Lehrerverband rechnet mit Regelunterricht nach den Sommerferien – und mit Debatte um Impfpflicht für Lehrkräfte

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BERLIN. Die Corona-Zahlen sinken, die Impfquoten steigen. Viele Bereiche des öffentlichen Lebens bereiten sich auf Lockerungen vor. Und was ist mit den Schulen? Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, ist optimistisch, dass die Schulen nach den Sommerferien zum normalen Unterricht zurückkehren können.

Zeigt sich besorgt angesichts des Lehrermangels: Heinz-Peter Meidinger, Präsident des Deutschen Lehrerverbands. Foto: Deutscher Philologenverband
Warnt: Heinz-Peter Meidinger, Präsident des Deutschen Lehrerverbands (selbst ehemaliger Leiter eines bayerischen Gymnasiums). Foto: Deutscher Philologenverband

«Ich rechne damit, dass der dritten Welle keine vierte mehr folgen wird und das nächste Schuljahr bei anhaltend sinkenden Inzidenzen und weiteren Impffortschritten im Regelbetrieb starten kann», sagte Meidinger der «Welt». Zumindest für die älteren Schüler gebe es eine reelle Chance, bis dahin geimpft zu sein. «Wir befürworten auch Impfaktionen an Schulen, um ein niedrigschwelliges Angebot für Schüler und Lehrkräfte zu schaffen», betonte Meidinger. Daran schließe sich aber die Frage an, wie der Schulbetrieb im Nebeneinander von geimpften und ungeimpften Schülern sowie Lehrkräften organisiert werden könne.

«Wir brauchen noch vor den Sommerferien Lernstandserhebungen in den Kernfächern»

Dazu zählten Frage wie: «Was passiert, wenn Eltern nicht wünschen, dass ihr Kind von einem ungeimpften Lehrer unterrichtet wird? Dürfen ungeimpfte Schüler mit auf Klassenfahrt und in die Theatergruppe? Kann ich Geimpften das Tragen einer Maske abverlangen?» Er rechne fest damit, dass es eine politische Debatte um eine Impfpflicht für Lehrkräfte geben werde, sagte Meidinger. Der Lehrerverband spreche sich zwar gegen eine Pflichtimpfung aus. Seiner Ansicht nach hätte der Staat bei verbeamteten Lehrkräften und entsprechender gesetzlicher Regelung aber wohl die Handhabe dazu.

Meidinger fordert, bereits jetzt Konzepte zu entwickeln, wie Lerndefizite aufgeholt werden könnten. «Wir brauchen noch vor den Sommerferien Lernstandserhebungen in den Kernfächern, um den Förderbedarf abschätzen zu können und entsprechende Beratungsgespräche mit den Eltern führen zu können.»

Insgesamt haben die knapp elf Millionen Schülerinnen und Schüler in Deutschland laut des Lehrerverbands seit Beginn der Corona-Pandemie auf rund die Hälfte der Schulstunden im Präsenzunterricht verzichten müssen. Seit März 2020 seien durchschnittlich zwischen 350 und 800 Stunden Präsenzunterricht für jeden Schüler ausgefallen, sagte Meidinger der «Bild». «Das ist im Schnitt wohl ein halbes Schuljahr.»

«Ohne eine massive Aufstockung dieser Mittel werden die Fördermaßnahmen nicht wirklich greifen können»

Das von Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) auf den Weg gebrachte Corona-«Aufholprogramm» hält Meidinger für «absolut unzureichend», wie er bereits letzte Woche erklärt hat. «Ohne eine massive Aufstockung dieser Mittel durch zusätzliche Länderprogramme in mindestens gleicher, am besten aber dreifacher Höhe, werden die Fördermaßnahmen nicht wirklich greifen können», sagte Meidinger der «Neuen Osnabrücker Zeitung».

Jetzt seien die Bundesländer in der Pflicht, sehr schnell ergänzende Maßnahmenpakete zu verabschieden. «Allein ein Land wie die Niederlande wendet trotz erheblich geringerer Einwohnerzahl im Vergleich zu Deutschland ein Mehrfaches der Finanzmittel für die Sicherung der Bildungschancen nach Corona auf», sagte der Verbandschef. Er zeigte sich auch enttäuscht darüber, dass noch keine genaueren Informationen zur Ausgestaltung der Programme vorlägen. Die Zeit dränge enorm. «In sechs Wochen fangen in einigen Bundesländern schon die Sommerferien an.» News4teachers / mit Material der dpa

Schüler ab 12 können wohl im Sommer geimpft werden – Kanzlerin warnt vor „schwieriger Situation in den Grundschulen“

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127 KOMMENTARE

  1. Warum denn kein Regelunterricht nach Pfingsten? Bei den dann zu erwartenden Zahlen doch kein Problem.
    Und sich als Lehrkraft impfen zu lassen, ist klar. Als Beamter muss man seine Dienstfähigkeit erhalten. Für Unbelehrbare als Verpflichtung.
    Ungeimpfte Schüler sollen Einschränkungen haben- keine Fahrten etc. Im kommenden Jahr ist ohnehin vor allem Pauken und Nachholen angesagt.

    • Beschränkungen für ungeimpfte Schüler? Find ich schon ganz schön krass!
      Dafür das Impfungen bei Kindern noch kaum getestet sind und Kinder kaum schwere Coronaverläufe haben, sollte man hier wirklich abwägen.

    • Sollen alle Erfolge gleich wieder aufs Spiel gesetzt werden? Im letzten Jahr sind wir bei einer Inzidenz unter 10 in den Wechselunterricht gestartet und nun sollen wir das bei einer Inzidenz um die 100 tun? Wie lang sind dann Schulen geöffnet? Wir haben hier immer noch Bereiche mit einer Inzidenz von über 200!!!!

    • Ja ja, Impfpflicht, obwohl niemand weiß wie sich ungeprüfte mRNA-Impfstoffe (und es ist das erste Mal in der Menscheitsgeschichte, dass solche mRNA-Medikamente überhaupt beim Menschen verwendet werden) langfristig auswirken und es bereits nachweislich Todesfälle gab (z.B. Dana Ottmann) und eine Autoimmunkrankheit entwickelt werden kann (deren Symptome sogar erst 15 Jahre später auftreten können).
      Sie machen hier einen auf dicke Hose und haben doch keine Ahnung, aber fordern ahnungs- und gewissenlos den Zwang für Leute, die lieber selber nachdenken und deshalb vorsichtiger sind als blind einer Propaganda der Medien und Politiker zu folgen – Contergan lässt grüßen.

      My body, my choice!

    • Was sagen Sie zur Masernimpfung. Sie ist jetzt auch Pflicht.

      Eine Impfpflicht gilt/gälte auch nicht nur für verbeamtete Lehrer.

      • @Tsundoku3:
        Richtig: „JETZT“!
        Wie lange gibt es die schon? Genau… nicht erst seit einem halben Jahr! Von daher kann man keine Rückschlüsse von der Einführung der Masernimpfpflicht auf die Einführung der Coronaimpfpflicht schließen. Zumindest nicht jetzt und auch nicht im nächsten Jahr. Ich bin mir sicher, dass das die nächsten Jahre nicht kommen wird. Mit welcher Begründung will man das denn in der Schule durchdrücken, wenn man schon beim medizinischen Personal gescheitert ist?

      • Ich denke, dass die Frage an mich ging.

        Bereits in meinem Ausgangskommentar hatte ich die Gründe, warum ich (noch einmal, das ist meine persönliche Meinung und Entscheidung) der COVID-19-Impfung (bzw. dieser unter Zwang) kritisch gegenüberstehe.

        – Notzulassung eines Medikaments (ich beziehe das jetzt einmal auf alle Hersteller), ohne ausreichende Tests
        – bei einem Medikamententyp, den es so in der Menschenheitsgeschichte noch nicht gab (genbasierte Impfstoffe)
        – und deren Langzeitfolgen unbekannt sind
        (und Langzeitfolgen heißt in diesem Fall bereits unter 3 Monate, denn Mitte Februar berichtete das Paul-Ehrlich-Institut noch von relativ harmlosen Nebenwirkungen (1) – inzwischen sind wir schon bei mehreren Toten angekommen. Wer kann also garantieren was in ein, zwei oder über 10 Jahren ist, wenn der Kenntnisstand nicht einmal für drei Monate reicht?)

        Können Sie diese Punkte genauso analog auf eine Masernimpfung (oder andere klassische Impfungen) übertragen?

        1 „Impfreaktionen treten nach der Gabe des Impfstoffs verhältnismäßig häufig auf. Aber sie sind von kurzer Dauer und spiegeln in der Regel die normale Immunantwort des Körpers auf die Impfung wider.“ PEI, ‚Aktualisiert: 18.02.2021‘

        https://www.pei.de/DE/newsroom/hp-meldungen/2021/210218-sicherheit-wirksamkeit-covid-19-impfstoff-astrazeneca-infomationen-pei.html

        • „Wer kann also garantieren was in ein, zwei oder über 10 Jahren ist, wenn der Kenntnisstand nicht einmal für drei Monate reicht?“

          Keiner, die Garantie, was passiert, wenn Sie sich nicht impfen lassen, ist leichter zu erteilen.
          Dann werden Sie sich früher oder später infizieren, mal sehen, was Ihr Immunsystem dazu meint.
          Ich persönlich möchte das für mich gar nicht in Erfahrung bringen …

  2. Wenn die Impfpflicht juristisch nicht durchgesetzt werden kann, könnten sie es über die Beihilfe machen, sprich bei ungeimpften Beamten zahlt die Beihilfe nichts, was im direkten Zusammenhang mit einer Covid-Infektion steht. Bezahlt werden natürlich auch Kosten aufgrund von Impfreaktionen und eventuelle Behandlungskosten aufgrund von Covid zwischen der ersten und zwei Wochen nach der zweiten Impfung.

    • Mit dieser Logik sollte dann auch die Beihilfe den nicht unbeträchtlichen Fehlbetrag übernehmen, der bei durch schulische Auslöser angezeigte Psychotherapien entsteht, weil die Krankenkasse nur einen Minimalbeitrag leistet.

  3. Impfpflicht?
    Schön wäre ja, wenn wenigstens schon mal jeder Lehrer sich impfen lassen könnte, der es will. Imfpstoff? Termine? Fehlanzeige!

