Spahns Plan für einen sicheren Schulbetrieb im Herbst bröckelt: Stiko wird generelle Impfungen von Schülern wohl nicht empfehlen

81

BERLIN. In der Ständigen Impfkommission (Stiko) wird derzeit wohl eher nicht damit gerechnet, dass das Gremium eine allgemeine Impfempfehlung für alle älteren Kinder und Jugendlichen abgeben wird. Das Kommissionsmitglied Prof. Dr. med. Rüdiger von Kries sagte am Dienstagabend in der Sendung «RBB-Spezial», momentan wisse man kaum etwas über die Nebenwirkungen von Corona-Impfungen bei Kindern. «Bei unklarem Risiko kann ich zur Zeit noch nicht vorhersehen, dass es eine Impfempfehlung für eine generelle Impfung geben wird.» Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) setzt trotzdem weiterhin auf Corona-Schutzimpfungen für ältere Kinder und Jugendliche.

Möchte mit Impfungen von Schülern den Schulbetrieb sichern: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU). Foto: photocosmos 1 / Shutterstock

Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern streben an, Kindern und Jugendlichen ab zwölf Jahren bis Ende August ein Impfangebot zu machen – über die Umsetzung wollen am Donnerstag auch Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und die Ministerpräsidenten beraten. «Ein Weg zu regulärem Unterricht nach den Sommerferien ist das Impfen der Jugendlichen», so erklärte Bundesgesundheitsminister Spahn.

Der Hersteller Biontech/Pfizer hat eine Zulassung seines Präparats ab zwölf Jahren bei der europäischen Arzneimittelbehörde (EMA) beantragt. Mit einer Entscheidung wird noch bis Ende Mai gerechnet. Die Ständige Impfkommission (Stiko) behält sich aber eigene Klärungen für eine mögliche Impfempfehlung vor. Ihr Mitglied Rüdiger von Kries erwartet derzeit nicht, dass es eine allgemeine Impf-Empfehlung für alle Kinder geben wird.

«Kinderimpfungen macht man, damit den Kindern schwere Krankheiten erspart bleiben, ohne dass sie ein Risiko eingehen»

Das Ziel der Herdenimmunität sei zwar weiterhin vorhanden, erklärte Kries, der in München Professor für Kinderepidemiologie ist. Aber Herdenimmunität dürfe nicht das primäre Ziel für Impfungen von Kindern sein: «Kinderimpfungen macht man, damit die Kinder davon profitieren können, damit den Kindern schwere Krankheiten erspart bleiben, ohne dass sie ein Risiko eingehen.» Man könne Herdenimmunität viel besser erreichen, wenn man sich um die 40 Millionen kümmere, die noch nicht geimpft seien. Diese würden zudem sehr viel mehr von den Impfungen profitieren als die Kinder.

Zuvor hatte sich auch der Stiko-Vorsitzende Prof. Dr. med. Thomas Mertens im Deutschlandfunk skeptisch geäußert: Die Rückkehr zum Präsenzunterricht sei kein entscheidender Grund für die Corona-Impfung von Kindern. Im Vordergrund müsse die Frage stehen, wie hoch die Gefährdung der Kinder durch eine Infektion mit dem Coronavirus sei, sagte Mertens. «Es kann sein, dass die Stiko den Vorstellungen der Politik nicht in allen Punkten nachkommen kann, da die Ergebnisse das unter Umständen nicht hergeben», so der Stiko-Vorsitzende.

Der Berlin-Reinickendorfer Amtsarzt Patrick Larscheid sagte dem RBB dazu: «Wer zwei und zwei zusammenzählen kann, rechnet damit, dass es keine allgemeine Impfempfehlung von der Stiko für diese Altersgruppe geben wird.» Die derzeitigen Pläne von Massenimpfungen würden dadurch zerschlagen. Vielmehr werde es vermutlich eine Indikationsimpfung geben, bei der nur schwer kranke Kinder je nach individuellem Risiko geimpft würden.

«Der Impfstoff wäre dann, wenn die Europäische Arzneimittelagentur das macht, ein zugelassener Impfstoff auch für diese Altersgruppe»

Bundesgesundheitsminister Spahn setzt aber weiterhin auf Corona-Schutzimpfungen für ältere Kinder und Jugendliche, auch wenn die Ständige Impfkommission (Stiko) dafür keine allgemeine Empfehlung aussprechen sollte. Die Stiko gebe eine Empfehlung, betonte der CDU-Politiker in der Sendung «Frühstart» bei RTL/ntv. «Im Lichte dieser Empfehlung können dann die Eltern mit ihren Kindern, den Ärztinnen und Ärzten die konkreten Entscheidungen treffen, ob jemand geimpft wird oder nicht.» Dies sei eine individuelle Entscheidung.

Spahn sagte: «Der Impfstoff wäre dann, wenn die Europäische Arzneimittelagentur das macht, ein zugelassener Impfstoff auch für diese Altersgruppe.» Schon vor Beginn der Sommerferien solle den ersten Kindern und Jugendlichen dann ein Impfangebot gemacht werden, erklärte er. «Wenn die Zulassung da ist, werden wir dann nach und nach – nicht allen auf einmal – Kindern und Jugendlichen über zwölf Jahren ein Angebot machen, sich impfen zu lassen.» Eine Impfung als Voraussetzung zur Teilnahme am Präsenzunterricht lehnte der Gesundheitsminister jedoch ab: «Ich sehe nicht, dass wir eine verpflichtende Impfung haben werden für den Schulbesuch.»

Kinderärzte haben unterdessen vor einer Pflicht zur Corona-Schutzimpfung für Kinder und Jugendliche gewarnt. Die Pädiater seien in großer Sorge, dass Bildungsministerin Anja Karliczek (CDU) eine «Impfpflicht durch die Hintertür» einführen wolle und eine Immunisierung in den Schulen stattfinden solle. Das sagte der Sprecher des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte, Dr. med. Axel Gerschlauer, der «Rheinischen Post». Auch wenn ein Schock als Impfreaktion sehr selten sei, wolle man einen solchen Vorfall keinesfalls in der Schule erleben. Eine Impfung dürfe nicht zur Voraussetzung für einen Schulbesuch werden.

«Schulimpfungen mögen sich gut anhören, aber der Aufwand darf nicht unterschätzt werden»

Karliczek hatte einen Fahrplan für Impfungen von Heranwachsenden ab zwölf Jahren und ein Impfangebot für alle möglichst bis zum Beginn des kommenden Schuljahres verlangt. Der Vorsitzende der Lehrergewerkschaft VBE in Nordrhein-Westfalen, Stefan Behlau, sagte der «Westdeutschen Allgemeinen Zeitung»: «Schulimpfungen mögen sich gut anhören, aber der Aufwand darf nicht unterschätzt werden.» Bei Kindern und Jugendlichen müssten Informationen, Beratung und Abläufe besonders verantwortungsvoll und unter Einbeziehung der Eltern organisiert werden. Die Immunisierung könne in den Impfzentren erfolgen.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zufolge kommt für minderjährige Schüler derzeit nur das Vakzin von Biontech infrage, dafür müssten Impfdosen reserviert werden. Der Hausärzteverband Nordrhein forderte in der «Rheinischen Post», Erwachsenen bei knappen Liefermengen Impf-Vorrang vor Kindern einzuräumen, die bei Corona-Erkrankungen meist geringe Symptome zeigten. News4teachers / mit Material der dpa

Erstes Bundesland (Niedersachsen) plant Impfen von Schülern noch vor Sommerferien

 

Anzeige


81 KOMMENTARE

  1. Warum wird eigentlich jetzt AUSSCHLIESSLICH von Seiten der Politik auf „das Pferd Impfungen fuer Kinder ab 12 Jahren“ gesetzt???

