Kinderpsychiater: Kinderärzte drängen mit Falschbehauptung auf Schulöffnungen – es gibt keine „Triage“ bei Therapien für Schüler

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BERLIN. Seit Beginn der Pandemie kämpft der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) für weite Schul- und Kitaöffnungen. Mit harten Bandagen: Die Infektionsrisiken in den Bildungseinrichtungen werden bagatellisiert, die psychischen Belastungen für Kinder und Jugendliche dramatisiert. Neueste Spitze des BVKJ: In Kinder- und Jugendpsychiatrien finde „eine Triage“ statt – als Folge der Schulschließungen. Dagegen wird jetzt Widerspruch laut. Und zwar von denen, die es wissen müssen: Die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (DGKJP) erklärt, es handele sich um eine „unwahre Behauptung“.

Der Kinderarzt-Verband BVKJ polemisiert seit Beginn der Pandemie – aus Eigennutz? Foto: Shutterstock

Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ), eine Lobby-Organisation, die auch die wirtschaftlichen Interessen seiner Mitglieder vertritt, kritisiert eine „politische Vernachlässigung von Kindern und Jugendlichen während der Pandemie“ scharf – mal wieder. Der BVKJ meint damit allerdings allein die Schließungen von Kitas und Schulen für den Präsenzbetrieb. Ein besserer Infektionsschutz in Kitas und Schulen wird von den  organisierten Kinder- und Jugendärzten nicht gefordert.

In dieser Woche legte der BVKJ nach. „Kinder und Jugendliche wurden in der Pandemie von Anfang an massiv vernachlässigt. In der ersten Phase waren die pauschalen Einschränkungen wie Schul- und Kitaschließungen noch nachvollziehbar. Aber inzwischen haben wir gelernt, dass Kinder die Infektion deutlich weniger weitertragen und selbst deutlich seltener erkranken als Erwachsene“, behauptete BVKJ-Sprecher Jakob Maske am Dienstag der «Rheinischen Post». „Es gibt psychiatrische Erkrankungen in einem Ausmaß, wie wir es noch nie erlebt haben. Die Kinder- und Jugendpsychiatrien sind voll, dort findet eine Triage statt. Wer nicht suizidgefährdet ist und ’nur‘ eine Depression hat, wird gar nicht mehr aufgenommen.“

„‚Triage‘ findet in der Kinder- und Jugendpsychiatrie nicht statt!“

Zahllose Medien – vom ZDF über die Deutsche Presseagentur bis zur „Zeit“ – griffen die Behauptung eines Aufnahmestopps in den Kinder- und Jugendpsychiatrien auf. „Triage! Das Angstwort der Corona-Pandemie bekommt gerade eine neue Dimension. Und zwar eine, die richtig Sorgen macht: Mediziner sind bei unseren Kindern gezwungen zu entscheiden, wer in einer Psycho-Klinik überhaupt behandelt wird“, so berichtete beispielsweise „Bild“. Auch der zweite Teil der Behauptung – dass Kinder eine Corona-Infektion deutlich weniger weitertragen würden – blieb von Medienseite unwidersprochen. Dabei ist das keineswegs wissenschaftlicher Konsens. Im Gegenteil: An der Infektiosität von Kindern könne überhaupt kein Zweifel bestehen, sagt etwa der Charité-Chefvirologe Prof. Christian Drosten, wie News4teachers berichtete.

„Es reicht aus, wenn ein Verbandsvertreter der Kinder- und Jugendärzt*innen mit dem Ziel einer schnelleren Schulöffnung den Begriff der ‚Triage‘ in der Kinder- und Jugendpsychiatrie erwähnt – und die Presse spricht bundesweit davon“, so heißt es nun auch in einer aktuellen Pressemitteilung der DGKJP. „Die Kliniken für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Deutschland seien so überlaufen, dass sie behandlungsbedürftige Kinder und Jugendliche nicht aufnehmen könnten: dem ist nicht so! Der Vergleich mit Corona-Intensivstationen – auch dort stand Triage kurzfristig im Raum – scheint gewollt: ‚Triage‘ findet in der Kinder- und Jugendpsychiatrie nicht statt!“

Die DGKJP erklärt als wissenschaftliche Fachgesellschaft für Kinder und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie zusammen mit der Stiftung Achtung!Kinderseele:

„Zwar hat die Corona-Krise zweifelsohne psychische Belastungen und soziale Benachteiligungen bei Kindern verstärkt. Wir haben als wissenschaftliche Fachgesellschaft mehrfach verdeutlicht, dass gerade Kinder mit Vorbelastungen und solche, die sowieso schon benachteiligt sind, Symptome entwickeln. Symptome bedeuten aber noch keine manifesten Erkrankungen, auch wenn dies teilweise so in den Medien berichtet wird (Zeit online, 18.05.2021: „Kinder- und Jugendärzte sehen enorme psychiatrische Erkrankungen“). Vielfach haben wir es aber mit normalen Reaktionen von Kindern auf unnormale Bedingungen zu tun.“