    Wenn ein Kollege heute geimpft würde und nach 8 bis 14 Wochen vollständigen Impfschutz hätte, ist er also nach den Sommerferien vielleicht ausreichend geschützt.
    Priorität 3, darunter Lehrer weiterführender Schulen, wartet auf Termine, die nicht da sind.
    Vielleicht im Juni. Vielleicht auch nicht.
    Also können wir davon ausgehen, dass nach den Ferien noch gar nicht alle Lehrer vollständig geimpft sein KÖNNEN!
    Und die Schüler? Kaum denkbar nach heutigem Stand.
    Außerdem sind in den meisten Bundesländern nicht nur an den Grundschulen Kinder unter 12 Jahre – für die besteht bisher nicht die Aussicht auf baldige Impfung.
    Wir sollten also realistisch sein und uns auf ein weiteres Schuljahr in verändertem Modus einstellen.

    • Richtig! Es dauert ewig einen Termin zu bekommen und wenn’s schnell gehen soll, dann gibt’s nur AZ, weil die Ü60 Biontech wollen. So zumindest in MV.

      Btw, es gibt viele angestellte Lehrer in ganz Deutschland. Irgendwie nicht zuende gedacht.

      • Warum sollen die Ü60 auch nicht Biontech wollen. Mittlerweile wurde festgestellt, dass die Gefahr für Frauen Ü60 eine Hirnvenenthrombose nach der Impfung mit AZ zu bekommen auch nicht geringer ist. Das war mir aber schon vorher klar (der EMA im Übrigen auch). Also was soll dieses Ü60-Gedisse. Ich (61) habe AZ abgelehnt und bin inzwischen mit Biontech geimpft. Und ich habe tatsächlich kein schlechtes Gewissen, einem 59jährigen diese Impfung vielleicht weggenommen zu haben. Abgesehen davon wurde auf mich mit Ü60 auch nicht die vielbeschriene Rücksicht genommen. Ich unterrichte seit einem Jahr fast durchgängig und ungeschützt in Präsenz, trotz meines Alters (wie viele meiner gleichaltrigen Kolleg/innen auch). Da möchte ich auch den wirksameren Impfstoff, der mir ausserdem erheblich schneller den vollen Impfschutz gibt, den ich mit Ü60 im Präsenzunterricht dringend benötige. Und da braucht mir auch niemand zu erzählen, AZ wäre bei älteren Menschen der bessere und wirksamere Impfstoff. Es wird viel erzählt in diesen Zeiten.

        • Das ist richtig.
          20 Fälle bei unter 60-Jährigen und 24 Fälle bei über 60-Jährigen. (Paul-Ehrlich Institut)
          Keine Begründung für Benachteiligung der Älteren.
          Im Gegenteil. Ältere sollten den besten Impfstoff erhalten, da sie auch das höchste Risiko tragen.

          Ich hoffe auf Biontec als Zweitimpfung nach Astrazeneca als Erstimpfung.
          Mein Hausarzt lehnt ab mich (Gruppe 3) überhaupt zu impfen.
          Bin nicht privatversichert im Gegensatz zu meinen 3 Nachbarn. Alle ca 65 haben Biontec bekommen.

  4. Was für ein Wahnsinn!

    Kaum sinken die Zahlen ein kleines bisschen (sie liegen immer noch um den Faktor ZEHN über dem, was vernünftig wäre!), schreien alle nach Lockerungen und gehen ihren Normalitätsphantasien nach.

    Hat da noch jemand ein Dejavu?

    Kaum sanken die Zahlen im März in Richtung des damals schon viel zu hohen Ziels, wurde gelockert, was das Zeug hielt und alle überboten sich mit „Pandemie ist zu Ende“-Phantasien. Nun sind wir bei doppelt so hohen Inzidenzen und es passiert genau das gleiche nochmal!

    Selbst wenn Mitte Juli alle impfwilligen Eltern ihre erste Impfung bekommen haben, so wirkt der Impfschutz im besten Fall Mitte September! Das ist zu spät für einen normalen Beginn des Schuljahres.

    Grundschüler sind dann nicht geimpft und es scheint weiterhin den Konsenz zu geben, sie ungefragt und zwangsweise zu durchseuchen, ohne den Eltern die Wahl zu lassen zwischen möglichen Impffolgen und möglichem LongCovid.

    Außerdem wird gekonnt ignoriert, dass die Inzidenzen nicht wirklich sinken. Mehr als ein Drittel hat die erste Impfung bekommen. Schon das senkt das Risiko einer Infektion deutlich, die zweite Impfung dann noch mehr. Das muss man berücksichtigen, wenn man die Inzidenz ausrechnet! Wenn irgendwann alle mit Ausnahme der Kinder unter 12 geimpft sind, dann bedeutet eine Inzidenz von 100, dass die Inzidenz unter den Erwachsenen vermutlich verschwindend gering ist, während die Kinder dann bei 1000 oder höher sind. Wenn man dieses Maß noch verwenden will, dann sollte man dazu übergehen, Geimpfte und Genesene in der Gesamtzahl mit einem gewissen Faktor (0,1?) zu berücksichtigen oder komplett rauszulassen (also bei der Zahl der Infizierten ebenso wie der Gesamtzahl), der ihr Infektionsrisiko berücksichtigt. So bekommt man dann wahre Inzidenzen unter den Ungeimpften und schon wird man merken, dass der Rückgang nur sehr unwesentlich ist.

    Dazu kommt, dass Schulöffnungen mit ungeimpften Kindern nach wie vor alle Maßnahmen brauchen, die schon seit über einem Jahr verweigert werden. Aktuell wird die Politik dazu noch weniger bereit sein, weil die Pandemie ja angeblich vorbei ist.

    Macht man aber nicht… statt dessen zündet man Blendgranaten wie die Förderung des Einbaus stationärer Lüftungssysteme. Jeder, der sich auch nur etwas auf dem Bau auskennt, weiss, dass sowas Monate der Planung braucht und dass die betreffenden Handwerksbetriebe auf viele Monate ausgebucht sind. Man geht also kein Risiko ein: Es ist eine großartige Geste ohne jede Gefahr, wirklich viel zahlen zu müssen. Bis die ersten Anlagen wirklich eingebaut werden können, ist die Pandemie wirklich vorbei.

    Regelunterricht geht nur mit umfassendem Schutz oder Impfung aller impfwilligen Teilnehmer.

    • Wieder einmal: Daumen hoch, lieber Jan.

      Unsere unter 12-jährigen Kinder werden wohl nach den Sommerferien behandelt als ob nie was gewesen wäre. Schulen sind schließlich sicher, Kindern passiert ja nichts, sch… was auf LongCovidKids und wen interessiert schon, dass die Inzidenzen bei den Kleinen dann durch die Decke schießen werden.

      Bei uns scharren schon alle mit den Füßen, damit wir „endlich“ Modellregion werden können, ich gehöre zu der verschwindend geringen Menge, die sich drüber aufregt.

      Es sind ja nicht die Kinder der zumeist kinderlosen Politiker, über die sie diktatorisch entscheiden und dabei jegliche Grundrechte mit Füßen treten.

      Ich darf noch gar nicht weiter drüber nachdenken sonst kann ich die nächste Nacht wieder nicht schlafen!

    • Danke für diesen Kommentar. Ich hoffe mehr Menschen denken so und es wird endlich was passieren… die Politik scheint kein Interesse mehr am Seuchenschutz zu haben. Könnt heulen…

      • Gehen Sie doch mal mit offenen Augen durch die Welt. Sehen Sie nicht, dass an sommerlichen Tagen die ganzen Parks, Spielplätze, Fußballplätze und andere touristische Ziele bereits jetzt überlaufen sind?

        Wagen Sie doch mal einen Blick in die USA nach Florida, dort ist das Leben bereits zurück.

  5. Nach den Ferien ? QUATSCH ! Das wird noch vor den Ferien werden… Irgend ein „ums Kindswohl besorgter Kopf“ hat sicher schon eifrig überlegt und geplant …Schließlich sinken die Inzidenzen und warum sollte man da so kurz vor den Ferien nicht nochmal Vollgas geben? Und das natürlich in voller Klassenbesetzung – die Kinder müssen ja ihre „verkümmerten Sozialkompetenzen “ wieder ausbauen …
    Man klopft sich gegenseitig auf die Schulter, da man der 3.Welle schließlich beherzt und unter Einsatz aller Kräfte, gemeinsam entgegengetreten ist …Und was hat man für Opfer bringen müssen!!!! Das Recht auf Bildung, wurde auf dem Altar des Distanzunterrichts der Bestie Corona ,geopfert…
    Und jetzt haben wir richtig dumme Kinder , die sich ständig in der Wohnung verlaufen , nicht mehr bis 3 zählen können und auch sonst zu nichts in der Lage sind , ausser dump sabbernd, Knöpfe eines Controllers zu drücken .
    Da wird es Zeit , sie vor den Ferien -alle zusammen wieder in ein gemeinsames Klassenzimmer zu holen …Ein paar Wochen Herdendasein genießen und dann mal schauen , wie die Ferien werden …Und gaaaanz wichtig : die Schulöffnung unbedingt noch , BEVOR die Lehrer der weiterführenden Schulen geimpft sind….