    HERR SPAHN:kuemmern Sie sich endlich um die Ausstattung ALLER! Klassenraeume mit Filteranlagen, Plexiglaswaenden UND!!!! um kleinere Lerngruppen!!!!
    Sonst haben wir im Oktober genau das gleiche Desaster, wie im vergangenen Jahr!!!

    So schwer kann das Denken doch nicht sein, oder????Auch fuer die Politik nicht.
    Gerade in Verbindung mit den Erfahrungen der Pandemiezeit….

    Wenn die Stiko keine Impfempfehlung fuer Deutschland ausspricht, werden die sonst vielleicht willigen Eltern ihr Kind sicher nicht impfen lassen.
    Die Bedenken der Stiko in Bezug auf Langzeitfolgen/Nebenwirkungen sind klar nachvollziehbar und das der Praesenzunterricht kein zwingender Grund fuer eine Empfehlung ist.

    Um so wichtiger ist es JETZT MIT DER AUSSTATTUNG DER KLASSENRAEUME zu starten.

    Herr Spahn, nun kommen Sie doch endlich mal in die Struempfe!!!!!

    • Wenn die Eltern der Kinder geimpft wurden, haben die kein Interesse mehr daran, eine Infektion der Kinder zu verhindern. Wir haben doch nur zwei Alternativen – Impfung oder Infektion. Für gesunde Kinder ist eine Infektion das kleinere Übel.
      Ohne die Kinder ist eine Herdenimmunität nicht zu erreichen. Wir können sie auch nicht jahrelang abschotten.

      • Und das können Sie sicher wissen,weil?Warum kippen eigentlich gesunde 20jährige Monate nach überstandener Infektion plötzlich tot um?Haben eigentlich gesunde 7jährige nach einer Infektion einen Herzschaden?Unzählige Kinder in England zb long covid,obwohl die eigentliche Infektion harmlos war?Alles zu vernachlässigen?Die haben dann halt Pech?Sorry,bei solchen Aussahen platzt mir echt die Hutschnur.Wenn ich vollen Präsenzunterricht will,schütze ich die Ungeimpften mit Luftfilteranlagen etc..Hat nichts mit Abschotten zu tun.Aber Zwangsdurchseuchen geht gar nicht.

        • Gibt es Quellen zu den 20jährigen, die nach Monaten tot umgekippt sind?
          Und eine Quelle bitte bzgl der unzähligen Kinder mit Longcovid in GB?

      • „Für gesunde Kinder ist eine Infektion das kleinere Übel.“

        Ist dem so? Haben Sie Zahlen, die das belegen?

        Wir haben hier: Weitgehend unbekannte Krankheit gegen weitgehend unbekannte Impffolgen.

        Die weitgehend unbekannte Krankheit hat schon vielen Kindern Spätfolgen wie LongCovid erzeugt. Ob die damit verbundenen Organschädigungen jemals vollständig heilen, weiss niemand.

        Covid-19 ist kein Schnupfen! Es ist eine Gefäßkrankheit!

  2. Mir wird so ein Stein vom Herzen fallen, sollte die Stiko keine allgemeine Impfempfehlung für die Kinder abgeben.
    Das ist unglaublich, was der (kinderlose) Herr Spahn und Frau Karliczek für Druck aufbauen – ohne Aufklärungen oder Erklärungen.
    Zum Glück gibt es Herr Prof. Dr. med. Mertens und Herr von Kries, die weiterdenken und mehr Aufklärung leisten. Hut ab!

    Hier ein toller Kinderarzt, der mal was erklärt:
    https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/schleswig-holstein_magazin/Zaungespraech-Corona-Impfungen-von-Kindern,shmag83000.html

      • Viele sind nicht schwer betroffen, auch Kinder nicht. Aber viele sind betroffen, auch die Kinder.

        Ob man tatsächlich Long-Covid Folgen heilen kann oder es scheint vorübergehend nur so, wird es sich auch, wie immer, erst später zeigen.

        Aber ja, jeder sollte für sich selber entscheiden dürfen.

        Nun wie mir bekannt wurde, es gibt keine Impfpflicht und es wird sie nicht geben.

        Also, hnm, wozu dann die Empörung?

    • Ja, das ist ein mutiger ehrlicher Mensch, sicher ein guter Kinderarzt. Wir brauchen mehr Besonnenheit bei solchen Entscheidungen. Über die Aussage des sog. „Ethikrates“ war ich ehrlich entsetzt: Kinder zur Verantwortung für die Gesellschaft herzunehmen… Da sind sie wieder: „Du bist nichts- Das Volk ist alles“. Immerhin hat die StIKo (noch) soviel Verantwortungsgefühl, das sie es an dieser Stelle ablehnt die Verantwortung zu übernehmen. Jedoch habe ich das blöde Gefühl, da kommt noch was, mit Hilfe des IfGS § 28 a + b. Unser unter Hausarrest gestelltes Grundgesetz wird uns in der momentanen Situation nicht helfen können, das benötigt selbst Hilfe. Spahn und einige Bundesländer planen da offensichtlich über alle Beteiligten hinweg, ist das Restföderalismus?

    • Hört doch mal endlich auf den Kinderärzten zu zuhören. Ärzte sehen immer nur Einzelfälle in ihren Praxen, haben keinen Überblick über die Gesamtlage. Ärzte – ich sage es immer wieder – sind die Handwerker des Gesundheitssystem, aber nicht die Architekten. Und wir brauchen Architekten, die die Gesamtlage verstehen.

      Außerdem kriegt er nicht mal die Definition von PIMS richtig über die Lippen.

      • Ich werde demnächst mal nicht mehr zum Arzt mit meinem Kind gehen, wenn es krank ist. Kinderärzten sollte man nicht zuhören. Wow…. Was für eine Aussage. Ich bin begeistert

        • @Minna:
          Genau! Gehen Sie lieber mit Ihren Kindern zu einem Epidemiologen oder Virulogen! Falls Sie dort überhaupt einen Termin bekommen. Falls nicht, dann lesen Sie einfach, was diese Wissenschaftler schreiben – reicht auch für eine fundierte Einschätzung zum Zustand des eigenen Kindes! Die können Ihnen sicher viel besser erklären, was gut für Ihre Kinder ist! Was weiß schon ein Kinderarzt…

    • Ach so, und als er dann sagte: „als wären die Kinder wie eine Barriere für das Virus“ habe ich direkt abgeschaltet…das war nämlich nicht die erste platte und durchgekaute Phrase die er rausgehauen hatte, aber mit Sicherheit die schwachsinnigste.

  3. Und so können sich Armin Laschet und Yvonne Gebauer durch die Stiko bestätigt fühlen : Vollpräsenz ohne Impfung der Schüler . Das wird ihnen Auftrieb geben .

  4. Na ja, ich denke da Herr Spahn hat selbst keine Kinder hat, kann er gut über die Kinder anderer Eltern entscheiden. Er braucht sich ja keine Gedanken zu machen über Impfschäden. Ein Mensch der vom Gesundheitswesen überhaupt keine Ahnung hat und auf diesem Platz völlig falsch ist, der hat über Kinder und Jugendliche andere Leute nicht zu entscheiden.

