Koalition will 3.000 zusätzliche Lehrerstellen – legt Kretschmann sein Veto ein?

63

STUTTGART. Finale bei den Koalitionsverhandlungen in Baden-Württemberg: Die Vorschläge der Fachleute sind größtenteils gesichtet, jetzt muss priorisiert werden. Nun müssen die künftigen Regierungspartner auch im Bildungsbereich bestimmen, was notwendig und was wünschenswert ist. Wofür soll das knappe Geld ausgegeben werden – etwa für neue Lehrer?

Ringt mit knappen Finanzen: Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne). Foto: vasilis asvestas / Shutterstock

Bei den Koalitionsverhandlungen von Grünen und CDU im Südwesten beginnt nun der Verteilungskampf um das knappe Geld. Bis Mittwochabend befassten sich die Spitzen um Ministerpräsident Winfried Kretschmann und CDU-Chef Thomas Strobl mit den Wunschlisten und strittig gebliebenen Fragen der zwölf Arbeitsgruppen. An diesem Donnerstag (14 Uhr) beginnt das Ringen um die Frage, welche Vorhaben angesichts der bescheidenen Kassenlage Vorrang haben sollen. Am Samstag soll der Koalitionsvertrag eigentlich unter Dach und Fach sein.

Koalitionsvertrag mit vielen Fragezeichen

Die beiden Parteien wollten eigentlich kräftig in Klimaschutz, den Ausbau des schnellen Internets und des Öffentlichen Nahverkehrs sowie die Innovationsförderung investieren. Hinzu kommen Pläne für mehr Stellen bei Polizei und Schulen. Doch im Koalitionsvertrag soll so gut wie jedes Projekt, das Kosten nach sich zieht, mit einem Haushaltsvorbehalt belegt werden. Sie sollen dann realisiert werden, wenn die Steuerquellen wieder sprudeln.

Mehr Qualität heißt hier: mehr Lehrkräfte

Wie die Deutsche Presse-Agentur aus Verhandlungskreisen erfuhr, haben sich Grüne und CDU in der Arbeitsgruppe Bildung auf die Schaffung von rund 3000 neuen Lehrerstellen verständigt. Die zusätzlichen Stellen würden etwa 240 Millionen Euro kosten. Wegen der Finanzprobleme gilt es aber als unwahrscheinlich, dass der Führungskreis um Kretschmann die Pläne so mitträgt. Kretschmann hatte am Dienstag erklärt, man könne «nur sehr wenige neue Stellen schaffen».

Sprachförderung soll weitergehen

In der Schulpolitik hatten sich Grüne und CDU schon in der Sondierung geeinigt, keine Strukturdebatten zu führen und lieber in Qualität zu investieren. Mehr Qualität heißt oft aber eben auch mehr Lehrkräfte. Die meisten Stellen will die AG Kultus für die Sprachförderung von Kindern mit ausländischen Wurzeln einrichten. Dafür gibt es schon 1165 Stellen, doch die sollten demnächst wegfallen. Die Fachpolitiker plädieren dafür, sie weiter zu finanzieren. Die Lehrerstellen waren im Zuge der Migrationskrise geschaffen worden, um die Integration der Kinder und Jugendlichen zu verbessern.

Ethikunterricht ausbauen

Um die Schulleitungen zu entlasten, sollen 545 zusätzliche Stellen geschaffen werden. Darüber hinaus wollen die Bildungsexperten den Ethikunterricht im Land ausbauen und ihn schon ab Klasse 4 beginnen lassen. Dafür werden demnach 440 Stellen für Lehrerinnen und Lehrer benötigt. Weil es nach Prognosen künftig mehr Schülerinnen und Schüler geben soll, werden nach den Vorstellungen der AG weitere 240 Stellen benötigt.

Die Reserve für die Krankenvertretung von Lehrkräften soll um 105 Stellen ausgebaut werden. Für die Verankerung der Ganztagsschule in der Sekundarstufe 1 werden 170 bis 200 Stellen veranschlagt. Für die Ganztagsgrundschule soll es 60 Stellen geben. Für weitere Betreuungsangebote sind weitere 27 Stellen vorgesehen.

Sonderprogramm für Nachhilfe und Nachsorge nach Corona

Als relativ sicher gilt, dass Grüne und CDU ein Sonderprogramm auflegen wollen, um die Folgen der Corona-Pandemie für Kinder und Jugendlichen auszugleichen. Hier verständigte sich die Arbeitsgruppe dem Vernehmen nach darauf, ein Sonderprogramm mit einem Volumen von über 100 bis 120 Millionen Euro aufzulegen. Damit sollen unter anderem pensionierte Lehrkräfte und Lehramtsstudierende für Nachhilfe engagiert werden.

Kretschmann und die Lehrerstellen

Im Wahlkampf hatte Kretschmann rückblickend Fehler in der Bildungspolitik seiner grün-roten Vorgängerregierung eingeräumt – insbesondere bei der Planung der Lehrerstellen. Er habe sich damals auf Zahlen des Statistischen Landesamts verlassen, die einen enormen Rückgang der Schülerzahlen prognostiziert hatten. Dabei habe man aber die Einwanderung aus europäischen Ländern zu gering eingeschätzt. Dadurch sei es tatsächlich zu Fehlplanungen gekommen – Kretschmann wollte Lehrerstellen abbauen. «Ich muss zugeben, ich war da der Bösewicht», sagte er. Man habe die Politik aber sofort korrigiert, als deutlich geworden sei, dass die Zahlen nicht zutreffen. News4teachers / mit Material der dpa

Abschied von der „demografischen Rendite“: Kretschmann stoppt offenbar geplanten Abbau von Lehrerstellen

 

Anzeige


63 KOMMENTARE

  1. Lehrerstellen schaffen ist nett. Doch ob man für A12 Leute an die Grundschule im Stuttgarter Brennpunkt lockt? A13 mag zu teuer sein, doch anders wird man der Lage nicht her. Wer gute Grundschulen will, muss den Job attraktiv macheb

  2. In BW- Mannheim fordern wir ein Corona Aufholjahr G9 ab September 2021 um der Schülergeneration eine angemesssene Aufarbeitung zu ermöglichen. In BW sind die Lernrückstände bei G8 mit Zusatzstunden, Lernbrücken und Nachhilfeprogramm nicht zu leisten. Die Schülergeneration hat bei G8 bei einem verkürzten Schuljahr sehr viel Schulstoff verloren und es hat alle sozialen Schichten egal welcher Herkunft getroffen. Die Schüler haben
    Nachmittagunterricht,Hausaufgaben zu erledigen, Nachbereitung und Vorbereitung des Unterrichts, Lernzeit für Test und Klassenarbeiten zu bewältigen und dies ist eine totale Überforderung bei G8. Die heranwachsende Generation hat große Sehnsucht nach Lebensfreude und Normalität zu erfahren und zu erproben im Klassenverbund und Freizeit. Die Schulpolitik muß anerkennen, dass nicht nur die Bildung gelitten hat sondern auch die persönliche Entwicklung und persönliche Entwicklung sschon sehr lange ausgebremst ist. Die Schülergeneration und die Eltern tragen die Hauptlast der Pandemie. Die Kinder und Jugendlichen abzustrafen und Ihnen keinen Freiraum für Entwicklungsschritte zu ermöglichen und nicht der ersten Lebenskrise zur Aufarbeitung Zeit zu geben, hat für den weiteren Lebensweg der Schülergenerationg große Folgen. G9 war Frau Eisemann bekannt und Sie hat die Wünsche und die Bedürfnisse der Familien eiskalt übergangen. Wir forden G9!https://www.phv-bw.de/phv-bw-zu-einem-corona-aufholjahr-fuer-schueler-am-allgemeinbildenden-gymnasium-durch-uebergang-auf-g9-ab-september-2021/