    Kaum sinken die Zahlen , wuselt jemand hektisch herum und schreit nach „Schuleeeeeee“ …Das Schuljahr ist doch gelaufen ! Die geforderten Leistungsüberprüfungen werden geschrieben , dazu gibt’s doch meist entsprechend Konzepte der Schulen -also : für WAS jetzt wieder Panik ?
    Sorry , mein Verständnis bewegt sich mittlerweile in einem kaum messbaren Rahmen …Nachher schreien wieder alle , wenn die Zahlen hoch gehen …Ach ne -Kinder sind ja keine Treiber der Pandemie -sorry , mein Fehler …

    • In NRW laufen schon die Überlegungen. Laut Stamp und Laumann will man wohl bei landesweit unter 100 (hatten wir heute zum ersten Mal) Schulen und KiTas gemeinsam öffnen…

      • Dann wirds ja nicht lange unter 100 bleiben. Mir tun die ganzen Leute leid, die mit ihrem kleinen Unternehmen dadurch komplett geschreddert werden. Diese Folgekosten neben der gesundheitlichen Folgen interessieren keinen mehr.
        Stamp, Minister für Kinder. Is klar.
        Die FDP ist bei mir sowas von unten durch, diese Pandemietreiber und Zerstörer von Existenzen.
        Lockert ruhig und fahrt das Wrack der Pandemiebekämpfung noch mal fest gegen die Wand. Und das 6 Wochen vor den Ferien. Davon 2Wochen Leerlauf, weil nach den Zeugniskonferenzen eh nix mehr los ist

  6. Zur Impfpflicht für Lehrer: Ich bin bisher 1x geimpft, sehe eine Impfung als Verantwortung der Gesellschaft gegenüber. Das ist meine private Meinung. Man muss sie nicht teilen. Eine Impfpflicht allerdings halte ich für unangemessen.
    Ich hoffe, dass es auch nicht sein darf, dass Eltern sagen dürfen, dass ihre Kinder nur von geimpften Lehrkräften unterrichtet werden dürfen. Das hat zunächst einmal etwas mit Datenschutz zu tun. Wenn das Thema werden sollte, müssten wir das Spiel bitte auch umgekehrt spielen. In jeder Klasse lässt sich mindestens ein Schüler nicht testen und eventuell dann auch nicht impfen, was für Lehrer zu massiver Mehrarbeit führt, auch bei Klassenarbeitsaufsichten (Das erste gefälschte Testergebnis hatte ich schon). Dann bitte auch Test- und Impfpflicht für SuS und deren Eltern und Geschwister. Es geht auch um den Schutz der Lehrer, die ja ihrerseits auch Familien haben.
    Wenn der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann im Winter, dürfte m. E. auch ein Geimpfter mit Maskenpflicht im Unterricht leben können. Das verhindert übrigens auch andere Winterkrankheiten. Ich glaube kaum, dass die Sommerferien anders verlaufen werden als die letzten: Die wenigsten Klassenzimmer werden mit Lüftungsanlagen ausgestattet werden.
    Und dann noch etwas zu den Defiziten. Warum gibt man uns für M und D nicht einfach eine Schulstunde mehr in Klasse 4/5/6/7? Dann würde mehr Ruhe in das Schuljahr kommen. Noch weiter können wir den Bildungsplan nicht kürzen. Und immer nur Coronaplan wäre irre. Was gäbe ich dafür, wenn wir alle wieder zu G9 zurückkehren dürften. Ich beneide die „versuchsschulen“, wobei deren Probleme zurzeit auch nicht kleiner sind (abgesehen vom fehlenden Abitur in diesem Jahr).

    • Zur Maskenpflicht:
      Dauerhafte Maskenpflicht darf nicht sein. Wir dürfen ja nur medizinische Masken oder FFP2 Masken tragen. Ich (tätig in Bayern) lebe jetzt schon fast ein ganzes Schuljahr mit Maskenpflicht in der Grundschule, bekomme Hustenanfälle, wenn ich viel sprechen muss. Andere Kolleginnen reagieren mit Kopfschmerzen und Atemnot. Wir haben das bisher alles in Kauf genommen – die Schüler kennen uns nicht mehr ohne Maske und wir kennen die Schüler nicht mehr ohne Maske. Durchsichtige Masken dürfen wir nicht (mehr) tragen. Als Grundschullehrkräfte sind wir bald ein zweites Mal geimpft. Dann muss für uns die Maskenpflicht fallen. Wir haben einen Sprechberuf. Ein Dauerzustand darf die Maske nicht sein.
      Bei uns ist auf dem ganzen Schulgeländer Maskenpflicht, selbst im Freien. Irgendwann ist das übertrieben, nämlich dann, wenn die Inzidenzwerte niedrig sind, die Schüler 2x in der Woche getestet werden und wir zweimal geimpft sind.

      • Jetzt übertreiben Sie aber. Ich habe mich dermaßen dran gewöhnt (und meine KollegInnen) auch, dass es einfach zum Alltag gehört und selten Probleme bereitet. Medizinisches Personal trägt auch die ganze Zeit weiter Maske, trotz vollständiger Impfung.

        • @Katinka: Unabhängig davon, dass ich die Notwendigkeit, medizinische Masken zu tragen – auch und gerade aus Gründen des Fremdschutzes, da wir nun einmal einen Sprechberuf haben -, vollumfänglich einsehe und dies auch konsequent umsetze: Nach sechs Schulstunden mit FFP2-Maske bin ich regelmäßig erschöpft und zu nichts mehr brauchbar.

          • Ja, Sie vielleicht. Das ist aber nicht bei allen so. Solange andere auch noch Maske tragen müssen, werde ich auch als Geimpfte weiterhin meine Maske tragen, allein schon aus Solidarität. Ich trage seit Monaten FFP2 im Unterricht.

          • Ich rede auch nicht 8 Stunden. Was wär denn das für ein Unterricht, wenn ich so viel reden würde!
            Ich sage nicht, dass es nicht anstrengend ist. Aber es gibt wirklich Schlimmeres während einer Pandemie!

    • Impfpflicht ab dem Moment, wo es auch für unter 12-jährige einen zugelassenen Impfstoff gibt + 2 oder 3 Monate?

      Von mir aus sehr gerne.

  7. Normaler Unterricht nach den Sommerferien?
    Keine vierte Welle zu erwarten? (Sogar der chronische Optimist Streeck warnt vor einer vierten Welle.)
    Ältere Schüler vielleicht geimpft? Vielleicht auch nicht? Jüngere egal? Alles egal!
    Lernstandserhebungen noch vor den Sommerferien?
    Rechte für Geimpfte?
    Maskenpflicht für Geimpfte vertretbar?
    Impfflicht für Lehrer(innen)?
    Zweiklassen-Schülergesellschaft: Geimpfte und Ungeimpfte?
    Impfungen als Allheilmittel ohne Erreichen der Herdenimmunität?
    Blindes Vertrauen in die Wirkungen von Impfungen, ohne ausreichende Erkenntnisse darüber gewonnen zu haben, wie es sich verhält, wenn man sich trotz Impfung infiziert und wie ansteckend man dann trotzdem ist (Es gab auch Fälle inzwischen mit hoher Virenlast trotz Zweifachimpfung)? (Das Gesundheitsministerium berichtet von rund 2000 Coronatoten bei Einfachgeimpften, 662 bei Zweifachgeimpften, Zahlenzeitraum xy )

    Tempo! Tempo! Tempo unter sonderbaren Frageschwerpunkten!

    Meine Frage: Was wäre, wenn Eltern nicht wünschen, dass ihre nicht geimpften Kinder ohne Schutzmaßnahmen (also ausserhalb eines Wechselunterrichtes AHA-L!!!) in den Schulen überhaupt zur Schule gehen?

    Wie können Menschen nur so egoistisch, unüberlegt, vorschnell agieren? Was gäbe ich darum, wenn mein Kind die Schule bereits hinter sich hätte!!! Eigentlich konnte ich mir bisher nicht vorstellen, dass die in der Vergangenheit gezeigte Skrupellosigkeit – Gesundheit und Menschenleben betreffend – noch zu toppen wäre … ist sie aber offensichtlich doch … von Geimpften, die sich in Sicherheit wiegen!

  8. Die Lehrer warten dringender als jeder andere auf die Impfe!
    Eine Impflicht für Kinder wäre weitaus wichtiger, um von vorneherein alle „meine-Kinder-müssen-nicht-andere-schützen-und-Eltern-müssen-nicht-solidarisch-sein“ – Eltern den Wind aus den Segeln nehmen. Alternativ: Schule wird nur mit Test betreten. Im Zweifel so lange, bis der letzte Elternteil kapiert, dass sich die Welt nicht nur um ihn dreht.

    • Nein. Warum sollten Kinder geimpft werden? Kinder erkranken äußerst selten schwer oder sterben an Corona. Was sollte die Impfung dann bringen?
      Alle, die sich schützen wollen können dies dadurch tun, dass sie sich selbst impfen. Also wozu die Impfung von Kindern?
      Wären an Corona so viele „Alte“ gestorben oder erkrankt wie Kinder gäbe es nicht mal Lockdowns.

    • „Die Lehrer warten dringender als jeder andere auf die Impfe!“
      Das ist mal ne Aussage! Das meinen Sie nicht ernst, oder?

    • Es sind schon fast alle (Grundschul-)Lehrer geimpft, die geimpft werden wollen. Ich sage fast alle, ich sage nicht alle.

      • Jepp, nämlich genau einmal. Voller Impfschutz besteht aber erst nach der Zweitimpfung. Da wir das von anderen ungeliebte Astra nehmen mussten („nimm das oder warte bis Herbst“), erfolgt die Zweitimpfung bei den meisten erst kurz vor den Sommerferien. Aber das Motto „Stellt euch nicht so an, ihr seid geimpft“ vertreten auch die KuMi vehement.

  9. Impfungen in Schule halte ich für ungut. Bei Kindern sollten die Eltern dabei sein. Auch bei Biontech kann es zu schweren allergischen Reaktionen kommen. Und wozu gibt es Kinderärzte. Die Frage, ob ungeimpfte Kinder mit auf Klassenfahrt dürfen ist sekundär. Die Frage ist doch erstmal, ob Lehrer derzeit überhaupt bereit sind, Klassenfahrten zu machen. Ich würde sogar noch weiter gehen: Solange Schulen nicht so sicher wie möglich gemacht werden (Trennwände, Raumluftfilter), keine Klassenfahrten!

  10. Komischerweise würde ich mich ja gerne impfen lassen. Aber ich bin einer von zwei Lehrkräften, die aus einem anderen Kreis kommen als alle anderen Lehrkräfte. Die sind fast alle geimpft, ich kann noch nicht einmal einen Termin machen.
    Finde den Fehler

      • Und nach den Sommerferien gibt es dann eine Turbospritze – oder wie?
        Für Wirkung braucht es mindestens 8 Wochen, je nach Impfstoff!
        Und noch ist in vielen Kreisen VIEL zu wenig Impfstoff da für all die Menschen mit Berufen aus der Priorität 3, Priorität 2 ist noch nicht durch – aber die Politik gibt die Impfstoffe frei…
        Merkwürdig darf man da schon finden als weitgehend (bis auf Maske) ungeschützt arbeitender Lehrer, oder???