    • Um mal meinen alten Schulleiter zu zitieren: „Ich muss kein Schwein sein, um zu wissen, dass mir ein Kotelett schmeckt.“

  5. Er entscheidet doch gar nicht über “andere Leute Kinder” – es geht um ein Impfangebot. Und Angebote kann man ablehnen, so einfach ist das.
    Wenn aber die Stiko die Impfung so kategorisch ablehnt, werden es viele Jugendliche schwer haben, sich eine Impfung zu erkämpfen, wenn sie denn eine möchten. Wieder wissen dann andere scheinbar alles besser, was für ältere Kinder/ Jugendliche gut ist als sie selbst ( genau wie Schulen sind sicher/Schulen auf/ Schulen zu/ bei welcher inzidenz/ Lüften genügt- dieser unqualifizierte Unsinn ist so ermüdend). Und selber im sicheren Einzelbüro sitzen… Meine SuS wollen sich fast ausnahmslos impfen lassen ( Alter 15 J).

  6. Dürfen dann geimpfte in die Schule und ungeimpfte???
    Auf eigene Gefahr, mit Erlaubnis der Eltern auch???
    Im separaten Raum? Wird beschult?
    Wer nicht kommen muss (BW) wird zusätzlich mit Unterrichtsmaterialien versorgt?
    Wer soll das leisten?

    • Meinen Sie das ernst?
      Was sind das für Gedanken? Glaub ich ja nicht.
      Dürfen die geimpften LuL nur noch die geimpften Kinder unterrichten und wie sieht das in der Pflege aus. Dürfen nur noch die ungeimpften die ungeimpften pflegen?
      Und im Einzelhandel? Und, und, und.

      • Das steht alles ungelöst im Raum. Es waren nur die Gedanken, welche mir durch den Kopf gingen!
        Alles unausgegoren, nicht bis zum Ende gedacht. Vielleicht gut gemeint aber schlecht gemacht!
        Die Umsetzung, falls es wirklich dazu kommt, wird wieder mit der fadenscheinigen Behauptung, dass dies die Schulen am besten wissen, wie es umgesetzt werden kann, da sie ja hauptsächlich betroffen sind und die Gegebenheiten auch am besten kennen und umsetzen können, einfach wieder den Schulen zusätzlich noch aufs Auge gedrückt!
        Zusätzlich!! zu den vielen Aufgaben, welche im neuen Schuljahr schon auf uns warten und umgesetzt werden sollen! Zum Beispiel nebenbei zum regulären Stoff, den vom Vorjahr auch noch draufzupacken. Mit vermehrt verhaltensgestörten Schülern versuchen normalen Unterricht durchzuführen. Konzentrationsfähigkeit, Teamgeist, Arbeitswille und Durchhaltevermögen und vieles Andere werden sich bestimmt nicht verbessert haben in den vielen Wochen ohne Präsenzunterricht! Wer glaubt, dass nach der Schulöffnung alles wieder so läuft wie wir es kennen, geht sehr blauäugig in die Zukunft und wird seine Enttäuschungen dann erleben!

  7. @Rike:

    „Meine SuS wollen sich fast ausnahmslos impfen lassen ( Alter 15 J).“

    Und warum wohl? Weil Sie dann ihre Freiheiten wieder zurück bekommen. Das ist der einzige Grund, den ich von vielen Seiten, die Kinder in diesem Alter haben, höre. Ist das die richtige Intension, sich für eine Impfung zu entscheiden? Als 15-jähriger?

      • Von diesen spreche ich gar nicht! Ich spreche von denen, die sich für eine Impfung entscheiden, weil sie ihre Freiheiten zurück haben wollen. Die, die Angst vor dem Virus haben, sollen es machen – meinetwegen. Diese Kinder wollen sich in der Regel auch umfassend über die Impfung informieren und können sich dann zusammen mit ihren Eltern dafür entscheiden.
        Allerdings höre ich in meinem entfernten Umfeld überwiegend von den „Fällen“, die so schnell wie möglich – egal was – reingespritzt bekommen wollen, damit sie sich wieder legal und ohne Angst erwischt zu werden mit all ihren Freunden gleichzeitig, so wie früher, treffen können. Das ist meines Erachtens nicht der richtige Weg! Und wenn 12-jährige derartiges äußern, schon mal gleich überhaupt nicht!

  8. @Lila
    Und wieviele Erwachsene lassen sich aus dem gleichen Grund impfen? Ich finde auch das legitim, denn ein Jahr ist in der Jugend weit mehr als im Erwachsenenleben.

    Im Übrigen: Die StiKo wägt ab zwischen Nutzen und Risiko, das ist soweit richtig. Allerdings klingt es hier so, als würde die Empfehlung zum jetzigen Zeitpunkt ausbleiben, weil gravierende Impfschäden geradezu erwartet würden. Fakt ist aber, dass es noch (!) keine validen Daten zu bspw. LongCovidKids gibt, die den Nutzen der Impfung unterstreichen würden. Die werden wir erst bekommen (und ich wage zu behaupten: Dann auch die StiKo-Empfehlung), wenn ein großer Teil der Kinder durchseucht wurde.
    Ich möchte nicht darauf warten..

    • @catblue:

      „Und wieviele Erwachsene lassen sich aus dem gleichen Grund impfen?“

      Sehr viele! Aber wie Sie richtig sagen, sind das eben Erwachsene! Wenn allerdings ein 13-jähriges Kind einen solchen Impfwunsch mit den Argumenten äußert, dass es endlich wieder alle seine Freunde sehen will oder uneingeschränkt zum Schwimmen gehen möchte etc., dann sollte man schon hinterfragen, ob sich das Kind nun ausreichend Gedanken darüber gemacht hat. Es kann in diesem Alter das alles überhaupt noch nicht einschätzen – nicht umsonst werden Sie im BGB als nicht bzw. eingeschränkt geschäftsfähig eingestuft. Wenn allerdings die Eltern für Ihre Kinder sich für eine Impfung entscheiden, dann ist das absolut in Ordnung und dann sollten sie auch die Möglichkeit bekommen. Aber nur, weil „die Kinder wollen“ darauf zu schließen, dass man ihnen dann einen Gefallen damit tut, ist in meinen Augen nicht richtig. Wenn ein Kind natürlich schon so „weit“ ist und sich ernsthafte Gedanken über Vor- und Nachteile der Impfungen machen kann und auch weiß, wie lange dieser Impfstoff im Vergleich zu anderen Impfstoffen an Kindern getestet wurden, und dann für sich entscheiden kann, was das Beste ist, dann ist das natürlich eine andere Intension, die die Kinder dazu bewegt, sich impfen lassen zu wollen und in meinen Augen dann auch ok. Ich bezweifle es allerdings, dass sich ein Großteil der Kinder diese Gedanken macht bzw. machen kann.
      Und nochmal… wenn Sie als Mutter/Vater für Ihre Kinder entscheiden – egal mit welcher Intension – finde ich das völlig ok! Einem Erwachsenen kann man durchaus unterstellen, dass er sich ausreichend Gedanken macht und immer das Wohl der Kinder im Auge behält und nicht nur die schnell erkaufte Freiheit!
      Im Übrigen sehe ich es nicht so wie Sie, dass schwere Nebenwirkungen heraufbeschwört werden. Ich habe die Stiko so verstanden, dass sie zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Empfehlung aussprechen wollen, weil zu wenig Daten vorliegen. Das ist was völlig anderes! Die Empfehlung für die Kinder wird kommen – aber eben jetzt noch nicht.