  3. Kretschmann war selbst Lehrer und hat sich schon weit von seinem Berufsbild entfernt……
    Herr Kretschmann schlägt Wellen und Handlungsfähigkeit folgt keine. Ansätze sind vorhanden
    z.B Inzidenzwert 165 zu hoch und kündigt Senkung an und tut es nicht. Es bleibt bei schönen leeren Worten und so ist Kretschmann. Tatenfroh den Schulen gegenüber wirkt er nicht und sein Beruf als Lehrer und die täglichen Herausforderungen als Lehrer sind vergessen.

  4. Kretschmann mir brennt der Kittel. In BW- Mannheim beginnen die Klassenarbeiten an den Schulen und es besteht eine Anwesendheitspflicht für Schüler. Mir brennt der Kittel und auf gut deutsch der Arsch! Obwohl das Schuljahr gelaufen ist, setzt man Familien und Schüler dieser Gefahr aus. Gewissensfrage gibt es in der Schulpolitik nicht. Die Pandemie hat alle sozialen Schichten getroffen egal welcher Herkunft und es steht in keinem Verhältnis wegen Klassenarbeiten die Schülergeneration an Schulen antanzen zu lassen! Kretschmann wir fühlen uns von Ihnen vergessen und nicht vertreten. Ich bin ein Elternteil und bin nicht geimpft und mein Leben wird für eine Klassenarbeit aufs Spiel gesetzt. Ja der Arsch brennt!

    • Geht’s nicht ne Nummer kleiner? Ihr Leben wird wegen einer Klassenarbeit aufs Spiel gesetzt? Wenn Sie so dermaßen krank sind, dass Sie an Corona sterben würden, würden Sie auch an Grippe und einer normalen Lungenentzündung sterben. Wenn Sie in Ihrem Alter sooo krank sind, können Sie gar nicht geimpft werden. Also hören Sie auf zu hyperventilieren. Leute wie Sie sind Schuld, dass Jugendliche sich umbringen wollen. Wieviele Eltern sind denn schon in Ihrem Alter gestorben? Na wieviele? Am Besten Sie jagen Ihrem Kind so richtig Angst ein und machen ihm Schuldgefühle, dass er Sie umgebracht hat, weil er sich Corona eingefangen hat. Wahrscheinlich haben Sie sich aber eher am Einkaufswagen angesteckt.
      Ihr Leben ist wegen einer Klassenarbeit in Gefahr. Sie sollten schnellstmöglich zum Psychiater. Vielleicht gibt es noch Termine. Und nehmen Sie Ihr Kind mit.

      • @Petra: Wenn man die Schulen aus Infektionsschutzgründen für den normalen Unterricht dicht macht, muss die Frage erlaubt sein, ob es in einem Schuljahr, das sowieso de facto gelaufen und nicht mehr zu retten ist, überhaupt Sinn macht, geschweige denn tatsächlich notwendig ist, dass dieselben Schülerinnen und Schüler nur für Klassenarbeiten in die Schulen geholt werden, die die ganze Zeit zu Hause bleiben mussten, nur um formal rechtssichere Noten zu erhalten. Dass man dieses Jahr in der Praxis sowieso nur freiwillig wird sitzenbleiben können, pfeifen doch schon die Spatzen, die Amseln und die gesamte Vogelschar von allen Dächern. Warum also? Um die Fassade eines „normalen“ Schuljahres aufrecht zu erhalten? Die ist längst vor Monaten schon eingestürzt… Man braucht das auch gar nicht an der Ansteckungsgefahr der Lehrkräfte festmachen: Was ist mit den Eltern? Den übrigen Kontakten der Kinder?

      • Petra, alles Quatsch, was Sie hier ablassen: verdreht, ohne Grundlage, ohne Bezug, faktisch falsch, unangemessen.

      • Mal zur Kenntnis nehmen.

        https://www.focus.de/gesundheit/coronavirus/bei-bundespressekonferenz-patienten-sterben-anders-intensivpfleger-schildert-bedrueckenden-klinik-alltag_id_13245163.html

        Wir haben Schüler an der Schule, die ein Familienmitglied durch Corona verloren haben, teilweise war die komplette Familie infiziert und es gibt Elternteile, die immer noch schwer erkrankt sind. Und dann soll man als Teenager mit der Pubertät als zusätzlichem Gepäck klarkommen…
        Vor zwei Wochen habe ich einen ehemaligen Klassenkameraden durch Corona verloren, 59 Jahre, sehr sportlich und fit (Skifahren, Klettern, Radfahren…aber nicht auf Anfängerniveau).
        Und dass Corona etwas anderes als Grippe oder eine normale Lungenentzündung ist, nämlich eine Infektion, die schwerwiegende Schäden im gesamten Körper anrichten kann und gegen die es keine durchschlagende Therapie gibt, sollte sich auch bis zu Ihnen herumgesprochen haben.

        • @Leseratte
          Anstatt einfach nur einen Artikel zu posten, hätten sie sich einmal den Auftritt des Herrn Lange bei der Bundespressekonferenz anschauen sollen, denn dann hätten sie gewusst, dass er sich sehr klar darüber ausgedrückt hat, dass Corona nicht das größte Problem bei den Intensivbetten ist, sondern a) das Problem mangelnder Intensivbetten schon sehr lange besteht vor Corona bestand und b) bemängelt er ganz offen die Maßnahmen der Regierung (ich weiß gar nicht wie er das auf den Platz der BPK geschafft hat).

          Hier einmal ein Link auf die vollständige BPK:
          https://www.youtube.com/watch?v=tVbVAJUt4ag

          Ehrlich gesagt, ich frage mich allmählich wie Leute, von denen man eigentlich annehmen sollte, dass sie Akademiker sind, nicht einmal dazu in der Lage sind einfachste Quellenüberprüfung durchzuführen, anstatt nur die selektiv herausgeschnittenen Stellen (und wie bei ihrer Verlinkung sogar noch mit rührseliger Musik unterlegt ist) zu konsumieren.

  5. Das Traurige in der Schulpolitik: pädagogische Träume kosten Geld.
    darum ist immer die Frage, wer das Geld kriegt und wer nicht.

