne in meinem Umfeld wirklich niemanden, weder Eltern, noch Kinder, die wild darauf sind, unter diesen Umständen wieder zur Schule zu gehen.
    Ich wollte damit nur einmal zum Ausdruck bringen, dass es eben auch genug Schüler gibt, die weniger unter Schulschliessungen, sonder eher durch deren Öffnung psychischen Schaden davontragen.
    Da wir in Bayern leben, kommen wir leider nicht in den Genuss einer Aussetzung der Präsenzpflicht.
    Entschuldigung, das war jetzt sehr viel, aber es musste einfach mal raus!
    Abschließend noch eine Anmerkung zum Infektionsgeschehen.
    Eine sehr gute Freundin arbeitet in einer Intensivstation, und betreut Covidpatienten. Sie ist seit Beginn der Pandemie relativ entspannt mit dem ganzen umgegangen. Sie erzählte mir kürzlich, dass selbst sie vor der Mutation B. 117 Angst hat.
    Ich kann jeden Lehrer verstehen, der zurzeit ein schlechtes Gefühl hat.
    Also, vielen Dank für das Engagement von allen Lehrern da draußen!
    Bleiben Sie gesund

    • Danke für diese klaren Worte. Man hört es unter der Hand immer wieder und fühlt sich bestätigt in der Einschätzung, die man ich als Lehrer zur Zeit auf Distanz eben nur bedingt machen kann: Sehr viele Kinder (und auch ihre Eltern) haben Angst und sehen keinen Sinn in diesem Aktionismus der Schulpolitiker.
      Werden Sie als Eltern laut.
      Wir Lehrer haben es nicht geschafft, von unseren Vorgesetzten in den Ministerien gehört zu werden. Uns wird im Zweifel unterstellt, keine Lust auf den Job zu haben.
      Ich empfinde das als Snmaßung, nachdem die Kollegen nun seit einem Jahr Mehrarbeit machen wie noch nie, immer wieder auf m.E. willkürliche und nicht sinnvoll begründbare Aktionen der KM reagieren müssen und überdies Alpträume bekommen ob der Aussicht, durch die nun verordneten Öffnungen Kinder in Gefahr zu bringen.
      Selbst krank zu werden ist das eine.
      Wie soll ein Lehrer aber damit leben, dass Kinder mit Angst zur Schule kommen, sich im schlimmsten Falle im Unterricht angestecken, schwer oder schwerst erkranken oder womöglich ihre Eltern verlieren…

      Ich frage mich, welche Perspektive den Kindern mehr entgegenkommt:
      Die Aussicht auf zwei Wochen Schule – vielleicht ind er Folge Quarantäne oder Krankheit…
      oder aber die Aussicht, sich bei besserem Wetter wieder draußen und mit minimierter Gefahr mit einzelnen Freunden treffen zu dürfen?

      Eltern müssen die Initiative ergreifen!
      Man müsste jetzt noch in Distanz durchhalten, bis wenigstens die Erwachsenen im Umfeld schulpflichtiger Kinder geimpft wären.
      Leider ist eine Impfung für die Kinder noch lange nicht in Sicht – für die Kinder wird es also belastend bleiben.

    • Das kann ich bestätigen. Für unsere Schülerinnen und Schüler ist der Wechselunterricht ab nächster Woche ein ganz klarer Rückschritt. Es wird weniger Unterricht und weniger Progression geben, dafür mehr unnützes Risiko.

      Der einzige Vorteil ist das Wiedersehen mit Freunden. Das ist alles. Vom schulischen Standpunkt her bringt es rein gar nichts.

  8. Ja was denn nun ? Yvonne macht die Ansage, die Schule oder nun Nina.

    08:27 h NINA-Warnmeldung:
    Infektionsgefahr Stufe 5 – Corona Regeln –
    101 – 250 Fälle pro 100.000 Einwohner:

    SCHULEN UND KITAS
    Unterricht im Wechselmodell für die Klasse 1-4 ;
    Präsenzunterricht für Abschlussklassen möglich;
    Unterricht in festen Gruppen;
    Distanzunterricht für alle anderen Klassen;
    Maskenpflicht (gegebenenfalls OP-Maske, FFP-2, KN95/N95);
    eingeschränkter Regelbetrieb in Kitas;
    Betreuung in festen Gruppen.

    Chaotisches Kasperletheater im „Dreiklang“, mehr kann ich dazu nicht mehr sagen…

  9. Die Gesundheit der Kinder ist/war nie in Gefahr und wird es durch Corona nicht sein. Sperrt Euch ein Ihr Zeugen Coronas aber lasst unsere Kinder in Frieden leben.