„Dem gegenüber stehen Kinder, die durch Schulschließungen und Lockdown erheblich entlastet werden“

Allerdings seien Kinder und Jugendliche in schwierigen Lebenssituationen aktuell vermehrt Armutsbedingungen und Misshandlung ausgesetzt. „Diese stellen klare Risikofaktoren für seelische Erkrankungen dar. Wir haben mehrfach darauf hingewiesen, wie wichtig die kommunale Daseinsvorsorge in den Zeiten von Pandemie und Lockdown ist, und dass Jugendämter, Schulen, KiTas, offene Jugendarbeit, Notbetreuung ihre Funktionen weiter erfüllen müssen: hinschauen, Not erkennen, die Kinder auch zuhause besuchen. Etliche kreative Lösungen zeugen davon, dass das möglich ist. Allen pädagogischen Kräften und auch allen Kinderärzt*innen kommt hier eine wichtige präventive Funktion zu: dass kein Kind durch die Maschen fällt, wenn niemand seinen Hilfebedarf erkennt.“

Es gebe aber auch eine andere Seite. „Dem gegenüber stehen Kinder, die durch Schulschließungen und Lockdown erheblich entlastet werden, nimmt man etwa Mobbing-Erfahrungen als gravierende Ursache für psychische Störungen, und die derzeit Behandlung gerade nicht suchen.“

Festzustellen bleibe:

  • „In der Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie gilt das Prinzip der Pflichtversorgung für die Kliniken. Das bedeutet: Jedes notfallmäßig und dringlich vorgestellte Kind aus dem zugehörigen Einzugsgebiet wird kinder- und jugendpsychiatrisch in jedem Einzelfall sofort versorgt. Je nach Befund wird dieses Kind entweder zur Krisenintervention oder auch längeren Behandlung direkt stationär aufgenommen. In anderen Fällen erfolgt dieses erst nach einer Wartezeit, diese fällt regional sehr unterschiedlich aus und liegt i. d. R. zwischen zwei und vier Monaten.
  • Betrachtet man die verfügbaren Daten der DGKJP über stationäre Notaufnahmen, sprechen diese dafür, dass manchenorts eher eine größere Zurückhaltung vor stationären Behandlungen zu verzeichnen ist, und keine generelle Zunahme an Notfällen.
  • Studien zur Entwicklung der Häufigkeit von kinder- und jugendpsychiatrischen Störungen unter Pandemiebedingungen, die auf umfassender Diagnostik basieren, sind auf dem Weg.
  • Es gilt das Prinzip „ambulant vor stationär“ – die ganz große Mehrheit der Kinder bleibt zur Behandlung zu Hause.
  • Die Quote unbehandelter Kinder mit manifesten psychischen Störungen ist in den letzten Jahren gesunken und im Rahmen der aktuellen Pandemie nicht angestiegen; die Versorgungsaufgaben der Kliniken wurden und werden wahrgenommen. Wir müssen dafür sorgen, dass das so bleibt.
  • Im Rahmen einer kinder- und jugendpsychiatrischen Behandlung wird bei entsprechender Notwendigkeit auch die Zusammenarbeit mit anderen Unterstützungssystemen koordiniert, etwa wenn auf beengtem Wohnraum ohne Schule „die Nerven blank liegen“.
  • Krisenmanagement ist kinder- und jugendpsychiatrischer Alltag: rund um die Uhr und an sieben Tagen in der Woche. Inner- und außerhalb der Pandemie.
  • Alle kinder- und jugendpsychiatrischen Kliniken haben während der Pandemie durchweg alle Kinder und Jugendlichen, die eine akute Krise erlebt und schnelle Hilfe benötigt haben, selbstverständlich zu jeder Zeit versorgt. Wir haben uns an Masken in der Psychotherapie gewöhnt und an Online-Kontakte mit Patient*innen und Familien, so dass mehr Patient*innen erreicht werden können. Unser Fach trägt aktuell und auch zukünftig mit diversen Beratungsangeboten dazu bei, Kindern und Jugendlichen durch die psychisch belastende Pandemiezeit zu helfen.“

Skandalisierungen, „wie von dpa verbreitet und in Artikeln in Süddeutscher, Zeit und vielen anderen online-Journalen wiedergegeben“, seien nicht sachlich und würden niemandem helfen, so meint die DGKJP. „Und nicht zuletzt: Schulöffnungen alleine werden leider kinder- und jugendpsychiatrische Störungen nicht beheben.“

Auch News4teachers berichtet aktuell über die Behauptung des BVKJ – allerdings vor allem darüber, dass der Gebrauch des Begriffs „Triage“ selbst verbandsintern durchaus umstritten ist. „Der Begriff Triage ist etwas unglücklich gewählt“, räumt die Sprecherin des BVKJ-Landesverbandes Hessen, Barbara Mühlfeld, ein, „aber wir sprechen schon von einer Notlage. Es gibt erhebliche Engpässe.“

