Die KMK gönnt sich jetzt ein Expertengremium – unverbindlich, ohne Einfluss des Bundes. Streit gibt’s schon zum Auftakt

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BERLIN. Ferienstreit, vergleichbare Abi-Aufgaben, Lernbedingungen und Abschlüsse – diese und andere Herausforderungen des deutschen Bildungssystems will die Kultusministerkonferenz der Länder (KMK) künftig mit Hilfe eines neuen Expertengremiums besser bewältigen. Die KMK setzte dafür nun eine «Ständige wissenschaftliche Kommission» ein und berief 16 Mitglieder. Es handelt sich um Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen, etwa aus den Bereichen Sprachförderung, frühkindliche Bildung, Berufsbildungsforschung oder Schulpädagogik.

Wird die KMK jetzt schlauer? Man darf gespannt sein. Illustration: Shutterstock

Ihre Aufgabe soll es nach KMK-Angaben sein, die Länder in Fragen der Weiterentwicklung des Bildungswesens zu beraten. Es gehe dabei um die «Sicherung und Entwicklung der Qualität», die «Verbesserung der Vergleichbarkeit des Bildungswesens» und um Strategien «zu für die Länder in ihrer Gesamtheit relevanten Bildungsthemen». «Grundlage der Arbeit der Ständigen wissenschaftlichen Kommission wird ein im Dialog mit der Kultusministerkonferenz abgestimmtes Arbeitsprogramm sein. Vorschläge hierfür können sowohl aus der Mitte der Ständigen wissenschaftlichen Kommission als auch von der Kultusministerkonferenz kommen», so heißt es.

Streit gibt es schon zum Auftakt: Sachsen-Anhalts Bildungsminister Marco Tullner (CDU) kritisierte, dass es keinen Vertreter der neuen Länder in dem Gremium gibt. «Sachsen-Anhalt hat heute den Vorschlag zur Besetzung der ständigen wissenschaftlichen Kommission der Kultusministerkonferenz abgelehnt», erklärte der Minister. «Im 31. Jahr der Deutschen Einheit ist es nicht zu akzeptieren, dass angeblich kein Wissenschaftler aus den neuen Ländern die Kriterien erfüllen könne. Dass nicht alle neuen Bundesländer den Vorschlag abgelehnt haben, ist für mich völlig unverständlich.»

Ursprünglich war die Einrichtung eines «Nationalen Bildungsrates» unter Beteiligung des Bundes geplant

Das Gremium mit dem sperrigen Kürzel „StäWiKo“ hat eine lange Vorgeschichte: Ursprünglich war die Einrichtung eines «Nationalen Bildungsrates» unter Beteiligung des Bundes geplant, um die 16 deutschen Bildungssysteme, für Bildung ist jedes Bundesland selbst zuständig, besser aufeinander abzustimmen. Hintergrund war unter anderem die Dauerdebatte über die Vergleichbarkeit des Abiturs und der immer wiederkehrende Streit über die Sommerferienplanung. Bayern und Baden-Württemberg waren nach langen Beratungen aber aus dem Vorhaben ausgestiegen, weil sie zu viel Einfluss aus Berlin auf ihre Bildungspolitik befürchteten.

Hessens Kultusminister Alexander Lorz (CDU) erinnerte an die ursprüngliche Idee des „Nationalen Bildungsrats“, „bei dessen Konzeption die meisten Länder doch ein ungutes Gefühl hatten. Die StäWiKo der KMK entspricht nun vielmehr der föderalen Struktur unseres Bildungswesens und wird uns sicherlich ein guter Ratgeber sein.“ Klar: Der Bund ist jetzt raus – die Verbindlichkeit damit auch. Welche Konsequenzen das haben kann, zeigt die Corona-Krise: Die KMK hatte sich monatelang allen Bemühungen von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) verschlossen, einen Stufenplan für den Schulbetrieb zu vereinbaren. Schließlich musste die Bundesregierung eine Notbremse per Gesetz festlegen. Seitdem gilt ein Inzidenzwert von 165 als Grenze für Präsenzunterricht.

„Verbände und Gewerkschaften sollten ihren Mitgliedern nur noch das vorgekochte Essen schmackhaft machen sollten“

„Die Ständige wissenschaftliche Kommission kann mit ihrer engen Anbindung an die neuesten Forschungsergebnisse sicher einen wertvollen Beitrag zur Arbeit der KMK bieten. Dies wird jedoch nur gelingen, wenn die Empfehlungen auch umgesetzt werden, das heißt mit entsprechenden Ressourcen bedacht und in die Fläche gebracht werden“, so kommentiert VBE-Bundesvorsitzender Udo Beckmann. „Für die Unterstützung der Kultusministerkonferenz stellt die Ständige wissenschaftliche Kommission eine wichtige Säule dar. Daneben muss die Expertise der Praxis immer wieder aktiv in die Entscheidungsprozesse eingebunden werden. Zu oft mussten wir in Zeiten der Corona-Krise erleben, dass Verbände und Gewerkschaften ihren Mitgliedern nur noch das vorgekochte Essen schmackhaft machen sollten. Zur Sicherung und Wahrung demokratischer Prozesse sollten sie aber schon früh hinzugezogen werden.“