  9. Ehrlich gesagt, ich bin stark verunsichert und weiß nicht, wie ich für meine Kinder entscheiden soll. Auf der einen Seite nimmt man jetzt, wenn das Impfen bei Kindern nicht in Frage kommt in Kauf, dass sie sich mit großer Wahrscheinlichkeit mit Covid infizieren. Wie sagte Drosten so schön: Jeder nicht Geimpfte wird sich mindestens einmal mit Covid infizieren. (reine Feststellung ohne Bewertung)Kurzfristig gesehen anscheinend kein großes Problem, aber langfristig gesehen war in der Vergangenheit doch von sehr unangenehmen Folgeerscheinungen die Rede: Geschädigte Organe, die um zehn Jahre schneller altern, sogar Schäden am Gehirn, die sich erst nach einer Weile zeigen und Long Covid. Aktuell hört man nicht mehr viel davon, aber ein Körnchen Wahrheit wird dran sein. Würde ich meine Kinder dagegen impfen ohne dabei eine Empfehlung von der Stiko zu erhalten, hätte ich auch ein schlechtes Gewissen. Ich bin kein Arzt, ich habe keine Ahnung, was dieser Impfstoff in jungen Körpern anrichten kann. Auch hier gilt, kurzfristig gesehen passiert nichts, langfristig gesehen….man weiß es nicht. Vielleicht ist diese Alternative: man weiß es nicht ja die Bessere als die schon vorliegenden Erkenntnisse bei einer durchgemachten Corona Infektion. Wenn ich davon ausgehen könnte, dass man auch in der Schule alles dafür tun würde um die Kinder vor einer Infektion zu schützen(Luftfilter und dergleichen) würde ich das mit dem Impfen noch eine Weile überdenken wollen. Der Gedanke an 30 Ungeimpfte täglich in einem Raum versammelt, möglichst bald…..vielleicht doch lieber schnell impfen. Die damit verbundenen Freiheiten sollte man vielleicht auch nicht klein reden. Während der gesamten Pandemie hat man die soziale Komponente in der Entwicklung der Jugendlichen hervorgehoben, Schulöffnungen damit gerechtfertigt. Wir Erwachsenen dürfen als Vollgeimpfte wieder an jedem Spaß teilhaben . Nicht nur arbeiten gehen, nein, auch alles andere. Wie sieht es da mit den Kindern aus. Müssen die jetzt lebenslänglich eine Maske tragen? Wie sieht es mit Kinobesuch, in den Urlaub fliegen, ins Freibad gehen, Diskobesuche, Jahrmärkte, Fesival Besuche aus…..Ich werde noch eine weile überlegen, aber so wie es aussieht, wird es ohnehin so schnell nicht möglich sein, seine Kinder zu impfen. Nachdem jetzt nämlich alle 18- bis 22 jährigen Enkel über ihren Opa als Kontaktperson geimpft wurden, fällt so langsam auf, dass die Gruppe der 35-55 jährigen Eltern zu kurz gekommen ist.

    • Sie haben das Dilemma vieler Eltern auf den Punkt gebracht!

      Die Politik hat leider keinen Plan, ob und wie sie das Leben für Kinder und Jugendliche wieder unbeschwert und lebenswert machen will. Nach über einem Jahr wird wieder auf Zeit gespielt bzw. abgewartet, ob sich nicht vielleicht doch alles in Luft auflöst.

      Angesichts dieser erschreckend konzeptlosen Äußerungen steht nur eins fest: Eltern und Kinder werden weiterhin mit ihren Sorgen allein gelassen. Und somit indirekt die Schulen mit ihren Lehrkräften auch.

      Ich verliere jegliche Zuversicht, wenn ich an den Herbst denke.

    • „Ehrlich gesagt, ich bin stark verunsichert und weiß nicht, wie ich für meine Kinder entscheiden soll.“
      Wollen Sie eine einfache Antwort darauf? Entscheiden Sie so, wie Sie auch für sich selber entscheiden würden.

      Ich muß zugeben, daß ich als Kind noch die Krüppel gesehen habe, die die Kinderlähmung in den Rollstuhl gebracht hat. Auch wurde damals bei uns noch gegen TBC geimpft und in der Schule ging einmal die Tuberkulose um. Da war das ganz trennscharf. Alle, die gimpft waren, haben die TBC nicht bekommen, die anderen schon.

      Bei den vielen Bedenkenträgern in Deutschland habe ich irgendwie das Gefühl, daß es uns wahrscheinlich zu gut geht. Wären die Grauen, die manche Infektionskrankheiten für den kompletten Lebensverlauf verursachen können, in jeder Familie präsent, die Frage des „Ich will mich aber nicht impfen lassen“, würde sich nicht stellen. Wahrscheinlich brauchen wir einen Corona-Seuchenzug wie in Indien, wo den Krematorien das Holz fehlt, um die Leichen zu verbrennen, damit die ewigen Bedenkenträger ihre rosa-rote Brille absetzen. In Indien dürfte es in jeder Familie Corona-Tote geben, so daß der Schrecken allgegenwärtig ist.

      Ach ja, wenn ich mir meinen Impfpaß ansehe:
      – Polio
      – Diphterie
      – Pertussis
      – Tetanus
      – Masern
      – Mumps
      – Röteln
      – Hepatitis A & B
      – FSME
      – TBC
      – Gelbfieber
      – Covid 19 (allerdings nur die Erstimpfung)

      Windpocken habe ich damals als Kind gehabt.

      • Chris-Impfpass-Und nun?
        Laut Herr Kekule:
        Noch nie Pandemie durch Impfung beendet
        Der Forscher wies zugleich darauf hin, dass es für die aktuelle Situation keine Erfahrungswerte gibt. Noch nie habe man eine Pandemie durch Impfung beendet und einen neuen Impfstoff, der auf einem neuen Wirkprinzip beruhe, global in allen Altersgruppen eingesetzt. Kekulé betonte: „Das ist ein Weltexperiment, ein historisches Experiment seit Entstehung des Homo Sapiens.“ (mdr-Virologe Kekulé hält flächendeckende Kinder-Impfung nicht für notwendig)

    • „Ich bin kein Arzt, ich habe keine Ahnung, was dieser Impfstoff in jungen Körpern anrichten kann.“

      Ich bin ebenfalls kein Arzt… aber nach allem, was derzeit an Erkenntnissen vorliegt, ist es sehr wahrscheinlich, dass das Virus wesentlich verheerendere Schäden in jungen Körpern anrichten kann. Leider wird das Problem „LongCovid bei Kindern“ in keiner Weise angemessen betrachtet und von vielen sogar geleugnet.

      Die Frage ist damit nur noch, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass ein ungeimpftes Kind sich infiziert. Wenn man die Maßnahmen einstellt, wird sie sehr hoch sein, das sagt schon die Logik.

      Von daher ist meine Prioritätenliste in absteigender Reihenfolge dessen, was man tun sollte.

      A: Kinder wirklich und wirksam vor einer Infektion schützen und NICHT impfen.

      B: Kinder impfen und Schutzmaßnahmen einstellen.

      C: Kinder nicht impfen und aktuelle Schutzmaßnahmen beibehalten

      D: Kinder nicht impfen und Schutzmaßnahmen einstellen.

      A bietet Schutz sowohl vor Impfschäden als auch vor Covid-Schäden. A ist aber unrealistisch, wenn man den Kindern in den nächsten zwei, drei Jahren ein normales Leben bieten will. Auf einer Insel ohne Schulpflicht könnte es gehen. C ist dauerhaft nicht realisierbar. Man sieht ja schon jetzt, wie die Schutzmaßnahmen reduziert werden, obwohl die Inzidenz immer noch sehr hoch ist (sehr hoch ist alles jenseits des EINSTELLIGEN Bereichs!). D wird das sein, worauf die aktuelle Politik hinausläuft, aber D wird zugleich auch das Szenario sein, das die meisten LongCovid-Fälle produziert. B bleibt damit als sinnvoller Kompromiss. Vermutlich wird es Impfgeschädigte geben, aber wenn man sich anschaut, wie viele LongCovidfälle es jetzt schon bei Kindern gibt (siehe u.a. GB), dann werden das höchstwahrscheinlich weniger sein als es in Szenario D Langzeitgeschädigte gibt.