Nicht mal das will die Fachgesellschaft Kinder- und Jugendpsychiater so stehen lassen. Lediglich regional schon lange bestehende Versorgungsdefizite seien unter dem Brennglas der Pandemie und dem gestiegenen Beratungsbedarf verstärkt deutlich geworden – etwa über gestiegene Wartezeiten. Daran gelte es zeitnah und über die Grenzen der Versorgungsgebiete hinweg zu arbeiten, so heißt es bei der DGKJP. News4teachers

Der BVKJ

Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) ist nach eigener Darstellung die berufliche Interessenvertretung der Kinder- und Jugendärzte in Deutschland. Dem Verband gehören 12.000 Mitglieder aus Praxen, Kliniken und dem öffentlichen Gesundheitswesen an. „Durch unsere Arbeit verbessern wir die organisatorischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die Ärztinnen und Ärzte innerhalb und außerhalb unseres Verbandes“, so heißt es auf der Homepage.

Entsprechend interessengeleitet scheint das Engagement für weit offene Kitas und Schulen zu sein, wie News4teachers bereits berichtete: Verbandsvorsitzender Dr. med. Thomas Fischbach selbst zog in einem Schreiben an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) eine Verbindung zwischen den wirtschaftlichen Schwierigkeiten vieler Kinderarzt-Praxen und angeblichen gesundheitlichen Problemen der Kinder in der Corona-Krise.

„Wir werden unsere ohnehin knapp aufgestellten Ressourcen nach der Pandemie wieder dringend benötigen und können uns keine weiteren Praxisaufgaben leisten“, so zitiert der „Spiegel“ aus dem Schreiben. Gerade die Jüngsten seien von der Pandemie stark betroffen. Zu beobachten seien schon jetzt „Entwicklungsdefizite wie Sprachentwicklungsverzögerungen, Übergewicht und eine Zunahme häuslicher Gewalt bei einem Teil der Kinder und Jugendlichen“.

Seit der Coronakrise, so heißt es beim BVKJ, gingen die Fallzahlen in den Praxen deutlich zurück, weil es aufgrund der Schutzmaßnahmen – also insbesondere der Einschränkungen im Kita- und Schulbetrieb – weniger akute Infektionskrankheiten gebe. Kinder litten seltener an Husten oder Schnupfen. Auch blieben Familien aus Sorge vor Ansteckung den Praxen fern.

Wegen Notbremse für Schulen: Kinderarzt-Verbandschef ätzt gegen die Bundesregierung

 

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25 KOMMENTARE

  1. In diesem Zusammenhang den eindeutig und unmissverständdlichen Begriff der Triage zu missbrauchen geht gar nicht.
    Das ist quasi so, als würden auf Versetzungskonferenzen die KuK bei einer drohenden Nichtversetzung von einer „Notschlachtung“ sprechen oder bei den Kindern, denen nach der Erprobungsstufe die gymnasiale Reihe nicht zuerkannt werden kann, der Begriff der „gymnasialen Euthanasie“ angewendet würde.

    Warum lassen sich studierte und i.d.R. intelligente Menschen von so einem A… in der ersten Reihe vertreten???? …mein Ansinnen in diesem berufsständischen Kreis wäre es, diese wandelnde Peinlichkeit schnellstmöglich loszuwerden.

  2. Auch in meiner Küche findet die Triage statt: Schokolade oder Gummibärchen?

    Der Begriff Triage ist etwas unglücklich gewählt, sagt die Sprecherin des Dil U., aber wir sprechen schon von einer Notlage. Es gibt erhebliche Engpässe.

  3. Triage hin oder her – wie man das Kind nennt ist mir ehrlich gesagt wurscht. In den gut zehn Jahren, in denen ich inzwischen Klassenlehrerin im beruflichen Gymnasium bin, musste ich immer wieder feststellen, dass Wartezeiten von einigen Monaten auch für Schüler in akuten psychischen Notlagen völlig normal sind.
    Ich habe Schüler am letzten Tag vor den Ferien zu Notfallpraxen in Kliniken gefahren, weil sie mir nicht „versprechen“ konnten, dass wir uns nach den Ferien wiedersehen.
    Kliniken nehmen Notfälle im Zweifelsfall stationär auf. Das, was den Jugendlichen allerdings oft fehlt, ist anständige Therapie. Auf einen Therapieplatz warten sie aber eine halbe Ewigkeit, egal wie dringend und sinnvoll sofortiges Handeln und kümmern ist. Haben sie einen Platz bekommen, stehen sie oft Therapeuten gegenüber, die sich vielleicht mit Kindern und deren Problematik auskennen, nicht aber mit im Prinzip (meist klugen und deshalb an vielen Dingen verzweifelnden) Erwachsenen.
    Das Missverhältnis zwischen Menschen, die Hilfe brauchen und wollen und der Anzahl und Qualität von adäquaten Therapieplätzen für junge Erwachsene ist nicht neu und nicht Corona zuzuschreiben.
    Wenn jetzt auch diese Seite des Lehrerdaseins, das Bemühen darum, Jugendlichen in psychosozialen Krisen effektiv zu helfen, mal beleuchtet wird, soll es mir sehr recht sein.
    Was ich mir wünsche, seit Jahren, ist, dass ich jemanden weiß, dem ich einen akut psychisch gefährdeten jungen Menschen guten Gewissens anvertrauen kann.