Die Kritik Tullners kann Beckmann nachvollziehen: „Die Besetzung ist gut begründet, trotzdem vermissen wir Mitglieder ostdeutscher Universitäten. Dies sollte bei der Berufung weiterer Mitglieder beachtet werden.“ News4teachers / mit Material der dpa

Die StäWiKo

Die Ständige wissenschaftliche Kommission („StäWiKo“) besteht aus zwölf zu berufenden und vier ständigen Mitgliedern. Die 16 Mitglieder sind:

a) Berufene Mitglieder

Prof. Dr. Isabell van Ackeren (Universität Duisburg-Essen)

Prof. Dr. Yvonne Anders (Universität Bamberg)

Prof. Dr. Michael Becker-Mrotzek (Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache, Universität zu Köln)

Prof. Dr. Ulrike Cress (IWM – Leibniz-Institut für Wissensmedien; Eberhard Karls Universität Tübingen)

Prof. Dr. Claudia Diehl (Universität Konstanz)

Prof. Dr. Thilo Kleickmann (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel)

Prof. Dr. Olaf Köller (IPN – Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik; Christian-Albrechts-Universität zu Kiel)

Prof. Dr. Birgit Lütje-Klose (Universität Bielefeld)

Prof. Dr. Susanne Prediger (Technische Universität Dortmund)

Prof. Dr. Susan Seeber (Georg-August-Universität Göttingen)

Prof. Dr. Felicitas Thiel (Freie Universität Berlin)

Prof. Dr. Birgit Ziegler (Technische Universität Darmstadt)

b) Ständige Mitglieder

Vorsitzender wissenschaftlicher Beirat Steuerungsgruppe:

Prof. Dr. Harm Kuper (FU Berlin)

Wissenschaftlicher Vorstand Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB):

Prof. Dr. Petra Stanat (Humboldt-Universität Berlin)

Sprecher Autorengruppe Bildungsberichterstattung:

Prof. Dr. Kai Maaz (DIPF – Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Information)

Vorstandsvorsitzende Zentrum für internationale Bildungsvergleichsstudien (ZIB):

Prof. Dr. Doris Lewalter (Technischen Universität München)

Föderalismus? So nicht! Warum wir einen Nationalen Bildungsrat brauchen – notfalls auch ohne Bayern und Baden-Württemberg

 

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61 KOMMENTARE

  1. „The KMK-Show must go on“ und schon geht’s wieder los wie auf einem total regelfreien und darum traditonell chaotischen Kindergeburtstag mit viel zu vielen verzogenen Kindern … wird nicht einfacher, wenn man doppelt so viele Leute einlädt, selbst wenn da kluge Köpfe dabei sein könnten (Wie lange werden die sich das antun?) …

    Wie friedlich geht es dagegen in manch echter Sandkiste im echten Leben zu!
    Aber da haben die Kleinen ein klares – womöglich sogar ähnliches – Ziel und dementsprechend ist die Zanke um die Förmchen auch schnell wieder vergessen.
    Ein schönes Ergebnis bestätigt und drum wird am nächsten Tag gleich erfolgreich nachgelegt.

    Bezeichnend ist ja schon der Name … Nomen est omen?
    Das Gremium mit dem sperrigen Kürzel „StäWiKo“ … treffender wäre „BlöBlaBlaBummBumm“ – erklärt sich von selbst.

    • Vorsicht im Sandkasten. Da liegt gerne mal Katzenkacke und die enthält fast immer Toxoplasmose-Parasiten und dieser Erreger können oral leicht aufgenommen werden und sich offenbar u.U. auch im Gehirn einnisten und das macht möglicherweise lebenslänglich allzu waghalsig und tendenziell aggressiver im täglichen Denken und Tun und das könnte die Lebenserwartung verringern. – Ich wollt’s nur gesagt haben, nicht dass hinterher einer heult …

  2. Ohne Dr. Fischbach und Professor Zepp, sollte wirklich bei der Auswahl mal die Wisschenschaft im Vordergrund stehen?
    Die Lösung benötigt keine Wissenschaft, gibt es von mir gratis und heißt einfach auf den Punkt gebracht:
    Mal kräftig Gelder ins Bildungssystem und Infrastruktur stecken statt Kaputtsparen und Lobbying.

    „Hart aber fair“: Neun Milliarden für Lufthansa, nichts für Schulen – Kritik an Anja Karliczek.
    Und dann wäre da ja noch die Lufthansa. Neun Milliarden Euro habe der Politik für die Rettung der Fluggesellschaft bereitgestellt, schimpft Frühmark: „Schon eine Milliarde Euro hätten ausgereicht, um alle Schulen mit Luftfiltern auszustatten.“

    Anja Karliczek (CDU /Bundesministerin für Bildung und Forschung) ist allerdings der Meinung, dass Geld hier nicht das Problem sei. Es gebe Schulräume, in denen ein mobiler Filter die Luft gar nicht verbessere. Wo sie doch nötig sind, ist die Anschaffung für die Kommunen aus ihrer Sicht keine teure Sache.
    Es reiche nicht, einfach Geld „ins Land zu schütten“, findet die Ministerin: „Wir müssen schon zielgenau helfen. Sonst wird’s nichts.“
    Letztlich Abwälzung auf die klammen Kommunen.