      • Genauso sehe ich das auch, Jan. A wäre das beste, aber da vermutlich D eintreten wird aus Sicht der Politik, muss ich selbst Initiative ergreifen und B für meine Kinder ermöglichen.

  10. Ich bin soo froh, dass mir derzeit diese -eventuell(!)folgenreiche- Entscheidung erspart bleibt . Noch ist mein Sohn 10 und somit entsteht kein weiterer Druck . Ob ich richtig denke oder nicht, das werde ich erst später wissen . Momentan würde mich das vollends überfordern. Mein Sohn ist aufgeweckt, allerdings, wie gesagt, erst 10 und meinte heute nach einem Bericht im DLF , den er zufällig im Auto mitgehört hat, dass er mitentscheiden möchte, was mit ihm geschieht. Alles geht so schnell, alle wollen zurück zur Zeit vor Corona… aber sollten wir nicht ein wenig mehr Zeit bekommen bzw. uns nehmen können ?

    • Sie haben seit 14 Monaten Zeit zum nachdenken, wie lange wollen Sie denn noch denken?

      Meine Kinder sind ebenfalls im Grundschulalter und ich sehne den Tag herbei, an dem alle 4 Personen aus meiner direkten Familie endlich geimpft sein werden!

      • @Tina+2:

        Finden Sie es nicht etwas unangemessen, jemandem reinzureden, wie lange er noch über eine Impfung für seine Kinder nachdenken möchte? Schön, wenn Sie für sich schon eine Entscheidung haben treffen können – aber erwarten Sie dies bitte nicht von anderen!

    • Alles geht so schnell? Nein, alles geht viel zu langsam! Wollen wir wieder bis in den Herbst tatenlos abwarten?

  11. Stichwort Nürnberger Kodex.
    Schüler und auch Eltern benötigen umfassende Informationen für ihre Entscheidungen. Die bekommen sie sicher nicht über die Medien.
    Stichwort Autoimmunerkrankung. Insbesondere durch die bisher nur an Tieren erprobte genbasierte impftechnik ist das Risiko einer lebenslangen autoimmunerkrankung hoch.
    Warum wohl werden diese Impfstoffe für ebola nicht mehr verwendet. Warum bekamen die Katzen erst recht fip wenn sie geimpft waren?
    Was löst eigentlich die Thrombosen und andere Impfkomplikationen aus?
    Richtig. Eine autoimmunreaktion.
    Für junge Menschen besonders gefährlich. Lebenslang immunsuppressiva einnehmen…
    Ich hoffe, die Stiko ist mutig genug, sich gegen die politische Forderung zu stellen. Auch wenn sie uns die Beweggründe wohl nicht mitteilen darf.

  12. Die Stiko empfiehlt auch keine Grippeimpfung für Kinder, weil wenige Kinder an Grippe versterben. Die Stiko hat lange Zeit keine Windpocken-Impfung empfohlen, obwohl auch an Windpocken Kinder sterben können. (Eine solchen seltenen, tragischen Todesfall habe ich im Bekanntenkreis vor vielen Jahren selbst miterlebt.) Jetzt gibt es die Windpocken-Impfempfehlung.
    Also: für mich steht außer Frage: Long-Covid und damit verbundene Herzmuskelentzündungen sowie andere Gefäßentzündungen und PIMS sind kein Spaß. In anderen Ländern werden Kinder bereits aus diesen Gründen geimpft. Ich bin mir 100% sicher, dass wir in einem Jahr auch die Covid-Impfempfehlung der Stiko für Kinder haben werden. Da der Impfstoff immer noch knapp ist, wird die Stiko möglichweise bei ihren Abwägungen daran gedacht haben, den knappen Moderna- und Biontech-Impfstoff weiter an Erwachsene zu verteilen. Zudem sitzt Zepp in der Stiko und der hat ja seit Anbeginn die These vertreten, dass sich Kinder einfach infizieren sollten. Jemand wie Zepp wird seine Position nicht so einfach aufgeben.

    • Und genau das ist der Grund: Verwaltung des Mangels (hier an Impfstoff). Damit sind diese Empfehlungen nicht ehrlich und nur aus Fakten heraus entschieden.
      Im übrigen hatte ich vor ein paar Jahren eine Schülerin, die 3 Wochen mit einer Grippe im Krankenhaus lag. Und Windpocken: wer diese Erkrankung durchgemacht hat, hat ein lebenslanges Risiko für Gürtelrose. Auch kein Spaß.
      Ich glaube der Stiko nichts mehr.

      • Außerdem sitzen in der STIKO fast ausschließlich alte Männer. Selbst Schwangeren wird bislang von dieser Kommission keine Impfung empfohlen, obwohl nun schon zahlreiche Schwangere auch in Deutschland an COVID-19 verstorben sind. Das sagt für mich alles. Wenn das Gremium zur Hälfte mit Frauen und zudem mit jüngeren Mediziner*innen besetzt wäre, sähen die Entscheidungen wohl grundlegend anders aus.

  13. Ich hoffe, dass es so bleibt. Ein Angebot, ja. Aber keine Pflicht!
    Auch für das Geld, das man für die Schnelltests an den Schulen ausgibt, hátte man längst Lüftungsanlagen in den Klassenräumen installieren können.
    Von dem Müll will ich gar nicht erst sprechen.

    • @everdina
      Ich würde gerne die Quelle erfahren, wenn Sie sagen der mRNA Impfstoff/die Impfungen könnten Autoimmunerkrankungen hervorrufen.
      Das, was ich nachgelesen habe ist folgendes: Es gab Untersuchungen dazu, eine Auslösung von Autoimmunerkrankungen konnte nicht beobachtet werden. Es ist jedoch eindeutig erwiesen, dass VIREN und Viruserkrankungen solche Autoimmunerkrankungen hervorrufen können.
      Patienten mit einer solchen Erkrankung, gerade auch unter immunspresiver Therapie, wird eine Impfung dringend empfohlen!

      • Ich hätte auch gerne konkrete Informationen, um wirklich abwägen zu können. Wie wirkt der Impfstoff, welche Risiken gibt es tatsächlich. Nicht nur Mutmaßungen und Halbwahrheiten. Tatsächlich gibt es viele Autoimmunerkrankungen über deren Ursachen es viele Mutmaßungen, wie z.B. ein Virusinfekt, gibt. Dann ergäbe sich doch die Frage, ob eine Impfung oder eine Infektion wenig risikoreich diesbezüglich wäre. Warum haben wir denn so wenig Informationen über den Verlauf und konkrete Folgen ( z.B. Organ- oder Gefäßschäden) der Infektionen bei Kindern. Forschungsmaterial gab es hierzulande und anderswo doch genug. Doch wo kein Wille ist… .Fortlaufende Fassungslosigkeit.

        Aktuell scheint es für die Kinder und Jugendlichen keine wirkliche Perspektive zu geben, wie schon seit fast 1,5 Jahren. Wie soll es denn weitergehen. Dann bitte mal eine ehrliche Antwort. Solange keine weitreichenden Veränderung (und Geld dafür) in der Gestaltung und Ausstattung der Schulen erfolgen, ist eine Durchseuchung bei Kindern erwünscht. Für die Erwachsenen scheint ja das Ende der Pandemie offiziell eingeläutet zu sein.