  6. Petra es geht noch Nummer größer! Notbremse ist gezogen und Schulen sind zu. Klassenarbeiten sind ein unnötiges Risiko Petra! Petra sind Sie Querdenker oder Waldörfler?
    Sie haben bestimmt Lauterbachs Mahnungen gehört und wenn nicht Folen Sie Ihm auf Twitter!
    Petra und bleiben Sie bitte sachlich und werden nicht ausfallend. Ein Besuch im Krankenhaus würde Ihnen auch nicht schaden um sich ein Bild vor Ort zu machen. Immer fröhlich weiter so Petra…..

    • @Rosa
      Warum werden Sie persönlich gegen @Petra? Welche Fakten haben sie denn zu bieten? Nehmen wir doch die hier bereits verlinkte Bundespressekonferenz und lassen den „Praktiker“ Ricardo Lange zu Wort kommen:

      „Die Pflege arbeitet seit vielen Jahren schon am Limit, doch leider hat es bisher in diesem Umfang niemanden interessiert.“

      „Wir reden ja immer nur von Corona, aber es gibt ja wirklich Schlaganfälle, Herzinfakte, Unfälle, Suizidversuche. Also wie haben ja auf der Intensivstation ein breites Spektrum von Krankheiten [… redet davon, dass die Intensivstationen von nicht auf Notfallmedizin ausgebildeten Medizinern betreut werden müssen] also ich hätte mir gewünscht, dass wir mehr Personal haben, weil Betten haben wir genug. Also man kann in jedes Bett einen Intensivpatienten legen, wenn man irgendwoher ein Beatmungsgerät her holt, aber das Problem ist wirklich die.., ja, Personal.“

      Achtung, und jetzt aufpassen:

      „Die Intensivstationen sind voll und wie gesagt, da gibt es keinen Interpretationsspielraum, weil es eben nicht nur Covidpatienten gibt. Das kommt, on top, oben drauf und die Intensivstationen waren vor der Pandemie schon deutlich überlastet, aufgrund von Personalmangel. Es gibt sogar Intensivstationen, die können nicht einmal alle Betten befahren, weil eben das Personal nicht da ist. Das ist ja keine Debatte, die wir erst jetzt führen, also wir führen sie jetzt, wir hätten sie aber schon vor drei, vier, fünf Jahren führen sollen. Und hätte man früher gehandelt und hätte man den Personalmangel früher ernst genommen, dann hätten wir heute eine deutliche entspannte Situation, weil wir eben viel mehr Betten hätten belegen, aber auch betreuen können.“

      Bundespressekonferenz:
      https://www.youtube.com/watch?v=tVbVAJUt4ag

      Und zu einem wie Lauterbach (der Bundestagsmitglied einer der Regierungsparteien diese schlechten Zustände ja gerade mitzuverantworten hat) spar ich mir lieber die Kommentierung, der eine Veröffentlichung des Kommentars verhindern würde, aber seien Sie froh, dass niemand auf Lauterbach hört, denn (Achtung Ironie) auf Twitter haut der auch mal raus:

      „Jeder weiß, dass wir in Deutschland mindestens jede dritte, eigentlich jede zweite, Klinik schließen sollten. Dann hätten wir anderen Kliniken genug Personal, geringere Kosten, bessere Qualität, und nicht so viel Überflüssiges. Länder und Städte blockieren“

      https://www.arbeit-zukunft.de/2020/03/28/spd-gesundheitsexperte-karl-lauterbach-fuer-schliessung-jeder-zweiten-oder-dritten-klinik/

      • @Max Kleine

        “ Max Kleine 30. April 2021 um 23:07
        @Rosa
        Warum werden Sie persönlich gegen @Petra?“

        Vielleicht aus demselben (mir persönlich nicht bekannten) Grund wie Sie selbst es gerne mal praktizieren?
        Nachzulesen hier:
        „Max Kleine 30. April 2021 um 22:39
        @Leseratte
        Anstatt einfach nur einen Artikel zu posten, hätten sie sich einmal den Auftritt des Herrn Lange bei der Bundespressekonferenz anschauen sollen, denn dann hätten sie gewusst, dass ….
        Ehrlich gesagt, ich frage mich allmählich wie Leute, von denen man eigentlich annehmen sollte, dass sie Akademiker sind, nicht einmal dazu in der Lage sind einfachste Quellenüberprüfung durchzuführen, anstatt nur die selektiv herausgeschnittenen Stellen (und wie bei ihrer Verlinkung sogar noch mit rührseliger Musik unterlegt ist) zu konsumieren.“

        Heidewitzka, Herr Kapitän …!
        Stringent sachlich und in ruhigem Tonfall.
        😉

        Und:
        „Nehmen wir doch die hier bereits verlinkte Bundespressekonferenz und lassen den „Praktiker“ Ricardo Lange zu Wort kommen: …“
        Die beiden von Ihnen rüberkopierten Zitate des Herrn Lange schildern – wie man den Zitaten entnehmen kann – eine seit Jahren bekannte Situation, und die schildern Sie jetzt als … ja als was denn eigentlich?
        Als Ihre Entdeckung?
        (Sie selbst schildern nicht viel, vermitteln uns aber Ihren Erregungszustand deutlich.)
        Ist das jetzt plötzlich und wirklich neu für Sie?
        Wo waren Sie denn die letzten Jahre bzw. Jahrzehnte?
        Als Stimmungskanone auf Ballerman-Island?
        Bestimmt da, wo nie jemand persönlich wird und auch der kleine Max gar nicht scheinheilig „argumentiert“, gell?
        So, und jetzt ran an die Tasten …
        😉

        • „So, und jetzt ran an die Tasten …“

          Ihr Wunsch ist mir Befehl

          „Anstatt einfach nur einen Artikel zu posten, hätten sie sich einmal den Auftritt des Herrn Lange bei der Bundespressekonferenz anschauen sollen, denn dann hätten sie gewusst, dass ….
          Ehrlich gesagt, ich frage mich allmählich wie Leute, von denen man eigentlich annehmen sollte, dass sie Akademiker sind, nicht einmal dazu in der Lage sind einfachste Quellenüberprüfung durchzuführen, anstatt nur die selektiv herausgeschnittenen Stellen (und wie bei ihrer Verlinkung sogar noch mit rührseliger Musik unterlegt ist) zu konsumieren.“

          Das, finden Sie, wäre ein persönlicher Angriff?

          Ich lese daraus eher
          – den Vorwurf sich nur auf Sekundär-, anstatt Primärquellen zu vertrauen
          – dadurch uninformiert zu sein
          – dass ein Video, das selektiv geschnitten und mit emotionalisierender Musik, kaum als unabhängige Quelle dienen kann
          – ich, aber gut – vielleicht sind da meine Ansprüche inzwischen zu hoch, von Akademikern, die Lehrer ja sein sollten, einen anderen Umgang mit Quellen und Argumenten erwarte

          Das sehe ich so, dabei bleibe ich auch. Wenn das zu subtil für Sie war, dann entschuldige ich mich und hoffe Ihnen mit dieser Erklärung geholfen zu haben.