    • „mal kräftig Gelder ins Bildungssystem stecken“
      Vorsicht! Geld alleine macht es nicht, es muss auch sinnvoll (!) ausgegeben werden. Das Land Berlin gibt pro Schüler und Jahr mehr Geld aus als die anderen Länder, aber gerade in Berlin sieht es besonders schlecht aus. Man kann mit diesem Geld nämlich auch Bürokratie aufbauen, aufgeblähte Institute für Schulentwicklung gründen mit viel Geschwafel in diesen, Parteigenossen mit höheren Posten und Pensionsberechtigung versorgen, ein Zuständigkeitswirrwarr errichten, Prestigeprojekte finanzieren usw.

      • Vorsicht! Die erhöhten Ausgaben des Landes Berlin hat seine Ursachen u.a. in den Personalkosten! (keine Verbeamtung, TV-L Stufe 5 Zulage, E13 für alle usw.)

        Man kann auch ohne sich zu informieren Behauptungen in ein Forum schreiben und aus einem Fakt (unbewiesene) Vermutungen ableiten.

        Sicherlich läuft in Berlin nicht alles gut, aber bitte bleiben Sie bei den Fakten.

        https://www.destatis.de/DE/Themen/Gesellschaft-Umwelt/Bildung-Forschung-Kultur/Bildungsfinanzen-Ausbildungsfoerderung/Publikationen/Downloads-Bildungsfinanzen/ausgaben-schueler-5217109197004.pdf?__blob=publicationFile

        • Worin soll denn der Widerspruch zu meinen Aussagen liegen? Auch in anderen Ländern sind das hauptsächlich Personalkosten. Die Kosten in NRW liegen erheblich unter denen in Berlin (in Tabelle 1 in Ihrem Link ist das ein Verhältnis von 2 : 3), und das war schon sehr lange so, wenn ich mich recht erinnere, lange vor E13 für alle. Wieso sind Angestellte teurer? Hat man die Verbeamtung nicht abgeschafft, um Geld zu sparen? Die Pensionszahlungen für die Beamten müsste man allerdings mitzählen, ich hoffe, das ist geschehen.
          Auch international hat PISA ergeben, dass der Testerfolg nicht proportional zu den Ausgaben eines Landes ist. In Berlin regieren beim Schulressort die Partei-Heinis und nicht die Leute, die was von der Sache verstehen. Die kürzliche Affäre um den Schulleiter Rudolph hat allen die Augen geöffnet: Die Leistungen der Schüler waren gut, die Disziplin und der Übergang in die Berufsausbildung auch, aber die Schule bekam eine schlechte Beurteilung bei der Evaluation.

          • Beamte sparen dem Staat entgegen landläufiger Meinung sehr viel Geld, schon alleine weil sie per Vertrag gezwung3n sind, unendlich viele unbezahlte (weil ungezählte) Überstunden zu machen. Auch sind die Lohnnebenkosten geringer, die vielbeschimpften angeblich kostenlosen Pensionen wurden aus der Besoldungstabelle rausgerechnet und fallen nur an, solange der Beamte nicht verstirbt und nicht schon viele Jahre vorher. So wird viel gespart. Bei Lehrern ist es bekanntermassen noch krasser: Die müssen fast ihre kompletten Arbeitsmittel vom durch ihre Arbeit verdienten Geld selbst finanzieren, sie subventionieren ihren Arbeitsplatz also, indem sie dort (unter sehr schlechten Arbeitsbedingunge) arbeiten. Und nein, das meiste bekommt man nicht vom Finanzamt zurück! Jemand, der in seinem eigenen, vom Arbeitgeber ausgestatteten Büro sitzt und mit Stechuhr arbeitet, kann sich das nicht entfernt vorstellen!

          • Es ist ein Unterschied, ob man den Ganztag samt Hort mit ErzieherInnen ausstattet oder es in eine Mittagsverwahrung mit möglichst prekärer Beschäftigung verwandelt.

            Zählen die möglichen Honorare für Experten:innen eigentlich mit in die Bildungsausgaben?
            Sparen wir, wenn sich die KuMis in Zukunft digital treffen?

          • @ Rabe: Also dann verstehe ich erst recht nicht mehr, warum man sich in Berlin weigert, die Lehrer zu verbeamten. Viele wandern schon ab ins Umland deswegen. Direkt hinter der Stadtgrenze können sie beamtete Lehrer sein und dennoch in Berlin wohnen. Und der Migrantenanteil ist geringer, die (deutschen) Sprachkenntnisse also besser. 🙂

  3. Jetzt mal ganz ehrlich:
    Wenn in einer krisengeschüttelten Pandemiesituation die jeweiligen KMs schon nicht bereit sind, die fachliche Expertise von „Menschen mit Qualifikation, Sch und Fachwissen“ – was soll dann eine StäWiKo bei den Egomanen bewirken.
    Das Problem wird doch eher sein, dass innerhalb des KMK-Sumpfes diese StäWiKo auf Kurs gebracht werden – egal, wie eratisch der auch sein mag. Eine Gebauer (auch unter dem Kriegsnamen „Poison-Yvi“ bekannt) lässt sich doch nicht von ihrem lobby- und Lindner-gesteuerten Kurs abbringen, nur weil Fachleute das anders sehen. Im Zweifelsfall wird die Pressemitteilung einfach gefaked und in der Öffentlichkeit der Hirnquark verbreitet, den so ein Mensch zu treten in der Lage ist.