    • @Daniel Preller

      Eigentlich sollte man auf ein „Ständchen“ in dieser Tonart nicht antworten … aber weil Sie es sind … *zwinker zwinker*:
      Entweder Sie wollen uns verPrelle(r)n oder Sie sind extrem verpeilt – egal wessen Zeuge *zwinker zwinker* Sie sind.

  10. Ich muss da mal was loswerden,
    Ihrem Beitrag kann ich nur beipflichten. Kein Elternteil im gesamten Umfeld ist froh über Schulöffnungen. Alle sind besorgt und viele wütend auf Piazolo, der als weltfremd wahrgenommen wird. Von welchen Virologen wird das Kultusministerium beraten? Das kann doch niemand verantworten, dass sich B117 verbreitet, das auch Kinder und Jugendliche schwer treffen kann?
    Spätestens wenn die ersten Kinder im Krankenhaus liegen, wird die Stimmung völlig kippen.
    Ich muss aber auch sagen, dass plötzlich viele Eltern umschwenken, die bisher pro Schulöffnung waren. Schulen werden das Wahlkampfthema sein, soviel ist sicher.

  11. Die Kultusminister tragen eine Mitschuld an der zweiten und dritten Welle und führen Deutschland damit unfassbaren wirtschaftlichen Schaden zu. Sie versuchen mit den Öffnungen der Schulen der Wirtschaft etwas gutes zu tun (Eltern können arbeiten gehen), erreichen damit aber genau das Gegenteil.

    • Genau das, der immense und nachhaltige Schaden, den endlose oder immer wiederkehrende, aber nie final wirksame und zu Ende gedachte, immer wieder kurz vor dem Ziel abgebrochene Einschränkungen für die Wirtschaft vor allem über die unkontrollierbare Virenverbreitung in Schulen wurde den KM, MP und vielen anderen (Mit-) Entscheidern bereits seit fast einem Jahr immer wieder versucht zu vermitteln.
      Versucht, wie gesagt…

      Dabei hätte ich naiverweise gedacht, zumindest die Partei meiner KM’in wäre für DIESES Argument aufgeschlossen, wenn schon Leben und Gesundheit keine Rolle spielen und Bildungsgerechtigkeit oder Kindeswohl auch gerade nur zufällig aus der Mottenkiste geholt wurden, um moralischen Druck auszuüben.

      Das Risiko und der absehbare Schaden der ÖFFNUNGEN – physisch, psychisch, aber genauso und vermutlich noch nachhaltiger wirtschaftlich – stehen in keinem Verhältnis zum beschworenen Nutzen.

      Ich frage mich: Wer will verantworten, all diese Warnungen in den Wind geschlagen zu haben.
      Wer will für die Folgen geradestehen?
      Wer will am Ende den Kindern erklären, dass niemand etwas dagegen unternehmen konnte, sie und ihre Familien, ihre Lehrer und deren Familien wissentlich diesem Risiko ausgesetzt zu haben?

  12. Ups, offensichtlich habe ich jemandem seinen Namen geklaut!
    Habe es jetzt geändert. Mein Beitrag war der erste unter dem Namen
    „ich muss da mal was loswerden“.
    An Daniel Preller: Ich kann sehr gut verstehen, dass sich viele Eltern endlich wieder ein normales Leben für ihre Kinder wünschen. Das tue ich auch!
    Wenn die äußeren Umstände dies aber leider nicht zulassen, muss man sich eben den auf Fakten basierenden, am wenigsten schädlichen (psychisch, wie auch physisch) Weg begeben, und nicht stur ein ewiges Mantra runter beten, welches heißt: Die Schulen sind sicher, unsere Kinder sind sicher, Präsenzunterricht ist immer das beste.
    Alle die nicht dieser Meinung sind, sind automatisch Corona Jünger.
    Falsch, es sind Menschen, die genug Mut, Verstand, und Empathie besitzen, sich dieser für alle mit enormen Einschränkungen verbundenen, neuen Realität zu stellen.
    Leugnen bringt hier leider gar nix, es verlängert nur unser aller Leiden.
    Und nein, wir verbreiten zuhause keine Weltuntergangsstimmung, wir schließen uns nicht im Keller ein, unser Kind hat außerhalb der Schule deutlich mehr soziale Kontakte (natürlich immer nur einzeln, und mit immer den gleichen drei Freunden).
    Ich würde auch gerne den täglichen Debatten mit einem von Hormonen überfluteten 12jährigen aus dem Weg gehen, was schulische Verpflichtungen betrifft. Ich gehe auch auf dem Zahnfleisch!
    Allerdings halten wir es auch für enorm wichtig, unserem Sohn die Bedeutung dessen zu vermitteln, was es heisst in einem Sozialstaat zu leben, und gegebenenfalls die eigenen Bedürfnisse, zum Wohle aller, für eine Weile zurückzustellen.