    • Das ist alles total konfus. Bei uns im Kreis wird jeder Lehrer geimpft, der an einer Schule im Kreis arbeitet, unabhängig vom Wohnort.

  11. Müssen Kinder wirklich geimpft werden? Nein, ich bin keine Impfgegnerin. Ich bin vor kurzem gegen Corona geimpft worden und habe Unterleibsschmerzen zwei Tage nach der Impfung bekommen. Ich habe bei geimpften im Bekanntenkreis nach Nebenwirkungen gefragt. Eine habe Schüttelfrost gehabt, der andere Kopfschmerzen. Eine hatte eine starke Menstruation, zwei andere Schmierblutung. Warum spricht darüber keiner? Da passiert doch was im Körper. Und nun sollen Heranwachsende, pubertierende Kinder geimpft werden, obwohl die Nebenwirkungen nicht erforscht sind. Evtl. kann mich hier jemand aufklären und beruhigen, da man im www. nicht viel findet.

    https://www.fr.de/wissen/corona-coronavirus-impfung-impfstoff-menstruation-periode-blutungen-kraempfe-90479717.html

    • Ich kann Sie nicht beruhigen. Aber ich bin Ihrer Meinung. Kinder impfen? Warum auch? Die Impfung von Kindern muss doch für diese auch einen Nutzen bringen. Wieviel Prozent der Kinder erkranken schwer oder sterben an Corona? Sehr sehr wenige – deshalb alle anderen impfen müssen – Nein.

    • Es wäre schlecht, wenn da nichts im Körper passieren würde – ich sehe es als ein gutes Zeichen an, dass da was passiert: Das Immunsystem erkennt den Feind und baut eine Abwehr auf – das braucht Resourcen, die anderswo abgezweigt werden wie bei einer echten Infektion. Nach wenigen Tagen ist das vorbei, und man ist ein Stück sicherer geworden! (Ich selbst hatte auch drei Tage spürbare Wirkungen, ich weiß, wovon ich rede.)

      • Mit anderen Wörtern bedeutet das folgendes.
        Das Kind bekommt Corona, keine oder leichte Symptome, in ein paar Jahren plötzlich Schlaganfälle, Nierenversagen usw..

        • Natürlich, das bedeutet nicht automatisch jedes Kind, jeder Erwachsene, jeder Körper tickt etwas anderes, aber, ja, in ein paar Jahren werden wir alle schlauer, besonderes Betroffene.

    • Die Auswirkung auf den Zyklus und das Ausmaß der Blutung konnte ich bei meiner Frau auch beobachten. Zwei Wochen nach Biontech.
      Eine Impfpflicht sehe ich kritisch. Sie wird aber auch nicht nötig sein, da sich wohl kaum ein Lehrer verweigern wird.

    • Wenn es wirklich mehrere betrifft, sollte man es in der SaveVac-App eintragen, ggf. erst nach der 2. Impfung, da es ja dauert, bis man es bemerkt und reflektiert.
      Die Daten werden ja sicher gesammelt und ausgewertet, sodass das Thema vielleicht eher Beachtung findet.

    • Ich kann die Unsicherheit verstehen, ich kenne zum Glück keine Frau (mich eingeschlossen), die mit der Mens Probleme hatte oder mit Impfnebenwirkungen nach Biontech/Modern generell.

      Ich möchte meine Kinder impfen lassen, sobald es geht, denn LongCovid möchte ich meinen Kindern auch nicht antun. Es ist eine persönliche Entscheidung und ich denke, das bleibt auch so.

    • Weil diese Nebenwirkungen ein Pups sind. Ich habe irgendwie das Gefühl, daß es uns in Deutschland zu gut geht. Wüßten Sie was manche Infektionskrankheiten anrichten können, würden Sie sich eher über die Nebenwirkungen freuen, zeigen die Nebenwirkungen doch, daß die Impfung anschlägt. Es soll ja auch etwas im Körper passieren!
      Ich habe als Kind selber noch Erwachsene gesehen, die durch Polio für ihr Leben gezeichnet waren. Leider kennen die meisten Bürger in unserem Land das Grauen nicht mehr. Wir wurden damals noch gegen Tuberkulose geimpft und als im Sportverein die Wasserflasche nach dem Sport rumgegangen ist, haben sich alle, die nicht geimpft waren, angesteckt. Die anderen haben die TBC nicht bekommen. Das war richtig trennscharf.

      • Zu wenige Informationen öffentlich zugänglich auch.
        Das ist ein riesen Problem bei uns geworden. Zu wenig Trasnparenz.

    • Seit meine Friseurin nach der schweinegrippe-impfung an Narkolepsie erkrankt ist, stehe ich Impfungen skeptisch gegenüber.
      Sie nimmt starke Medikamente, um ein halbwegs normales Leben führen zu können. Sie ist schwer beeinträchtigt.
      Emil, eine impfpflicht für Kinder zu fordern, mit einem Impfstoff, der nicht erforscht ist, ist in meinen Augen absolut unverantwortlich.
      Da sollte man sehr genau Risiko und Nutzen gegeneinander abwägen.
      Man sollte es bei Kindern nicht komplett ausschließen. Es gibt Kinder, bei denen man da sicher überlegen kann, ob eine Impfung sinnvoll wäre. Allerdings Kinder, die gesund sind, zu impfen, sollte gründlich überdacht werden.

        • Das es verstärkte Menstruation gibt inkl starke Unterleibsschmerzen hört man jetzt relativ häufig. Davon berichten schon einige. Auch in meinem persönlichen Umfeld. Für mich persönlich ist das nicht wichtig. Meine Reproduktion ist abgeschlossen. Die meiner Kinder nicht
          Menstruation ist ein großer hormoneller Ablauf im Körper einer Frau.
          Wenn also so eine Impfung es schafft in diesen hormonellen Kreislauf einzugreifen und diesen verändern kann, sollte uns das veranlassen, noch sorgfältiger darüber nachzudenken, ob Kinder unbedingt geimpft werden müssen. Wir wollen Teenager impfen in Kürze und wissen nicht, was sich in deren Körper langfristig abspielen wird.
          Im Moment wissen wir wenig bis nichts, wie sich Corona langfristig auf die Kinder auswirkt, noch wissen wir wie sich die Impfung auf unsere Kinder auswirkt. Wir befinden uns da in einer ziemlichen Zwickmühle würde ich sagen.
          Impfstoffe für Kinder werden normalerweise jahrelang auf Herz und Nieren geprüft, zum Teil bis zu 20 Jahre bis man sie zulässt. Was veranlasst uns zu glauben, dass das nicht mehr nötig ist?
          Wir sollten uns immer mit beiden Seiten beschäftigen.

          • Ich sag mal so: viele Grundschullehrerinnen bewegen sich altersmäßig zwischen 40 und 60. Da gibt es mit den Wechseljahren auch noch einen anderen guten Grund für Menstruationsbeschwerden…. Insofern darf man auch hier fragen: mit der oder durch die Impfung Beschwerden entwickelt?

          • Komisch, dass sich da bei der jahrelangen Einnahme der Pille keiner Gedanken macht. Bei mir hat die den Zyklus quasi verschwinden lassen (nach dem Absetzen!), ich musste künstliche Hormone nehmen, um überhaupt wieder einen Zyklus zu haben und schwanger werden zu können! Mit dem heutigen Wissen würde ich nie wieder Hormone als Verhütungsmittel nehmen!

            Es wurde übrigens auch schon über Zyklusveränderungen nach Corona-Infektionen berichtet. Und nun?

          • Es ist aber schon merkwürdig, dass viele Frauen darüber berichten und die reflexartige Reaktion ist, dies auf Stress oder Empfindlichkeit zu schieben.
            Wenn es daran läge, hätten doch während des Homeschoolings sehr viele Frauen schon längst derartige Symptome schildern müssen – Stress mit Arbeit, Haushalt, Homeschooling und Sorgen um Arbeit, Finanzen oder kranke Angehörige hatten sie sicher mehr als genug.

            Warum kann man nicht sagen: Ja, wir sehen, dass es Anlass gibt, dort genauer hinzusehen. Wir nehmen die Schilderungen und Bedenken ernst, erheben zielgerichtet Daten und forschen schnellstmöglich in diese Richtung.

            Ich schreibe es noch einmal:
            Tragt es bei SaveVac ein, vielleicht findet es dann die nötige Beachtung.
            Stellt es sich letztlich heraus, dass alle Frauen, die davon berichten, gerade zum Zeitpunkt der Impfung zufällig ihre Wechseljahre beginnen, können alle beruhigt sein.

          • @Palim, vielen Dank für die gute Idee. Ich habe gestern die Nebenwirkungen beim Paul-Ehrlich-Institut gemeldet.

        • Es fehlen aber, anders als bei der Masernimpfung, die Langzeitbeobachtungen. Von daher halte ich auch eine Corona-Impfpflicht für bedenklich, während ich sie bei Masern voll befürworte.

          • Lanayah genauso geht es mir auch. Ich nehme Corina nach wie vor ernst, sehe die Impfung aber auch sehr kritisch und habe mich bisher nicht überwinden können.

            Ich bin froh, das ich schon lange keine Pille mehr nehmen. Ich würde auch nie wieder hormonelle Verhütung wählen. Ich fühle mich damot einfach nicht wohl und bin deutlich gereizter. Das alles wurde mir erst bewusst nachdem ich beim 2. Kind entschieden habe nur mit Zervisschleimkontrolle zu verhüten.

            Ich muss dazu sagen, das wir es zwar nicht bewusst auf weiteren Nachwuchs anlegen. Aber er wäre im.Fall eines Falles herzlich willkommen. Ich würde es mir sogar wünschen, aber ich bin auch si zufrieden.

    • https://www.bbc.com/news/health-56901353

      There is evidence from both the flu and HPV vaccines that they can affect the menstrual cycle temporarily – but there are no long-term side effects.

      And there’s „masses of evidence“ they don’t affect fertility, Dr Male said.

      The unfounded claims about vaccines and fertility

      While these changes shouldn’t be of concern, Dr Male and others spoken to for this article emphasise the need for studies into the effect of the vaccine on periods, so that people know what to expect.