        • Die Wirkungsweise eines mRNA-Impfstoffes ist ziemlich leicht zu verstehen und ebenso leicht zu googlen. Ebenso kann man den Infektionsmechanismus des Virus verstehen.

          Dann legt man beides nebeneinander und denkt einmal scharf drüber nach. Was richtet mehr Schäden an? Man wird dabei schnell feststellen, dass alles, was bei der Impfung passiert (mRNA sorgt dafür, dass die Zelle das Spikeprotein herstellt, und zwar in begrenzter Menge) in wesentlich extremerer Form (viel mehr und nicht nur das) auch bei der Infektion der Zelle passiert. Damit sollte schnell klar sein, dass das Schadpotential der Infektion wesentlich höher ist. „Potential“ heisst natürlich im Einzelfall nicht, dass es immer so ausgehen muss und es heisst auch nicht, dass die Impfung keine Folgen hat. Offensichtlich ist aber, dass durch die Infektion wesentlich schlimmere Dinge passieren können.

          Damit muss man dann noch die Wahrscheinlichkeit der Impfung (100% bei einem Geimpften) gegen die Wahrscheinlichkeit einer Infektion abwägen (0% auf einem Segelboot auf Weltumrundungstour, irgendwas jenseits von 90% im Schulbetrieb).

          • Ehe es jemand falsch versteht:

            „dass alles, was bei der Impfung passiert“

            Das Virus hat einen anderen Wirkmechanismus als mRNA, nur die Konsequenzen sind ähnlich. mRNA ist eine Nachricht an die Zelle, mal eben was herzustellen. Das Virus ist an der Stelle „brutaler“ in der Art, wie es die Zelle dazu bringt, massenhaft Viren zu erzeugen.

            Gemeinsam ist, dass die Zelle in beiden Fällen etwas produzieren muss. Im Fall der Impfung das Spikeprotein, im Fall der Infektion das Spikeprotein+den Rest des Virus. Im Fall der Impfung ist die Menge begrenzt, im Fall der Infektion kann es eine Kettenreaktion geben. Die Impfung produziert KEINE neue mRNA. Die Infektion hingegen produziert neue Viren. Bei der Impfung hat der Körper es also mit der eingebrachten Menge an mRNA zu tun, bei der Infektion wird nachproduziert.

    • Es sind „ verschiedene Töpfe“ aus denen die Gelder kommen . Deshalb kommen die Lüftungsanlagen mit den Schnelltests und erst recht mit dem Müll nicht zusammen …

    • „Auch für das Geld, das man für die Schnelltests an den Schulen ausgibt, hátte man längst Lüftungsanlagen in den Klassenräumen installieren können.“
      Das Geld ist nicht das Problem. Das Problem ist die fehlende Verfügbarkeit der Geräte und die fehlende Verfügbarkeit von Handwerkern, die diese Geräte so schnell einbauen könnten.
      Aber das ist leider typisch in der heutigen Zeit, daß Politiker und Medien meinen, daß mit der Bereitstellung von Geld der Job schon erledigt wäre. Dabei fängt er dann überhaupt erst an.

      • Investitionen in die Unterrichtsräume (Luftfilter) obliegen dem Schulträger, sind damit kommunale Investitionen und das Land, bzw. der Bund können da gar nicht in Luftfilter in der Schule investieren. Allenfalls diese Kosten bezuschußen über Sonderprogramme.
        Welche Kommune hat denn momentan genug flüssige Mittel übrig um in Luftfilter zu investieren? Impfzentren haben höhere Prioritäten.
        Und genau dies hat Ministerin Anja Maria-Antonia Karliczek (CDU) auch mehrfach im TV hören lassen, nämich dass man die Kommunen über „andere Maßnahmen“ entlasten wolle, wenn die Luftfilter eingebaut werden.

  14. @Everdina
    Wahrscheinlich meinen sie die Autoimmunerkrankung APS.
    Das ist tatsächlich eine Autoimmunerkrankung bei der es zu Thrombosen kommt.
    Das hat aber mit dem Auftreten von den seltenen Hirnvenenthrombosen nichts zu tun.

  15. @everdina
    Auslöser für APS ist ein noch unbekanntes Zusammenspiel /Reaktion zw Immunsystem und Blutgerinnungssystem.
    Das hat mit Impfstoffen und Impfungen nichts zu tun.

  16. „Oder im Klartext: Alles nur geträumt“

    Berlin. 
    „Einen Tag vor dem Impfgipfel von Bund und Ländern muss das Gesundheitsministerium einräumen, dass die Impfstofflieferungen ab der kommenden Woche stocken werden. Die von Biontech zugesagte Liefermengen der kommenden beiden Wochen würden reduziert, hieß es am Mittwochabend aus dem Gesundheitsministerium. Die fehlende Impfstoffdosen würden in der 25. und 26. Kalenderwoche geliefert, also ab dem 21. Juni.

    Geplant ist, dass Biontech in den kommenden drei Wochen zwischen vier und fünf Millionen Dosen liefert. Danach sollen es pro Woche fast sechs Millionen sein. Damit liegt die Zahl der Biontech-Dosen im Juni deutlich über dem Niveau von Mai. Allerdings sind von den Herstellern Astrazeneca sowie Johnson&Johnson ab Anfang Juni keine Lieferungen mehr geplant.“

    https://www.rnd.de/politik/impstofflieferungen-stocken-biontech-kann-zusagen-nicht-einhalten-SOA4KK46IRFIXL7Q5MFO4NPAAA.html?outputType=amp&utm_source=upday&utm_medium=referral

    • De Autor dieses Artikels ist ein Sachbuchautor ohne medizinischen Hintergrund! Warum wird sowas in einer Ärztezeitung veröffentlicht? Kein Wunder, dass es so viele Fehlinterpretationen und Skepsis gibt… Es wäre schön, sich auf echte Fakten beziehen zu können bei seiner Entscheidung über eine Impfung.

    • @everdina
      Danke. Guter, informativer Artikel eines Autors von vor einem Jahr.
      Aber eben nur ein Artikel, eine Stellung zum Thema. Wenn man sucht, bekommt man unendlich viele Meinungen, Studien, Artikel. Fragen Sie 10 Leute , erhalten Sie 10 Meinungen, Thesen und immer belegt mit allen möglichen Fakten.
      Sicher sein können wir vielleicht in einigen Jahren, mit genügend Erfahrung.
      Aber WOLLEN oder besser KÖNNEN wir so lange warten?
      Ich persönlich glaube an die Wissenschaft, an die Forschung, dass kein Impfstoff freigegeben wird , der extreme Risiken bergen würde. Ich habe auch den Eindruck, dass es Gruppierungen gibt, die bewusst Panik zu diesem Thema verbreiten. Entscheiden und Abwägen muss jeder für sich.
      Für mich ist die Entscheidung bei der Abwägung zw Risiko Impfung und Risiko Coviderkrankung ganz klar ausgefallen. Pro Impfung.