    Eine StöWiKo macht nur dann Sinn, wenn ihre Empfehlungen für die zumeist unsachkundigen KMs als verbindliche Vorgabe zu gelten hat….und erst dann wird es interessant, wie man das Gremium besetzt. Solange die nur Empfehlungen herausgeben mit denen die KMs nach dem Gutsherrenprinzip verfahren dürfen ist es völlig wumpe, wer da drin sitzt.

    • Siehe Stichwort „Prof. Dr. Kähler“, dessen Empfehlungen zu Luftfiltern in Klassenräumen in der „Experten“- Runde von den KM nicht nur ignoriert, sondern auch unwahr wiedergegeben wurden, weil deren Inhalt den KM offensichtlich nicht genehm war.

  4. Mächtig viele Profs in der Stäwiko. Wie viele SuS haben die im letzten Jahr gesehen? Also so in Echt, im natürlichen Habitat zwischen Viren, Lockdown und digitalem Blackout …

    • Keinen!
      Und Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene vermutlich schon gar nicht – eigene Kinder werden die Ausnahme sein.
      Die Spezies SuS „kennt“ man nur als possierliche Tierchen, die man allenfalls aus der Ferne betrachtet – meist geht es ja um metatheoretische Überlegungen zum Lehren und Lernen „an und für sich“.

    • Keinen „Studierenden“ meinte ich. Sie haben seit einem Jahr keinen Studi gesehen und SuS sowieso so gut wie nie auch vor Corona.

      • Ich vermute, das wird wieder ein Schicht mehr Theorie. Was die Umsetzbarkeit der entworfenen Konzepte nochmals mehr denn je in Frage stellt … aber immerhin eine Fachkommission … mal abwarten, ob der Kontakt zur Basis dann noch schlechter wird … Wer hat die KMK eigentlich vorher fachlich beraten???

        • Wäre ja selbsterklärend, wenn sich in der Antwort der ein oder andere Namen wiederfinden würde … erklärt dann auch die fehlenden Personen aus dem Ostteil der Republik … wer hat denn unter welchen Kriterien die Auswahl vorbereitet und getroffen? An solchen Entstehungsprozessen lässt sich manchmal viel ablesen. Ich hoffe mal, dass es hier nicht um Alibis unter Freund*innen geht. Deshalb sollte die StäWiKo genau wie die STIKO auch evaluiert werden, um Sonderinteressen auszuschließen. Oder macht das die KMK unter sich aus? Wo bleibt die Transparenz im Kontext von Steuergeldern und Sinnhaftigkeit von staatlichen Instrumenten? Aufwandsentschädigungen, Evaluierung, Geschäftsordnung, Rechenschaftsberichte, Sitzungsprotokolle… sollte alles vorhanden sein und überwiegend öffentlich kommuniziert werden … nicht, dass später die Handydaten gelöscht werden, wenn die ‚Beraterkosten‘ in die Höhe schellen. Was lassen wir uns nur alles gefallen? Aber man kann ja auch nicht alles selber machen … 😉

  5. Die KMK schaltet nun in den omnipotenten „god mode“. – Halleluja!
    (Wieder ein sehr schönes Artikelbild.)

  6. Hmm… war es nicht KMK-Strategie, die Wissenschaft zu ignorieren? Damit verwundert dieser Schritt umso mehr.

    Sinnvoller wäre es aber, zu überlegen, woher die Probleme, um die es da gehen soll, eigentlich kommen. Dabei könnte herauskommen, dass die KMK das Problem ist.

  7. Verstehe ich nicht, die KMK ist doch gar nicht bereit, Expertenwissen zu folgen, wenn es unbequem wird, bisher wurde doch auch alles nonchalant ignoriert, wenn es den KM nicht in den Kram passte. Oder bastelt man sich jetzt ein Panel nach gusto zusammen?
    Es riecht schon jetzt unheilvoll nach Verschlimmbesserungen, bereits das Gequieke um die Zusammensetzung der Runde deutet auf nichts Gutes hin. Wir werden sehen, es klingt jedenfalls wieder verdammt nach „Die Anstalt macht heut‘ Wandertag“ … auf der via fatale.