          „Die beiden von Ihnen rüberkopierten Zitate des Herrn Lange schildern – wie man den Zitaten entnehmen kann – eine seit Jahren bekannte Situation, und die schildern Sie jetzt als … ja als was denn eigentlich?“

          Vielleicht wären Sie von selbst auf die Lösung gekommen, wenn Sie versucht hätten etwas weiter zu denken. Leute wie die Kommentatorin (aber auch andere Kommentatoren, Artikel auf dieser Seite und Politiker – siehe Herr Lauterbach) suggerieren, dass die Zustände in den Krankenhäusern ursächlich durch Covid-19 verursacht würden. Das ist jedoch nicht der Fall – so wie es Herr Lange beschrieb.

          „Als Ihre Entdeckung?“

          Überspitzt möchte ich antworten: ja, da es bei Vielen scheinbar nicht über die Videoschnippsel bei FOCUS hinausgeht… aber nein, so weit würde ich dann doch nicht gehen und sehe es eher als Hilfestellung.

          „(Sie selbst schildern nicht viel, vermitteln uns aber Ihren Erregungszustand deutlich.)
          Ist das jetzt plötzlich und wirklich neu für Sie?
          Wo waren Sie denn die letzten Jahre bzw. Jahrzehnte?
          Als Stimmungskanone auf Ballerman-Island?
          Bestimmt da, wo nie jemand persönlich wird und auch der kleine Max gar nicht scheinheilig „argumentiert“, gell?“

          Argumentum ad hominem

          In der Regel, Pit 2020, schätze ihre Kommentare, auch wenn ich in den seltensten Fällen mit ihnen übereinstimme. Es ist schade, dass Sie ausgerechnet bei einem Kommentar, wo Sie ein Feuerwerk gegenteiliger Argumente zünden könnten, argumentativ so versagen. Schade.

          • @Max Kleine

            Gut gemacht.
            Und jetzt mal wieder entspannen, denn von Ihnen habe ich hier ebenfalls schon „Besseres“ (= weniger emotional Aufgeladenes) gelesen.
            Sie dürfen es gerne als Ansporn verstehen.

        • Danke, lieber @Pit 2020! Sie sprechen mir aus der Seele – und das nicht zum ersten Mal 🙂

          @Max Kleine: „@Rosa
          Warum werden Sie persönlich gegen @Petra?“ Die reinste Form der Provokation. Entweder pubertäre Phase noch nicht beendet (kann bis weit nach den 60igern dauern) oder … na, raus mit der Sprache, vielleicht gibt es ja noch einen anderen Grund, den wir alle nicht auf dem Schirm haben … Kennen Ihre Schüler*innen Sie auch so oder leben Sie das nur in der Anonymität aus?

          Zum eigentlichen Thema der neuen Lehrkräfte: Wo sollen die so plötzlich herkommen? Die Ausbildung dauert im strammen Marsch (ohne Pandemiebedingungen) locker 7 Jahre. Vorausgesetzt es gibt genügend Studienplätze und Interessent*innen. Die Vergütung und die Aussicht auf Verbeamtung sind weitere Bedingungen. Es sei denn, die Qualität ist nachrangig und man nimmt, was nicht bei 3 auf dem Baum ist … Wenn das Angebot also zu Ende gedacht ist, sollten die Universitäten schon mal mit entsprechenden Ressourcen ausgestattet werden (Dozent*innen, Räume, Artefakte, Verwaltungspersonal …) Vielleicht soll das Ganze drum herum aber auch den anderen überlassen werden und sie werben dann ab. Dann aber schon mal die richtigen Wettbewerbsinstrumente rausholen!

          „Die meisten Stellen will die AG Kultus für die Sprachförderung von Kindern mit ausländischen Wurzeln einrichten.“

          Hätte sich die AG Kultus mit den Studienordnungen von Bachelor und Master im Lehramt auseinandergesetzt, wäre aufgefallen, dass Sprachbildung ebenfalls Gegenstand ist. Also auch keine schnelle Lösung (s. o.)

          Qualität kostet halt Zeit und Geld!

          • @Susi
            Gerne würde ich Ihnen auf ihre Anregungen antworten, jedoch komme ich immer nur bis zum ersten *, da mir das Zusammenreimen/die Übersetzung in richtiges Deutsch zu aufwändig ist. Vielleicht werde ich es mal machen, sollte ich das entsprechende AddOn, welches diesen Schreibfehler behebt, mal im Browser installieren (womit Sie in nächster Zeit allerdings nicht rechnen sollten – es war also schön, uns wenigsten einmal geschrieben zu haben).

          • Max Kleine,
            ich warte auch noch auf die Beantwortung meiner Fragen an Sie.
            Bis jetzt kann ich mir nicht erklären, wie jemand, der in der Lage ist eine Tastatur zu bedienen, auf die Idee kommt, dass WEGEN (!) der Coronamaßmahmen lebensrettende OPs nicht durchgeführt werden können und Krebspatienten nicht behandelt werden.
            Das Installieren weiterer technischer Geräte, wird Ihnen das Nachdenken nicht vollumfänglich ersetzen können und ist daher, zur Beantwortung meiner Fragen, vermutlich, nicht zwingend nötig.

  7. Deutschland hat gerade ne Inzidenz von 160.
    Das bedeutet dass pro 1000 Personen 1,6 Personen positiv getestet sind.
    Vielleicht hilft das bissl liebe Rosa.
    Angst und Panik sind fehl am Platz. Wirklich!
    Liebe Rosa ca 54000 der Verstorbenen waren über 80. Auch wenn man mich heute wieder verbal schlägt, aber ich habe mehr junge Menschen an Krebs verloren. Und das Leben geht irgendwann zuende. Wenn man dann über 80 ist, ist das doch gut oder?!

    Die Chance, dass Sie nicht an Corona versterben ist sehr groß!! Versuchen Sie einfach weniger Angst zu haben.

    • Über 80? Na, dann macht’s ja nichts, mit einer Corona-Infektion elendig an Atemnot zu krepieren. Ist ja sogar prima, stören dann nicht mehr beim Partymachen.

      Offenbar unterscheiden Sie zwischen lebenswertem und lebensunwertem Leben. Wie steht’s denn mit Behinderten: Können die auch froh sein, von Corona „erlöst“ zu werden? Leben geht ja mal zuende. Diese Idee hatten wir in Deutschland schon mal. Hoffen Sie, dass Ihre Kinder später gnädiger mit Ihnen umgehen, wenn Sie soweit sind – und nicht sagen: Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Mutti. Jetzt reicht’s aber auch…

      Bemerkenswert, Minna, dass jemand wie Sie, die hier im Forum ständig auf die Tränendrüse drückt, wenn es um den Schulbesuch von Kindern geht, bei älteren Menschen völlige Empathielosigkeit, ja Unmenschlichkeit erkennen lässt.