    • So ist es – und es ist besonders schwierig, wenn andere Kulturen und/oder Sprachen im Spiel sind.
      Das Netz, das Kinder und Jugendliche auffängt, müsste viel enger geknüpft sein.
      Voraussetzung es zu nutzen wären aber auch niedrigschwellige Zugänge… ohne Anträge, Wartezeiten, Elterneinwilligung.
      Die meisten „Fälle“ könnte schon ein Mensch mit ausreichend Zeit (und ohne „Lehrerhintergrund“) abfedern!
      Zeit haben wir in den Schulen nicht, die Sozialpädagogen können meist auch nur weitervermitteln, da sie für viel zu viele Schüler zuständig und meist damit beschäftigt sind, sich mit Jugendhilfestellen herumzuschlagen, um für die ganz dringenden Probleme Lösungen zu finden, also um Genehmigungen und Finanzierung zu betteln.

      Übrigens können – wie im Lehrerbereich – Sozialarbeiterstellen nicht besetzt werden, weil nicht vorausschauend ausgebildet bzw. Stellen finanziert werden. Auch Sozialarbeiter, die oft die ersten Ansprechpartner neben den Klassenlehrern sind, wollen nicht von einer befristeten Stelle zur nächsten tingeln, brauchen feste Anbindungen an eine Schule, können sich – wenn man direkte, niedrigschwellige Angebote für die Kinder wünscht und nicht mit einer Notfall-Telefonnummer für die Eltern zufrieden ist – nicht parallel um mehrere Schulen kümmern.

    • @we don’t need no water

      Schlimmer geht immer!

      Ich schreibe es mal besser zu Anfang:
      Ironie, Sarkasmus ect. sind enthalten, helfen hier aber auch nur kurzfristig …, denn:
      „Hilfe“ in Form von Effizienz und Optimierung ist schon auf dem Weg und heißt „RASTER-THERAPIE“.

      Zu viele psychische Erkrankungen nicht nur bei Kindern und Jugendlichen, sondern seit vielen Jahren auch bei immer mehr Erwerbstätigen und auch bei Ruheständlern – also in allen Altersgruppen???
      Was ist denn hier in diesem unserem schönen Land bloß los?
      Eigentlich müsste man mal die Frage stellen – und gefälligst ernsthaft diskutieren – WAS GENAU die Menschen in stetig wachsender Zahl derart krank macht?
      Ist es vielleicht so, dass man Gesellschaftsmodelle mal komplett überdenken müsste? Können wir wirklich „ein (sinnvolles) Leben“ führen oder existieren wir nur zur Existenzsicherung (wessen?) und sollen funktionieren wie die Legehennen in den „Eierfabriken“ und/oder „dienen“ wir nur unserer Arterhaltung?

      Auf jeden Fall haben findige Köpfe in der Politik und im Gesundheitswesen schon wieder ein neues Terrain für Einspar-Potenzial ausgemacht.
      Erprobt und bewährt hat sich das Muster schon im Umgang mit der aktuellen Pandemie: Sie wurde quasi für beendet erklärt und viele „unverwüstliche (?)“ Zeitgenossen freuen sich ja auch, denn das Leben muss ja weitergehen (, solange es dauert und wenn das nicht mehr lange ist … naja, dann waren da noch ein paar Tage mit Kita/Schule, Urlaub und Geselligkeit) … Und wahrscheinlich hat die Einzelperson dann irgendwas falsch gemacht, menschliches Versagen oder so.

      Auch psychische Erkrankungen gibt es bald GENORMT, geplant ist die Änderung ab 2022.
      Na klar, auch gerade Salatgurken passen besser in Transportkisten – da kann man sich in den oberen Etagen der Gesundheitspolitik doch mal was abschauen im Umgang mit den „Psycho-Loser-Gurken“?!
      Natürlich ist schon der Gedankengang hässlich!
      Wie hässlich wird es dann erst für die Betroffenen? Soll man da noch weniger mit Hilfe rechnen dürfen?
      Soll man dann diese Erkrankungen dann besser gleich verheimlichen oder gar ignorieren?
      (Erinnert euch mal an die Generationen von Eltern, Großeltern, Ur-Großeltern: „Nur niemandem Umstände machen!“ und lieber still und leise vor sich hinleiden … Kostengünstiger war DAS auf jeden Fall …)

      Das scheint zu hart?
      Wenigstens für die jüngeren Leute ist die Lösung gedanklich schon auf den Weg gebracht und man muss nur warten, bis es zum Selbstläufer wird …
      Wie wäre es also mit der bekannten und bewährten (?) Allround-Lösung:
      „DA MUSS Schule DRINGEND etwas machen!“

      Auf jeden Fall wäre es kostengünstig, denn die Räumlichkeiten sind einfach zum Wohlfühlen, Kinder und Jugendliche fühlen sich nur IN SCHULEN so richtig wohl – das wurde uns ja seit Monaten kommuniziert – man muss das dann einfach mal glauben!
      Also kann auch hier gleich therapiert werden (jetzt auch offiziell), so zwischen Corona-Test und Lernstandserhebung passt dass prima rein, auch weil es ja gerastert ist.