    • @mater ante portas

      Ach klasse! 🙂
      Habe Tränen gelacht, als ich mir den Wandertag vorstellte mit dem Ziel „Nirwana“.
      Frühstückspause in Dumpfistan.
      Ich bin echt neugierig, welch Rumoren da als nächste Etappe von sich reden macht …

  8. Wie das schon klingt: „Die KMK gönnt sich ein Expertengremium“. Wieder ein neues Gremium, das Geld kostet, wo doch kein Geld für die Bildung da ist? Man wird das Gefühl nicht los, dass es hier wieder nur um Pöstchen und Versorgung geht, das riesige Problem in der Bildungspolitik wird damit nicht gelöst werden, dazu bräuchte es einer grundlegenden Reform und ein Umdenken in dieser verkopften und verkrampften Ministerriege.

  9. „Die Anstalt macht heut‘ Wandertag“ … auf der via fatale.“ —hach wunderbares Bild …. you made my day!!! Vielen Dank!!

  10. Ich habe weis Gott nichts gegen etwas Kompetenz in einem Gremium das die KMK berät. Die Mitglieder der KMK haben dringend nötig etwas guten Rat zu erhalten!
    Was mich irritiert ist die Zusammensetzung.
    Zugangsvoraussetzung Prof. Dr., klar das schreit förmlich nach Kompetenz.
    Theoretischer Kompetenz.
    Wann haben die Herren und Frauen Professoren denn mal eine Schule von Innen gesehen.
    Bei ihrem Abi-Abschluss vor 40 Jahren?
    Erfahrungsgemäß sind das die Leute die Förderkonzepte für Problemschüler erarbeiten und bei Kontakt mit einem echten Schüler nach einer Doppelstunden den Psychiater aufsuchen müssen, weil sie traumatisiert sind.

    Sehr schön finde ich auch immer die Vorschläge zum Schulalltag mit Medieneinsatz und Unterrichtsformen.

    Computer die ihr Leben noch mit WIN 98 gestartet haben, Toiletten wie im russischen Gulag und Räume wie nach einem Bombenangriff liegen da offensichtlich nicht im Bereich des vorstellbaren.

    Ist auch egal, Hauptsache es kostet nichts.

    Letztlich war in der Presse eine Expertise die belegte, dass der Lernerfolg von Schülern weder etwas mit der Ausstattung noch mit der Klassengröße zu tun hat. Entscheidend ist nur die Leistungsbereitschaft der Lehrer.
    Das sind die Ratschläge die die KMK hören will!

    Ich würde mir wünschen, dass bei den Experten neben den Professoren aus dem Elfenbeinturm auch ein paar erfahrene Lehrer und Schulleiter, eventuell auch hochrangige Schüler und Elternvertreter usw. dabei wären. Eventuell auch ein paar Kämmerer die sagen was finanziell machbar ist.

    Das steht jedoch außer Diskussion.
    Als Problem wurde jedoch erkannt, dass zu wenige Professoren aus den neuen Bundesländern vertreten sind.
    Das soll ja jetzt geändert werden.
    Wenn man dann noch untersucht hat, ob das Verhältnis von Männern, Frauen und Diversen ausgewogen ist und ob keine politische Partei überrepräsentiert ist kann es in drei bis vier Jahren zügig los gehen.

    Da die Professoren von den Kultusministern ja glaubhaft versichert bekamen, dass die Schulgebäude in tadellosem Zustand sind, dass die technische Ausstattung die NASA neidisch machen würde und alle Schüler ausnahmslos nur nach Bildung und ganztägiger Beschulung hungern darf man gespannt sein.

    Ich harre der guten Ratschläge in freudiger Erwartung. 🙂

  11. Ich vermisse Praktiker neben den vielen grauen Theoretikern.

    Und unbequeme Erkenntnisse (also die, die was in Ausübung was kosten) werden sowieso wieder weggewischt. Gute Bildung ist, wenn es nix extra kostet.

    Wahrscheinlich gibt es wunderschöne Projekte, einmal gefördert, dann ist der Geldtopf leer und alle gehen wieder nach Hause. Und alle denken: Ach was war das „Feriencamp“ schön gewesen. Schade, dass man wieder in den Alltag muss.

  12. Sorry, mein erster Gedanke dazu:
    Neues Etikett für die gleiche Sch….!
    Ich bin gespannt.
    Hoffentlich werden die ersten
    (möglicherweise brauchbaren?) Ergebnisse vor meinem Ableben umgesetzt…

  13. Mal so ne crazy Idee am Freitag Nachmittag:
    Stattet die Schulen mit genug Geld für Personal, Gebäude, Anschaffungen, digitale Geräte etc. aus und lässt sie selbst entscheiden, was sie wie damit machen. Die Eltern stimmen dann ja über die Schulanmeldungen ab. Crazy ich weiß.
    Das Geld für die Experten können wir dann ja sparen
    Schönes Wochenende Kollegas

    • Hauptsache Prof.Dr. bekommt noch einen teuren Beratervertrag.
      Die Experten vor Ort können dann doch auf einen Teil ihrer Bezüge verzichten.

  14. Hach der Kindergarten der KUMIS braucht neue, vorallem TEURE Spielgefaehrten in ihrer Gruppe, wie nett(Ironie off)

    Wie viele von denen halten die Schulen auch fuer sichere Orte?????………

    Wahrscheinlich alle, denn sonst duerften die ja nicht Mitspielen und selbstverständlich wird im Sinne der Kultusminister *innen Expertisen erstellt, die Schulen zu sicheren Orten zertifizieren.
    Fuer den Gesundheitsschutz der Schutzbefohlenen wird weiterhin nichts getan!!!