      „There’s an issue here about how often women’s health is ignored,“ she said.

      „Imagine if you didn’t know that fever could be a vaccine side effect?“ gynaecologist Dr Jen Gunter wrote on her site The Vajenda.
      „You might be concerned that something untoward was happening to your body, when all you were experiencing was a typical post-vaccine fever. That is exactly the same with menstrual irregularities.“

      Equally, for trans men and post-menopausal women, bleeding can be a sign of cancer, so it’s important for people to know whether it is also a harmless vaccine side effect, Dr Lee explained.

    • Liebe Katinka, viele Frauen haben jahrelang oder Jahrzehnte lang die Pille genommen, weil ihnen suggeriert wurde, dass die Pille das sicherste und harmloseste Verhütungsmittel ist.
      Dieses Verhütungsmittel wurde sogar ohne groß darüber nachzudenken an Mädchen in der Pupertät verschrieben. Erst so langsam kommt man dahinter, daß das alles nicht so harmlos ist.
      Es gab ein Hormon, das wurde jahrelang benutzt als Schwangerschaftstest. Die behinderten Kinder, die dabei rauskamen wurden vertuscht.
      Und Studien, die von den Pharmafirmen gemacht und veröffentlicht werden, sind für mich persönlich nur die Hälfte wert.
      Keine Pharmafirma der Welt wird sagen, wir haben hier dieses Medikament, aber die und die Langzeitfolgen kann es geben. Aber ansonsten ist es sicher.
      Das gute an spät auftretenden Nebenwirkungen ist doch, dass man sie kaum noch in kausalen Zusammenhang bringen kann.

  12. Es ist wichtig, Lernlücken zu finden und zu schließen. Aber warum den ohnehin schon erschöpften Familien weiteren Druck machen? Am Wochenende lernen, aufholen, aufholen, aufholen…? Wie soll das gehen? Woher soll die Energie kommen? Zuallererst brauchen Familien Erholung. Es muss ein Konzept her, das sowohl die psychischen, physischen und bildungsrelevanten Lücken mit Ruhe und Gelassenheit findet und schließen wird, das geht m.E. nicht in einem Jahr, hier sollten die Lehrpläne überarbeitet werden und für die Corona-Generation-Schüler ggf. individuell mehr Zeit gegeben werden können. Das kostet Geld, viel Geld…und wenn die Politik nicht langsam anfängt Familien-und Kinderpolitik stärker als Wirtschaftspolitik in den Fokus zu nehmen, dann wird unsere Zukunft…unsere Kinder zur nächsten Politikergeneration herangezogen, die mit großer Wahrscheinlichkeit auch nicht bessere Entscheidungen treffen können, als die momentane Politikergeneration.

    • Tja die Wirtschaft durfte es sich erlauben auf Kosten der Kinder keine verpflichtenden Tests machen zu müssen.

  13. Ich finde es schon sehr befremdlich, dass hier über Klassenfahrten fantasiert wird. Bevor so eine Freizeit ins Auge gefasst werden kann, müssen sämtliche Defizite aufgearbeitet werden. Das wird im nächsten Schuljahr ganz sicher nicht der Fall sein. Auch die Außenwirkung wäre fatal: Seht her, die Lehrer gehen wieder auf Klassenfahrt nach einen Jahr Urlaub! Das ist etwas übertrieben, wird aber so kommen.

    • Schrieben Sie gerade tatsächlich sinngemäß: die Aussenwirkung einer Klassenfahrt wäre ‚die Lehrer gehen auf Fahrt nach einem Jahr Urlaub‘? Oh man, dann machen Sie sich mal mit den Realitäten vertraut:
      1. die wirklich überwiegende Zahl der Lehrer hat in der Pandemie Überstunden ohne Ende gesammelt: parallel Kids daheim und in der Schule betreuen im Wechselunterricht: parallel geht meist nicht, also nacheinander : deutlich mehr Arbeitszeit. Aufgaben aus dem Distanzunterricht korrigieren: es dauert deutlich länger, 30 Arbeiten durchzusehen als gemeinsam in der Klasse zu vergleichen. Unterricht für das Selbststudium aufzubereiten dauert ewig, weil es für Schüler kaum etwas (kostenfreies) gab. Seele streicheln und Probleme lösen an Telefon oder Videokonferenz in Einzelsitzungen… ich könnte ein halbes Jahr Überstunden abbummeln inzwischen. Die schenke aber sowohl ich als angestellte Lehrkraft als auch meine verbeamteten KollegInnen dem Land.
      2. keine Angst, eine Klassenfahrt ist für den Lehrer nicht der reine Fun, als der Sie ihn sehen. Sie beaufsichtigen zu zweit 30 Schüler (in meinem Fall meist Jugendliche), sind rund um die Uhr in der Verantwortung, dass die lieben Kleinen weder mit ner Alkoholvergiftung im Krankenhaus landen, Schwangerschaften entstehen, MitschülerInnen in unangenehmen Situationen gefilmt und die Videos veröffentlicht werden oder die SuS sonstwie zu Schaden kommen. An Schlaf ist kaum zu denken. Die Mehrzahl meiner KollegInnen, insbesondere an den weiterführenden Schulen, bräuchten nach einer Woche Klassenfahrt selbst erst mal drei, vier Tage zur Regeneration…

    • Lieber Andreas. Leider geht mir der Urlaub schon auf den Senkel. Ich fühle mich ja schon wie in Frührente. Und der Urlaub soll noch weiter gehen? Borout will ich dann doch nicht bekommen. Dann lieber in die Schule und hoffen, dass die zahlreichen freien Tage nicht zu schnell kommen.

      • Habe ich in irgendeiner Weise geschrieben, dass dies meine Meinung ist? Ich habe geschrieben, es wäre die Wirkung nach aussen! Warum fühlt Ihr Euch bei jeder Äusserung angegriffen?

        • @Andreas

          Ich fürchte, Sie wurden gründlich missverstanden.

          Ich habe Ihren Kommentar anders gelesen und anders verstanden und bin der Meinung, dass Sie Recht haben.

          Das Bild der „faulen Säcke“ hängt uns mehr oder weniger an.

          Eltern (leider sehr viele) sehen eine Klassenfahrt aus Sicht der Kids – Urlaub, unendliche lange feiern, Bespaßung ohne Ende.

          Eltern (leider extrem wenige) haben eine Vorstellung davon, was auf Klassenfahrten geleistet werden muss. Man steht immer mit einem Bein im Gefängnis (s.o.).

          Aus Schülersicht toll, aus Lehrerdicht 24/7 volle Verantwortung, kaum Schlaf. Am nächsten Tag direkt in den Unterricht. Und da man ja während der Klassenfreizeit (hust, röchel) in der Schule fehlt, muss der gesamte Vertretungsunterricht vorbereitet sein.

          Ach ja, von der monatelangen Planung, dem Geldvorstrecken und hinter Erlaubnisbescheinigungen herlaufen und -telefonieren mal abgesehen.

          Da das keiner sieht, machen wir faulen Säcke halt auf unsere Kosten – ja, die werden auch nicht erstattet – Urlaub.

          Mit Ironie und lieben Grüßen.

          • Riesenzwerg… Schön, dass sie das richtig gestellt haben.
            Das wurde tatsächlich völlig falsch verstanden. Aber das passiert ja öfter in letzter Zeit.
            Klassenfahrten haben nichts mit Urlaub zu tun.
            Ich erinnere mich gut an meine Abschlussfahrt. Für Lehrer und die unterstützenden Eltern ist das Hochleistungssport.
            Möchte ich nicht machen müssen.

  14. Wer Angst vor einer Erkrankung hat soll sich impfen lassen, die anderen sollten die Freiheit haben, sich nicht impfen lassen zu müssen – wozu auch. Diejenigen die sich schützen wollen können dies doch tun.
    Wenn sich Lehrer nicht impfen lassen wollen – auch das ist deren gutes Recht. Vielleicht sind diese in 5 – 10 Jahren die einzigen die dann keine Langzeitfolgen zeigen und dann noch unterrichten können.
    Wo kämen wir hin, wenn ein solches Verhalten dermaßen sanktioniert werden würde. Warum gibt es dann noch Alkohol zu kaufen, warum dürfen Menschen noch rauchen? Warum dürfen sich Menschen noch fett-fressen? Auch das hat negative Folgen.

    • Die Impfgegner retten erst das deutsche Bildungssystem und dann die ganze Welt…
      Abenteuerlicher geht’s anscheinend immer.
      Studium schützt vor Torheit nicht.

      • Man ist ja nicht gleich Impfgeger, nur weil man keine Impfpflicht fordert. Da gibt es noch was dazwischen. Ich (gegen Corona freiwillig geimpft) sehe es genau so wie GrasDi.

        • Du denkst also, dass in 5 Jahren alle jetzt geimpften nicht mehr arbeiten können und hast dich trotzdem impfen lassen? Sehr interessant.

          • Nein das denke ich nicht. Haben Sie das Wort vielleicht am Satzanfang übersehen? Wer andere kritisiert sollte zumindest deren Aussage lesen.

          • Das meint dein griasdi aber und genau das habe ich gemeint. Vielleicht solltest du Mal wieder unter freiem Himmel spazieren gehen wenn du nicht mehr weißt was du hier schreibst.

          • @HerrWirfHirnVomHimmel
            Zitat:“Du denkst also, dass in 5 Jahren alle jetzt geimpften nicht mehr arbeiten können“
            „Das meint dein griasdi aber und genau das habe ich gemeint“

            Zeigen Sie mir bitte den Satz, in dem ich das geschrieben habe.
            Scheinbar ist Ihnen das Wort „vielleicht“ am Satzanfang entgangen. Es könnte ja zu Langzeitfolgen kommen, die heute noch niemand kennt. Für Sie zur Erklärung: Damit sage ich nicht, dass es zu Langzeitfolgen kommt.

      • Sie sollten meine Aussage lesen, bevor Sie kritisieren. Falls Sie sie gelesen haben, sollten Sie nochmal darüber nachdenken. Was steht eigentlich da?