      Weitere – ernsthafte – Infos zur „Raster-Therapie“ hier:

      „… DDL-Vorsitzende Waltraud Rinke: „Gerade bei Menschen, die unter einer Depression leiden, ist das individuelle Eingehen auf die Bedürfnisse des erkrankten Menschen und das Vertrauensverhältnis zwischen Patient*innen und Therapeut*innen absolut erfolgsentscheidend für eine wirksame Therapie. Politiker*innen müssen begreifen, dass eine Psychotherapie vielschichtiger und anspruchsvoller ist als ein Gipsverband bei einem Knochenbruch“
      https://www.depressionsliga.de/aktuell-beitrag/deutsche-depressionsliga-ist-gegen-die-von-der-bundesregierung-geplante-raster-therapie-von-psychisch-kranken-menschen.html

      https://www.kbv.de/html/1150_52400.php

      „… kritisiert Dr. Dietrich Munz, Präsident der Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK), die geplanten Eingriffe in die Therapieentscheidungen von Psychotherapeut*innen, die in letzter Minute in das Gesetz zur Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung (GVWG) eingefügt wurden. Danach soll der Gemeinsame Bundesausschuss prüfen, wie die psychotherapeutische Versorgung „schweregradorientiert und bedarfsgerecht“ mit bürokratischen Vorschriften beschnitten werden kann. Der Gesundheitsausschuss im Deutschen Bundestag berät am 19. Mai 2021 abschließend über das GVWG und die Änderungsanträge.

      „Solche Raster-Psychotherapie ist das Ende qualitativ hochwertiger und an der einzelnen Patient*in orientierte Versorgung. Es ist zu befürchten, dass künftig mit einem rigiden Raster festlegt wird, wie schwer Patient*innen erkrankt sein müssen, um eine Behandlung zu erhalten und wie viele Therapiestunden ihnen zustehen.

      stellt BPtK-Präsident Munz fest. „Gesundheitspolitik gegen psychisch kranke Menschen in letzter Minute in ein Gesetz einzufügen, das bereits im Bundestag und Gesundheitsausschuss beraten wurde, zeugt außerdem von einem zweifelhaften Verständnis demokratischer Prozesse.“
      https://www.bptk.de/keine-raster-behandlung-in-der-psychotherapie/

  4. Es ist sehr traurig, das dieses Thema von der Vertretung(Lobby) der Kinderaerzte so sehr hochgespielt wurde, um auf Schuloeffnungen zu draengen, auch wenn dies in diesem ungeschuetzen Zustand der Ausstattung der Klassenraeume, sowie des langsamen Impftempos zu mehr Todesopfern fuehrt.

    Schon mal dran gedacht, was unsere Kinder fuer psychische Probleme bekommen, wenn sie z. B.ein Elternteil an Corona durch eine „mitgebrachte“ Infektion verlieren oder selbst an Longcovid erkranken????

    Schlimm, wenn nur auf Schuloeffnungen gedraengt wird, damit die Kasse bei diesen Kinderaerzten und ihrer Lobby wieder klingeln.

    Wurde ja immer wieder bemaengelt, das aufgrund der Schliessungen und dem Tragen von Masken nun zum „Unglueck und Leid“ der Kinderaerzte die Infektionen der oberen Atemwege ruecklaeufig sind.

    Ehrlich, mein Mitleid haelt sich in Grenzen, gerade, da man sehr schlecht Termine bei Kinderaerzten bekommt und durch diese Lobby das Vertrauen absolut ins Wanken kommt.

    • Es gab ebenfalls zu keinem Zeitpunkt triage auf Intensiv-Stationen. Man war nicht mal annähernd in der Nähe einer solchen Situation. Auch dieses Szenario wurde von den Medien hochgepusht.
      Aber dieses gegenseitige Ausspielen wird von den Medien nur allzu gerne aufgegriffen.
      Jedes Medium schreibt immer das, was seine Leserschaft lesen möchte.
      Und hier liest man eben gerne, dass der ganze Katalog an Maßnahmen und Schulschließungen keine psychischen Hinterlassenschaften hat.

      • Sehr geehrte Minna,

        was „man“ gerne hier liest, wissen wir nicht. Wir berichten allerdings differenziert über das Thema psychische Belastungen von Kindern und Jugendlichen in der Corona-Krise und beten nicht nur nach, was die Kultusminister verkünden: dass „die“ Kinder sich Präsenzunterricht um jeden Preis wünschen. Dass die Pandemie keine Spuren hinterlässt, haben wir hingegen nie berichtet.