    Wer hat nur diesen Unsinn wieder verzapft???

    Auf die Wissenschaft wurde von anerkannten Institutionen bis jetzt auch nicht gehoert und dieses Gremium musste nicht erst noch erstellt werden!

    UNGLAUBLICH WOFUER DIE STEUERGELDER VERSCHWENDET WERDEN, ANSTATT ENDLICH DIE KLASSENRAEUME AUSZUSTATTEN

  15. Ein Aufschrei müsste durch die Republik gehen. Das Expertengremium besteht aus mehr weiblichen, als männlichen Mitgliedern. Das ist diskriminierend und unverantwortlich für zukünftige Generationen von heranwachsenden Bürgern die das männliche Geschlecht haben. Wo bleibt da die Männerquote.

    • Ja Bernd, mich amüsieren und erschrecken zugleich auch die abgedruckten Kommentare. Die Wissenschaftsfeindlichkeit erobert allmählich große Teile der Gesellschaft. Jeder geriert sich anscheinend selber als Wahrheitsquelle. Wissenschaftliche Erkenntnisse sind überflüssig oder sogar schädlich. Wo soll das hinführen?

      • Wissenschaftliche Erkenntnisse bedürfen nachfolgend im Schulalltag notwendiger Umsetzungsrealitäten: Auf das wissenschaftliche Erkennen muss „tun können“ folgen, sonst bleibt es in der grauen Theorie der einmaligen (doppeldeutig hier) Projektstudien, die unter ganz singulären Rahmenbedingungen glänzten.

        Im Englischen ganz schön ausgedrückt: Walk the talk.

      • Weg von der Annahme, dass es „wissenschaftlich“ sei, wenn man über irgendeine Bachelor-Studie irgendwelche Daten erhebt, von denen man dann medienwirksam Ratschläge für die Schulen ableitet, was sie zu erledigen hätten, ohne die Not der Schule in den Blick zu nehmen, dass diese den Mangel verwalten müssen und unzählige weitere Aufgaben übergeholfen bekommen.

        Es gibt sicher Erkenntnisse von Wissenschaftler:innen, die dienlich sein können. Wenn diese aber jedes Mal den Sparzwang anfeuern und die Missstände in Schulen nicht behoben, sondern mit weiteren Ideen und Beauftragungen bei Personal- und Raummangel zugeschüttet werden, hilft die ganze Bemühung um Erkenntnisse zur Bildung gerade mal NICHTS.
        Das ist wie im Gleichnis vom Sämann: die redlichen Bemühungen von manchen Wissenschaftler:innen werden gar nichts bewirken, weil sie nicht auf fruchtbaren Boden fallen können. Zu viel Stein, Dornen und Gestrüpp in der Schullandschaft, durch die sich die meisten Lehrkräfte tagtäglich ringen müssen – von einigen gut situierten Schulen auf üppigen Flächen mal abgesehen.

        Wir brauchen Wissenschaften? Gerne:
        Dann sollten die Erkenntnisse, die von staatlich finanzierten Wissenschaftler:innen erhoben werden, den staatlich finanzierten Lehrkräften, die davon profitieren könnten, kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. Ein kostenfreies Portal mit Studien, Vorlesungen etc. könnte dabei helfen, neue Wissenschaften an die zu tragen, die die Uni verlassen haben, um zu LEHREN.

        Bei allen Erkenntnissen sollten zudem Mindestanforderungen an Grundvoraussetzungen bestimmt werden. Ebenso, wie es in anderen Wissenschaften üblich ist, genau abzugrenzen, wo und wie die Daten erhoben werden und worauf die Ergebnisse übertragen werden könnten – nämlich den abgegrenzten Bereich, für den man dann etwas erkannt hat, sollte man auch im schulischen Bereich bei Forschungen und den daraus resultierenden Veröffentlichungen immer voranstellen, unter welchen Bedingungen die Erkenntnisse gewonnen wurden und unter welchen Bedingungen die daraus resultierenden Vorschläge zu realisieren wären. Darüber kann dann gerne erhoben werden, wie die Unterrichtsversorgung an Schulen ist, wie viel Personal zur Verfügung steht und welche zusätzlichen Schwierigkeiten am Schulstandort zu meistern sind.

        Der andere Artikel bei N4t zur Schule in Dresden ist ein gutes Beispiel:
        Es wird dargelegt, wie schön Schule sein kann, und geäußert, das sei mit der gleichen Anzahl an Lehrkräften wie an staatlichen Schulen möglich. Dies lässt den Eindruck entstehen, dass andere Schulen unfähig seien. Dass es an der Versuchsschule weitere Kräfte im Kollegium gibt, die viele Aufgaben übernehmen, wird verschwiegen. So verzerrt sich das Bild. Genau DA trennt sich Wissenschaft von ihrem Anspruch. Warum?
        Am Ende stehen Forderungen im Raum, dass jede Schule mit dem üblichen Personal Gleiches leisten soll. Die Forderungen nach entsprechenden Rahmenbedingungen werden aber nicht erhoben.