      • Unmenschlich? Warum? Glauben Sie, ich haben noch niemanden verloren, der alt war? Wissen sie was ich da als Antwort bekam? Naja das Leben geht halt irgendwann zuende.
        Was ist daran unmenschlich Bernd? So ist das nun einfach mal.
        Das hat nichts mit unmenschlich zu tun.
        Wir haben nur den Bezug zum Tod verloren. Wen interessiert es denn hier, wir andere Menschen zum Beispiel an Krebs elende zugrunde gehen? Das sind täglich 750 im Durchschnitt. Da gibt es keine tägliche Meldung.

        • Wie schön: Dann lernen wir jetzt den „Bezug zum Tod“ mal wieder neu kennen.

          Was hat Krebs damit zu tun? Krebs ist nicht ansteckend. Gleichwohl hat der medizinische Fortschritt dafür gesorgt, dass Krebserkrankungen in vielen Fällen heute heilbar sind, die noch vor wenigen Jahren als unheilbar galten. Hätten sich die Forscher Ihr Motto zu eigen gemacht („Naja das Leben geht halt irgendwann zuende“), gäbe es solchen Forschritt nicht.

          Das ist der Punkt: Entweder wir sind soziale Wesen – und bemühen uns nach Kräften, Schwächere in dieser Gesellschaft zu beschützen. Oder wir kümmern uns nur um uns selbst. Die Egozentrik, nur die eigenen Bedürfnisse zu sehen (und seien wir mal ehrlich, Minna: Um Kinder geht es Ihnen doch auch nicht wirklich, zumindest nicht um die anderer Leute), macht diese infantile Spaßgesellschaft krank und unmenschlich. Das Gejammer der Schauspieler über Schutzmaßnahmen – oder eben Ihre Posts hier – machen genau das deutlich.

          • Zustimmung.
            Das Tragische an den infantilen Egozentrikern ist ja nicht nur, dass sie das Fundament unserer humanistischen Gesellschaft in Frage stellen, sich aber, falls sie selbst erkranken, natürlich (!) wieder auf menschliche Zuwendung in den Kliniken verlassen, sondern dass sie dabei auch noch so dumpf- verbissen agieren. Häufig kommen die „Coronatraumwelten“ in denen sie sich zurückziehen, so unglücklich rüber. Ich habe oft den Eindruck sie schädigen emotional v. a. sich selber.

          • @Stina
            „Das Tragische an den infantilen Egozentrikern ist ja nicht nur, dass sie das Fundament unserer humanistischen Gesellschaft in Frage stellen, sich aber, falls sie selbst erkranken, natürlich (!) wieder auf menschliche Zuwendung in den Kliniken verlassen, sondern dass sie dabei auch noch so dumpf- verbissen agieren.“

            Na das erzählen Sie mal den unbehandelten Krebspatienten und denjenigen, die dringend eine lebensrettende OP brauchen, aber diese Behandlungen aufgrund der Coronamaßnahmen nicht bekommen.

            Eine Medaille hat immer zwei Seiten.

          • Max Kleine,
            Welche lebensrettenden OPs werden wegen der Coronamaßnahmen nicht durchgeführt?
            OPs müssen doch aufgeschoben werden, weil Intensivbetten mit Covid19 Patienten belegt sind, die u.U.durch das konsequente Einhalten der Präventionsmaßnahmen, vor einer Infektion geschützt gewesen wären und folglich auch gar nicht intensivmedizinsch behandlungsbedürftig geworden wären.
            So habe zumindest ich die öffentlichen Begründungen der Intensivmediziner, die für den Infektionsschutz das Einhalten der Präventionsmaßnahmen u. die Lockdowns forderten, verstanden.
            Und wo werden, wegen der Coronamaßnahmen, keine Krebspatienten behandelt? Die Chemotherapiepatienten fürchten sich meist vor einer Coronainfektion. Die Einhaltung der Maßnahmen und ein dadurch erreichtes niedriges Infektionsgeschehen, ist doch oft erst Voraussetzung, dass sich die Patienten eine Chemo zu trauen.

    • Gut Bernd, Sie kennen mich sehr gut. Ich bin begeistert.
      Mein Versuch, Rosa ein wenig ihre Angst zu nehmen, ist gescheitert. Ma an erlaubt keinen Blick nach rechts und links hier
      Dann schwächen wir halt unsere Psyche weiterhin mit Angst und Panik, dass wird sicher helfen bei der Gesunderhaltung.
      Und zum Thema Menschlichkeit… Die fehlt hier in dem Forum einigen.
      Man sollte nur mal lesen mit welcher wut und Boshaftigkeit hier über andere Menschen geschrieben und geurteilt. Lieber nicht über Menschlichkeit debattieren, Bernd.

      • @Minna

        Haben Sie nicht unter einem anderen Artikel – ich glaube es war vor zwei Tagen – geschrieben, dass Sie dieses Forum verlassen wollten …?

        • @Pit2020:
          Habe ich auch so von @Minna gelesen. Möglicherweise kommen da gewisse Leute mit ihren „Identitäten“ durcheinander…
          „Wer bin ich, und wenn, wie viele“… 😉

      • @Minna:
        „Gut Bernd, Sie kennen mich sehr gut“.
        Das wäre tatsächlich möglich.
        In Ihrer Art zu schreiben fallen mir seit Längerem winzige Kleinigkeiten auf, die eine Sabine S., eine Petra und noch ein, zwei weitere „Identitäten“ immer wieder verwenden (rein formell), hinzu kommt, dass Sie, sozusagen als Dreingabe, jedesmal die gleichen Ansichten vertreten.
        Zufälle gibt’s…..oder handelt es sich tatsächlich schon um ein Wunder?

    • Minna, in meiner Stadt werden,allein an der Uniklinik, aktuell, 5 Schwangere,wegen einer Coronainfektion, intensivmedizinisch behandelt. Was meinen Sie, sollte den Angehörigen gesagt werden?
      Versuchen Sie doch bitte einmal diese Frage zu beantworten.

      • Das besonders Schlimme am Sterben an Corona hat der Intensivpfleger Ricardo Lange gestern in der Pressekonferenz beschrieben. Keine Begleitung des Sterbeprozesses durch Angehörige am Krankenbett, nur die Technik, die vermummten Pfleger und die eigene Todesangst. Er beschreibt, dass es Patienten, die noch gut drauf waren, am nächsten Tag plötzlich nicht mehr in ihrem Bett liegen, sondern, nachdem sich ihr Zustand innerhalb weniger Stunden rasant verschlechtert hat, verstorben sind… Und keineswegs nur sehr alte Menschen.
        Natürlich gehört der Tod zum Leben dazu. Aber die Art und Weise des Sterbens, wenn man das so bezeichnen kann, ist bei Corona eben eine andere, besonders belastende, auch für die Angehörigen, die nur zuallerletzt vermummt mit zum Kranken dürfen.

        https://www.google.com/search?q=intensivpfleger+pressekonferenz&client=safari&channel=ipad_bm&source=lnms&tbm=nws&sa=X&ved=2ahUKEwio74js1qXwAhXugf0HHUGYBJoQ_AUoAXoECAEQAw&biw=1261&bih=1526&dpr=2

      • Liebe Stina, ich habe nirgendwo geschrieben, dass Schutz nicht sinnvoll ist. Ich habe nirgendwo geschrieben, dass ich sterbende Menschen toll finde. Aber aufgrund der Dinge, die in meinem Leben passiert sind, ist für mich der Tod eines alten Menschen traurig, egal woran er gestorben ist, aber kein dramatisches Schicksal. Wie gesagt, alles andere ist Interpretation

        Ich habe lediglich versucht, einer scheinbar sehr in Panik geratenen Rosa bissl die Angst zu nehmen.
        Ich erachte viele Massnahmen für sinnvoll und manche eben nicht.
        Das ist meine Meinung und deshalb leugne ich nichts an Corona.