      • @HerrWirfHirnVomHimmel
        Leider kommen von Ihnen nur Unterstellungen ohne einen Textbeleg.
        Wo steht, dass ich mich gegen Impfungen geäußert habe? Nirgends!
        Wo steht, dass ich glaube dass alle in 5 Jahren nicht mehr arbeiten können? Nirgends! Ich habe den Satz mit einem „vielleicht“ eingeleitet, das scheint Ihnen entgangen zu sein.

  15. Impfpflicht mit Impfstoffen, die nur eine Notzulassung haben? Sorry, aber geht’s noch?

    Wir Lehrer mussten wochenlang mit 30 oder sogar mehr ungeimpften Schülern ohne Maske in Klassenzimmern verbringen und jetzt wünschen die Eltern keinen Unterricht bei einer ungeimpften Person?

    Ich hab so die Nase voll.

    • In Deutschland haben doch aber eben die Impfstoffe nicht nur eine „Notzulassung“, sondern wurden in einem verkürzten oder beschleunigten Verfahren geprüft, um eben solche Vorwürfe zu vermeiden. Bitte verbreiten Sie keine Gerüchte ! Das finde ich eine Frechheit !

      „Warum keine Notfallzulassung in der EU?

      Viele EU-Bürger fragen sich, warum in Großbritannien, Kanada und seit gestern auch in den USA schon mit dem Biontech/Pfizer-Impfstoff BNT162b2 geimpft werden kann, in der EU aber noch nicht. Dafür gibt es gute Gründe – vor allem die Sicherheit.“
      https://www.pharmazeutische-zeitung.de/warum-keine-notfallzulassung-in-der-eu-122527/

  16. So, liebe Eltern: die Petition gegen eine Kinderimpfpflicht (die derzeit überhaupt nicht zur Diskussion steht) lief sofort an. Aus Solidarität fordere ich direkt auch eine Petition gegen Lehrerimpfpflicht. Ach, Lehrer müssen, damit Schule weitergeht?? Na, welche Doppelmoral.

    • Und die Masern-Pflichtimpfung? Gibt es da auch eine Petition (oder ist das eher eine Petitesse)? 🙂

      • Mit der Masern-Impfung gab es jahrelange Erfahrung, als die Impfpflicht eingeführt wurde. Die fehlt bei der Corona-Impfung noch. Daher sollte es bei letzterer keine Impfpflicht geben.

    • Also ich habe kein Problem mit ungeimpften Lehrern. Jedem ist das selbst überlassen, ob er sich impfen lässt oder nicht.

  17. Jetzt ist der Herr also Epidemologe oder was? Woher will er denn wissen, dass es keine vierte Welle gibt, die dann insbesondere ungeimpfte Schüler*innen und Kitakinder trifft? Schonmal von der indischen Mutation gehört?

  18. Ich dachte eigentlich immer, der Deutsche Lehrerverband wäre FÜR die Lehrer da. So kann man sich irren. Stattdessen nutzt der Herr Meidinger ausgerechnet das Schmierblatt par excellence, die BILD, die sich seit Jahren für kein noch so tumbes Vorurteil gegenüber unserer Berufsgruppe zu schade war, um öffentlich Stimmung gegen uns zu machen.

    Was soll das Gefasel von einer Impfpflicht? Warum suggeriert das öffentliche Sprachrohr der Lehrer, bei uns gäbe es eine relevante Zahl von Kolleg*innen, die sich nicht freiwillig impfen lassen? Wofür soll der Hinweis darauf, dass so eine Impfpflicht wohl rechtlich durchsetzbar wäre, dienlich sein? Ist das eine Art Unterwerfungsgeste unter die Dienstherren, oder eine Drohgebärde in Richtung der Kolleg*innen?

    Was sollen die sinnentleerten, plakativen Phrasen über ausgefallenen Präsenzunterricht? War es nicht Meidinger selbst, der als einer der ersten für Wechselmodelle eintrat? Sind all die Videokonferenzen, die digital verschickten Materialien, die individuellen Rückmeldungen, die Wochenpläne und kooperativen Lernformen bei OneNote, mentimeter und Co. etwa nichts wert gewesen, dass man die jetzt einfach verschweigt? Ist dem Präsidenten des DL nicht bewusst, dass er jetzt all denen Munition liefert, die uns Lehrer als faul bezeichnen, die unterstellen, wir hätten die letzten Monate entspannt zu Hause abgehangen und den Eltern unseren Job überlassen, oder die meinen, guter Unterricht wäre nur möglich, wenn ein Lehrer vor der Tafel steht und jedes Kind brav auf seinem Platz sitzend paukt?

    Und wie kommt jemand, der sich noch vor kurzem lautstark dafür eingesetzt hat, auf die Praktiker vor Ort zu hören, dazu, jetzt Lernstandserhebungen noch auf den letzten Metern vor den Sommerferien zu fordern? Haben wir nicht genug zu tun? Waren Lernstandserhebungen schon jemals ein geeignetes Instrument, um den tatsächlichen Lernfortschritt individueller Schüler*innen gemessen am Lehrplan zu erkennen?

    Fragen über Fragen. Andererseits steht zu befürchten, dass ein ehemaliger Lehrer, der glaubt, für die Schulen und die Menschen darin würde sich etwas bessern, wenn kurz vor der Wahl die Länder nochmal schnell großspurig finanzierte „Sofortprogramme“ (a.k.a. parteipolitische Schnellschüsse) initiieren, keine Antworten zu bieten hat, die mir gefallen könnten. Da weiß ich jedenfalls wieder, warum ich mich bei keiner Lehrer“gewerkschaft“ bislang zum Beitritt entschließen konnte.

    • Danke, da haben Sie meine Gedanken bestens auf den Punkt gebracht.

      Auf solche Lehrervertreter kann man getrost verzichten, die wirklich alle Vorurteile LehrerInnen gegenüber lautstark bestätigen und dann auch noch für eine Impfpflicht plädieren, die es nicht einmal für MedizinerInnen und Krankenhauspersonal gibt.

      Irgendetwas ist bei dem guten Herrn völlig aus dem Ruder gelaufen!

      • Ich habe mich zu meiner großen Freude vor einigen Tagen als Lehrerin an einer weiterführenden Schule bei meinem Hausarzt zum ersten Mal impfen lassen können, befürworte das also – für mich.
        Die Entscheidung muss allen freigestellt bleiben, zumindest noch über einen längeren Zeitraum, damit sich die Angst vor schweren Nebenwirkungen langsam verliert.
        Da hinkt meiner Meinung nach auch der Vergleich mit der Masernimpfung: hier kann man auf eine längere Impfpraxis zurückblicken und daher auch gut auf Fakten verweisen. Biontech z.B. wurde inzwischen zwar in wirklich großen Mengen verimpft, über die von manchen befürchteten „Langzeitschäden“ kann man aber noch nicht wirklich Aussagen treffen.
        Da sollte Zeit für die Bildung von Vertrauen lassen – die massiven Impfgegner wird man sowieso nicht überzeugen können.

    • Für welche Lehrer soll denn der Deutsche Lehrerverband da sein? Für die, die für das Impfen sind oder für die, die gegen das Impfen sind? Oder einfach für die „Tacheles-Lehrer“?

      • Nun, es heißt ja „Lehrerverband“, nicht „Verband der Lehrer für/gegen Impfungen“ oder „Verband für manche Lehrer“. Falls Sie da Schwierigkeiten mit dem Verständnis haben, informieren Sie sich doch vielleicht bei der örtlichen Honigkuchenpferd-Abendschule.

  19. Bevor wir nach einer Corona-Impfpflicht für Lehrer und Schüler schreien, sollten wir erst einmal die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe zur Masern-Impfpflicht abwarten. Wird die Masern-Impfpflicht bestätigt, macht es Sinn über eine Corona-Impfpflicht zu diskutieren. Wird die Masern-Impfpflicht verworfen, ist die Diskussion über eine Corona-Impfpflicht obsolet.

    Wobei ich bei der Masern-Impfpflicht immer an einen Kollegen denken muß, der die Masern-Impfung mit folgender Argumentation verweigert: „Klar würde ich mich gegen Masern impfen lassen, wenn es Vorschrift ist. Aber in Deutschland gibt es nur noch ein Kombi-Impfstoff gegen Masern/Mumps/Röteln. (Stimmt sogar, es gibt keinen reinen Masern-Impfstoff.) So lange mir der Staat keinen reinen Masern-Impfstoff zur Verfügung stellt, lasse ich mich nicht impfen. Schließlich sind Mumps/Röteln-Impfungen keine Vorschrift.“

    Ähnlich sehe ich das Problem bei der Impfpflicht der Schüler, egal ob nun gegen Masern oder Corona: Wenn man sagt, daß die Schüler einer Impfpflicht unterliegen, muß man auch gewillt sein diese im Zweifelsfall durchzusetzen und zu sanktionieren, auch wenn dann unschöne Bilder durch die Nachrichten gehen. Aber so lange sich querdenkende Eltern auf die Schulpflicht berufen können, um ihre ungeimpften Kinder dann doch wieder in die Schule zu schicken, funktioniert das nicht. Da müßte man den Schulbesuch dem Kindergartenbesuch von staatswegen verweigern. Ist man als Gesetzgeber nicht gewillt die Schulpflicht für solche Kinder auszusetzen, müßte man sie dann in letzter Konsequenz mit Polizei und Ordnungsamt zwangsweise aus den Familien oder von der Schule abholen und beim Amtsarzt zur Impfung vorführen. Das das alles psychologisch für das Kind alles andere als toll ist, ist mir auch klar. Die Frage ist aber, inwieweit es solche Eltern das Kindeswohl gefährden, so daß der Staat von sich aus einzugreifen hat?

    Wie gesagt, wäre das die notwendige Konsequenz, der es bedarf, um eine Impfpflicht auch wirklich durchzusetzen. Alles Andere sind nur leere Phrasen.

    Leider kennen die meisten Erwachsenen heute das Grauen nicht mehr, das manche Infektionskrankheiten anrichten können. So ansteckend wie die Masern und so tödlich wie Ebola, vielleicht würden sie dann aufwachen aus ihren Tagträumen. Mir hat der Anblick von Polio-Genesenen, in meiner Kindheit jedenfalls gereicht. Die waren für ihr Leben gezeichnet. Im Vgl. zu den lebenslangen Folgen sind fast alle Impf-Nebenwirkungen nicht erwähnenswert. Wenn ich in den diversen Diskussionen jedenfalls lesen muß, daß sich manche über 2 Tage Abgeschlagenheit, Unterleibsschmerzen oder eine Rötung an der Einstichstelle aufregen, wünschte ich, daß sie sich in Afrika wirklich mal mit Cholera etc. auseinander setzen müßten. Das wäre dann ein heilsamer Realitäts-Schock. Die sollten sich doch eher über die Nebenwirkungen freuen, zeigen sie doch, daß die Impfung wirkt und der Körper reagiert.

