Kreis Gütersloh bleibt bei Distanzunterricht – Einigung mit Landesregierung

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GÜTERSLOH. Der Kreis Gütersloh darf wegen seiner hohen Coronazahlen nun doch beim Distanzunterricht in seinen Schulen bleiben. Eine entsprechende Allgemeinverfügung des Kreises sei vom Land akzeptiert worden, teilte der Kreis am Samstag mit. Er hatte am Samstagfrüh einen Inzidenzwert von 188. Es sei sehr wahrscheinlich, dass der Wert in den kommenden Tagen auf über 200 steige, hieß es beim Kreis.

Ab einem Inzidenzwert dürfen die Schulen für den Präsenzbetrieb geschlossen werden – eigentlich… Illustration: Shutterstock

Ab einem Wert von 200 ist Präsenzunterricht untersagt. Der Kreis wolle Verunsicherung der Schüler verhindern, wenn sie für nur wenige Tage in die Schulen kommen und dann – nach dem weiteren Ansteigen der Corona-Zahlen – doch wieder von zu Hause lernen müssten. Das Land Nordrhein-Westfalen hatte einen entsprechenden Vorstoß des Kreises Gütersloh noch vor wenigen Tagen abgelehnt. Inzwischen erlaubt eine Landesverordnung aber Kommunen, die noch knapp unter einer Inzidenz von 200 liegen, bereits vorausgreifend den Präsenzunterricht zu stoppen. dpa

Trotz Notbremse: Gebauer behält sich das letzte Wort über Distanzunterricht vor

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3 KOMMENTARE

  1. In Mannheim macht man bei 191,2 die Schulen lieber auf und hört auf Lauterbach nicht.
    Was ist ein Menschenleben noch Wert????

  2. Ah, man darf fernbleiben, darf Leib und Leben schonen.
    Danke, mächtigste Gebieter und Gebieterinnen!
    Danke, Danke, ihr seid so gnädiglichst zu uns Wichten, den großen und kleinen.

  3. In den meisten Bundesländern können die Eltern ihre Kinder vom Präsenzunterricht abmelden, warum tun Sie das nicht? Und warum machen die Lehrer kein Aufstand? Was sehr traurig hier in Deutschland ist, ist dass wir immer nur meckern und das dann so hinnehmen und beispielsweise nicht wie in den Ländern Italien, Frankreich, Brasilien boykottieren und aufstehen, um für unsere Rechte zu kämpfen. Damit meine ich nicht, dass man Sachen beschädigen soll, sondern zusammenhalten und mit all unseren Rechten und Forderungen, auf rechtlicher Basis, zu unseren Zielen gelangen. Auch Lehrer haben Rechte, auch wenn auf sie Druck ausgeübt wird. Würden alle Lehrer sich auf Ihre Rechte berufen( welche das sind, weiß ich nicht mehr, aber auch in dem Grundgesetz ist verankert, dass man das Recht auf Unversehrtheit hat usw.) und Eltern ihre Kinder vom Distanzunterricht (wenn das ihr Bundesland zulässt) abmelden, hätte man schon mal etwas mehr erreicht als es jetzt der Fall ist.

    Immer nur meckern, den Frust nur in den Medien loswerden, ist keine Lösung.

    Gibt es hier auch mal einen Anwalt, der uns hier besser aufklären kann, was man machen kann?

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