        • @Minna:

          Ab welchem Lebensjahr wäre ich Ihrer Ansicht nach alt?
          Ich hätte da gern eine konkrete Antwort!

      • @Stina:

        Schreiben Sie das bitte Mal in den anderen Chat, in dem sich abfällig darüber geäußert wurde, dass Angehörige von Schwangeren bevorzugt geimpft werden.

          • Ja Stina, hier in diesem Forum. Der Artikel ist noch gar nicht so lange her. Und geschrieben wurde der Kommentar von einer Maßnahmen Befürwortenden Lehrerin, welche nicht einsieht, dass Schwangere vor Lehrern geimpft werden soll.
            Soviel zu der hier vorherrschenden Menschlichkeit :-/

            Und für alle anderen. Nein ich schreibe nicht als Petra, Sabine etc sondern als Minna.
            Oder sind alle die meine Kommentare beurteilen und beschimpfen am Ende auch nur eine Person???????

          • @Stina:
            Ja, allerdings muss ich mich da etwas korrigieren. Ich habe mir die Kommentare dort gerade nochmal durchgelesen. Da ging es um die Gleichsetzung von Schwangeren mit pflegenden Angehörigen und dem Unverständnis darüber. „Schwangere sollten nicht perse als Risiko/problembehaftet angesehen werden“, hieß es da. „früher war das auch nicht so“ und „wenn man will, kann man auch bis zur Geburt arbeiten und wenige Wochen danach wieder anfangen“.
            Ich glaube, nachdem ich mir das gerade nochmal durchgelesen habe, war das nicht speziell auf Impfungen und die Priorisierungen bezogen, sondern generell – außerhalb von Corona. Das hatte ich möglicherweise zunächst falsch verstanden und war der Annahme, dass der Verfasser die Impfpriorisierungen von Angehörigen der Schwangeren nicht mit Angehörigen von zu Pflegenden befürwortet.

            …die ersten Kommentare…
            https://www.google.com/amp/s/www.news4teachers.de/2021/04/soeder-setzt-bei-schulen-weiter-auf-sicherheit-distanzunterricht-schon-bei-inzidenz-100-und-impfungen-fuer-schueler-ab-juni/%3famp

          • @Lila 1. Mai 2021 um 10:19

            Liebe @Lila,
            danke für die Klärung und dafür, dass Sie sich die Mühe gemacht haben, den Artikel rauszusuchen.

        • Minna,
          Lila schreibt, sie müsse sich korrigieren und verlinkt einen Artikel, auf dessen Kommentarseite ich auch nichts von Angehörigenimpfungen von Schwangeren finden kann.
          Sie scheinen sich genauer zu erinnern, sie schreiben.“ Und geschrieben wurde der Kommentar von einer Maßnahmen befürwortenden Lehrerin, welche nicht einsieht, dass Schwangere vor Lehrern geimpft werden sollen“
          Das ist ein ziemlicher Vorwurf……und das ist Ihnen natürlich auch klar, sie unterstreichen ihre Empörung daher ja auch noch mit „Soviel zu der hier vorrherschenden Menschlichkeit“
          Überhaupt geht Ihnen die “ Wut und Boshaftigkeit“ hier im Forum, echt an die Nieren, stimmts? Mit Unmenschlich und Boshaft kommentieren sie zumindest viele Reaktionen auf ihre so gut gemeinten Kommentare wie “ Ich will keine Kinder mit Masken sehen“ Boshaft sind halt immer die Anderen, aber ist es nicht vielleicht auch boshaft, wenn man bewusst Unwahrheiten bzgl. der moralischen Orientiertheit einer Menschengruppe in den öffentlichen Raum streut? Das Problem welches jetzt vermutlich viele Leser mit der Lehrerin,“ die nicht einsieht, dass Schwangere vor den Lehrern geimpft werden „, haben, wird, dank der aufklärenden Berichterstattung, wohl eher eine Verwunderung darüber sein, dass jetzt Schwangere doch geimpft werden sollen….

    • Ganz davon abgesehen dass diese über 80 jährigen Mitbürger noch zu großen Teilen ein eigenständiges Leben und selbst bestimmtes Leben führen, scheint ihnen gar nicht bewusst zu sein, wie menschenverachtend derartige Kommentare bei Mitmenschen ankommen.
      Der schleichend elende Tot an SARS-Cov-19 ist ein schrecklicher Begleiter, der diesen armen Geschöpfen es in Teilen sogar verwehrt im Kreis der nächsten Verwandten Abschied zu nehmen. Da werden alle Beteiligten schweren Belastungen und nachhaltig bitteren Erfahrungen ausgesetzt. Ein Leben sollte anders enden, für jeden Mitmenschen, auch für die Vergessenen.
      Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu schützen, ist die Aufgabe aller und insbesondere die des Staates, als dessen Teil sich jeder verstehen sollte.

  8. Kleiner Nachsatz: Selbstverständlich gibt es viele Krebsarten, welche durch Viren ausgelöst werden.
    Und wo genau lesen Sie, dass ich möchte, dass man Menschen nicht hilft? Sondern sie einfach sterben lässt?
    Wenn man alt ist, muss man damit rechnen, dass man stirbt. Unmenschliche Aussage, ich weiß! Aber mehr habe ich nicht gesagt. Alles andere ist ihre Interpretation.