        Gerne hier nachlesen:

        https://www.news4teachers.de/2021/05/viele-schueler-sind-belastet-auch-aus-angst-vor-ansteckung-durch-mitschueler/
        https://www.news4teachers.de/2021/05/schulleitungsverband-mehr-optimismus-kinder-haben-in-der-pandemie-viel-gelernt/
        https://www.news4teachers.de/2021/05/bewegungsmangel-bei-kindern-corona-krise-ist-brandbeschleuniger/
        https://www.news4teachers.de/2021/04/immer-mehr-hilferufe-auch-kinder-und-jugendliche-von-long-covid-erkrankung-betroffen/

        Vor allem diesen Kommentar einer Mutter würden wir Ihnen gerne ans Herz legen: https://www.news4teachers.de/2021/04/sie-wissen-was-kindern-guttut-eine-mutter-rechnet-mit-den-kultusministern-ab-bitter-ironisch/

        Herzliche Grüße
        Die Redaktion

        • Die sogenannte Triage findet schon lange in allen medizinischen Bereichen statt. Bitte erst seit Corona
          Wenn ein Patient monatelang auf einen Therapieplätze für sein psychisches Leiden wartet, ist das nichts anderes.
          Speziell im Bereich der Kindermedizin ist es schon lange der Fall, dass Ärzte in Kliniken überlegen müssen, welches Kind aufgenommen werden muss und welches noch warten kann. Das ist für die Ärzte enorm belastend.
          Denn nicht jedes Kind, das warten konnte, hat das warten überlebt.
          Ich gebe ihnen recht, wenn sie sagen die KMs haben versagt.
          Aber nicht nur die. Die komplette Politik. Aber versagen ist das falsche Wort. Versagen bedeutet ja, dass man es zumindest versucht hat. Was man ihnen leider nicht unterstellen kann.
          Aber die Medien hätten das Thema Notstand in der Medizin schon viel länger und viel intensiver aufgreifen müssen. Warum erst jetzt?

      • „Man war nicht mal annähernd in der Nähe einer solchen Situation“. Es wäre super, wenn Sie auch mal einen seriösen Quellennachweis für eine solche Behauptung hätten. Dazu hätten Sie gut den Leiter der Zittauer ITS befragen können, der hätte Ihnen etwas anderes erzählt. Leider ist er inzwischen an Corona verstorben.
        In Köln gab es übrigens letzte Woche noch genau 8 (!) freie Intensivbetten. Da kann man nur hoffen, dass man, aus welchen Gründen auch immer, keines braucht.

        • Ich spiele das nicht herunter. Aber ich mag auch nicht, wenn man Angst gemacht bekommt mit etwas, was nicht stattfindet. In Zittau war die Situation sehr angespannt. Aber auch da gab es keine Triage. Und selbst wenn man dort nicht mehr hätte aufnehmen können, gab es Kliniken im Umkreis, wo das möglich gewesen wäre.
          Ich mag es nicht, wenn man mich mit Angst und Schrecken versucht, ruhig zu stellen
          Es ist eine normale Situation, dass im Januar, Februar und März mehr Menschen sterben, als in den restlichen Monaten. Selbstverständlich gab es 2021 während dieser Monate eine Übersterblichkeit. Das streite ich nicht ab.
          Aber immer mit den Bildern drohen, dass es Triage geben soll etc obwohl es schon lange lange lange bekannt ist, dass wir zu wenig Personal haben, geht mir auf den Keks!!
          Es hieß auch, dass Bestattungsinstitute nicht mehr nachkommen, weil zuviele sterben. Bis dann einige Bestatter aufgeklärt haben, warum das so ist.
          Ich habe einen Arzt in der Familie. Wir führen Gespräche dazu. Und ich habe niemals behauptet, Corona ist harmlos.
          Und ich leugne nicht.
          Allerdings erzählen die Medien nichts davon, dass auf den intensiv-Stationen die Menschen auch ohne Corona vermehrt sterben im Moment.
          Das hört man dann aus dem privaten Bereich, wenn man Menschen kennt, welche auf intensiv-Stationen arbeiten.