    • #Chris#… es liegen für alle gängigen Corona-Impfstoffe keinerlei Langzeitstudien vor, die bislang erkennbar machen, was diese mit dem Körper eventuell anrichten können. Es gibt keinerlei sicheren Schutz, wenn man geimpft ist. Es wird hin und her gerudert, da man noch nicht einmal eindeutig sagen kann, ob Geimpfte nicht doch auch das Virus weitergeben und sich selbst doch anstecken können. Da es eben keine Langzeitstudien gibt. Das es Ihnen überhaupt in den Sinn kommt, dass es Eltern gibt, die sich darüber natürlich durchaus Gedanken machen, und Sie diese als eventuelle Kindeswohlgefährder /Querdenker einstufen, zeigt, dass Sie eben nur einseitig an die ganze Sache rangehen.
      Impfungen, die es seit Jahren gibt und die ausreichend geprüft und wissenschaftlich getestet wurden, sind richtig und wichtig. Aber, Impfungen, die eben noch nicht in den Langzeitfolgen geprüft wurden, bedürfen einer gewissen Vorsicht. Und da kann man eben nichts rückgängig machen, wenn man den Impfstoff im Körper hat und dann Spätfolgen auftreten. Für Sie scheint das alles nicht schlimm zu sein, aber es gibt eben auch Menschen, und das muss die Demokratie aushalten, die andere Ansichten haben und man muss hier in den Dialog gehen und nicht pauschal alle zu Querdenkern /Impfgegnern verurteilen.
      Alleine, dass Sie schreiben, Kinder mit der Polizei zum Amtsarzt fahren zu lassen und diese dort wahrscheinlich noch mit Gewalt zur Impfung zu zwingen, ist mehr als dramatisch. Ich denke, Sie haben keine eigenen Kinder und können eben nicht verstehen, wie Kinder fühlen und denken.

      • Sie haben vielleicht meine intention nicht ganz verstanden. Um es auf den Punkt zu bringen:
        Entweder ich fordere eine Impfpflicht, dann muß ich aber auch bereit sein diese Impfpflicht im Zweifelsfall auch durchzusetzen, was eine Zwangsimpfung beim Amtsarzt als Ultima Ratio mit einschließt, oder wir brauchen über das Thema Impfpflicht erst gar nicht zu diskutieren.

        Was ich aber total daneben finde sind diese halbgaren Forderungen aus der Politik: „Impfpflicht ja, aber durchsetzen nein“ … das funktioniert nicht!

        Dann sollte besser niemand von denen das Maul aufreißen und eine Impfpflicht für irgendjemanden fordern.

        • #Chris#…okay, dann habe ich dies missverstanden. Ich bin hier gegen eine Impfpflicht. Dann muss man sich halt Gedanken machen, wie man Kinder eben anders beschulen kann und nicht immer an Altem festhalten. Vielen Kindern und Jugendlichen hat der Distanzunterricht sehr gut gefallen und sie konnten dadurch besser und konzentrierter lernen und sich selbst auch mit Themen intensiver beschäftigen als es in einem Klassenzimmer möglich ist.
          Wir sind ja keine kleinen Kinder und müssen auch nicht von der Politik betreut und wie eine Marionette zu Handlungen bewegt werden. Deshalb ist es umso wichtiger, miteinander zu reden und alle Beteiligten anzuhören. Nicht pauschal von oben herab entscheiden, sondern miteinander reden.
          Da aber nicht absehbar ist, wie es mit den Zahlen weitergeht (ich denke, dass nach den Sommerferien sowieso wieder die Zahlen steigen) sollte in Deutschland sofort die Bildungs-anstatt Schulpflicht eingeführt werden, damit sich all die Familien, die es wünschen, schützen können.
          Jeder, der es möchte, kann die Schulgebäude weiterhin nutzen. Somit kann auch mehr Abstand innerhalb der Klassenzimmer gewahrt werden und die kleinere Anzahl von Schülern besser beschult werden.
          Da Deutschland ja eh alles Europaweit anpassen möchte, muss auch die Schulpflicht endlich in eine Bildungspflicht angepasst werden.

          • Auf jeden Fall!
            Keine Schulpflicht sondern Bildungspflicht!

            Ich bin keine Impfgegnerin, aber gegen Impfpflicht! Das ist übergriffig!

            Das sollte jeder selbst nach individuellen Gegebenheiten selbst entscheiden dürfen.
            Der Staat darf gern aufklären, aber doch nicht zwingen.

            Und es gibt bei Impfungen nicht nur schwarz u weiss. Es gibt Nebenwirkungen, selbst bei lange getesteten Impfstoffen. Impfempfehlungen variieren ja auch zwischen unterschiedlichen europäischen Ländern erheblich. Da scheiden sich die Geister.
            Unsere Impfaufklärung beim Kinderärztes bestand übrigens aus der Aushändigung einer Broschüre eines Pharmaunternehmens. Das ist gängige Praxis.
            Nochmal, ich bin keine Impfgegenerin. Es gibt noch viel Potential was Aufklärung angeht und eine Impfpflicht finde ich eine Frechheit.

          • @Sile

            Sollten dann die nichtgeimpften Kinder von Andersdenkern im elterlichen Homeschooling beschult werden?

            Wer sollte das sonst übernehmen? (Wenn die Schulen rausfallen müssen). Muss das auch der Staat, sprich mein Mann, meine Tante, meine Nachbarn, der selbstständige, bankrotte Restaurantbesitzer/Künstler…. ich, mitfinanzieren?

  20. Impfpflicht ist gut und richtig. Es wird Ausnahmen geben können, die gesundheitlich begründet sind. So ist es doch immer.

    • Dann aber bitte für alle Erwachsenen. Ich möchte in keinem Supermarkt etc. einkaufen, in dem ungeimpftes Personal arbeitet. Ich möchte nur von geimpften Personen im Restaurant bedient werden usw. usf.
      Na, wie finden Sie so eine Aussage? Geht gar nicht? Übergriffig? Ach was…

      • @Anne

        Hm, solange ich mich impfen lasse und geimpft in ein Lokal gehe…. Was spricht dagegen, dass ich von geimpftem Personal bedient werden möchte? Wenn nur einer geimpft ist, ist nicht viel gewonnen.

        Hm2, wenn ich nicht geimpft bin – aber dieselben Forderungen stelle….

        Es bleibt eine schwierige Frage und eine schwere Entscheidung.

        Woran kann ich erkennen, ob jemand, der mich bedient, geimpft ist?

        Deswegen: impfen wer will, aha-l bleibt bestehen. Oder nicht? Oder doch?

        • Richtig, impfen, wer will. Für Lehrer wird aber eine Impfpflicht diskutiert und von vielen Eltern quasi gefordert. Keiner jedoch fordert eine solche Pflicht für die gern als Beispiel für viele Kontakte dienenden Supermarktverkäuferinnen und andere. Da wird mit zweierlei Maß gemessen.

  21. Bei der ganzen Diskussion um die Impfpflicht darf man eines nicht vergessen: Es geht hier nicht um eine nahezu ausgerottete Krankheit, die nur ganz selten auftritt und bei das individuelle Risiko, sie zu bekommen, nahe Null ist.

    Die Sache sieht hier anders aus: Es gibt nämlich nur die Alternativen „Impfpflicht“ und „Infektionspflicht“. Sobald man die Schulen und Kitas wieder in den normalen Regelbetrieb überführt (und alle Schutzmaßnahmen aufhebt) und nicht alle Kinder geimpft sind, dann wird Corona durch die betreffenden Einrichtungen laufen. Es ist dann nicht so, dass vielleicht mal ein Kind infiziert wird, es werden fast alle infiziert.

    Man muss dann also nicht die möglichen Folgen einer Impfung gegen die Wahrscheinlichkeit abwägen, dass das Kind Corona überhaupt bekommt multipliziert mit der Wahrscheinlichkeit von Schäden, sondern man muss Impfschäden gegen Coronaschäden abwägen.

    Anders gesagt: Aktuell sind etwa 3,5 Mio Deutsche „offiziell“ infiziert gewesen. Das sind 4,2% der Bevölkerung. Wenn man das als aktuelles Infektionsrisiko betrachtet, dann vergleicht man 0,042 x Wahrscheinlichkeit Coronaschäden mit 1 x Wahrscheinlichkeit Impfschäden. Die Impfung muss also um den Faktor 25 sicherer sein als Schäden durch Corona selbst.

    In dem Setting, was ich oben beschrieben habe, sieht es aber anders aus: Da wird es die Durchseuchung der Kinder geben. Die Wahrscheinlichkeit, dass das ungeimpfte Kind an Corona erkrankt, liegt dann jenseits von 90%. Und damit sieht die Sache dann ganz anders aus.

    Die Organschäden durch Corona sind belegt, auch bei Kindern. Berichte über Schäden durch die Impfungen gibt es auch, aber bei weitem nicht so viele. Sobald also die Alternative „Impfpflicht oder Infektionspflicht“ heisst, muss man das ganz anders betrachten als eine „normale“ Impfung gegen eine eher unwahrscheinliche Krankheit. Da es sich deutlich gezeigt hat, dass niemand in den sicheren Betrieb der Schulen angemessen investiert, wird es letztlich darauf hinauslaufen, spätestens, wenn es einen Impfstoff für Kinder gibt.