    • „Selbstverständlich gibt es viele Krebsarten, welche durch Viren ausgelöst werden“
      Selbstverständlich finde ich das nun gerade nicht, aber es gibt welche…..“
      Was mich jetzt aber wundert ist: Wenn Sie sich für Bio oder Medizin interessieren, dürfte Ihnen doch nicht entgangen sein, dass die medizinisch Forschenden uns seit Monaten mitteilen, dass noch nicht alle Faktoren die schwere Covid 19 Verläufe begünstigen, ermittelt werden konnten. Jede Infektion für einen Betroffenen also ein unkalkulierbares Risiko darstellt. In den Kliniken in meinem Umfeld, werden z. Zt. viele Schwangere intensivmedizinisch behandelt, was die Warnungen der Forscher bestätigt.
      Wie kommen sie nun dazu, jemanden wie Rosa, deren aktuell körperliche Verfassung sie gar nicht kennen, mit dem Satz “ Die Chance, dass Sie nicht an Corona versterben ist groß“ zu belehren? Finden Sie das nicht vermessen und v. a.verantwortungslos? Stellen Sie sich mal vor, Rosa würde Sie ernstnehmen……

    • Hm, Kritik an selbst verfassten Aussagen mit der Unterstellung einer Fehlinterpretation durch andere zu rechtfertigen, nachdem man sich selbst qua widersprochen hat, scheint für Sie ja ein befriedigender Ausgang zu sein.
      Ich muss sagen, dass ich Ihre Argumentation nur in Fragmenten nachvollziehen kann.

  9. Minna und Petra Sie brauchen mich nicht beruhigen.Virologen, Intensivmediziner und RKI vertreten die Meinung Kinder und Eltern tragen die Hauptlast in der Pandemie und sind die letzten in der Reihe. Es besteht eine große Gefahr für Eltern und Kinder schwer zu erkranken, die noch keinen Imfschutz haben und noch nicht bekommen. Die nächsten Wochen werden für die Eltern und Kinder eine große Herausforderung.Wir haben den Schutz den „ALTEN entgegengebracht und die Familien müssen ebenfalls den Schutz erhalten den man der alten Generation zugesprochen hat. Für mich ist die Haltung von Petra und Minna ein Spiel mit dem Feuer. Ihre Aussagen sind nicht sachlich und wenn Sie meine Äußerungen unangenehm berühren, müssen Sie nicht an sich heran lassen. Austeilen oder beleidigen steht Ihnen nicht zu. Wir haben einen Ausnahmezustand schon über viele Monate der nicht schön zu reden ist.

  10. Egal wieviel Mühe man sich hier gibt und erklärt, wenn man nicht der selben Meinung ist, wir der Großteil hier, ist man blöd.
    Ich verstehe selbst nicht, wie ich bei soviel Menschlichkeit die hier vorherrscht und soviel Toleranz anderen gegenüber, nicht endlich vernünftig werde.
    Ich habe niemanden beleidigt Rosa. Im beleidigen sind hier andere viel besser 🙂

    • @Minna

      „Ich verstehe selbst nicht, wie ich bei soviel Menschlichkeit die hier vorherrscht und soviel Toleranz anderen gegenüber, nicht endlich vernünftig werde.“

      Naja, wenn Sie sich selbst schon nicht verstehen …
      Und „Konsequenz“ ist höchstwahrscheinlich nicht Ihr zweiter Vorname.

      Ich habe ja schon weiter oben einmal nachgefragt, das war auch schon zum zweiten Mal:
      “ Pit 2020 30. April 2021 um 13:23
      @Minna
      Haben Sie nicht unter einem anderen Artikel – ich glaube es war vor zwei Tagen – geschrieben, dass Sie dieses Forum verlassen wollten …?“

      ?

    • @Minna:
      Ich habe auch keine Beleidigungen heraus gelesen! Jeder hat eben seine eigene Meinung und die sollte doch respektiert werden. Ein Abstempeln und in eine bestimmte Ecke stellen, weil sich jemand etwas kritisch äußert, ist nie zielführend. Es sollte doch möglich sein, normal zu diskutieren. Es ist jedoch auch so, dass man gerade bei geschrieben Texten viel zwischen den Zeilen lesen kann und hinein interpretiert – je nachdem was man „lesen/hören will“. Vielleicht sollten Sie ihren Nickname hier ändern – ich habe auch den Eindruck, dass sofort gegen geschossen wird, sobald Sie etwas kommentieren.

    • Minna,
      jetzt denken Sie mal nach. Wie ich schon schrieb, seit Monaten warnen Mediziner Menschen mittleren Alters und in letzter Zeit auch die Jüngeren, eine Coronainfektion bzgl. der Schwere aber auch der Langzeitfolgen, zu verharmlosen. Und jetzt lesen Sie doch noch mal, was Sie Rosa ganz zu Beginn dieser Kommentarseite geschrieben haben. Äußert man sich so undifferenziert einen Menschen gegenüber, der existentiell und vielleicht berechtigt Angst hat? Respektlosigkeit Anderen gegenüber, äußert sich keineswegs nur in ausgeschriebenen Beleidigungen!
      Wieviele Fragen habe ich ihnen gestellt u, die meisten sind unbeantwortet geblieben. Wären Sie an einer Diskussion interessiert, dann würden Sie doch auf Fragen eingehen. So entsteht leider der Eindruck, Sie sind so ein verharmlosender Typ, weil Sie einfach ein unbesogtes Gemüt haben oder Sie möchten bewusst provozieren. Am 21. 4. schreiben Sie z. B. dass Sie gegen Maskenpflicht im Unterricht sind. Damit äussern Sie a.m.S.dass Ihnen Klassenkameraden ihrer Kinder, die evtl. zu einer Risikogruppe für Spätschäden o. Schwere Verläufe gehören, gleichgültig sind.( Allein schon im Bekanntenkreis meiner Kinder sind 2 Freunde die einen Herzschaden haben und deren Eltern jetzt Angst haben) Wie meinen Sie, kommt das in einem Pädagogenforum, in dem auch besorgte Eltern, schreiben, an? Wenn einige Foristen auf ihre, wie auch immer motivierten, Verharmlosungen empört reagieren, empören Sie sich wiederum darüber, wie beleidigend mit Ihnen, die sie sich so sehr bemühen, umgegangen wird und das Ganze wiederholt sich. Was ist der Sinn?

      • Ja Stina, ich bin gegen Maskenpflicht bei Kindern. Und dabei bleibe ich auch. Und zwar einfach, weil es keinen Sinn macht. Masken sorgen allemal für einen kurzen Effekt. Sitzen Kinder über längere Zeit zusammen, bringt die Maske gar nichts mehr. Die Atemluft verteilt sich im Raum, die Kinder fummeln an der Maske rum, die Kinder müssen sich beim Sprechen mehr anstrengen.
        Mag sein, dass das bei größeren Kindern besser funktioniert, aber bei kleinen nicht. Wenn sie Kinder im Wechselunterricht sitzen, genügend Abstand zueinander haben, braucht kein Kind der Welt im Unterricht ne Maske tragen. Und schon gar keine ffp2 Maske.
        Ich persönlich trage in geschlossenen Räumen immer eine Maske. Aber ich weigere mich, diese an der frischen Luft zu tragen.
        Der eine verharmlost und der andere übertreibt. So ist das eben.

      • @Stina

        „So entsteht leider der Eindruck, Sie sind so ein verharmlosender Typ, weil Sie einfach ein unbesogtes Gemüt haben oder Sie möchten bewusst provozieren.“
        Beides lässt sich ja auch wunderbar miteinander vereinen, wobei sich nach einiger Zeit der Eindruck aufdrängt, das Möglichkeit 2 den intrinsischen Antrieb liefert – mit einer gewissen Ausdauer, die man ja durchaus anerkennen sollte.