  17. Wer nicht viel weiß muss viel glauben. Viele Eltern fragen sich, was das wohl für Eltern sein mögen, die ihre Kinder als Probanden für die Corona-Impfstoffe zur Verfügung stellen. Manche dieser Eltern möchten aus Sorge oder wegen der versprochenen “Freiheiten und Privilegien“ möglichst schnell ihre Kinder impfen lassen. Diese Eltern brauchen zur Beantwortung ihrer Frage bloß in den Spiegel zu schauen. Denn die bisherigen zur Verfügung stehenden Impfstoffe für Erwachsene haben nur eine Notzulassung, folglich ist jeder Impfling Proband und nimmt freiwillig an einem Versuch teil. Ist diesen Menschen dies bewusst, interessiert es sie nicht oder wollen sie es nicht wissen (Verdrängung)? Welche Freiheiten? Welcher Schutz? Maske für alle. AHA+L für alle. Krank werden und ansteckend sein kann man dennoch, wie alle. Einzig das Testen entfällt eventuell. Reisen, wohin „darf“ man denn? Und wenn ja, geht das auch mit Test. Restaurant etc ebenfalls. Privilegien sehe ich da keine. Jedoch besteht ganz sicher die Aussicht auf ein lebenslanges „Impfabo“, mit jetzt noch unabsehbaren Folgen. Es besteht auch die Möglichkeit, als Gesunder zum Kranken zu werden, obwohl die Entscheidung genau das Gegenteil zur Folge haben sollte. Jeder sollte in jedem Fall das Risiko aus mehr als nur einer Perspektive betrachten (Hinterfragen). Ohne Bestechung. In Ruhe. Und sich selbst die Zeit zum Abwägen gönnen.

  18. Was ist Mangelware in Deutschland? Impfstoff!

    Sind Prio 2 und 3 bereits geimpft? Nein. Viele haben nicht einmal einen Termin für die Erstimpfung.

    Werden Prio 2 und 3 noch sicher geimpft und/oder erhalten ihren Termin zur Erstimpfung sicher noch vor Aufhebung der Impfpriorisierung am 7. Juni? Nein.

    Sind die Kinder und alle Beteiligten in Vollpräsenz ab dem 31. Mai trotz Tests und Masken in den Schulen sicher? Nein. Der Infektionsdruck unter den Kindern und in den Familien und somit in der Gesellschaft wird auch durch die Aufhebung des Wechelunterrichtes wieder steigen BEVOR es zur Impfung kommen kann.

    Hat somit jeder Bundesbürger die Wahl zwischen Infektion und Impfung? Nein. Die Präsenzpflicht in den Schulen wurde nicht in jedem Bundesland aufgeboben. Es ist sogar oftmals nicht möglich, die Kinder vorbelasteter Eltern von der Schulbesuchspflicht freizustellen. Infektionen werden trotz aller Härte billigend seitens der Schulministerien in Kauf genommen.

    DAS sind die Probleme derzeit. Interessiert offensichtlich fast niemanden.

    Wenn der Impfstoff für Kinder ab 12 zugelassen wird, werden die Eltern zusammen mit den Kinderärzten für ihre Kinder schon die richtige Entscheidung treffen. Sie können dann wählen zwischen Impfung oder Infektion (falls diese bis dahin noch nicht durchgemacht wurde). Das ist aber Zukunftsmusik. Irgendwann werden wir wohl sowieso einen Impfstoffüberschuss haben. Aber bis dahin gibt es viel, viel zu viele Menschen, die bekannterweise immer noch schwer an Covid-19 erkranken können, die noch gar kein Impfangebot haben und wohl auch zeitnah nicht mehr bekommen werden wegen der Aufhebung der Impfpriorisierung. Sorgfältig wurde das Kartenhaus aufgebaut … und dann pustet man aus allen Seiten alles weg. Blow wind, blow.

    Allem voran: Provokation von Infektionen in den Schulen durch Aufhebung des Wechselunterrichtes VOR der Möglichkeit zur Imfpung von Eltern und Schüler(innen). Diese ganze Kinder-Impf-Diskussion ist doch nur Augenwischerei. Eine gute Idee zwar, aber leider zu einem falschen Zeitpunkt.

    • „Allem voran: Provokation von Infektionen in den Schulen durch Aufhebung des Wechselunterrichtes VOR der Möglichkeit zur Imfpung von Eltern und Schüler(innen).“

      Richtig. Wenn man den Eltern wirklich eine Wahl lassen wollen würde, dann müsste man die Schulen so sicher machen, dass eine Infektion dort ziemlich unwahrscheinlich wird. Dann wäre es nämlich wirklich sinnvoll, die Risiken der Infektion (Wahrscheinlichkeit Infektion x Wahrscheinlichkeit Schäden) gegen die Impfung (Wahrscheinlichkeit Schäden) abzuwägen. Solange die Wahrscheinlichkeit einer Infektion in den Schulen nahe 1 liegt, ist die Impfung immer vorteilhaft.

      Ich fürchte, dass der Stiko das Infektionsrisiko in den Schulen in keiner Weise bewusst ist und sie immer noch von dem Mantra „die Schulen sind sicher“ ausgehen. Dabei reicht ein Blick auf die Inzidenz der betreffenden Altersgruppen, um zu verstehen, dass dem nicht so ist.

      • Wie oben schon ausführlich diskutiert: die Stiko ist ziemlich irrelevant in der ganzen Sache, die wird in ca. einem Jahr sowieso ebenfalls die Impfempfehlung aussprechen, hat momentan einfach den Luxus, dass sie sich zurücklehnen und abwarten kann, bis einfach mehr Daten vorliegen. Bis dahin haben wir aber keine Zeit, daher muss jeder selbst entscheiden, was er machen will.

    • Ich stimme Ihnen 100% zu. Der Diskurs um die Impfungen verschleiert momentan wieder einmal die drohende Gefahr der Infektion in Schulen, die nach wie vor sehr hoch ist. Dass in RLP und NRW immer noch Präsenzpflicht herrscht, ist angesichts dieser Gefahren erstaunlich. Hubig und Gebauer werden ihren Kurs nicht mehr korrigieren. Es sei denn, die indische Variante führt zu schlimmsten Szenarien. Hoffen wir, dass wir davon verschont bleiben.

  19. „Diese ganze Kinder-Impf-Diskussion ist doch nur Augenwischerei. Eine gute Idee zwar, aber leider zu einem falschen Zeitpunkt.“

    So ist es!
    Medienwirksame Propaganda der Parteianhänger mit dem „C“. So wie ich finde doch eher für „Charme“ bei den Bundesbürgern nach dem Arbeitsleben, dem wichtigsten Wählerklientel.

    Die bereits Geimpften sind mehrheitlich ohne Kinder oder Jugendliche im Haushalt anzutreffen und nicht durchweg aufgrund des Lebensalters gesundheitlich labil. Genau diesen reisefreudigen Erlebnistouristen, die jedes Jahr nach Pfingsten vor und außerhalb der großen Ferien den verdienten Urlaub – in 2021 auch geimpft – geniessen dürfen, hat man mit den Öffnungen nun auch den (inter)-nationalen Reiseweg bereitet.

    Die größte Bevölkerungsschicht der Erwerbstätigen (etwa: Ü20 – U60) kommen dann ab dem nächsten Monat erstmals an die Reihe, sofern Impfstoff geliefert wird.
    Welche Gesundheitsgefahren werden dazu unfreiwillig seit Monaten in Kauf genommen. Und wenn dann Jeder der möchte die Impfung erhalten hat wird bereits mit der Auffrischungsimpfung der älteren Generationen von vorne begonnen werden müssen. Da wird für Kinder und Jugendliche kaum Zeit für Impfangebote bleiben und fleißig die angestrebte Herdenimmunität gefördert.
    Zumindest ist bis dahin die Wahl 2021 längst gelaufen. Das dürfte unstreitig angenommen werden und dann hilft auch keine Erinnerung an alte Wahlversprechen, zumindest nicht den impfwilligen SuS und deren Gesundheitsschutz.
    Pro oder Contra für Impfungen bei Kindern dient m.E. doch nur der Ablenkung vom wahren Geschehen im Gesundheitsschutz in der BRD mittels leerer folgenloser Versprechungen (Erwartungshaltung).
    Stand heute: Erste Impfung (33.789.188) und Voller Impfschutz (12.274.086) nach etwa 5 Monaten und bei 82 Mio. Impfkandidaten.