    Zu den Toten und Infizierten trotz Corona: Das war zu erwarten. In DE wurde seit Jahresbeginn geimpft, gleichzeitig gab es seit Jahresbeginn über 1,7 Mio Infizierte. Das kann man dann den 44000 Infizierten einfach geimpften und den 13000 infizierten zweifach geimpften (mit 2000 bzw. 662 Toten) gegenüberstellen. Da merkt man dann schnell, dass je nach Rechenweise (eigentlich müsste man die abnehmende Zahl der Ungeimpften ja beachten) die Wahrscheinlichkeit einer Infektion tatsächlich um deutlich über 90% gesenkt wird. Ich komme je nach Rechenweise auf einen Faktor von 15-17, also 93-94%. Kann jeder leicht nachrechnen. Dass es dann trotzdem noch Tote gibt, ist klar und wurde nie anders behauptet. Das liegt schlichtweg an der irrsinnig hohen Inzidenz, die auch bei 90+% Schutz eben zu recht vielen Infektionen führt. Solange man die nicht signifikant nach unten bekommt, wird es auch weiter Todesfälle unter Geimpften geben. Schön wäre es, wenn es diese Zahlen (44000 und 13000) nach Impfstoff aufgeschlüsselt geben würde (hier ist alles zusammengekippt) und wenn alle Fälle innerhalb von zwei Wochen nach Impfung rausfallen würden. Meine Vermutung ist, dass es dann für Biontech noch deutlich besser aussehen würde und für Astra Zeneca entsprechend schlechter, aber das ist reine Raterei.

    • @Jan aus H
      Das sind wahre Worte…
      Alle geimpften Erwachsenen könnten sich irgendwann im Laufe des Sommers entspannt zurück lehnen.
      Viele schreien ja jetzt bereits lauthals nach Öffnung und Freiheit.
      Das ändert aber nichts , rein gar nichts, an der Gefahr für Kinder. In den Schulen und Kitas wird nicht passieren, sobald die Zahlen noch weiter runter gehen….alles kein Problem mehr. … und Kinder werden ja nicht krank….
      Eltern haben die Alternative zu vertrauen“ wird schon nix passieren“ und der Wahl zwischen „Pest oder Cholerea“.
      Sprich Abwägen zwischen Impfung und covid/covid Langzeitfolge .
      Und das wird so passieren. Unsere Grundschule musste bisher 2x wegen zu vieler Fälle unter den Kindern schließen.
      Wenn dann die Vorsichtsmaßnahmen zurückgehen, weil angeblich weniger Fälle ( meiner Meinung nach falsche Berechnungen, falsche Annahmen) dann hat das Virus bei Kindern freie Bahn.
      Diese Kinder können sich dann in ein paar Jahren bedanken, wenn sie mit den Folgen zu kämpfen haben.

  22. Und was ist mit den Lehrern, die sich aufgrund einer Vorerkrankung nicht impfen lassen können? Müssen die es dann auch und haben dann ein x-faches erhöhtes Risiko für Impfnebenwirkungen, bis hin zum Tode?
    Wo sind wir denn? Hat so langsam jeder sein Gehirn verloren?
    Dann könnte ich ja auch kommen und sagen, dass inur gegen Influenza geimpfte Lehrer unterrichten dürfen. Ist ja auch eine Infektionskrankheit, an der viele Menschen schwer erkranken und sterben.
    Oder gegen Enteroviren, die laut dem aerzteblatt hoch ansteckend sind.
    Jeder, der sich impfen lässt, geht freiwillig das Risiko ein, welches bei dieser nicht ausreichend erforschten Impfung besteht. Aber lasst diejenigen in Frieden, die sich dagegen entschieden haben.

    • BlueCat
      Ich verstehe Ihre Aufregung nicht.
      Es geht doch gar nicht um Menschen die sich nicht impfen lassen können! Oder aber aus anderer Sicht auch um diese, Impfen aller wo es möglich ist, um sie zu schützen natürlich, genauso wie ungeimpfte Kinder.
      Wo lesen Sie denn was von Impfpflicht für Menschen , die diese wegen Erkrankung nicht bekommen dürfen?

      • Das große Problem ist, dass Ärzte, weil sie mit Repressalien rechnen müssen, keine Atteste mehr ausstellen, selbst wenn diese medizinisch absolut notwendig wären. Es werden Arztpraxen durchsucht, Computer mitgenommen und somit ist kein normaler Alltag in dieser Praxis möglich, bis die Geräte wieder gebracht werden.
        Ergo, selbst wenn man aufgrund einer Vorerkrankung keine Impfung bekommen darf, wird kein Attest ausgestellt werden.

        • @BlueCat:
          Falls Sie bei einem Arzt sein sollten, dessen Praxisräume durchsucht und PC sichergestellt werden sollte, dann sollten Sie dringend den Arzt wechseln. Eine solche Durchsuchung erfolgt nicht einfach, weil er richtige Atteste (seines Maskenbefreiung oder eine von Ihnen erwähnte Vorerkrankung) ausstellt. Wenn diese Vorerkrankung tatsächlich zutrifft, dann kann der Arzt das auch ausstellen, ohne dass er befürchten muss, dass seine Praxisräume durchsucht werden. Er kann das doch dann nachweisen. Nur das Ausstellen solcher Atteste, begründet noch lange keine Praxisdurchsuchung mit Sicherstellung des PC’s. Da müssen schon weitere Aspekte hinzukommen, bis es dazu kommt. Wenn er sich in einem Graubereich befindet und eventuell aus Gefälligkeit heraus handelt, dann muss er natürlich damit rechnen. Und derartige „Gefälligkeitsatteste“ sind nun mal nicht erlaubt und das ist auch gut so!

    • „Und was ist mit den Lehrern, die sich aufgrund einer Vorerkrankung nicht impfen lassen können? “

      Wo ist das Problem?

      Wenn sich alle ANDEREN impfen lassen, dann ist das Infektionsrisiko für diejenigen, für die eine Impfung aus medizinischen Gründen nicht möglich ist, extrem reduziert. Das spricht IMO eher für eine Impfpflicht als gegen eine Impfpflicht, denn je mehr Personen geimpft sind, desto sicherer wird es auch für die, bei denen eine Impfung nicht möglich ist.

      Selbstredend muss die Impfpflicht für solche Personen Ausnahmen zulassen, aber das sehe ich zumindest als so selbstverständlich an, dass man da nicht drüber reden muss.

      Anders sieht das aus, wenn der Lehrer, der wegen Krankheiten nicht geimpft werden kann, Unterricht vor Schülern machen muss, von denen 30-40% keine Impfung wollten. Das treibt das Risiko dann wieder sehr weit hoch.

  23. Zum Thema „mRNA gibt’s ja schon“: die mRNA Methode wird zwar in der Krebstherapie eingesetzt, wird jedoch immer individuell angepasst, ist teuer und kann NICHT jedem in gleichem Maße (wie derzeit die Impfungen) angeboten werden! Also ist die ‚mRNA Impfung für jeden‘ tatsächlich etwas nie dagewesenes.

    Die klinischen Studien zu den Impfungen laufen jetzt gerade – jede Woche erreichen uns neue Infos, Neuigkeiten etc. Wer weiß, wie schlau wir in einigen Wochen sind?
    In dem Sicherheitsbericht des PEI (Paul Ehrlich Institut) wurden wohl bis April schon über 500 Todesfälle aufgrund der Impfungen festgestellt, soweit ich das mitbekommen habe.
    Ich weiß nicht, wie es ihnen damit geht, aber ich finde, das ist ganz schön viel.
    Ich bin generell nicht komplett gegen die Impfung, aber so, wie es gerade läuft, halte ich das Ganze für sehr übereilt und nicht genug überlegt.

    Von daher gebe einigen Vorrednern durchaus Recht: my body, my choice.
    Es sollte gerade bei so einer neuen Technologie niemand gezwungen werden. Das hat nichts mit Demokratie und Solidarität zu tun.
    Die freie Entscheidung und ein angemessenes Angebot sollte jedoch jedem gegeben sein.

    P.S.: Es sollen doch noch einige Impfstoffe auf den Markt kommen, vielleicht sind diese verträglicher!?

  24. Alle Impfungen haben Nebenwirkungen!!! Auch die Sichererste Impfungen für Babies. Lesen Sie alle die Zetteln von Infanrixhexa und Prevenar13 zum Beispiel. Mit Thrombose, Anaphylaktischen Schock ist nicht zum Spielen. Sie können sich nicht vorstellen wie eine Mutter von ein Impfgeschädigter Kind sich fühlt, wenn sie darf ihr Kind nicht in die Schule bringen ohne die MMR Impfung!!! Denken sie alle hier dass es leicht ist dein Kind și impfen zu lassen, aber ständig mit die Epinephrine Dose in der Nähe zu sein???? Und nicht vergessen, die Verantwortung gehört nur der Eltern!!! Wir müssten sowohl beim Impfen des Kindes unterschrieben als auch beim nicht Impfen!!!!!
    Deswegen sollten alle Impfungen freiwillig bleiben. Alle!!!! Wer sich impfen möchte , kein Problem, aber macht bitte nicht so ein Apartheid aus diese Thema!!! Am Ende diese Spaltung in der Gesellschaft bringt weiter nur Haas, Leiden,

  25. Keine Impfpflicht, keinen Impfdruck.
    Jeder bestimmt über seinen Körper, seine Gesundheit und sein Leben selbst.

  26. Ich lies mich vorgestern (Freitag) gegen Masern (MMR) impfen, da bei mir keine Antikörper nachweisbar waren. Gestern (Samstag) ging es mir unglaublich schlecht: Übelkeit, Schwindel, geschwollene Gliedmaßen und Gesicht, Kopf- und Gelenkschmerzen. Kreideblas und kraftlos lag ich den ganzen Tag im Bett. Seit Jahren habe ich mich nicht so schlecht und krank gefühlt. Ich habe versucht, den Stoff auszuleiten ggf. zu neutralisieren: Drei Infrarot-Sauna-Gänge, Vit. C hochdosiert, viel Wasser. Heute ist schon etwas besser, bin aber immer noch eingeschlagen und schlapp. Wenn der MMR-Impfstoff, der als „sehr gut verträglich“ gilt, mich dermaßen umhaut, möchte ich nicht mal an die Corona-Impfung denken!
    Sonst bin ich sehr gesund, nehme keine Medikamente, treibe Sport (jetzt schwierig, da alles geschlossen: Sportstudio, Schwimmbad…) und achte sehr auf eine gesunde Lebensweise. Ich kann mich nicht mehr an die letzte Krankschreibung erinnern!
    Angst habe ich vor der Impfung, nicht vor dem Virus!

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