  13. In Duisburg steigen die zahlen nimmand kümmert das.Die kinder sollen nechste woche in schule schwahsin 2 woche vor ostenferien. Ich finde nicht gut auf dises risiko die die regirung unsere kinder schickt.was pasirt wen sich kind in schule einschtekt bring nachause wo risiko pazienten sind. Dan hat das kind psischische probleme und das zu bearbeiten und wen noch schlimmes passiert dan wer ist die weantwortliche

  14. Wir sind doch alle mündige Erwachsene,
    die selbst entscheiden können, also lasst
    doch alle die Kinder zu Hause und schickt
    sie nicht in die Schule. Ich mache das so!
    Wer über evtl. Folgen jammert, je mehr so
    entscheiden, desto weniger Folgen wird es
    nach sich ziehen. Demokratie= Mehrheits-
    entscheidung. Also, lasst alle Kids zu Hause wenn ihr deren Versorgung sicher stellen könnt. (Im September ist Bundestagswahl, da gibt es die Möglichkeit
    seine Zufriedenheit mit der Corona-politik
    der Regierung zu benoten!)

  15. Ich bin seid Wochen stiller Mitleser, möchte mit jetzt aber doch mal(sehr lange) äußern. Ich bin allein erziehende, halbtags arbeitende, hausbesitzende Mama von vier Kinder (18, 16,15 und10) also Klasse 10,9 und5. Als erstes zu den Lehrern:
    Diese Menschen haben seid über einem Jahr keine einzige Woche frei! Sie werden Freitag abends um 23:00 Uhr via Mail dazu aufgefordert Montag morgens in der Schule dafür gesorgt zu haben das die Ideen der Minister umgesetzt sind! Sie rücken also Tische bis in die Nacht (ja, das machen die Lehrer mit Hausmeistern zusammen) , kleben lustige Abstand Aufkleber auf den Boden und freuen sich trotzdem auf Montag weil auch ihnen der Alltag fehlt. Sie horen sich das genöhle der Eltern an und versuchen „ihre“ Kinder seid EINEM Jahr immer wieder neu abzuholen, aufzubauen und weiter zu bringen. Diese Menschen haben, genau wie wir aber auch Familie, einen Mann /Frau, Kinder, Verwandte und Freunde und genau die gleichen Probleme, Geldsorgen, Stress mit den Kindern und keinen Ausgleich mehr und jetzt sollen Sie sich, einfach weil die Mehrheit es fordert, ihre Gesundheit auf’s Spiel setzen und unsere Kinder betreuen weil wir Eltern nicht mehr können?! Zu den Eltern die der Meinung sind das ihre Kinder einen psychischen Schaden vom Distanz lernen bekommen. Was stimmt eigentlich nicht mit euch?! Waren eure Kinder welche von denen die mit einem Jahr bis 15:30 Uhr in die Kita mussten, jeden Tag irgendeine „Aktion“ oder Verabredung nach der Schule hatten und abends vorm PC gegessen haben? Gut, dann verstehe ich euer drängen auf Schulöffnung, ihr könnt euch auch wirklich nicht noch länger mit euern Kindern beschäftigen und soooo schlimm wie dieses Generve wird Corona schon nicht sein und wenn Sie sich doch anstecken und im Krankenhaus landen habt ihr erstmal Ruhe, besuchen ist nämlich nicht! Ihr habt euch wirklich eine Pause verdient, im Gegensatz zu den faulen Lehrern die ja Dauer Ferien machen! So, jetzt noch zu allem anderen. WAS haben die Kinder von dreimal Schule in der Woche außer Angst sich anzustecken? Im Radio wird gesagt, das die britische Mutation wesentlich gefährlicher und TÖTLICHER sein soll, das hören auch die Kinder die sich dazu Gedanken machen. Mein Großer hat nach 1,5 Wochen VIER bestätigte britische Mutationen in den Abschlussklassen. Jetzt ist für die wieder Schluss (die Abschluss Prüfung ist trotzdem dald, gelernt wird dafür dann wohl doch zu Haus)aber die Jahrgänge 5-8 sollen dafür ab Montag kommen… Damit auch da ordentlich „durchseucht“ werden kann?! Meine Kinder sind ab Montag krank denn in Quarantäne muss weder mein Sohn, noch wir(?) aber ich kann und will die Verantwortung für das was ihnen passieren könnte nicht tragen, für das Distanz lernen kann ich die Verantwortung sehr wohl tragen, wenn auch nicht gerne den auch ich bin langsam leer aber versuche so auch die Lehrer zu unterstützen die NICHT als Versuchskaninchen fungieren wollen. Stellt euch vor, es wäre Schule und keiner geht hin! Und ich hätte noch so viel mehr schreiben können…

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