        Wie in anderen Wissenschaften müssen sich die Forscher:innen die Frage gefallen lassen, wie stark sie an der Materie forschen oder ob sie in ihrem Elfenbeinturm Zahlen aus Studien lesen, die andere in einem Elfenbeinturm aus anderen Zahlen abgeleitet haben, möglicherweise in anderen Ländern mit ganz anderen Schulsystemen.

        Und vielleicht bräuchte es dann mal ein „Rat der ExpertInnen“, die wirklich 20 oder 30 Jahre in Schulen tätig sind, die den Alltag kennen, mit allen ihren Aufgaben, die nicht hierhin oder dorthin abgeordnet sind und stundenweise mal vorbeischauen, sondern die den Alltag leben und mit Leben füllen.
        Diese können die Studien lesen und die Empfehlungen begutachten und ein Urteil dazu abgeben, was in alltäglicher Situation daraus werden kann oder was es bräuchte, damit die in der Wissenschaft gewonnenen dienlichen Erkenntnisse in Schulen angewandt werden könnten.

        Wissenschaftsfeindlichkeit entsteht nicht daraus, dass einem die Ergebnisse nicht gefallen, sondern daraus, dass sie nicht transparent genug und nicht verbreitet und offen zugänglich genug sind.

    • Herr Möller: Bitte erklären Sie uns lieber mal, was zwei ehem. Staatssekretäre in der Findungskommission zu suchen haben, wo doch die ganze KMK schon durch Parteipolitiker dominiert wird. Und die ständigen Mitglieder dieser neuen Kommission sind auch alle von der KMK oder anderen Politorganisationen ausgesucht worden: Das IQB ist eine Gründung der KMK, das ZIB ist eine gemeinsame Gründung von KMK und BMBF, also haben die auch die Direktoren ausgesucht, die jetzt wieder in der neuen Kommission sind, um eben die KMK zu beraten. Es dominiert nicht die Wissenschaft, sondern die arrogante Politik, die sich an Parteitagsbeschlüssen und Koalitionsverträgen orientiert. Kein Wunder, dass einige Kommentare hier nicht freundlich sind.

      • @Carsten60

        „Und die ständigen Mitglieder dieser neuen Kommission sind auch alle von der KMK oder anderen Politorganisationen ausgesucht worden: Das IQB ist eine Gründung der KMK, das ZIB ist eine gemeinsame Gründung von KMK und BMBF, also haben die auch die Direktoren ausgesucht, die jetzt wieder in der neuen Kommission sind, um eben die KMK zu beraten.“

        Ich musste sofort an meine Bio-Grundkurskenntnisse am Bereich Genetik denken, da hat man auch was über Inzucht gelernt … Da gab es ja nicht nur Vorteile.
        Wenn man das jetzt im übertragenen Sinne für die gezielte Weitergabe von Informationen und die Entstehung der nächsten Generation von guten und umsetzbaren Ideen … Na toll! 🙁

  16. Mein Vorschlag: Die Professoren und ihre Mitarbeiter arbeiten erst einmal für mindestens 1 Jahr Vollzeit an Schulen mit Personalmangel, vorzugsweise Problemschulen. Das würde den Schulen sehr helfen, es würde die Folgen der Pandemie etwas abmildern und die Experten hätten danach den nötigen Praxisbezug.

    • Danke. Dieser Rat einer ExpertIn sollte Gehör bekommen!

      Wie sieht es mit der Beratung durch andere aus, die dem „Komitee der in Schulen aktiv Tätigen“ angehören?
      Vielleicht sollte die KMK mal denen Gehör schenken?
      Brauchen sie eine Initiativbewerbung der 800.000 oder kommen sie selbst drauf?

      • Sie haben wahrscheinlich recht. Leider! Obwohl es mich persönlich sehr interessieren würde, wie z. B. die Psychologen aus dem Expertenteam in der Praxis auf unsere täglichen Herausforderungen mit verhaltenskreativen GS reagieren würden: 3 Beispiele aus den letzten Wochen – S schmeißt Tische um und will Stuhl auf L werfen/ S hat keine Lust mehr und will nach Hause, notfalls durch das zum Lüften geöffnete Fenster/ S reißt sich die MNS runter- nach Aufforderung sie wieder aufzusetzen kommt die Antwort: ich bin doch negativ getestet. Alle Situationen konnten gelöst werden, keine bleibenden Schäden, außer ein paar grauen Haaren mehr auf meinem Kopf. Aber vielleicht hätte ein Profi mal ein paar richtig gute Tipps für uns, sonst bin ich bald ganz grau.

        • Oh, da kenn ich eine nette Analyseformel, die ich hier und da von sogenannten Schulleiter*innen gehört habe: Was an Ihrem eigenen Verhalten und an Ihren eigenen Worten als Lehrkraft könnte den/die Schüler*in dazu gebracht haben, so extrem zu reagieren?

          Sauglatt, gell!