      • Liebe Minna,
        Ich muss Ihnen da vehement widersprechen!
        Dass Kinder in Kliniken die Behandlung verwehrt wird /wurde, ist schlichtweg falsch und darf so nicht stehen bleiben.
        Richtig ist, dass auch in Kinderkliniken Engpässe entstehen und nach Dringlichkeit entschieden wird , oder andere Kliniken, die weiter weg sind, für eine Behandlung einspringen müssen.
        Eine Notfallversorgung wird aber immer gewährleistet.
        Die teils prekäre Pateinten- Bettensituaton, in ländlichem Raum besonders, hat aber andere Gründe. Das ist hier auch das falsche Forum, um dies zu diskutieren.
        Auf der einen Seite sagen Sie es gab zu keinem Zeitpunkt Triage in den Krankenhäusern, Notsituationen auf Intensivstationen, andererseits schreiben Sie von gestorbenen Kindern, denen die Behandlung verwehrt wurde..!!
        Da passt doch was nicht zusammen.
        Unbestritten haben wir fehlende Plätze in der Langzeittherapie bei psychischen Erkrankungen.
        Und niemand bestreitet psychische Belastung und eine Verstärkung von psychischen Erkrankungen durch die Situation in der wir leben.
        Aber lesen Sie den Artikel nochmals genau durch.
        In vielen Fällen, die jetzt zu Tage treten handelt es sich um Störungen die vorher schon bestanden und nun verstärkt wurden, oder auch in viele Fällen um Auffälligkeiten, die unbestritten durch die Ausnahmesituation entstanden sind, aber in keinem Fall nicht wieder reversiebel sind bei einer Normalisierung der Lebensumstände. Sprich, Erscheinungen und psychische Belastungsstörungen, die kurzzeitig auftreten, aber sehr gut behandelbar sind, bzw bei Normalisierung wieder verschwinden.

    • Sehr richtig.
      schon im Frühjahr 2020, zu einem Zeitpunkt als, wegen des ersten Lockdowns, kaum Kinder infiziert waren, erklärte Fischbach, über die Presse, die Infektionen für Kinder und Jugendliche für ungefährlich, aber die psychischen Folgen der Schulschließungen seien gravierend.
      Um so erstaunlicher war ja dann, dass die niedergelassenen Kinderärzte, die Kinder mit Coronasymtomatik nicht testen und auch nicht sehen wollten. Wenn die Besorgnis der Kinderärzte, um das seelische und körperliche Wohl ihrer Patienten, wirklich groß gewesen wäre, hätten sie doch jede Gelegenheit für einen persönlichen Kontakt, der es ihnen ermöglicht hätte, sich ein Bild vom Befinden eines Kindes zu machen, auch genutzt.
      So wie sie sich verhalten haben, haben sie sich nicht nur, wegen der Weigerung zu testen, der gesellschaftlichen Aufgabe der Pandemieeindämmung entzogen, sie haben auch ihre Aufgabe auffällige seelische und körperliche Zustände iher Patienten frühzeitig zu erkennen und darauf zu reagieren, nicht wahrgenommen.
      Leider haben sehr wenige Kinderärzte Fischbachs unsäglichen Behauptungen widersprochen und die seltsame Arbeitsweise der Kinderarztpraxen ist von vielen Eltern, aber auch wohl von den Arztkollegen, nicht hinterfragt worden.
      Was wohl irgendwann, in den Geschichtsbüchern, über die Rolle der niedergelassenen Kinderärzte wähend der Pandemie zu lesen sein wird?

  5. Einen Begriff aus der Militärmedizin, der jetzt zum ersten Mal in der Zivilmedizin zum Thema wurde (Bergamo) derart zu missbrauchen, darf nicht unwidersprochen geschehen. Dass die DPA den polemischen Quatsch eines Lobbyverbands verbreitet und DPA-Meldungen in den Medienredaktionen verarbeitet oder schlicht nachgedruckt werden, macht es nicht erst seit heute zum Problem. Den eigentlichen Missstand nennt dieser Artikel hier: „ … regional schon lange bestehende Versorgungsdefizite seien unter dem Brennglas der Pandemie und dem gestiegenen Beratungsbedarf verstärkt deutlich geworden…“ Und das gilt für so viele Bereiche der Gesellschaft!

    • Falsch, den Begriff gibt es schon lange – und er wird auch schom lange in der Zivilmedizin angewendet. Bei allen „Massenanfällen von Verletzten“ werden die Verletzten gesichtet und kategorisiert. Das gleiche passiert auch in den Notaufnahmen der Krankenhäuser und führt regelmäßig zu wütenden Protesten, da nicht nach der Reihenfolge der Ankunft die Patienten „abgearbeitet“ werden.

      Btw dass es nicht genügend Behandlungskapazitäten in der Kinder- und Jugendpsychatrie gibt, ist doch nichts Neues. Neu ist, dass die Kinder- und Jugendärzte vor dem Hintergrund des allgemeinen Pandemiegeschehens Angst haben, dass sich an der Situation nichts ändern wird. Also springen sie auf den aktuell eskalierenden Nachtichtenstrom auf, um ihrer Forderung Nachdruck zu verleihen. Kann man verstehen, vor allem wenn man weiß, wie schwierig es auch schon vor Corona gewesen ist, einen Therapieplatz in der ambulanten oder stationären Versorgung von psychisch belasteten Kindern und Jugendlichen zu ergattern. Die Mangelverwaltung ist Triage.