  20. Leider bin ich immer noch der Meinung, das Herr Spahn und die „tollen“ Kultusminister *innen ausschließlich auf den Baustein impfen verlassen und sich weiterhin NICHT um angepasste Konzepte in den Klassenraeumen kuemmern werden.

    In Bezug auf die Impfung geht es mir persoenlich nicht um irgendwelche Freiheiten mit denen uns die Politik zum Impfen koedert, ich moechte meinen Sohn, mich selbst und meine Familie vor Longcovid und dem Sterben an Covid schuetzen.(es ist nicht schoen, wenn man ersticken muss bei vollem Bewusstsein, bei uns werden die Patienten zum „Glueck“ sediert, staendige Atemnot zu haben, muede zu sein uvm)
    Klingt jetzt vielleicht egoistisch, nur dies ist mein erster Grund zur Impfung, das durch unsere persoenliche Impfung die Uebertragungsmoeglichkeit gesenkt wird, ist dann noch der Nebeneffekt dazu.

    Man darf bei der persoenlichen Impfentscheidung nicht vergesssen, die Sterblichkeit von beatmeten Covid-Patienten liegt bei 50%!,auch hier in Deutschland.

    Dies moechte ich persoenlich vermeiden!!!!

    Trotzallem ist die Liste der Fehlentscheidungen im Pandemiejahr durch die Politik, Herr Spahn, jeder einzelne KM sehr lang und endet immer noch nicht.

    Von Seiten der Wissenschaft, RKI, Leopoldina, Prof. Drosten, Herr Lauterbach wurde immer wieder gewarnt, aber die Politiker waren schlauer….
    Es waeren sicherlich viele Todesopfer/Longcovid-Faelle vermeidbar gewesen, wenn rechtzeitig auf die Wissenschaftler gehoert worden waere von o. g. Institutionen, nicht irgendwelche Pseudogutachter und/oder in Auftrag gegebene Gutachten.

    Sorry, auch die Kinderaerzte haben in ihrem Ruf durch ihre ach so tolle Lobby, denen es nur um Geld geht und falsche Intentionen zur Schuloeffnungen haben, sehr gelitten!!!!
    Die kennen sich noch nicht in der Behandlung von Longcovid Kindern aus, jammern rum, das die Praxen angeblich leer sind, da es kaum Erkaeltungskrankheiten gibt, aber wenn man einen Termin braucht, geht das nur sehr schlecht oder gar nicht, falls man Neupatient ist.
    Hmh….????

  21. Die Millionen/Milliarden, die von der Regierung in diese marode Lufthansa gesteckt wurden, haetten besser in die Schulen, in den Gesundheitsschutz dort investiert werden muessen!!!!

    Da haette ganz Deutschland mit seinen Kindern profitiert und nicht nur ein einziges Unternehmen.

    Traurig, echt traurig diese Entscheidung!!!!

    Auch wenn dort auch Existenzen, Familien dran haengen, sorry, es gab auch dort Entscheidungstraeger, die dieses Unternehmen in die Schieflage gebracht haben und eine Subvention durch Steuergelder waere auch nicht so auffallend gewesen, wenn es nicht in die Pandemie gefallen waere.

    Dieses Steuergeld von uns Allen haette in die Schulen gehoert und der Ausstattung der Klassenraeume.

  22. Kinder zu priorisieren und dafür junge Erwachsene 2 Wochen warten zu lassen sollte kein Problem sein.
    Die Kinder 2 Wochen später zu impfen auch nicht.

    Viel wichtiger wäre der Schutz ungeimpfter Kinder in Kitas und Schulen.

    Wo bleiben die Luftfilteranlagen?

    • Man bekommt den Eindruck, dass Ungeimpfte nicht geschützt werden sollen. So schafft man eine indirekte Impfpflicht.

      Schade, dass man kaum neutrale Informationen und eine gute Beratung bekommt, damit man verantwortungsvoll eine Enzscheidung treffen kann.

      • „So schafft man eine indirekte Impfpflicht.“

        …vorher sorgen aber die Bundesländer, die die Schulen viel zu früh wieder aufreissen, ohne die Präsenzpflicht auszusetzen und für angemessenen Schutz zu sorgen, für eine Infektionspflicht.

  23. So viel Aufregung um eine Empfehlungsentscheidung. In Brandenburg wird ab 31.05.2021 wieder mit vollen Klassen in der Grundschule unterrichtet. Keine Luftfilter, offene Fenster reichen als Infektionsschutz. Ab 3.06.2021 darf auch Sport in der Halle sein und auch gesungen werden. Ab 07.06.21 öffnen dann auch die weiterführenden Schulen für alle. SuS dürfen eine feierliche Zeugnisübergabe mit Elternanwesenheit erhalten, aber keine Feier danach in den Räumen der Schule haben. Die findet dann in Gaststätten oder Eventstätten nach Eindämmungsregeln statt. So leise wurde dass entschieden, dass die Entscheidung mit Zustimmung der jetzigen Vorsitzenden der KMK deutschlandweit noch gar nicht beachtet wird. So macht man Politik in Brandenburg und so einfach geht Schulöffnung. Da staune ich, dass Frau Gebauer noch nicht nachgezogen hat, wo sie doch sonst so fix mit Schulöffnungen war. Gespannt warte ich auf die Entwicklung der Infektionszahlen in 14 Tagen. Dann beginnen auch die Ferien schon am 24.06.. ….

  24. Es gibt Virologen die sprechen von einem nie dagewesenen Weltexperiement. An diesem werden wir und unsere Kinder nicht teilnehmen. Wer es mag soll es machen und dann auch mit den Folgen leben.

    • Welches Weltexperiment? Die Impfung im Allgemeinen? Oder der Präsenzunterricht mit Ungeimpften? Die gesamten vergangenen 20 Monate erscheinen mir als Experiment. Und wenn man so mancher Theorie Glauben schenken mag, dann ist auch das Virus hausgemacht und experimentell im Labor entstanden. Wir stecken also alle mitten drin im Experiment, egal wie wir uns entscheiden. Sich nicht zu impfen ist auch experimentell: Kann gut, kann schlecht sein.

  25. Ich zähle zu den Genesenen..nach 4 Monaten trotz mildem Verlauf, bin ich wieder arbeitsfähig.4 Monate kam immer wieder eine neue Baustelle, die mir zeigte, Covid ist kein Schnupfen. Ich hoffe, dass nun wirklich Ruhe ist. 3 Blutbilder, Lungeröntgen, Lungenarzt, seit Corona Bluthochdruck..wochenlang Schlafstörungen, extreme Erschöpfung und meine Puste war so schwach,dass ich einen Atemtrainer brauchte. Eine Impfung soll mir die Sicherheut geben, nicht nochmal so stark zu erkranken. Anstecken kann ich mich und werde ich, denn in den Kitas hat sich absolut nichts geändert und wird es auch nicht. Impffolgen sind gering, die Erkrankung oftmals nicht. Auch junge Kollegen haben noch immer Symptome, die sie vorher nicht hatten.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here