          • genau so isses. Nach fast 40 Jahren Dienstzeit als Sonderschullehrer/in vollzeit ,kann ich nicht mehr. Ich will nur noch das letzte Jahr bis 63 (mit Abzügen) einigermaßen gesund überleben. Meinen pädagogischen Optimismus, vielleicht doch noch ein paar Kinder retten zu können, habe ich leider spätestens im letzten Jahr verloren. Ich habe dabei ein enorm schlechtes Gewissen, aber meine Gesundheit und meine Familie, v. a. meine Enkelkinder gehen vor, bei denen habe ich noch Hoffnung, etwas zu bewirken.

  17. Die KMK delegiert ihre eigenen Aufgaben an ein Komitee, damit sie für ihre eigene Unfähigkeit nicht verantwortlich gemacht werden zu können.
    Nach dem Motto:
    „wir haben nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt!“
    Dieses wissenschaftliche Komitee wird natürlich nur Ergebnisse liefern, welche die KMK auch sehen und hören möchte.
    – Kinder sind keine Treiber der Pandemie.
    -Schulen sind sicher.
    -In der Schulen ist es sicherer als zu Hause.

    Warum machen die ihren Job einfach nicht selbst?

    By the way: Ich hab heute einen Anruf von einem Schüler erhalten: „Mein Vater hat Corona. Darf ich am Montag in die Schule kommen? Es ist ja nur mein Vater erkrankt. Ich mach ja dann einen Test in der Schule.“

    Priiiiima, wie das Gesundheitsamt arbeitet. In zwei Wochen sind die Zahlen wieder über dem Zenit und dann wird alles dicht gemacht. Die Menschen blicken es einfach nicht! Für wen machen wir eigentlich auf?

  18. Die brauchen alle erst einmal Supervision. Da müssen sie klären, wo ihre Prioritäten liegen, welche Ziele sie haben und wie sie da hin kommen.

    Findet sich da nach Zeitraum x nichts – bitte Ressort wechseln und im Bereich der Bildung anfangen – SCHULE und KITA suchen Leute.

    Und da wir schon Erfahrung im Umgang mit dem Schulchaos haben, erziehen wir euch gerne mit, bilden euch nebenbei aus….

    Wissenschaftsleugner holen sich Wissenschaftler ins sinkende Boot – besser geht nicht (gröl, lach, beiß in die Tischkante).

  19. Immer wenn ich KMK lese/ höre, jetzt Neuneuneu: StäWiKo (Muahahahahah) muss ich an Terry Pratchetts „Unsichtbare Universität“ denken….und schon sehe ich die ganze Sache mit ganz viel Humor (weil „wenn‘s zum Weinen nicht reicht…“)

  20. Passt doch: Wie in der Lehrerkonferenz: Es tritt ein Problem auf, es soll etwas neu geregelt werden —- na, da bilden wir mal eine Arbeitsgruppe… die schreibt ein tolles Papier, über das wir dann nur noch abstimmen brauchen (danach kommt das böse Erwachen: Wie, das macht ja mehr Arbeit!? – Ja, aber ihr habt doch alle zugestimmt?!) Live-Reportage aus dem Lehrerzi- äh, nein, der Turnhalle … 🙂

    • Stimmt so, nur diese Arbeitsgruppe kriegt, glaub ich, ein wenig was für ihren Einsatz … Pralinen, schätz ich ;o)

  21. Ach Leute, ihr rettet meinen Abend! 🙂
    … Andre Hog, Dil Uhlenspiegel, Bernd, Konfuse …
    Besser aber ist, dass ihr euch euren Humor noch nicht habt nehmen lassen. Bitte weiter so,
    … auch damit wir stillen Mitleser in unserem zermürbenden Schulalltag das Theater der Kumis wenigstens ab und zu einmal aus einer entspannteren Perspektive betrachten können.
    Lässt einen besser schlafen, vorher noch mal herzlich gelacht zu haben! 😉

  22. Ich habe jetzt herausgefunden, was StäWiKo wirklich heißt und welche originäre Aufgabe sie haben (@Redaktion: Ihr müsst euch da vertan haben!!!!!)
    Ständig
    Witzige
    Kollegas
    Und die sind eigens für die Belustigung des betreuenden und lehrenden Fußvolks berufen worden und für Hobbybildungsbeflissene (quasi Brot und Spiele, Opium fürs Volk, „jelustigerwirsinddestowenigerblickendiedurch“, Loide, lacht eusch kapudd, je blöder, je besser, Lach und Schießgesellschaft…)
    Toll, wie man sich um die Bildung kümmert!

  23. Ist das eine genauso liebevoll ausgesuchte Expertenkommission wie die von Laschet in NRW?

    Wenn man die möglicherweise aufmüpfigeren aber dafür Klartext redenden Ossis schon gezielt boykottiert, schwant mir Merkwürdiges.

    Und Überhaupt: Der Frauenanteil ist viel höher als der Männeranteil, niemand mit sperrigen, unaussprechlichen Vor- oder Nachnamen, ist wenigstens jemand dort sich seines Geschlechts nicht sicher, Genderforscher, PoC oder Scharia-Anhänger-:*in?
    Na sowas, dann kommt der Twitter-Shitstorm dazu bestimmt noch 😉

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