  6. Diese Welt wird immer komplexer und ist für den Einzelnen, mit den an ihn gerichteten Erwartungen, oft überfordernd. Es werden unzählige Möglichkeiten offeriert. Die Orientierungswerte sind Erfolg und Geld. Gleichzeitig wird das Einzelkämpfertum forciert und stabilisierende familiäre Strukturen werden als beiläufig wahrgenommen und ihnen wird der Wert und die Bedeutung für psychische Gesundheit abgesprochen. Ich bin weiterhin der Meinung, dass eine wirkliche Stärkung und Anerkennung der Familie, vielen negativen Zivilisationserscheinungen, wie psychisch kranke Kinder und Jugendliche, entgegenwirkt. Unsere Welt- und Familienbilder sind konstruiert. Solange der Erwerbsdruck auf beiden Elternteilen lastet, sei es aus finanziellen oder ideologischen Gründen, und Familienleben politisch nur als Organisationsaufgabe ( wer muss tagsüber wo untergebracht werde) mit Qualitytime gesehen wird, wird es viele Kinder und Jugendliche geben, die sich orientierungslos und haltlos fühlen. Warum wächst die Zahl der psychisch Kranken seit Jahrzehnten? Wir brauchen eine Kultur, in der wir einander sehen und wahrnehmen, dazu brauchen wir aber Zeit. Schule und Kita sind „nur“ familienergänzende Einrichtungen, sie können und sollten nie als ein Ersatz gesehen werden.

    Auf diesem Hintergrund ist die Forderung nach Schulöffnungen als „Therapie“ zur Stabilisierung der psychischen Gesundheit viel zu kurz gegriffen und setzt sich nicht mit der Grundthematik auseinander, mal abgesehen davon, dass viele Kinder auch Sorge vor Ansteckung haben- was macht das wohl mit der Psyche?Wieder einmal entsteht der Eindruck, dass diese einseitigen Forderungen als schlichtes Erklärungsmodell für schon länger schwelende gesellschaftliche Probleme herhalten soll.

    Mir fehlen ehrliche Diskussionen und ein echtes Interesse am Wohlbefinden der Kinder und Jugendlichen.

    • Das liegt vor allem am „Gegenstand“ der Diskussion: Kinder und Jugendliche.

      Geht es um das Wohlbefinden bedeutsamer, bspw. wirtschaftlicher Akteure, dann gibt Deutschland „Alles“!

  7. Fragt irgendjemand mal die Kinder/Jugendlichen, worunter sie leiden?
    Vielleicht leiden sie mehr darunter, willkürlichen kurzfristigen Entscheidungen von oben ausgeliefert zu sein, wider besseres Wissen in Massenveranstaltungen gezwungen zu werden, jeden Schultag Angst zu haben, Corona nach Hause zu tragen und unwissentlich Familienmitglieder anzustecken. Selbstwirksamkeit wird dadurch jedenfalls nicht gefördert (und die benötigen heutige Kinder mehr denn je).
    Vielleicht leiden sie darunter, ihren Hobbys oder Gruppensport nicht ausüben zu können?
    Usw.
    Bei dem ganzen Tamtam fehlt mir, wie so oft in dieser Pandemie, eine sinnvolle Datenerhebung. Dann würde man sehen, wo man wirklich ansetzen muss.
    Statt dessen Populismus und Klientelpolitik auf dem Rücken der Kinder.
    Schäbig.

    • „Bei dem ganzen Tamtam fehlt mir, wie so oft in dieser Pandemie, eine sinnvolle Datenerhebung. Dann würde man sehen, wo man wirklich ansetzen muss.“

      Sehe ich genauso – wird jedoch kaum passieren, denn die Konsequenzen aus solchen Erkenntnissen könnten kosten und Mühe machen…
      Man stelle sich vor, es käme heraus, dass man sich in Schulen doch anstecken kann… dann müsste man ja Luftfilter einbauen, Lehrer und Schüler tatsächlich impfen (und es nicht dem Zufall überlassen, ob der eine oder andere einen Termin erwischt), womöglich neue Lehrer für dauerhaft kleinere Lerngruppen einstellen, Schulen sanieren, Mensen vergrößern, Unterrichststoff überarbeiten…
      Man stelle sich vor, unter besseren Lernumständen kämen dann auch noch selbständig denkende Schüler zutage, Azubis und Studenten, dann ließen die nicht mehr mit sich machen, was Generationen vor ihnen einfach so hingenommen haben…

  8. Und die Kühlwagen für die Leichen standen auch vor keinem Krankenhaus.Ehrlich,Sie gehen mir mit Ihrer Verharmloserei langsam auf den Keks.Suchen Sie sich doch ein Verschwörerforum,wo Sie sich gegenseitig bestätigen können,wie übertrieben das alles doch ist.Passt vllt besser.Und nein,ich hab kein Problem mit anderen Meinungen.Wohl aber damit,eine Pandemie runterzuspielen und dies mit einzelnen Pressestimmen,die zufällig zur eigenen Meinung passen,zu „untermauern“und dabei zig andere,die diese widerlegen,zu ignorieren.

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