Jetzt darf auch Wuppertal zum Distanzunterricht an weiterführenden Schulen zurückkehren

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Die Stadt Wuppertal darf an allen weiterführenden Schulen zum Distanzunterricht zurückkehren. Das teilten das Sozialministerium und die Stadt am Samstagabend mit. Wuppertal ist bereits die dritte Kommune in Nordrhein-Westfalen, die die jüngsten Schulöffnungen rückgängig macht. 

Hin und Her: NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) steht unter Druck. Foto: Land NRW

Somit werde ab Dienstag an den weiterführenden Schulen der Wechselunterricht mit Ausnahme der Abschlussklassen ausgesetzt, hieß es aus dem Ministerium. Beim Betrieb in den Grundschulen ändert sich gegenüber der Vorwoche nichts. Es bleibt dort beim bisherigen Wechselmodell. Weiterführende Schulen dürfen bereits ab Montag in den Distanzunterricht zurückkehren, falls sie schon entsprechende Vorbereitungen getroffen haben.

Die Inzidenz in Wuppertal liege oberhalb des Landesdurchschnitts, so das Ministerium. Das rechtfertige eine stadtbezogene Ausnahme von den landesweiten Grundsatzentscheidungen zum Wechselunterricht in Schulen. Am Freitag hatte der Wert in Wuppertal bei rund 143 Infektionen binnen sieben Tagen auf 100.000 Einwohner gelegen. Zuvor hatten die Kreise Düren und der Oberbergische Kreis ihren Schulbetrieb wieder eingeschränkt. Vorausgegangen war ein heftiger Streit. Die Landesregierung hatte Entscheidungen lokaler Behörden zu geplanten Schulschließungen wieder einkassiert. News4teachers / mit Material der dpa

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13 KOMMENTARE

  1. Achja. Wunderbar. Infektionsschutz geht also wieder nach Schuhgröße der Kinder. Man will den Eltern halt nicht wieder zu viel zumuten. Wer will schon wieder Homeschooling mit kleinen Kids

    • Ja, ganz toll. Weil die Inzidenzwerte bei den kleinen Kindern am stärksten steigen, gehen die großen zum Ausgleich alleine in den „Wechselunterricht“.
      Ich genieße meine Arbeit sehr, denn nur dort bin ich frei, frei, frei!!!
      Und in der Parallelwelt werde ich angeschi….., wenn ich im Supermarkt keinen Einkaufswagen benutze.

      • Einkaufswägen benutzen, zwecks Abstand und so … hm, Sie bringen mich da auf eine Idee … ich muss schnell im KuMi anrufen!

  2. In einer Woche 27,6 % Steigerung der 7-Tage-Inzidenz in NRW, die Ü100 sind geschafft und die „Christlichen“ überlegen keine weiteren Öffnungen an Montag in Aussicht stellen zu können. Bayern schließt nun auch massiv die Schulen.

    Präsenzunterricht ohne Sicherstellung der eigenen Vorgaben. Zurückhaltung von Impfdosen. Schnelltestverdummung.
    Morgen dann vielleicht der Wegfall der Inzidenzschwellenwerte, die überbewertet erscheinen.
    Wie, oder besser ist dieser Wahnsinn der vorrangig mit unseren Kindern angestellt wird noch zu stoppen?

  3. Achtung Bodencrew! Alles aufgemerkt! Der neue Krisenplan vom KuMi lautet:

    „Ich heiße Erwin und bin Rentner. Und in 66 Jahren fahre ich nach Island und da mache ich einen Gewinn von 500.000 Mark. Und im Herbst eröffnet dann der Papst mit meiner Tochter eine Herrenboutique in Wuppertal.“

  4. Langsam müsste es Yvonne Gebauer doch dämmern : Die Schulöffnungen waren falsch . Das gilt sowohl für die Grundschulen und Abschlussklassen als auch für alle weiteren Jahrgänge . Leider ist sie nicht bereit , diese schweren Fehler zu korrigieren . Deshalb wird das Schuljahr im Chaos enden : Keine Abiturprüfungen , keine ZP .

    • Lieber Klaus, der dämmert leider gar nichts…wenn man sie jetzt aus dem Amt entfernen würde, dann würde diese tumbe und verantwortungslose Frau wahrscheinlich noch unbeständig reagieren und behaupten, dass sie doch einen so guten Job gemacht habe…und ihr Rausschmiss nur der permanenten „Stigmatisierung“ (dem derzeitigen Lieblingswort dieser Arschkrampen) durch den Pöbel geschuldet sei.
      Gucke mir heute Abend mal „Assassins Creed“ an – vielleicht kann man da ja noch was lernen – soll ja historisch gesehen sehr detailgetreu und authentisch sein. (PRO7)

  5. FDP-Wahlslogan 2017

    Digital first – Bedenken second

    Konnte mir damals schon keiner erklären.

    FDP-Wahlslogan 2021

    Opening Always – Bedenken no way

    Und? Hat’s damals geklappt?

  6. Narzissten (wie Husarenyvi) machen keine Fehler. Narzissten haben immer Recht. (Diese Erkenntnis haben wir Politikern wie Trump zu verdanken.)

  7. Halleluja! Wir danken unserer Landesregierung für diese „stadtbezogene Ausnahme“! Wuppertal hat immerhin auch ca. 350.000 Einwohner. Ja, und es handelt sich offensichtlich tatsächlich um eine gütige Ausnahme … gnädig, gnädig!

    Wird in den Ministerien nach Nasenfaktor entschieden?

    In Duisburg z.B. leben knapp 500.000 Einwohner, die Gesamtinzidenz der Stadt liegt heute zwischenzeitlich bei 141,1. Da hat der „unverschämte“ Bürgermeister wohl aber trotzdem schlechte Karten. Menschen, die selbständig denken können, scheinen unerwünscht. Ein persönliches Hühnchen zu rupfen, was? Notfalls bitte in die Ecke „parteipolitisches Geplänkel“ abschieben. Und mächtig draufhauen. Auch pressetechnisch.

    Bin gespannt, wie die Landesregierung da begründet, an der Präsenz nächste Woche festzuhalten. In die Presse kommt es auf jeden Fall…schon allein wegen der Willkür.

    Himmel, wo sind wir hier?

  8. Sie sollten als allererstes landesweit die Präsenzpflicht abschaffen. Der Zwang zur Infektion steht in direktem Widerspruch zum Grundgesetz.

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