        An dieser Stelle:
        Liebe @Minna, Chapeau!
        Liebe @Minna, das mit den nicht beantworteten Fragen und daher offensichtlich fehlendem Interesse an einer Diskussion als Austausch stimmt leider auch – da muss ich also leider wieder 1 Punkt abziehen.

        @Stina
        „Wenn einige Foristen auf ihre, wie auch immer motivierten, Verharmlosungen empört reagieren, empören Sie sich wiederum darüber, wie beleidigend mit Ihnen, die sie sich so sehr bemühen, umgegangen wird und das Ganze wiederholt sich. Was ist der Sinn?“
        Nach dem Sinn habe ich ja auch schon mehrfach gefragt …
        Manchmal ist das Sender-Empfänger-Modell in der Kommunikation gestört, seltsam wird es, wenn das immer an derselben Stelle passiert – ja dann erinnert es an Tragik-Komödien.

        Die haben wir hier seit etwas mehr als einem Jahr in verschiedenster Ausprägung erlebt:
        Manche Foristen „ähneln“ sich frappierend. Aber was soll’s: In den Geschichtsbüchern stehen ja auch nur die Leute drin, die früher wichtig – und bestimmt auch sehr klug – waren, und die hatte alle auch ganz viele Namen …
        Andere scheinen sich hier teilweise selbst zu schreiben. Das hatte ich vor ungefähr mal einer Woche jemanden gefragt, dessen Stil doch sehr an Tiger-Eddi, (FH) erinnerte.
        Ich finde es auch sehr schade, wenn die Kommunikation ausgerechnet dann … irgendwie … nicht mehr so klappt.
        Und das, obwohl einige Foristen hier doch gehobene Ansprüche hegen, wie etwas weiter oben von einem Teilnehmer angemerkt wurde “ Leute, von denen man eigentlich annehmen sollte, dass sie Akademiker sind“.
        Um das mal ausdrücklich zu sagen: Ich persönlich finde es sehr gut, dass hier auch Eltern mitlesen und mitschreiben, und DAS geschieht – bis auf wenige Ausnahmen – doch recht sachlich, kritisch mit angemessenem Ton und offen für einen Austausch. Das gefällt mir, und so finde ich es auch sinnvoll, weil man dann wirklich Neuigkeiten erfährt, aus dem eigenen Bundesland ebenso wie aus dem Rest der Republik.
        Auch erfährt man einiges aus anderen Perspektiven.
        Manchmal ist jemand wütend, das kennen wir wohl alle.
        Manchmal lässt jemand seine Wut heraus, das kennen wir wohl auch alle.
        Aber einige Foristen sind wohl das, was man einen „flat character“ nennt.
        Gibt man bei google ein „flat character Erklärung“ein, so erhält man dies (die meisten anderen Erklärungen sind auf Englisch verfasst):
        „Ein „flat character“ ist ein starrer Charakter, d.h. er verändert sich gar nicht.. Außerdem ist er meistens nur sehr oberflächlich charakterisiert und verkörpert häufig Stereotypen… Ein round character ist immer eine Person die sehr echt wirkt.“

        Ich vermute, die meisten Leser (erheblich mehr als „Schreiberlinge“ im Forum) nutzen n4t zur Information durch die Artikel, einige nutzen sie Kommentarspalten und bringen zusätzlich Informationen (wobei hier in der Regel keine Journalisten am Werk sein dürften), aber leider verirren sich auch immer wieder mal die „Aggro-Stimmungskanonen“ hierher.
        Nuja, ist halt öffentlich – muss man dann mal mit umgehen …

        • Piet 2020,
          „……ja dann erinnert das an Tragikkomödien“
          Stimmt! Und das Komische darin ist manchmal auch wieder wohltuend.
          Aber die Hemmungslosigkeit der Anspruchsvollen und der Aggros lassen, auch eine Gelegenheitsleserin, verwirrt zurück…Wie lange es wohl noch dauern wird, bis wir im wirklich echtem Leben „dann mal mit umgehen“ müssen.

  11. Lila, sie sind eine der wenigen, die freundlich argumentieren und versuchen, jeden zu verstehen. Das ehrt Sie. Und genau macht man das auch.

    Die Gemüter sind erhitzt und natürlich ist es schwierig alles im Moment.

    Aber auch auch mit den Argumenten anderer auseinander zu setzen, sollte jeder versuchen.

    Wenn ich vielleicht kommentiere zukünftig, dann mache ich das weiterhin unter Minna. Aber danke Lila!!

    • @Minna

      „Aber auch auch mit den Argumenten anderer auseinander zu setzen, sollte jeder versuchen.“

      Mehrfach (!) direkt an Sie gestellte Fragen könnten Sie dann aber auch direkt beantworten, oder nicht?
      Und genau so macht man das auch.

      Wenn nicht – warum nicht?

  12. sterben ist nicht alles, langzeitfolgen kommen hinzu. und inzwischen sind mehrere bekannte & co an corona gestorben, die zwischen 30-60 j. sind.

    von daher benehmen sich die querdenker hier so, wie nach der silvesternacht, zumindest fühlt sich das meiner meinung nach so an.

    für die oberstufen ist das jahr noch nicht gelaufen, aber in 8 wochen.

    ich finde es verantwortungslos gegenüber den ärzten und pflegern auf intensivstationen, patienten die keinen platz erhalten (eine bekannte (62j) bekam keinen platz in mannheim und musste nach frankfurt ins krankenhaus und lag über 3 monate im koma, diese frau war vorher top fit und pfiffig, jetzt ist sie ein pflegefall, nur mal so, an die, die hier blödsinn von sich geben/ und eine freundin (43j.) von mir, die ist zur weihnachtszeit gestorben, hat kinder, 17j. u. 20j.), den lehrern, schülern, eltern gegenüber.

    ich wünsche keinem den tod, auch 80j. nicht!

    mein vater 78j. ist super fit und möchte gerne über 100 j. alt werden. er ist risikopatient, aber er tut wirklich viel für seine gesundheit in gegensatz zu mir. er hatte eine dauerkarte und ging täglich schwimmen und jetzt fährt er fahrrad und läuft, ernährt sich gesund etc.
    80j. von heute ist wie 60j. von früher. aber die äußerungen hier, zeigen wieder einmal nur, in welcher egoistischen ellenbeogengesellschaft wir uns befinden.

    ich habe meinen sohn vom präsenzunterricht befreit und wünschte, dass sie anderen eltern das auch machen würden, da die oberstufe wechselunterricht hat und bei uns das jahr erst in 8 wochen beendet ist, denn die oberstufe müssen noch viele klausuren schreiben und haben noch presentationen etc.

    mich nervt es das alles, weil… die politik in bezug auf z.b. corona versagt, …die leute engstirnig sind und kein rücksicht auf andere nehmen, …dass es corona gibt, … und vieles mehr.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here